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Freitag, 25. Oktober 2013

Nordisk: Murks bei Medizin - Falsche Konzentration im Flexpen

Da gibt es in Dänemark den Pharmahersteller Novo Nordisk. Erinnern wir uns, es gab ja mal Gerüchte, dass eben dieser Hersteller auch von Militärs als sehr wichtig eingeschätzt wurde. Jetzt ist dieser Hersteller sehr negativ aufgefallen. Es geht um ein Insulinpräparat:


NovoMix 30 FlexPen

Abgefüllt ist dieses Präparat in einer Fertigspritze. Oft wird es an ältere Diabetes-Patienten verschrieben, da entfällt das Hantieren mit einer Durchstechampulle und einem Pen. Das ist zwar kein Hexenwerk, aber mit einer Fertigspritze - auch Flexpen genannt - geht es einfacher: Nur die Zahl der Einheiten einstellen und spritzen.

Immerhin hat die Qualitätssicherung des Herstellers Novo Nordisk diesen Produktionsfehler festgestellt, aber trotzdem gelangten fehlerhafte Konzentrationen in den Handel! Also musste Nordisk das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprudkte) verständigen, das gab auch eine Warnung heraus: Folendene Chargen sind betroffen:


CP50393, CP50749 und CP50902

Wer also Diabetiker ist und dieses Präparat nimmmt, sollte sofort auf die Chargennummer am Flexpen schauen. Falls eine dieser Chargennummern vorliegt, gleich alle anderen Flexpen auf diese Chargennummer prüfen und die betroffenen FlexPen zurück in die Apotheke bringen. Dort bekommt ihr sofort Ersatz! Kostenlos!

Mit falschen Insulin-Konzentrationen ist wirklich nicht zu spaßen! Die Folge ist entweder eine Über- oder Unterzuckerung! Beides ist nicht nur unangenehm, sondern auch sehr ungesund und kann unter Umständen zum Tode führen. 

Erinnern wir uns: Der Sohn Thomas des Schauspielers Joachim Fuchsberger hatte Diabetes, er wurde wegen einer Unterzuckerung ohnmächtig und ertrank im Wasser. In Kulmbach.

Quelle: stern.de Thomas Fuchsberger ist ertrunken (http://www.stern.de/lifestyle/leute/sohn-von-fernsehstar-gestorben-thomas-fuchsberger-ist-ertrunken-1614067.html): Gegen 22.00 Uhr finden Einsatzkräfte von Wasserwacht und DLRG Fuchsberger in der Innenstadt leblos im Mühlbach treibend. Nach ersten Erkenntnissen dürfte der Münchner in dem bis zu zwei Meter tiefen Gewässer ertrunken sein.

Also, wenn ihr Diabetiker im Bekanntenkreis oder in der Verwwandtschaft habt oder sonst Diabetiker kennt, gebt diese Info weiter. Sie kann lebensrettend sein!


Hochgeladen am 17.10.2010 von KulmbachTV


How to Use Flexpen for injecting NovoMix 30, Levemir and Novorapid (Novolog) Insulins
Veröffentlicht am 11.11.2012 von manjanest

Quellen:

  • SPIEGEL ONLINE NovoMix 30 FlexPen: Arzneibehörde ruft Insulinpräparat zurück: Wegen der falschen Insulinkonzentration könne der Einsatz des Präparats lebensbedrohlich sein, teilte die Behörde mit. Betroffen sind demnach die Chargen CP50393, CP50749 und CP50902.
  • THE HUFFINGTON POST Europaweiter Rückruf für Insulinpräparat "NovoMix 30": Für Anfragen von Patienten hat Novo Nordisk die Telefonnummer 06131/903-1113 eingerichtet. Informationen gibt es auch beim BfArM im Internet unter http://www.bfarm.de. Auf den zurückgerufenen Packungen sind folgende Angaben zu Chargenbezeichnung und Verfallsdatum zu finden: Ch.-B.: CP50749, Verw. bis: 07/2014, Ch.-B.: CP50393, Verw. bis: 07/2014 oder Ch.-B.: CP50902, Verw. bis: 10/2014. Präparate mit anderen Nummern können weiter verwendet werden.

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 16. Januar 2013

Millionenstrafe für Lidl wegen vergammeltem Käse - Blog von Kiat Gorina


Was sind Listerien? Das sind Bakterien, so um ein Millionstel Millimeter groß! Sie kommen besonders in tierischen Lebensmitteln vor, die nicht erhitzt werden.  Beispielsweise in roher Milch oder in Käse, der aus Rohmilch hergestellt wird.

Und sie können auch eine Infektionskrankheit auslösen - die Listeriose. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem können dann schwer erkranken oder gar sterben. Manchmal kommt es zu einer Blutvergiftung oder zu einer Gehirnhautentzündung. Also, Listerien kommen zwar überall vor, sind jedoch sehr gefährlich.

Vor drei Jahren verkaufte Lidl Harzer Käse, der von Listerien befallen war. Es gab zwar eine Rückrufaktion, aber trotzdem wurden vier Menschen schwer krank, nachdem sie diesen Harzer Käse gegessen hatten. Und ein Mensch starb dann an einer Lebensmittelvergiftung!

Quellen:

  1. FOCUS ONLINE Rückruf für Harzer Käse von Lidl
  2. FOCUS ONLINE Lidl muss wegen Gammel-Käse 1,5 Millionen blechen

Gut finde ich, dass Lidl eine Strafe zahlen muss. Weniger gut finde ich, dass es drei Jahre gedauert hat, bis ein Urteil vorlag. Und ob drei Erkrankte und ein Toter mit der Zahlung von eineinhalb Millionen Euronen aus der Welt geschaffen werden, bezweifle ich sehr!

Dieser Listerien-Befall des Harzer Käses aus Österreich führte zu einem politischen Skandal - aber erst, nachdem acht Menschen sterben mussten! Wie fühlen sich die Verantwortlichen, wenn sie mit ihrer Untätigkeit das Leben von Menschen riskieren oder gar verursachen?

Wieso werden die Verbraucher nicht sofort informiert? Aber nein, da wird der Kopf in den Sand gesteckt und gehofft, dass die Gefahr schon wieder vorüber geht. Wieso wird eine Firma wie Prolactal derart geschützt?

Das ist ein Skandal! In Österreich! Aber die Deutschen sollten ruhig sein, da gibt es auch Lebensmittelskandale und Maulkorberlasse ...


Hochgeladen am 01.03.2010 von stvpTV 

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Samstag, 24. November 2012

GLOSSE: Mauskopf in Aspik - der Vorweihnachtsknüller - Blog von Kiat Gorina


In Ulm gibt es nicht nur einen Schneider, da gibt es auch eine Firma, die aus der Türkei Haselnusskerne importiert und an den Discounter Lidl verkauft. Diese Firma nennt sich Märsch Import.

Und in einer Packung wurden Salmonellen gefunden. Salmonellen bei Haselnüssen? Wie konnte das passieren? Salmonellen gibt es aber bei Mäusen - vor allem in deren Urin und Kot.

Also erfolgte eine Rückrufaktion.

Quelle: märschimport Vorbeugender Warenrückruf Haselnusskerne gemahlen MHD 06/06/13 und 06/07/13

Wie leicht Salmonellen in die Wurst kommen, zeigt folgendes Video:


Veröffentlicht am 29.09.2012 von Beta32i7

Aber wie gelangen Salmonellen in die Haselnuss-Packung? Also waren es wohl doch Mäuse, deren Urin, und deren Kot. Dagegen muss natürlich etwas unternommen werden. Also wurden Berater von McKinsey beauftragt, nach einer Lösung zu suchen. Und die Berater wollten die Mäuse vernichten. Mit Gift - das geht aber nicht.

Da hatte ein Seniorberater die Idee: Aus den Mäusen wird ein neuer Artikel geschaffen - passend für die Vorweihnachtszeit: Mauskopf in Aspik! Also werden die Mäuse gefangen und geschlachtet. Und als besondere Spezialität werden die Mausköpfe ausgekocht - wegen der Salmonellen! Und dann in Aspik gelegt.

Auf informellen Weg erfuhr die Verbraucherministerin Ilse von diesem neuen Produkt. Sie war sofort begeistert. Grund: Das sind endlich ganz kleine Portiönchen, die der Discounter dann verkauft.

Diese großen Portionen waren der Ministerin ja schon immer ein Dorn im Auge. Und sie startete eine Kampagne gegen zu große Portionen - auch auf die Gefahr hin, dass dann brave Verbraucher in die Rasterfahndung für Terroristen fielen:

Quelle: Glosse: Verführt Ilse Aigner zum Terrorismus?

Und die Ministerin war derart begeistert über diese so kleinen Portionen, dass sie sofort Mäuse in die Verordnung für Schlachttiere aufnehmen ließ. Für einen Multimilliardär wie Dieter Schwarz macht doch diese Regierung alles!

Und die Berater warfen gleich ihre Tabellenkalkulationen an und berechneten die Ersparnis, wenn jegliche Hygienemaßnahmen wegfallen. Wenn der neue Artikel Mausköpf in Aspik richtig einschlägt, dann braucht diese Nahrungsmittelindustrie sehr viel Mäuse.

Und Dieter Schwarz will auch noch mehr Mäuse verdienen. Um nun diesen etwas fremdartigen Artikel unters Volk zu bringen, wurde mit einem Privatsender vereinbart, dass die B- und C-Starlets in der nächsten Runde des Dschungelcamps Mauskopf in Aspik essen müssen - sozusagen als Mutprobe!

Es ist ferner geplant, dass Schauspieler und Schauspielerinnen dann schauspielen, dass diese Mausköpfe in Aspik die sexuelle Lust steigern. Als das ein Mitglied des Fernsehrates hörte, machte es den Sender gleich darauf aufmerksam, dass dann die Sendung erst zur Nachtzeit ausgestrahlt werden darf.

Ein Lobbyist der Pharmaindustrie war gar nicht begeistert - er befürchtete einen Umsatzeinbruch für Viagra. Das alarmierte dann einen EU-Kommissar für Verkehr. Seine Kollegen fragten ihn, wieso er sich einmische? Seit wann hat Verkehr etwas mit Sex zu tun? Aber dieser EU-Kommissar blieb stur: "Sex ist doch Geschlechtsverkehr! Was wollt ihr eigentlich?"

Und der EU-Präsident wiederholte seinen Spruch: "Europa ist sexy!" Er war sehr erfreut, weil ihm endlich mal etwas Passendes einfiel! Das kommt sonst sehr selten vor.

Quelle: slugger o'toole Van Rompuy: “Europe is still sexy…”

Das  war ausschlaggebend - die EU erließ eine Erlaubnis dafür, dass Mausköpfe in Aspik in der EU in den Verkehr gebracht werden dürfen. Um der notleidenden Pharmaindustrie zu helfen, wurde ein medizinischer Rettungsschirm aufgespannt. Am meisten darf Deutschland zahlen - schließlich ist der Stammsitz von Lidl in Deutschland!

Quelle: GLOSSE: Die EU lässt es krachen - trotz Krise!

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Freitag, 27. Juli 2012

Milupa: Bakterien in Milchpulver für Säuglinge - Rückruf - Blog von Kiat Gorina


Milupa teilte mit, dass das Milchpulver "Aptamil pre" mit Bakterien verunreinigt sein kann - aber nur das Milchpulver mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum vom 11.01.2014. Und angeblich auch dann nur, wenn das Pulver zwischen 02:14 und 05:00 Uhr hergestellt sei. Der Tag der Herstellung sei unwichtig! 


Was wurde in einem solchen Pulver für Säuglinge gefunden? Hochgiftige Bakterien! Sie haben auch einen Namen: Cronobacter sakazakii! Und sie sind gerade für Säuglinge sehr gefährlich: Blutvergiftung, Gehirnhautentzündung, Darmerkrankungen!
Quelle: Wikipedia Cronobacter sakazakii 


Dort steht auch, dass diese Bakterien schon öfter in Milchpulver nachgewiesen wurden! Also sollte ein Hersteller doch vorgewarnt sein! 


Und Milupa versichert, wenn sich die Mutter bei der Zubereitung an die Bedienungsanleitung halte, dann sei nichts zu befürchten. Das muss ja eine ganz komplizierte Zubereitung sein. Braucht da die Mutter des Säuglings einen Chemiebaukasten? 


Das gerade nicht. Aber das Milchpulver soll in Wasser mit einer Temperatur von genau 60 Grad Celsius eingerührt werden. Und ist das Wasser nicht so warm, dann gibt es diese hochgiftigen Bakterien! 


Also brauchen die Mütter doch ein Teil aus einem Labor - nämlich ein - geeichtes? - Thermometer, das 60 Grad messen kann! 


Was bildet sich dieser Hersteller Milupa eigentlich ein? Solch einen Blödsinn von Zubereitungsvorschriften zu veröffentlichen und zwingend vorzuschreiben?! 


Bei der Herstellung muss es nicht ganz sauber - im wahrsten Sinne des Wortes - zugegangen zu sein! Und dann die Schuld auf die armen Mütter schieben! Das haben wir gerne!
Quellen:

  1. RP Online Milupa ruft "Aptamil pre" zurück
  2. Clean Kids magazine Update zum Aptamil Rückruf: Betroffenes Aptamil nun doch bundesweit im Handel gewesen

Und dann wieder diese Salami-Taktik von Milupa: Erst behaupten, das hochgiftige Zeug kam nicht in den Handel und damit nicht in die Regale und als das nicht haltbar war, dann kam dieses hochgiftige Zeug nur "vereinzelt" in die Regale. Ist einem solchen Hersteller noch zu trauen?


Stellen wir uns einmal die Frage: Wer steckt hinter Milupa? 


Wikipedia schreibt: "Milupa (Milupa GmbH, vormals: Milupa AG, Milupa GmbH & Co. KG) ist ein Hersteller von Babynahrung. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Friedrichsdorf im Hochtaunuskreis in Hessen und gehörte bis 2007 zum niederländischen Konzern Numico, der seinerseits von Danone übernommen wurde." 


Und noch etwas entnehmen wir Wikipedia: "1995 ging das Unternehmen in den Besitz des niederländischen Konzerns Nutricia über, der später in Numico aufging. Im Jahre 2003 begann eine umfangreiche Restrukturierung von Milupa, die auch die Umfirmierung in Milupa GmbH umfasste. 2005 wurde die Produktion in Friedrichsdorf eingestellt und ins Ausland (Polen, Spanien, England) verlagert." 


Mitteilung Milupa 


Milupa ist eine GmbH, also muss es Gesellschafter geben: Das Impressum gibt Auskunft: 


Es gibt drei Geschäftsführer

  1. Ludovic Galand
  2. Dr. Erik Graf von Krocko
  3. Peggy Tege

Wie diese Menschen ausschauen, das lässt sich leicht mit Google feststellen. Leider darf ich deren Fotos nicht hier ohne Einverständnis dieser Personen veröffentlichen. Aber sich die Fotos zusammenzusuchen, ist ja in der heutigen Zeit kein Hexenwerk! 


Ich stelle mir gerade vor, dass diese Menschen in der Öffentlichkeit angesprochen werden, von erbosten Müttern! Was glaubt ihr, was so einer dann für ein Gesicht macht, wenn er angesprochen wird: "Guten Tag Herr Graf! Sie sind doch der Chef von Milupa! Wie fühlen Sie sich, wenn Ihr Haus unschuldige Babies in Todesgefahr bringt?" 


Übrigens, ich frage mich auch, wieso so kleine Babies nicht gestillt werden? Da stimmt auf jeden Fall die Temperatur der Muttermilch!
Ob Milupa weiterhin solche Werbung im Fernsehen verbreitet?


Hochgeladen von TVWerbung am 13.10.2008


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