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Montag, 12. August 2013

GLOSSE: Wie die CSU die PKW-Maut einführen will

Der Bundesverkehrsminister Peter R. hat ein großes Problem. Deutschlands Straßen - vor allem im Westen - werden immer schlechter, die Schlaglöcher immer tiefer, die Brücken immer maroder. Aber das zu sanieren kostet viele Euronen. Woher nehmen? Also müssen die Bürgerinnen und Bürger bluten. Eine Maut muss her - auch für die PKW-Fahrer!

Um nun die Wählerinnen und Wähler nicht zu verprellen - bald wird in Bayern gewählt - fordert Horst S. - der Ministerpräsident - in den Bierzelten eine PKW-Maut - für Ausländer! Da johlen und klatschen die Zuhörer! Wenn Bayern nach Italien in den Urlaub fahren, müssen sie auch eine Maut zahlen. Warum nicht umgekehrt?!

Die Ausländer brauchen ja nicht auf Deutschlands Straßen zu fahren! Dem Horst S. geht es nur darum, dass er und seine Partei gewählt werden. Um die Anhänger - es soll ja immer noch Bayern geben, die trotz der vielen Skandale immer noch CSU wählen wollen - so richtig in Rage zu bringen, kursiert im Umfeld des Horst S. der Plan, auch Preußen als Ausländer zu betrachten. Ja, wenn sie bayerische Autobahnen bevölkern wollen, dann müssen sie vorher eine Maut abdrücken.

Und wenn ein Berliner Pirat seine Mitpiraten in München besuchen will, dann muss er doppelte Maut bezahlen, einmal weil er aus der preußischen Hauptstadt kommt und zweitens, weil er Pirat ist. Denn für Piraten gelten Sonderregelungen! Auch in Berlin.

Ja, aber wie soll das in die Tat umgesetzt werden? Ganz klar - mit RFID. Das sind Chips, die werden still und leise bei jedem Auto eingebaut. Was heißt eingebaut? Die werden geklebt. Und von wem und wo? In den Werkstätten und Tankstellen. Wenn ein PKW-Fahrer an eine bayerische Tankstelle zum Tanken fährt und er nachweisen kann, dass er Bayer ist, dann erhält er eine blauweiße Plakette mit eingebautem RFID-Chip. Und wenn er später über die Autobahn unter den Mautstellenzählern braust, dann erkennen die Zähler, dass das Auto ein bayerisches Auto ist und die Zähler zählen nicht. 

So wird erreicht, dass die Bayern auf jeden Fall von der Maut verschont bleiben. Das ist ja einfach geregelt und leicht umzusetzen. Horst S. und seine Freunde wissen jedoch ganz genau, dass da die Preußen aufschreien werden. Und erst die Ausländer. Und die Eurokraten! Aber die schreien erst nach der Landtagswahl!

Dann wird Horst S. - sollte er wirklich wiedergewählt werden - sich halt hinstellen und wird sagen: "Leute, wir hatten einen sehr guten Vorschlag, aber die bösen Preußen und die bösen Eurokraten und die bösen Ausländer lassen uns nicht. Aber ihr wolltet ja, dass die Ausländer auf unseren Straßen Maut bezahlen müssen. Aber die lassen uns nicht machen! Also, Leute, da müssen halt alle Maut bezahlen. Anders geht es nicht! Aber dann bezahlen auf jeden Fall die Ausländer Maut. Das ist doch was. Das ist doch toll, was wir erreicht haben!"

Und die bierdumpfen Stammwähler der CSU an den Stammtischen nicken: "Den Ausländern haben wir es gezeigt, jetzt müssen sie Maut bezahlen! Das ist es uns wert, dass wir auch zahlen ... Prost!"

Quelle: SPIEGEL ONLINE Kritik von Schwarz-Gelb: Seehofers Maut-Ultimatum empört Koalitionspolitiker: CSU-Chef Horst Seehofer will die Pkw-Maut erzwingen und irritiert damit Politiker der schwarz-gelben Koalition. Die Rede ist von Wahlkampfgetöse. Die Opposition wirft dem bayerischen Ministerpräsidenten Volksverdummung vor.


Veröffentlicht am 12.08.2013 von TVBayernTV


Veröffentlicht am 26.10.2012 von FlorianPronold

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 24. Januar 2009

Erzeugen RFID-Chips Krebs?

Was sind denn RFID-Chips? Bestimmt nichts zum Essen. RFID steht für "Radio Frequency Identification" und wozu ist es gut? Nun, wenn ein Tier solch einen Chip unter der Haut implantiert hat, dann genügt ein einfaches Lesegerät, um die Infos auf diesem Chip auszulösen. So ein Chip kann also dazu dienen, um festzustellen, wem das Tier gehört. Eigentlich keine schlechte Sache.

Aber! Wie funktioniert so ein Teil? Nun, so ein RFID-System besteht im Prinzip aus zwei Komponenten, einmal dem sog. Transponder und zum andern aus dem Lesegerät. Bei den Transpondern gibt es passive und aktive. Die aktiven haben eine eigene Stromversorgung, die passiven keine. Wie kann dann aber ein solcher Transponder seine Daten zum Lesegerät funken? Nun, das Lesegerät erzeugt ein elektromagnetisches Feld, sobald der Transponder in seiner Reichweite ist, empfängt er diese Energie mit seiner Antenne und lädt damit einen Kondensator auf. Mit dem Entladestrom dieses Kondensators werden dann die Daten zum Lesegerät gesendet.

Das Problem besteht jetzt darin, dass der Empfang durch den Transponder nicht abgeschaltet werden kann, dieser Transponder ist sozusagen immer auf Empfang! Und da wir und unsere Tiere immer einem Sammelsurium von elektromagnetischen Frequenzen ausgesetzt sind, ist es wie bei Russischen Roulette, was der Transponder gerade empfängt, und wie sich das bei ihm auswirkt.

Es gibt eine Vielzahl von Studien, die beweisen, dass bei Tieren um die Implantate herum sich Tumore bilden, manchmal so groß, dass sie den Transponder einhüllen.

Außerdem hat die Medizinzeitschrift JAMA berichtet, dass diese Chips medizinische Geräte in einer Intensivstation derart stören können, so dass diese Fehlfunktionen lebensbedrohlich werden:

Beatmungsgeräte fielen aus, Infusionspumpen stoppten plötzlich, externe Schrittmacher versagten, Dialysegeräte funktionierten nicht mehr, EKG-Monitore zeigten Rhythmusstörungen an, wo keine waren etc.

Und so ein Teufelszeug sollen wir unseren vierbeinigen Lieblingen unter die Haut implantieren? Ich denke nein! Das geht unseren Lieblingen im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut und uns auch!


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