Vater ein deutscher Ingenieur, der im II. Weltkrieg in Peenemünde an der Entwicklung der V2 mitwirkte, Mutter Mongolin, die in die Rote Armee eintrat und für die Industriespionage in die DDR abkommandiert wurde. Aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden. Als ich noch ein Kind war, hat der Schamane in mir eine Schamanin erkannt. Das wollte ich aber nicht sein und auch nicht werden. Aber ich konnte vor meiner Bestimmung nicht davon laufen.
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Freitag, 18. März 2011
Mein Buch: Lesung am 05.04.2011 - Blog von Kiat Gorina
In der Reihe "Schwabach liest ..." liest Kiat Gorina aus ihrem Buch "Die Schamanin, die keine sein wollte"
Dienstag, 18. Mai 2010
Mein Buch: Ein schöner Kommentar - Blog von Kiat Gorina
Sabine wies mich auf einen Kommentar hin, den Kunden von mir in ihrem Blog hinterlassen haben. Das war sehr nett von ihr.
Da stand u. a.:
Ich habe in der letzten Nacht das Buch von Kiat zu Ende gelesen. Angefangen hatte ich gestern, war aber da zu müde um weiter zu lesen. Heute wurde 3 Uhr in der Nacht bis ich fertig war. Und ich bin wirklich fertig. Ein Mensch der soviel erlebt und überlebt hat muss eigentlich “etwas seltsam” werden. Aber ich finde Kiat eigentlich wesentlich “normaler” als die grosse Mehrheit der Menschheit. Ihr Buch ist spannend, wenn man sich darauf einlässt und versucht sich das was man da liest einmal bewusst zu machen: Da lebt bzw. überlebt ein kleines Kind (ein Mädchen -was ja in unserer Machowelt angeblich ein so wichtiger Unterschied ist) in der Wildnis. Sandstürme und Mißhandlungen, muss sie ertragen, freundet sich mit wilden Tieren an vor denen die meisten Menschen panische Angst haben, findet Wasser, und Nahrung, gerät in die Mühlen des Kommunismus und des KGB und wird “umerzogen”.
Mich wundert eigentlich nur, das Kiat immer noch Vertrauen in (zumindest einige) Menschen zu haben scheint.
Mit dem Wissen aus dem Buch hätte ich vermutlich eine Person erwartet, die mir mit fletschenden Zähnen und einem Gewehr in der Hand gegenüber tritt, nicht aus Aggresssion sondern zum Selbstschutz.
Aber man trifft auf eine Frau, die freundlich und offen lächelnd auf einen zukommt. Man merkt ihr die Greuel der Vergangenheit jedenfalls nicht an, man spürt nur, das da bei dieser Frau irgend etwas anders, ja besonderes ist.
Ich lernte sie bei einer Behandlung meines Hundes kennen.
Ich bin sehr neugierig auf die Fortsetzung. An Kiat nur soviel: Ich wünsche Dir und deinem Partner alles Gute und hoffe, das Du irgendwann das findet was eigentlich jeder Mensch will, Ruhe und Frieden auch vor Leuten mit Operngläsern und dem elendigen Getratsche von Leuten die meinen alles zu wissen aber doch von nichts eine Ahnung haben.
Wer die Originalfassung lesen möchte, der findet sie hier. Ganz nach unten blättern.
Dass Menschen einfach so so etwas schreiben, darauf bin ich ein klein wenig stolz.
(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.
Freitag, 16. April 2010
Mein Buch: Keine Schullektüre? - Blog von Kiat Gorina
Da hat ein Leser mein Buch verschlungen und in zwei Nächten durchgelesen. Dann wollte seine Tochter es auch lesen. Sie war genauso begeistert wie ihr Vater.
Also ging sie damit zu ihrer Deutschlehrerin und schlug vor, mal nicht immer die "alten Schinken", sondern etwas Neues zu lesen. Sie gab der Lehrerin mein Buch zum Schmökern.
Die Lehrerin fand es ebenso spannend und hoch interessant, weil ich ja hautnah den Übergang vom archaischen Nomadenleben zur sogenannten "Zivilisation" selbst miterlebte. Aber für die Anschaffung für eine Klasse sei das Buch zu teuer.
Das erzählte ich der Verlegerin, sie dachte nach und hätte eventuell für die Schule eine Lösung gehabt. Aber dann stellte sich heraus, dass die Lehrerin nicht allein entscheiden darf, welche Bücher sie mit ihrer Klasse liest, ja nicht einmal die Schulleitung. In Bayern geht das alles über das Kultusministerium ... Und das könne dauern ... Und die Aussichten seien sehr gering, dass die mein Buch akzeptieren ...
Ich finde das hochinteressant, wie sehr der Schulbetrieb zentral gegängelt wird.
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Mittwoch, 14. April 2010
Freitag, 2. April 2010
Verlagsgroß- und Buchhandel! - Blog von Kiat Gorina
Detmold, Krumme Straße 8, Buchhandlung Kafka & Co'Albert Lange: Frau E. V., die Mutter des Bundesverfassungsgerichtspräsidenten A. V., betritt diese Buchhandlung und möchte mein Buch bestellen.
"Dieses Buch gibt es nicht!"
"Doch, ich weiß, dass es dieses Buch gibt. Ich möchte es bestellen. Für mich. Ich bin ja Stammkundin bei Ihnen."
"Dann müssen wir das Buch beim Verlag bestellen, das dauert jedoch mindestens vierzehn Tage! Wer will das Buch lesen?"
Allein, eine solche Frage? Wer mein Buch lesen will?! Befindet sich mein Buch auf einem Index für jegendgefährdende Schriften? Oder hat es der Veto-Dekan von Windsbach auf den Index setzen lassen?
Immerhin, nach zwei Wochen bekommt Frau V. einen Anruf, das Buch sei abholbereit. Frau V. rief mich an und erzählte mir diese Geschichte. Das erzählte ich dann meinem Agenten. Der rief gleich bei dieser Buchhandlung an. Er geriet an einen Buchhändler, sehr eifrig. Der wunderte sich, wieso mein Buch nicht gleich bei libri bestellt wurde, einem Großhändler. Wenn da die Bestellung bis spätestens 15 Uhr über Internet eingeht, wird das Buch über Nacht geliefert und ist bis spätestens 9 Uhr in der Buchhandlung. Dieser Buchhändler hatte Humor und sagte, er wüsste nicht, wer jetzt gekreuzigt werden müsste.
Eine Woche später rief Frau V. in der Buchhandlung an und wollte für einen Bekannten mein Buch bestellen. Normalerweise hätte das Buch beim Großhändler libri bestellt werden müssen, zumal diese Buchhandlung die meisten Bücher bei libri bestellt. Aber nichts da, wieder die gleiche Leier: Buch kann nur direkt beim Verlag bestellt werden!
Frau V. rief mich wieder an. Ich informierte wieder meinen Agenten. Der rief bei libri an, dort erfuhr er, dass die gesamte Zeit libri mein Buch versandfertig auf Lager war, über Nacht. Und jede Buchhandlung könnte das auf ihrem PC sehen. Auch die libri-Dame hatte Humor: "Vielleicht hat die Buchhändlerin schräg auf den Monitor geguckt?"
Dann rief er bei der Buchhandlung an und fragte, wieso mein Buch nicht direkt bei libri bestellt wird? Antwort: "Das Buch wird bei libri nicht geführt!"
"Stimmt nicht! Das Buch wird schon immer bei libri geführt und kann dort vom Buchhandel bestellt werden und wird über Nacht geliefert."
Pampige Antwort: "Wir stornieren die Bestellung beim Verlag, morgen kann das Buch abgeholt werden. Ich denke, wir beenden das Gespräch!"
So eine Antwort, ist auch eine Antwort! Ich frage mich, was läuft da denn wieder? Was ist denn das für eine komische Buchhändlerin? Bisher habe ich gedacht, Buchhandlungen verkaufen Bücher ...
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