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Mittwoch, 16. Januar 2013

Millionenstrafe für Lidl wegen vergammeltem Käse - Blog von Kiat Gorina


Was sind Listerien? Das sind Bakterien, so um ein Millionstel Millimeter groß! Sie kommen besonders in tierischen Lebensmitteln vor, die nicht erhitzt werden.  Beispielsweise in roher Milch oder in Käse, der aus Rohmilch hergestellt wird.

Und sie können auch eine Infektionskrankheit auslösen - die Listeriose. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können dann schwer erkranken oder gar sterben. Manchmal kommt es zu einer Blutvergiftung oder zu einer Gehirnhautentzündung. Also, Listerien kommen zwar überall vor, sind jedoch sehr gefährlich.

Vor drei Jahren verkaufte Lidl Harzer Käse, der von Listerien befallen war. Es gab zwar eine Rückrufaktion, aber trotzdem wurden vier Menschen schwer krank, nachdem sie diesen Harzer Käse gegessen hatten. Und ein Mensch starb dann an einer Lebensmittelvergiftung!

Quellen:

  1. FOCUS ONLINE Rückruf für Harzer Käse von Lidl
  2. FOCUS ONLINE Lidl muss wegen Gammel-Käse 1,5 Millionen blechen

Gut finde ich, dass Lidl eine Strafe zahlen muss. Weniger gut finde ich, dass es drei Jahre gedauert hat, bis ein Urteil vorlag. Und ob drei Erkrankte und ein Toter mit der Zahlung von eineinhalb Millionen Euronen aus der Welt geschaffen werden, bezweifle ich sehr!

Dieser Listerien-Befall des Harzer Käses aus Österreich führte zu einem politischen Skandal - aber erst, nachdem acht Menschen sterben mussten! Wie fühlen sich die Verantwortlichen, wenn sie mit ihrer Untätigkeit das Leben von Menschen riskieren oder gar verursachen?

Wieso werden die Verbraucher nicht sofort informiert? Aber nein, da wird der Kopf in den Sand gesteckt und gehofft, dass die Gefahr schon wieder vorüber geht. Wieso wird eine Firma wie Prolactal derart geschützt?

Das ist ein Skandal! In Österreich! Aber die Deutschen sollten ruhig sein, da gibt es auch Lebensmittelskandale und Maulkorberlasse ...


Hochgeladen am 01.03.2010 von stvpTV 

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Mittwoch, 22. August 2012

Heilbronn: Wer mal muss, hat Pech gehabt - Blog von Kiat Gorina


Zumindest im Amtsgericht von Heilbronn. Wer da ein Bedürfnis hat, steht vor verschlossenen Türen! Auch Schulklassen. Es kommt ja immer wieder vor, dass eine Schulklasse das Amtsgericht besucht. Und wenn Schülerinnen und Schüler auf die Toilette müssem, dann werden sie auf die Personaltoiletten "umgeleitet". 

Und wieso das Ganze? Weil an diesem Gerichtsgebäude seit 30 Jahren nichts mehr repariert resp. saniert wurde und wird. Und warum nicht? Weil das Geld fehlt! Immerhin mindestens drei Millionen Euronen! Auch wenn es in ein Dienstzimmer regnet - es kann offenbar nicht saniert werden. 

Auch wenn der Fassadenputz bröckelt und Passanten auf den Kopf zu fallen droht, es ist kein Geld da! Tja, Heilbronn liegt im Bundesland Baden-Württemberg, und da wird ja in Stuttgart gerade eine Million nach der anderen verbuddelt - für den künftigen unterirdischen Bahnhof. Damit die oberirdische Gleisfläche endlich frei wird - für Grundstücksspekulationen. 

Derzeit schaut ja der Hauptbahnhof - oder die Rest davon - aus wie nach einem Bombardement. Wer mehr darüber wissen möchte, schaue in den Blog stuttgart-steht-auf.
Quelle: stimme.de Dem Heilbronner Amtsgericht droht der Verfall 

Das dürfte erst ein Vorgeschmack sein, wenn weiterhin für dieses Wahnsinnsprojekt Stuttgart 21 weiterhin Millionen in den Sand gesetzt werden! Übrigens, Stuttgart hat bei Insidern einen neuen Namen: Maulwurfshausen - wegen der zu bauenden Tunnel, und nicht wenige Fachleute rechnen ernsthaft damit, dass es zu erheblichen Schäden kommen kann. 

Erinnern wir uns: Wer hat das Stadtarchiv in Köln gebaut? Der Konzern Bilfinger Berger. Da gab es ja ein Debakel. Und welches Unternehmen baut in Stuttagart 21 mit? Tja, da können sich die Stuttgarter auf einiges gefasst machen: 

In Köln stürzte die U-Bahn ein und begrub das Stadtarchiv unter sich. Und was kann in Stuttgart passieren?


Veröffentlicht am 21.08.2012 von nachtschattenstgt

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Mittwoch, 1. August 2012

Ku-Klux-Klan und die Polizei - Blog von Kiat Gorina


Heilbronn, 2007: Neonazis ermorden eine Polizistin - Michèle Kiesewetter. Und derzeit werden die Affären um den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) aufgearbetet. Tja, da stellte sich jetzt heraus, dass Kiesewetter zwei besondere Kollegen hatte. 


Wieso besondere? Tja, diese beiden Polizisten frönten einer ganz besonderen Freizeitbeschäftigung: Sie waren Mitglieder der "European White Knights of the Ku-Klux-Klan". Also, wer da jetzt an weiße Ritter denkt, die auf Mittelaltermärkten auftreten, der irrt gewaltig. 


Ku-Klux-Klan, der steht für eine total rassistischee Gruppe! Wer glaubt, das liege schon Jahre zurück, irrt gewaltig. 2011 berichtete der Berliner Kurier über "Die kranke Welt der Berliner Kapuzen-Henker". 


Wer will kann sich das Video anschauen - eine Warnung vorab: Da wurde kein Film gedreht, das war real! 


Und bittere Wirklichkeit ist auch, dass zwei Polizisten in Baden-Württemberg zeitweilig im Ku-Klux-Klan Mitglied waren. Sie sind auch heute noch Polizisten. Und zur Rede gestellt, meinten sie, sie hätten nicht gewusst, um welche eine Organisation es sich gehandelt habe. 


Klar, doch, auch Polizisten dürfen sich mal irren und ihre Erfahrungen sammeln.
Quelle: SPIEGEL ONLINE Schwäbische Polizisten und der Ku-Klux-Klan


Hochgeladen von ddhechtplus am 13.02.2012

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