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Samstag, 24. August 2013

Kerners Kombo - Der Gostenhofer Blues wurde Wirklichkeit - Sexueller Missbrauch in Kirche

Da gab es mal Kerners Kombo, eine legendäre Band. Eines meiner Lieblingsstücke ist der "Gostenhofer Blues". Da sang Maximilian Kerner u. a.: "... Sakristei, aus der Sakristei da hört mans manchmal stöhne, mitm Ministranten spielt er bisslä der Kaplan, Gott sei Dank woar der Kaplan a Italiener, sonst ..." Diese Worte waren direkt prophetisch. Jüngst brachte der Bayerische Rundfunk eine Meldung:

Quelle: BR Missbrauchsverdacht - Pfarrer aus Mittelfranken in Untersuchungshaft: Pfarrer von Heideck in Untersuchungshaft: Der heute 48-Jährige soll sich zwischen 1998 und 2001 mehrmals an einem Jungen vergangen haben, der zum Tatzeitpunkt noch keine 14 Jahre alt war. Dies soll sich in seiner damaligen Pfarrei in der Oberpfalz zugetragen haben. Nach Recherchen des Bayerischen Rundfunks handelt es sich dabei offenbar um ein Dorf in der Gemeinde Sengenthal im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Und der BR kann es sich nicht verkneifen: "Offenbar stammt der Mann ursprünglich aus Schwaben." Ja, Gott sei Dank, die Welt der Franken ist gerettet - der verdächtige Täter ist kein Franke, sondern ein Schwabe. In welch einer Welt leben wir denn? Da missbraucht ein katholischer Pfarrer einen ihm anvertrauten Schützling - in einem kleinen Dorf mit nur 300 Einwohnern. 

Wenn ich mir so die Meldungen der Presse ansehe, kein Journalist verliert Worte über das damalige Opfer. Was geht in einem nicht mal Vierzehnjährigen vor, wenn eine quasi "Amtsperson" ihn befummelt oder Schlimmeres mit ihm anstellt? Wem kann sich das Kind - er war damals noch ein Kind! - denn anvertrauen? Vermutlich niemand! Hätte er darüber geredet, er hätte ganz sicher Prügel angeboten bekommen: 
"Waos? Der Herr Pfarrer?! Du spinnst! Ich geb dir gleich a Drumm Schelln!" 
Zu der damaligen Zeit war der Pfarrer in einem kleinen Dorf respektiert, ja, er bekam von der Hausschlachtung stets das beste Stück Fleisch - das war so Brauch! Schließlich muss die Pfarrersköchin ihren Herrn Pfarrer gut bekochen können.

Und wieder hat sich ein altes Sprichwort bewährt: 
Gottes Mühlen mahlen langsam aber trefflich fein!
Ich weiß nicht, wieso erst jetzt das schlimme Verbrechen dieses Pfarrers ruchbar wurde, aber wichtig ist, dass es aufgedeckt wurde! Und wie reagiert die amtliche Kirche?

Sie sagt nichts. Ausrede: Das liegt alles bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg! Macht es sich diese Kirche nicht zu einfach? Ganz gewiss. Und der Beschuldigte? Er schweigt. Das ist sein Recht. Er  kann nicht zu einer Aussage gezwungen werden. Wie fühlt sich dieser Beschuldigte? Denkt er daran, was er seinem Schützling angetan hat?

Vielleicht erleuchtet ihm der GOTT, an den er angeblich glaubt, doch dahingehend, dass er gesteht und seinem Opfer von damals eine Aussage vor Gericht erspart! Das ist ja wohl das Mindeste.

So, hört euch den prophetischen Gostenhofer Blues an, ab  2:40 kommt die bewusste Stelle.


Hochgeladen am 20.10.2011 von TheFrankenfan

Sexualität war ja schon immer ein Problem - nicht nur - in der katholischen Kirche. Da gab es mal eine Gruppe DIe Biermösl Blosn - zu Zeiten des Franz-Josef-Strauß durfte diese Gruppe nicht vom Bayerischen Rundfunk gesendet werden:

Für die Nichtbayern eine kurze Zusammenfassung: Da geht es um die Probleme eines jungen Mannes, der sich in ein Dirndl (=eine junge Frau) verliebt hatte. Aber ihn quälen Gewissensbisse und er fragt seinen Pfarrer "Darf ich das Dirndl lieben?", der antwortet (ab 0:40): "Nein, nein, ... vertraut ... und verliebt seine Köchin anschaut!" Dann geht er zum Bischof. Dessen Antwort: "Nein, nein, das wäre eine Schand! Und schaut auf seinen Lieblingsministrant!" Der junge Mann geht zum Papst, er antwortet: "Nein, nein! ... Diabolus in Rom trägt jetzt Kondom!"

Also wendet sich der junge Mann direkt an seinen Herrgott und fragt, ob er sein Dirndl lieben darf. Antwort: "Ja, freilich! Wozu habe ich denn Bubn und Dirndl gmacht!!" Und der Hergott lacht und fügt hinzu: "Lass di dort unten recht scheinheilig reden, aus deren Kirche bin ich längst ausgetreten!":


Hochgeladen am 02.06.2011 von racistslayer

Dienstag, 2. April 2013

GLOSSE: Bei Fracking geht dem Oettinger kein Licht auf - Blog von Kiat Gorina


Die EU-Kommissare haben es schwer zur Zeit. Da gibt es den Michel Barnier, das ist der, der das Trinkwasser privatisieren will. Und was passiert? In kurzer Zeit hatte eine EU-Initiative über eine Million Unterschriften! Das hatte dieser EU-Kommissar nicht erwartet. Und die dahintersteckenden privaten Großkonzerne auch nicht.

Da musste der Günther Oettinger - amtierender EU-Kommissar für Energiefragen - vorpreschen. Ja, Oettinger setzt sich für das Fracking ein. Für ein Verfahren, mit dem das Grundwasser vergiftet wird. Wieso ist Oettinger trotzdem für das Fracking? Ganz einfach, das hat zwei Gründe:

Oettinger machte sich ja auch für die Energiesparlampen stark und hat die Glühlampen verboten. Jetzt ist Oettinger ein Opfer seiner eigenen Politik geworden. Grund: Jetzt muss er in seinem Büro bei den Ersatzfunzeln die Akten studieren. Und da er in einem fortgeschrittenen Alter ist, hat er bei schlechtem Licht große Probleme mit dem Lesen. Und vor allem mit dem Verstehen.

Und dann liest er immer wieder das Wort "Fracking". Und er wirft seine schwäbischen Gehirnzellen an. Vor allem die Zellen, die für die Übersetzung von Englisch ins Schwäbische zuständig sind. Oettinger steht ja mit dem Englischen auf Kriegsfuß, schließlich ist er ein Schwabe! 


Hochgeladen am 31.01.2010 von cpro90

Dabei hat ihm die Redaktion von EXTRA 3 einen EXTRA-Kurs an der Volkshochschule spendiert:


Hochgeladen am 01.02.2010 von gietzl

Es ist halt noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Und bei "Fracking" sagt ihm sein schwäbisches Sprachgefühl: Fracking? Das hat etwas mit Frack zu tun! Also, was soll da schlecht sein, wenn die Menschen im Frack rumlaufen?! Deshalb machte er jüngst die Presseagenturen unsicher. Und der deutsche mediale Mainstream musste Oettingers Kopfschütteln veröffentlichen. 

Quellen:

  1. Süeddeutsche.de Energie - Gas: Oettinger kritisiert «emotionale» Fracking-Debatte in Deutschland: Zugleich kritisiert er die verbreitete Skepsis beim sogenannten Fracking in Deutschland. Polen und Großbritannien seien interessant - und auch die Ukraine werde Europa mit Schiefergas beliefern.
  2. DIE WELT Oettinger fordert mehr deutsche Risikobereitschaft: Wir führen in Deutschland eine emotional geprägte Diskussion, die praktisch zum Aus der Forschung führt.
  3. Süddeutsche.de "Fracking hat auch in Europa eine Chance": Ich rate auch Deutschland, kein endgültiges Nein zum Fracking zu formulieren. Sonst verlieren wir wichtige Kompetenzen.


Ja, Oettinger sieht richtig rot - vor allem wenn die LINKE linke Vorträge über das Fracking hält! Und wenn auch manchmal beim Fracking das Wasser aus Leitung brennt, was ist da schon dabei. Im Gegenteil, solches Trinkwasser ist doch dann besonders energiereich - als ganz im Sinne des Energie-Kommissars!


Veröffentlicht am 08.01.2013 von Elke Lotta

Und Oettinger hat irgendwie auch recht, wenn er "Fracking" mit dem Tragens eines Frackes assoziiert. Beim Fracking entsteht giftiges Lagerstättenwasser, das vergiftet das Grundwasser und damit das Trinkwasser, Menschen sterben und zur Beerdigung tragen die Männer Frack. Und die heile Welt eines EU-Kommissars ist wieder gerettet.

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 19. August 2012

GLOSSE: Der humane Glühlampen-Detektor - Blog von Kiat Gorina


Ab 1. Sptember 2012 ist es soweit: Die EU hat ihren Bannstrahl auf die Verkaufsregale gerichtet: Alle Glühlampen müssen aus den Regalen verbannt werden. Nun hat die Erfahrung gezeigt, dass solche Verbannungen der EU-Behörden von den Verbrauchern nicht befolgt werden. Und vom Handel auch nicht unbedingt. 

Also hat der EU-Kommissar Oettinger ein neues Berufsbild geschaffen - den Glühlampen-Detektor! Ursprünglich sollte ein elektronischer Spürhund  entwickelt werden - leider erwies sich diese Aufgabe als zu komplex. Und außerdem hat ja die Deutsche Bahn große Probleme mit ihren Kühlschränken, so musste eine Alternative gesucht werden. 

Und die EU-Behörde wurde fündig: Sie fand - oder erfand - den humanen Glühlampen-Detektor! Genau genommen ist der alles andere als human. Aber human soll bedeuten, dass er ein menschliches Wesen ist. Er ist besonders ausgebildet für das Aufspüren von verbotenen Glühlampen. 

Als brauchen wir uns nicht zu wundern, dass ab September betont auffällig unauffällig gekleidete Menschen durch die Läden streifen - mit lauerndem Blick auf die Regale. Und wehe dem Ladenbesitzer, wenn sie den Schriftzug "Glühlampe" entdecken. Sie führen auch einen amtlichen Ausweis mit sich, der sie berechtigt, die Verpackung zu öffnen. Sollte sich da wirklich eine verbotene Glühlampe befinden, dann wird diese Glühlampe beschlagtnahmt - natürlich gegen Ausstellung einer Quittung. 

Eine Kostenerstattung ist nicht vorgesehen. Im Gegenteil, der Ladenbesitzer wird zur Zahlung eines hohen Ordnungsgeldes verdonnert. 

Denn der Ladenbesitzer hat die Wirtschaft im EU-Raum behindert. Grund: Ersatz für die Glühlampen sind viel teurer als die alte Glühlampe! Und wer die alten und billigen Glühlampen verkauft, behindert das Geschäft mit den überteuerten Energiesparlampen! 

Es mag ja sein, dass einiger dieser neuen Lampen Quecksilber enthalten - um die Wirtschaft nicht am Wachstum zu hindern, da müssen wir schon Opfer bringen. Und dass diese neuen Lampen verstärkt für Augenschäden sorgen, auch das ist in Kauf zu nehmen.   

Sagt der Energie-Kommissar Oettinger - er ist ja eigentlich von Beruf Schwabe - also besonders aufs Sparen aus - kein Wunder, dass er sich für diese Sparlampen einsetzt.


Veröffentlicht am 23.05.2012 von zoominde


DasErste Plusminus Glühlampen Verbot Der Widerstand wächst
Hochgeladen von newthingnewthing am 03.02.2011
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