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Samstag, 29. September 2012

GLOSSE: Was nützen Milliarden? - Manchmal gar nichts! - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es Ingrid Flick - von Beruf Milliardärin - ihr Vermögen wird auf 5,9 Milliarden Euronen geschätzt. Und Frau Milliardärin hat zwei schöne Grundstücke am Wörthersee, Da führt in Dellach die Süduferstraße mitten durch. 

Das stört Frau Milliardärin, sie möchte die beiden Grundstücke zusammenführen und daraus ein großes Grundstück machen - und damit den Wert steigern. Also muss die Straße weg! Also wollte Frau Milliardärin in die Portokasse greifen und ein paar Millionen Euronen springen lassen. 

Wofür? Für eine Verlegung dieser Straße - sozusagen eine Umgehungsstraße um Milliardärinnengrundstücke. Der Landeshauptmann hatte nichts dagegen. Aber seine Bürgerinnen und Bürger schon. Als sie erfuhren, was Frau Milliardärin mit ihrer Marionette - dem Landeshauptmann - ausgeküngelt hatte, reagierten die Bürgerinnen und Bürger sehr zornig. 

Quelle: Milliardärin Ingrid Flick will öffentliche Straße durch ihr Grundstück verlegen 

Und in der Nähe wohnt eine andere Milliardärin - Heidi Horten. Sie hat allerdings nur 3,2 Milliarden Euronen geschätztes Vermögen. Jedenfalls war auch Frau Horten gegen die Verlegung der Straße. Und der Landeshauptmann saß in der Zwickmühle. Eine Milliardärin zieht die Marionettenstrippen nach Hüh, die andere nach Hott! 

Das hält keine Marionette aus - und erst recht nicht ein Landeshauptmann. Und Frau Milliardärin Ingrid Flick musste einsehen: Es gibt Fälle, da nützen auch Milliarden nichts!  

Quellen:

  1. BILD.de Witwe Flick knickt ein
  2. KLEINE ZEITUNG Ingrid Flick verzichtet auf Straßenverlegung 


Veröffentlicht am 28.09.2012 von Kleine Zeitung

Übrigens, die Flick Stiftung war auch an dem merkwürdigen Deal mit der noch merkwürdigeren österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria beteiligt. Aber da hatte Flick nur fünf Milliönchen investiert und "erwirtschaftete" eine Rendite von nur 20 % - das macht immerhin eine Million Euronen ...

Quelle: Stuttgart S21 - Seine "Väter" 
besucherzhler

Donnerstag, 27. September 2012

Milliardärin Ingrid Flick will öffentliche Straße durch ihr Grundstück verlegen - Blog von Kiat Gorina


Woran denken wir beim Namen Flick? Vielleicht an den Flick-Konzern, dem auch die Möwenpick-Hotels gehören. Und die gelb-schwarze Regierung hat als Gegenleistung für Parteispenden den Mehrwertsteuersatz für Hotels gesenkt: 

Quelle: Nürnberger Nachrichten Die Linke schmäht FDP als «Mövenpick-Partei«  

Das inspirierte mich zu einer Glosse über die Raubmöwe: 

Quelle: GLOSSE - Über die Raubmöwe  

Andere denken vielleicht an die Bayerische Landesbank und an eine seltsame Bank in Kärnten, die von Bayern für fast vier Milliarden Euronen gekauft und dann von den Österreichern für einen symbolischen Euro zurückgekauft wurde. Und eine Ingrid Flick hat bei dieser Transaktion verdient: 

Quelle: Wikipedia Friedrich Karl Flick 

Und zu diesem Erbe gehört ein Grundstück am Wörther See - in den Augen von Ingrid Flick hat dieses Grundstück einen großen Fehler: Da führt eine Landesstraße hindurch. Und das stört die Milliardärin. 

Also will sie diese Landesstraße verlegen - die Kosten dafür nimmt sie aus der Portokasse der Flick-Stiftung. Und Fußgänger und Radfahrer will sie in den Untergrund schicken - in und durch einen Tunnel. 

Quellen:

  1. Kurier Mit Geld geht wohl alles 
  2. NEWS.AT Aufregung um Flick-Straße 

Und jetzt streiten sie sich - weniger das arme Volk, sondern die Mitmilliardäre wie Heidi Horten und VW-Chef Piech. 

Und wie immer: das arme Volk bleibt außen vor - und hat das Nachsehen. Und darf allenfalls mal zusehen:


Veröffentlicht am 17.07.2012 von verena90love

besucherzhler

Donnerstag, 28. Juli 2011

Stuttgart S21 - Seine "Väter" - Blog von Kiat Gorina

Alle Kinder haben Väter - auch Megaprojekte haben Väter. Auch der geplante unterirdische Bahnhof in Stuttgart: er hat gleich vier solcher Väter. So da sind Heinz Dürr, Manfred Rommel, Erwin Teufel und Matthias Wissmann - diese Vier werden auch die "Maultaschenconnection" genannt.

Heinz Dürr war von 1991 bis 1997 Chef der deutschen Bahn. Und als Bahnchef stellte er der staunenden Öffentlichkeit im April 1994 das Megaprojekt S21 zusammen mit Rommel, Teufel und Wissmann vor. Und sprach ein Eigenlob über diese seine Präsentation aus: