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Donnerstag, 20. September 2012

Katrin Bauernfeind - Galsan Tschinag - Video - Busen - GEZ - Depublizieren - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns: Da war Katrin Bauernfeind einmal Co-Moderatorin von Giovanni di Lorenzo in der Talkshow 3nach9. Da fragte die Moderatorin den Schamanen Galsan Tschinag, wo der Sitz der Seele sei. 

Galsan Tschinag ist ein höflicher Mensch und fragt die Moderatorin, ob er sie berühren dürfe. Tja, und dann begrabscht er den Busen von Frau Bauernfeind. "Da ist die Seele!" 

Und da dies eine Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders Bremen war, gibt es ein Video. Sozusagen als Beweismittel! 

Und was passiert? Dieses Video wurde offenbar wieder ein Opfer der Depublizierung! Das ist ja der geschönte Ausdruck für folgenden Vorgang: Mit dem Geld der GEZ-Einzahler werden Sendungen produziert, ins Internet gestellt, und dann wieder gelöscht! 

In diesem Fall dürfte auch der Suhrkamp-Verlag mitgemischt haben - schließlich ist so ein Video doch ziemlich peinlich. Und es vermittelt ein falsches Bild über Schamanen. 

Was allerdings diese "Säuberungsaktion" nicht löschen konnte, ist die Tatsache, dass es immer noch Textreste über diesen Vorgang gibt, wie beispielsweise: 

NEWSFACT.net Schamane grabscht Katrin Bauerfeind an den Busen. 

Da bin ich gespannt, wie lange es dauert, bis auch dieser Beitrag im Internet gelöscht wird. 

Und noch ein mysteriöser Fall von Depublikation: Wer hat da an der Spur gedreht? 

Für wie blöd halten eigentlich die Ministerpräsidenten ihr Volk?
besucherzhler

Samstag, 14. Juli 2012

Dürfen Schamanen Geld verlangen - Blog von Kiat Gorina

Unlängst war abends eine gute Bekannte bei mir - eigentlich zum Plaudern. Da sagte sie zu mir: "Du bist ganz schön blöd, dass du kein Geld verlangst!" - Ich: "Wie meinst du das?" - Sie: "Meine Freundin hat dich mal angerufen, als sie schwanger war. Die Ärzte hatten sie untersucht und festgestellt, dass ihr Baby behindert sein wird."
Ich wurde hellhörig. Ich erinnerte mich an so einen Fall. Sie fuhr fort: "Und dann hast du gesagt, sie soll in ein anderes Krankenhaus gehen, und sich noch einmal untersuchen lassen. Das hat sie gemacht, und die Ärzte haben festgestellt, dass das Baby nicht behindert ist!"
Ich schwieg, obwohl ich vermutete, von wem sie sprach. Und sie redete weiter: "Das Baby ist wirklich nicht behindert! Das weißt du doch schon! Meine Freundin wollte dir Geld geben, du hast abgelehnt. Warum denn? Andere hätten für so einen Erfolg sicher mehrere hundert Euro verlangt!"
"Ich bin aber nicht andere!" brummte ich. "Und außerdem, was habe ich denn getan? Ich habe ihr einen Rat gegeben und nicht mehr! Dafür kann ich doch kein Geld verlangen!"
"Doch! Meine Freundin erzählte mir, das du nicht glaubst, dass das Baby behindert ist! Wie konntest du so etwas sagen?"
Ich sagte nur: "Ich habe es halt vermutet. Das ist alles." und wollte das Thema beenden. Da flippte sie aus: "Du hast es doch gewusst! Gib es zu! Das ist ja nicht zum Aushalten! Andere nehmen einen Haufen Geld dafür!"
"Also, jetzt hör mal gut zu! Wenn ich anfange, mit meinen Fähigkeiten Geld zu verdienen und für solche Ratschläge Geld zu verlangen, dann kann es passieren, dass mir diese Fähigkeiten genommen werden!"
"Das glaube ich nicht! Wie war es denn bei den Schamanen in der Mongolei? Die wurden doch sicher bezahlt?"
Ich schüttelte den Kopf. "Die Kranken oder ihre Angehörigen brachten dem Schamanen etwas von der Jagdbeute mit. Denn wenn der Schamane Kranke behandelt, da  kann er ja nicht zur Jagd gehen."
"Das glaube ich nicht. Meine Nichte hat mir erzählt, dass sie wegen ihrer Migräne bei einem Schamanen war, der schnitt sich mit einem Messer in seine Zunge und besprenkelte mit seinem Blut den Boden. Ihr ist ganz schlecht geworden! Und er verlangte dafür 300 Euro!"
"Und verschwand ihre Migräne?" Kopfschütteln.
Ich fuhr fort: "Da hat sie noch Glück gehabt. Es gibt Schamanen, die lassen das Blut auf die Stirn der Kranken tropfen."
"Da wäre meine Nichte bestimmt ohnmächtig geworden! Aber warum machst du das nicht?"
"Wieso sollte ich? Ich verteile nicht mein Blut, das brauche ich selbst!" und grinste. 
Sie murmelte etwas von "Dir ist einfach nicht zu helfen ..." und wechselte endlich das Thema.



Hochgeladen von totalverderbt am 19.10.2010

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Freitag, 15. Juli 2011

Galsan Tschinag - Blog von Kiat Gorina

Auf meinen Blogbeitrag "Absage von DroemerKnaur" schrieb mir Mariella: "Was ist denn mit dem Suhrkampverlag? Der hat ja auch 1994 schon 'Der blaue Himmel' von Galsan Tschinag rausgebracht." Und Reiner antwortete: "das erste Buch von Galsan Tschinag erschien im A1, dann ist er zu Suhrkamp gewechselt. Sicher ein guter Tipp!"

Liebe Mariella, ich danke dir für deinen Tipp. Und lieber Reiner, bei Suhrkamp habe ich mal angerufen, immerhin konnte ich schildern, worum es in meinem Buch geht. Dann wurde ich ziemlich arrogant abgefertigt: "So etwas brauchen wir nicht!" Naja, sie werden schon wissen, was sie tun.

Freitag, 8. Juli 2011

Anfragen - Blog von Kiat Gorina

Gestern riefen gleich zwei Menschen an, sie stellten die gleichen Fragen: Ob ich eine "Ausbildung" zur Schamanin anbiete und wie lange das dauert und was das kostet.

Allein schon der Begriff "Ausbildung". Schamanin ist kein erlernbarer Beruf, das ist jedenfalls meine persönliche Lebenserfahrung. Die Anruferin war enttäuscht bis empört. Sie meinte dann, ich sei wohl gar keine richtige Schamanin. Dann legte sie auf. Naja, sie muss es wohl wissen.