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Mittwoch, 18. Dezember 2013

R. I. P. - Miriam und Tiger

Oh du fröhliche, oh du selige … und Jingle Bells schallt und bimmelt es jetzt aus allen Richtungen.

Friedliche und besinnliche Adventszeit. Aber nicht überall.

Am 18. Dezember 2007 wurde Miriam ermordet: 
















Am 23. Mai 2012 wurde Tiger umgebracht:






















































Mir bleiben nur die Erinnerungen.
Friedliche Weihnachtsstimmung? 
Da gibt es die Prophezeiung des alten Schamanen:
Von denen du dich im Zorn abwendest, von denen wird das Glück weichen …
Wie es aussieht, erfüllt sich diese Prophezeiung immer  schneller…

R.I.P. Tiger und Miriam
Wir werden euch nicht vergessen.


Übernommen von OverBlog

Dienstag, 25. Juni 2013

Helden von damals und heute - Für eine bessere Welt

Da behauptet Wikipedia über Helden: „Helden sind Männer (oder seltener Frauen), die für Andere oder im Namen einer Idee große Taten vollbringen und dabei ihr Leben wagen.“ Das hat bestimmt ein Mann geschrieben - von wegen es gibt weniger Frauen unter den Helden! Wer ist für mich ein Held? Wenn ich an meine Kindheit und Jugend zurückdenke, da gab es Helden - in der archaischen Sippe von mongolischen Nomaden.

Wenn sich da ein eiskalter Winter zu einem schaurig-kalten Dzud entwickelte und Vorräte für Tier und Mensch zur Neige gingen,  dann gingen alte Menschen nachts in die Kälte und traten ihre Letzte Reise an. Sie wollten auf jeden Fall, dass wenigstens ihre Enkel mit ihren Eltern überlebten!

Und sie wurden in den Erzählungen des Schamanen als Helden verehrt! Und für ihre Nachkommen war das eine Verpflichtung: "Auch für dich gingen damals deine Großeltern in die Kälte! Auch für dich!!" Das war stets eine moralische Verpflichtung, sich für die Sippe einzusetzen.

Quelle: Mein Buch: Ein lieber Mensch: Und heute schickte er einen Zeitungsausschnitt von der taz. Titel: "Hilferuf für Nomaden in der Mongolei". Da geht es um dzud, so nennen die Mongolen die Katastrophe, wenn in einem Sommer nicht genügend Wintervorräte angesammelt werden können und wenn dann der Winter kälter und länger als üblich ist.

Auch heute gibt es in Deutschland Helden - eine großartige Heldin ist für mich Inge Hannemann, die ihrer Finger in die tiefe klaffende Wunde der mangelnden sozialen Gerechtigkeit steckt - sehr zum Missfallen der Behörden, die eigentlich dafür verantwortlich sind, die sich jedoch hinter Wäldern von Paragraphen verstecken! Und wenn Inge Hannemann anprangert, dass es mehr als drei Millionen Arbeitslose gibt, versuchen eben diese Behörden, sie als Lügnerin oder gar Geisteskranke hinzustellen. 

Auch wenn ihr der Bundesrechnungshof zu Hilfe eilt und die traurig-erschreckende Nachricht verkündet, dass die Bundesagentur für Arbeit die Statistiken manipuliert:

Quellen:
  • GLOSSE zu "Jobcenter und Inge Hannemann": In den Agenturen für Arbeit und in den Jobcentern ist der Teufel los! Die unteren Chargen lesen diesen Brief und die meisten meinen: "Eigentlich hat sie recht!" Die Teamleiter und Vorgesetzten sind verzweifelt. In aller Eile wurden Coaching-Seminare von McKinsey vorbereitet - da müssen dann alle Mitarbeiter einer zwangsweisen Gehirnwäsche unterzogen werden.
  • Inge Hannemann in die Psychiatrie?: Ja, so schaut es aus in dieser Republik! Wer die Politik - vor allem Hartz IV - öffentlich kritisiert, gibt sich in Gefahr. Für solche Bürger besteht die Gefahr, dass sie für geisteskrank erklärt und dann zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen werden! Wird so das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung in Deutschland umgesetzt?
  • Solidarität für Inge Hannemann: Für die Bundesagentur für Arbeit ist sie deshalb ein rotes Tuch geworden! Sie wurde mehrmals aufgefordert, ihren Blog zu löschen und ihre Kritik zu unterlassen! Aber hallo! Geht es noch?! Auch eine Mitarbeiterin eines Jobcenters hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Vor allem dann, wenn es um die Wahrung von Menschenrechten geht!
  • Bundesrechnungshof stellt fest: Bundesagentur für Arbeit frisiert Statistiken: Erinnern wir uns an Jagoda, der als Chef des damaligen Bundesarbeitsamtes seinen Hut nehmen musste. Und jetzt spricht der Bundesrechnungshof von strafrechtlichen und personalrechtlichen Konsequenzen! Der Volksmund sagt ja: "Der Fisch stinkt immer vom Kopf!" Also müssen in dieser Bundesagentur in Nürnberg endlich mal Köpfe rollen! Und nicht nur dort!
Es gibt noch andere Helden - vor allem Bradley Manning und Ed Snowden. Manning? Ja, errinnern wir uns: Da veröffentlichte WikiLeaks Videos, wie US-Soldaten unschuldige Zivilisten erschossen - einfach so! Was war ihre "Schuld"? Sie waren unschuldig! Die amerikanischen Militärs schäumten vor Wut und suchten nach dem Menschen, der diese Information an WikiLeaks schickte - verdächtigt wurde der Soldat Bradley Manning:

Quelle: WikiLeaks und Bradley Manning: Die Militaristen in den USA schäumen vor Wut. Wieso? Weil dem "guten" Krieg die Maske heruntergerissen wurde. Es gibt keinen guten Krieg. Jeder Krieg ist böse, jeder Krieg zerstört Menschenleben! Ja, und dann bekommt WikiLeaks Videos, die zeigen, dass US-Soldaten auch auf Kinder schießen.

Und was passierte mit Manning? Er wurde und wird angeklagt! Sogar der Stern berichtete darüber:

Quelle: stern.de Stars unterstützen mutmaßlichen Wikileaks-Informanten: Manning steht derzeit in den USA vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Obergefreiten vor, systematisch militärische Informationen gesammelt und über das Internet dem Feind in die Hände gespielt zu haben. 

Es gibt Stars, die die Freiheit für Bradley Manning fordern! Schaut euch dieses Video an:


Veröffentlicht am 18.06.2013 von I am Bradley Manning

Da frage ich mich: Ist der US-Präsident Barack Obama ein Held? Nein, für mich wäre er erst dann ein Held, wenn er den an ihn verliehenen Friedensnobelpreis zurückgäbe - er hat ihn nicht verdient ...


Veröffentlicht am 23.06.2013 von antikriegTV

Und es gibt derzeit einen weiteren Helden: Ed Snowden - er deckte die globale Überwachung auf:


Veröffentlicht am 10.06.2013 von Wahrheitsbewegung

Und wo ist Ed Snowden zur Zeit? Zunächst flüchtete er nach Hongkong. Die USA forderten die Chinesen auf, ihnen Snowden auszuliefern. Gerade die Chinesen! Die haben eine Stinkwut auf diese USA. Grund: Snowden enthüllte, dass die USA auch die Chinesen ausgeschnüffelt hätten. Das hat die Chinesen tief getroffen. Sie beschimpften die USA als "den größten Schurken":

Quelle: taz.de CHINA SCHIMPFT ÜBER US-SPIONAGE „Größter Schurke unserer Zeit“: Die chinesische Führung hat sich bisher dazu nicht offiziell geäußert. Umso heftiger holte am Sonntag die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua zum verbalen Schlag gegen die USA aus. Jahrelang habe sie sich als unschuldiges Opfer von Cyberattacken dargestellt und den Finger auf andere gezeigt. Nun entpuppe sich Washington als „größter Schurke unserer Zeit“.

Folglich "prüfte" die Verwaltung in Hongkong das Auslieferungsbegehren der USA und stellte fest, dass der Antrag "fehlerhaft" sei ... Nachtigall - ich hör dir trapsen - sagen die Berliner. Jahrelang prangerten die USA die Chinesen als Hacker an. Und jetzt haben sie die Gelegenheit zurückzuschlagen. Und das machen sie auch!

Das Ansehen der USA dümpelt jetzt im tiefsten Keller - vor allem für die Chinesen. Und wieder hat der Volksmund recht: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte ... Und der Dritte ist diesmal Russland ;-)

Quelle: Kleine Zeitung Putin lüftet Geheimnis um Edward Snowden: Russlands Präsident Wladimir Putin persönlich beendete das Rätselraten um den Aufenthaltsort des geflüchteten ehemaligen US-Geheimdienstagenten Edward Snowden. Snowden befinde sich nach wie vor im Transitbereich des Moskauer Flughafens. Anschuldigungen der USA bezeichnete Putin als "Müll".

Ja, und nicht nur die USA entpuppen sich als Datenschnüffler vom Dienst - das Schoßhündchen der USA - Großbritanien - kläffte und kläfft fleißig mit und schnüffelte besonders fleißig: Tempora heißt seine Nase. Was dachte sich das britische Schoßhündchen, als es sich für diesen Namen entschied? Kannte es nicht den Spruch: Tempora mutantur, nos et mutamur in illis und die Übersetzung „Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen"?

Also, ihr Schnüffelhündchen! Ab zum Ändern! Oder es kommen die Piraten! Zum Entern!

Quelle: SPIEGEL ONLINE US-Informant: Snowden beantragt Asyl in Ecuador: Snowden arbeitete früher für den US-Abhördienst NSA. Er enthüllte die Spähprogramme Prism (USA) und Tempora (Großbritannien), mit denen die Geheimdienste beider Nationen das Internet in massivem Umfang überwachen.
Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 5. Juni 2013

Sag beim Abschied leise Servus ...

Das schrieb ich den Nutzern eines kleinen Netzwerkes, das bald seine Pforten schließen will oder muss. Derzeit beobachte ich, dass viele kleine Gruppen, Foren, Netzwerke aufgeben. Ein Haifisch - auch Facebook genannt - verschlingt solche kleinen und oft regional begrenzte Communities. Und ich schrieb noch mehr:

Da Pangoria geschlossen wird, möchte ich mich von den Nutzern verabschieden. Ich wünsche allen eine frohe Zeit. Wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege zu einem anderen Zeitpunkt wieder.

Da auch Nutzer von Pangoria regelmäßig meine Tageshoroskope anschauten, gebe ich hier zwei Links an, in denen weiterhin meine Tageshoroskope stehen:



und eine Spiegelung meines Blogs



Nicht wenige waren die Tipperei leid und trugen sich als Empfänger bei Over-Blog ein. Da muss dann nur auf der rechten Seite ganz unten unter NEWSLETTER eine Emailadresse eingetragen werden. Übrigens, diese Emailadresse bleibt mir unbekannt. Für den Fall, dass jemand  Spam befürchtet.

Wer Overblog nicht mag - aus welchen Gründen auch immer - kann sich als Follower bei Blogspot eintragen. Dann werden er oder sie immer gleich verständigt, sobald ich einen Artikel gepostet habe. 

Bei Overblog wird bei jedem Posten eine Email verschickt. Da die Liste der Newsletter täglich wächst, dauert es bisweilen etwas, bis die Mail beim Empfänger ankommt.

Zum Abschluss möchte ich noch etwas loswerden. Immer wieder erhalte ich Zuschriften, da wird mir vorgeworfen, ich schreibe manchmal über politische und nicht über schamanische Themen. Dazu antworte ich:

Da ich meine Kindheit und meine Jugend bei Nomaden in der mongolischen Steppe er- und gelebt habe, kenne ich aus eigener Erfahrung, was die Aufgaben eines Schamanen oder einer Schamanin waren: Zunächst war der Schamane für die Gesundheit von Tier und Mensch - in dieser Reihenfolge! - zuständig und verantwortlich. Es gab ja in der Steppe keine Krankenhäuser, keine Ärzte. Erst als die Russen begannen, sich um die Mongolei zu "kümmern", richteten sie Medizinstationen ein.

Da die russischen Ärzte ein gebrochenes Bein besser richten konnten als der Schamane, kam ein solcher Schamane in Erklärungsnot, er erzählte seiner Sippe: Die Langnasen haben sehr, sehr mächtige Dämonen ...

Eine ganz wichtige Aufgabe für einen Schamanen war der AUSGLEICH. Forscher von heute sprechen oft blumig vom Ausgleich zwischen Himmel und Erde und vergessen dabei den Ausgleich zwischen den Menschen, zwischen den einzelnen Sippenmitgliedern. Ein Beispiel: Wurde ein Chan größenwahnsinnig oder bevorzugte er seine Speichellecker und Arschkriecher, dann griff ein guter Schamane ein: Es kam zu einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Schamanen und Chan. Und dem Schamanen musste auch ein noch so mächtiger Chan folgen! Hörte er nicht auf seinen Schamanen, dann spaltete sich bald die Sippe und ging unter ...

In meinem Buch schildere ich einige solche Negativbeispiele.

Jetzt zurück zur Politik: Da ich hierzulande bei den Langnasen keine große Sippe führen kann - möglicherweise ginge es dann den Sippenmitgliedern viel besser als unter der Knute der heutigen macht- und geldgierigen Politiker! - lege ich stets meine Finger in die Wunden, ich prangere Missstände an. Ich fordere einen Ausgleich! Nicht einen Ausgleich zwischen Himmel und Erde, sondern einen Ausgleich zwischen den Mitmenschen untereinander. 

Hierzulande ist das Kreuz - vor allem bei den Christen - ein wichtiges Symbol. Für mich auch. Allerdings enthält für mich ein Kreuz zwei Symbole:
  1. Der senkrechte Balken stellt für mich die Verbindung zwischen Oben und Unten, zwischen Himmel und Erde, zwischen Geist und Materie usw. da.
  2. Der waagrechte Balken symbolisiert für mich die Verbindung zwischen dem DU und dem ICH, symbolisiert das MITEINANDER der Mitmenschen, der Mitglieder einer Gemeinschaft.
In diesem Sinne: Alles Gute!

Kiat Gorina - die Schamanin, die keine sein wollte


Hochgeladen am 03.08.2008 von HeadHunter131

Weitere Informationen:

  1. Kiat - Die Schamanin, die keine sein wollte: Einer meiner schamanischen Lehrer prophezeite mir, dass Menschen mich immer wieder fortjagen und schwer beleidigen und demütigen werden, weil ich anders bin und wegen meiner Fähigkeiten, die vielen Menschen unheimlich sind. Aber er prophezeite mir auch, dass von allen Menschen, die mir schaden, das Glück weichen wird. Und ich werde einst weit im Westen ein sehr gemischtes Rudel haben, und ich werde immer mehr zur Ruhe kommen. Diese Prophezeiung hat sich erfüllt: heute habe ich in kleinem fränkischen Dorf meinen Ruhepol gefunden, ich führe auf einem Einzelhof meine Naturheilpraxis für Tiere. Zu mir kommen aber auch Menschen, wegen meiner schamanischen Fähigkeiten. 
  2. Krafttiere und Geistreisen: Ich stand am offenen Küchenfenster mit dem Telefon am Ohr. Da segelte vom Dach meiner alten Scheune ein Turmfalke durchs Fenster in meine Küche und flog wieder hinaus. Für mich war das ein Zeichen: Sag doch, dass der Falke dein Krafttier ist! Da fiel mir ein besonderer Falke ein, der Wächter des Grabes von einem alten Seher. Er war der erste Lehrer für mich, er hat mir viel beigebracht. Als er seine Letzte Reise angetreten hatte, hielt ich bei seinem Grab drei Tage lang die Totenwache. Dabei saß manchmal ein Falke auf meiner Schulter. Erst viel später erfuhr ich von der Schwester des Toten, dass dieser Falke der Wächter des Grabes war. Sie musste es wissen, schließlich war sie eine große Magierin. Dieser Falke hat mich dann immer wieder begleitet, im täglichen Leben, aber auch bei meinen Geistreisen. Die ersten Geistreisen machte ich, ohne zu wissen, dass es welche sind. Anfangs hielt ich sie für Träume. Erst später lehrten mich meine Lehrer, was es mit Geistreisen auf sich hat. 
  3. Schamanen-Diplom: Heute fragte mich eine Frau, was ich von einer Ausbildung an einer Schamanen-Akademie halte. Sie habe da ein Angebot. Ich habe mir das angeschaut und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wer da eine Woche lang mitmachte, erhielt dann allen Ernstes ein Schamanen-Diplom! Was würden meine verehrten Lehrer aus der Steppe dazu sagen? Frei nach Asterix: Die spinnen, die Langnasen! Was da alles in nur einer Woche beigebracht werden sollte. Wieder musste ich feststellen, dass sich viele Menschen hier im Westen unter einem Schamanen etwas ganz anderes vorstellen, als ich in der Steppe selbst kennengelernt habe. 
  4. Über Schamanismus: Immer wieder werden mir Fragen gestellt, die zeigen mir, dass Menschen sich hierzulande unter einer Schamanin was weiß ich vorstellen. Wenn ich dann die Fragen beantworte, habe ich den Eindruck, dass ich Illusionen zerstöre. Manche meinen ja, ein Schamane sei eine Art Übermensch. So wie ich es sehe, ist ein Schamane ein Mensch, er mag zwar irgendwelche Fähigkeiten haben, die andere nicht haben, aber er ist und bleibt ein Mensch. Mir begegnen immer wieder Menschen, die enttäuscht sind, dass es auch unter den Schamanen schlechte Menschen gibt. Warum auch nicht? Wieso muss in Esoterikkreisen alles gleich idealisiert werden? Ihr könnt diese Welt nicht nur durch die rosarote Brille sehen! 
  5. Anfragen: Gestern riefen gleich zwei Menschen an, sie stellten die gleichen Fragen: Ob ich eine "Ausbildung" zur Schamanin anbiete und wie lange das dauert und was das kostet. Allein schon der Begriff "Ausbildung". Schamanin ist kein erlernbarer Beruf, das ist jedenfalls meine persönliche Lebenserfahrung. Die Anruferin war enttäuscht bis empört. Sie meinte dann, ich sei wohl gar keine richtige Schamanin. Dann legte sie auf. Naja, sie muss es wohl wissen.



Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1


Mittwoch, 13. März 2013

Mein Buch: Ein Deutschlehrer ... - Blog von Kiat Gorina


Da wollte ich eine Buchhandlung aufsuchen, kaum betrete ich den Laden, da erlebe ich, wie ein Mann mit der Buchhändlerin erregt redet.

Ich spitze die Ohren, es geht tatsächlich um mein Buch! Den Mann kenne ich, er ist Deutschlehrer am Gymnasium. Er hat mein Buch in der Hand und liest gerade aus meinem Buch vor, es geht um die "Prüfung" (ab Seite 116):

"Jetzt hören Sie sich das mal an! Das ist doch gefühlskalt und grausam!"

Bevor die Buchhändlerin antworten konnte, mischte ich mich ein: "Was ist daran gefühlskalt?"

"Aber wenn die junge Frau im Feuer verbrennt, da müssen doch alle, die das sehen, jammern und schreien. Aber in diesem Buch ist das nicht der Fall!"

"Wieso, die Menschen sind derart verstört, dass ihnen die Sprache wegbleibt. Und der Mann beginnt zu weinen. Wissen Sie, was das heißt, wenn ein stolzer Nomade vor anderen weint?"

"Wieso, kennen Sie dieses, dieses Buch?"

"Ja, das kenne ich!"

"Waren Sie schon in der Mongolei?"

"Ja, das war ich!"

"Und finden Sie nicht auch, dass es grausam ist, eine Frau im Feuer verbrennen zu lassen?!"

"Nein, wenn diese Frau aus Geldgier ins Feuer springt? Und Magnesium ist sehr feuergefährlich ..."

"Auch das bezweifle ich!" 

"Tja, dann fragen Sie doch mal Ihren Kollegen, den Chemielehrer! Sie sind doch Lehrer am Gymnasium?"

"Ja, das werde ich! Woher kennen Sie mich? Wer sind Sie?"

"Ich bin zufällig die Autorin!"

Da blieb ihm der Mund offen und stürzte zur Tür hinaus, mein Buch hatte er fallengelassen. Ich hob es auf und rannte ihm hinterher: "Da, Sie haben das Buch vergessen!" Er nahm das Buch, die Buchhändlerin sah das durch die Tür, kam auch und sagte zu dem Mann: "Sie haben noch nicht bezahlt. Soll ich es anschreiben?"

Der Mann schüttelte den Kopf, gab ihr einen Zwanzig-Euro-Schein, die Buchhändlerin holte das Wechselgeld und drückte es ihm in die Hand. Die ganze Zeit schaute mich der Deutschlehrer an, es schien, als konnte er sich nicht bewegen.

Ich erbarmte mich dann und sagte zu ihm: "Nun gehen Sie schon. Und ich wünsche Ihnen viele spannende Stunden beim Lesen!"

Der Mann zuckte zusammen und ging ...


Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1 

Donnerstag, 20. September 2012

Katrin Bauernfeind - Galsan Tschinag - Video - Busen - GEZ - Depublizieren - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns: Da war Katrin Bauernfeind einmal Co-Moderatorin von Giovanni di Lorenzo in der Talkshow 3nach9. Da fragte die Moderatorin den Schamanen Galsan Tschinag, wo der Sitz der Seele sei. 

Galsan Tschinag ist ein höflicher Mensch und fragt die Moderatorin, ob er sie berühren dürfe. Tja, und dann begrabscht er den Busen von Frau Bauernfeind. "Da ist die Seele!" 

Und da dies eine Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders Bremen war, gibt es ein Video. Sozusagen als Beweismittel! 

Und was passiert? Dieses Video wurde offenbar wieder ein Opfer der Depublizierung! Das ist ja der geschönte Ausdruck für folgenden Vorgang: Mit dem Geld der GEZ-Einzahler werden Sendungen produziert, ins Internet gestellt, und dann wieder gelöscht! 

In diesem Fall dürfte auch der Suhrkamp-Verlag mitgemischt haben - schließlich ist so ein Video doch ziemlich peinlich. Und es vermittelt ein falsches Bild über Schamanen. 

Was allerdings diese "Säuberungsaktion" nicht löschen konnte, ist die Tatsache, dass es immer noch Textreste über diesen Vorgang gibt, wie beispielsweise: 

NEWSFACT.net Schamane grabscht Katrin Bauerfeind an den Busen. 

Da bin ich gespannt, wie lange es dauert, bis auch dieser Beitrag im Internet gelöscht wird. 

Und noch ein mysteriöser Fall von Depublikation: Wer hat da an der Spur gedreht? 

Für wie blöd halten eigentlich die Ministerpräsidenten ihr Volk?
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Sonntag, 16. September 2012

Nachtrag: Wer schießt da durchs Dach? - Blog von Kiat Gorina


Dieser Vormittag verlief alles andere als ruhig. Alle Naselang schepperte mein Telefon. Kaum hatte ich aufgelegt und war wieder in der Küche: "Schringelingeling..." 

Verflixt, geht das schon wieder los, knautschte ich leicht verstimmt. 
Diesmal war es aber nicht eine klebrige Telefonfirma. Nein, was ich da dauernd in der Leitung hatte, waren so genannte Schamanen mit wirklich pompös klingenden Namen. Die einen wollten unbedingt - natürlich gegen viele Euronen - Riffels Freilufthütte segnen, mit Odin verbinden, geistig reinigen, weihen oder sonst irgend einen Zinnober damit veranstalten. 

Die waren nicht so leicht wieder los zu werden. Ich probierte es mit "Das mache ich schon selbst". Das ist natürlich Quatsch. Wieso sollte ich irgendwelche Tänze oder Gesänge für ein simples Gehäuse veranstalten? Das einzig Wichtige ist nur, solch eine Hundehütte nicht gerade auf eine Erdverwerfung - auch Wasserader genannt - zu stellen. 

Au weh,da hatte ich ja was losgetreten. Diese Leutchen sprudeln geradezu über vor Belehrungen, das nur sie als echte Schamanen solches Brimborium veranstalten dürfen und können. Ein Laie sei dazu gar nicht fähig! Dann kam gleich ein Angebot, wie ich bei ihnen  lernen könne, eine Schamanin zu werden. Das fing bei 500 Euronen aufwärts an für ein "Schamanenwerdungswochenende". Natürlich ohne Kost und Logis ...

Die anderen Anrufer waren nur irgendwie rührend. Sie wollten meine "Schamanenlaubhütte" für irgendwelche Rituale mieten. Nun wollten sie gern wissen, wieviele Personen denn in der Hütte Platz finden. 

Meine Antwort: "Höchstens eine halbe, das Hinterteil guckt auf jeden Fall raus." 

Also nochmal, um den Leutchen - und mir! - so enttäuschende Anrufe zu ersparen: Das ist eine Hütte für meinen Hund! Keine Ritualbehausung, wie man deutlich auf dem Bild sieht: 


Riffels neues Ger
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Sonntag, 5. August 2012

Die Kraft des grünen Schimmels - Blog von Kiat Gorina


Da kam eine Bekannte vorbei, zum Ratschen, das habe ich anfangs gemeint. Aber sie habe ein Problem, mit mir und meinen Ansichten: "Ich habe irgendwo in deinem Blog gelesen, dass die Schamanen Wunden mit grünem Schimmel geheilt haben. Aber Du schreibst das so cool, ohne Ritual, ohne Beschwörung." 


"Wieso Ritual, wieso Beschwörung? Der Schamane sieht die schlecht heilende Wunde, er geht zu den Kamelen, schaut sich die Sättel an und findet einen, bei dem sich grüner Schimmel gebildet hat. Den kratzt er ab und schmiert ihn in die Wunde. Wozu braucht es da ein Ritual?" 


"Er muss doch die Dämonen beschwören, die ihm sagen, bei welchem Kamelsattel er suchen muss!" 
"Nee, das weiß ein guter Schamane auch ohne Dämonen!"
"Aber ich habe mir das so vorgestellt: Da kommt die Familie des Kranken, dessen Wunde nicht heilt, ehrfürchtig zum Schmanen und fällt auf die Knie und fleht ihn an, den Kranken zu heilen. Und dann tanzt der Schamane und schlägt seine Trommel und singt und beschwört die Dämonen. Sein Krafttier Kamel führt ihn zum Schimmel, die Dämonen machen diesen Schimmel heilend. Und der Schamane wird reich belohnt." 


"Du hast offenbar zu viele Schamanenfilme gesehen. Erstens, ein guter Schamane muss nicht angefleht zu werden, um einem Kranken zu helfen. Das ist seine Berufung und sein Beruf. Er braucht auch keine Dämonen zu beschwören, ganz einfach. weil solche Kenntnisse zum Grundwissen eines guten Schamanen gehören. Und drittens, muss kein Dämone den Schimmel heilend machen, weil er das schon ist. Da ist nämlich Penicillin enthalten." 


"Ach Du mit deinen einfachen Erklärungen! Du machst meine ganzen Vorstellungen kaputt!" 


"Es mag ja sein, dass Du dir das romantisch vorstellst, aber es geht darum, dass jemand geheilt wird. Und wenn der Schamane weiß, dass grüner Schimmel hilft, dann wird er den anwenden, ohne Dämonen, ohne Tanzerei und ohne Trommelei." 


"Aber ich stelle mir das so gruselig vor, wenn die Dämonen erscheinen."
"Das kann auch gruselig sein. Und gefährlich!" 


"Ja, und wieso hast Du in deinem Buch keine Sprüche niedergeschrieben, mit denen die Dämonen überwältigt werden können. In anderen Büchern gibt es so schöne Chants." 


"Das fehlte noch. Damit jeder unerfahrene Neuling das ausprobiert und zu Schaden kommt. Und überhaupt, ein richtig guter Schamane braucht dieses ganze Brimborium nicht." 


"Du zerstörst aber auch alle Illusionen! Willst Du damit sagen, dass alle Neo-Schamanen keine richtigen Schamanen sind? Ich habe einige erlebt, die machen eine richtig gute Show!" 


"Du sagst es, eine Show! Du hast ja mein Buch erwähnt, da gibt es ja den Schamanen Djamuqa, der auch eine Show abzog und dabei unterging ..." 


"Aber es gibt doch so viele Bücher über Schamanen und Schamanismus. Und da kommst Du daher, dass das alles nicht nötig ist." 


"Hörmal, mein Buch ist kein Lehrbuch, wie werde ich ein Schamane. Sondern ich habe da meine Erlebnisse niedergeschrieben und da spielt halt auch der Schamanismus eine große Rolle. Und ich wollte nie eine Schamanin sein." 


"Das verstehe ich überhaupt nicht! Es muss doch toll sein, eine ganz berühmte Schamanin zu sein!" 


"Siehst Du, eine solche Schamanin wollte ich nie sein. Es geht mir nicht darum berühmt zu werden. Sondern darum, Tieren und Menschen zu helfen, wenn sie erkrankt sind." 


"Schade! Ich wollte ein Wochenendseminar mitmachen, danach habe ich ein Diplom als Schamanin. Was hältst Du davon?" 


"Absolut nichts! An einem einzigen Wochenende willst Du das gesamte schamanische Wissen dir aneignen?" 


"Nein, da gibt es dann zusätzliche Bücher, die man kaufen kann." 


"Und Du meinst wirklich, das, was Du schamanisches Wissen nennst, lässt sich einfach auswendig lernen?" 


"Sicher, Du hast es doch auch gelernt!" 


"Nein, ich habe es erfahren, ich habe es erlebt und durchlebt. Ich hatte immer Lehrer zur Seite, die mir viel beibrachten. Das war keine Schule und auch keine Wochenendseminar." 


Da war sie enttäuscht und fuhr weg ...


Hochgeladen von totalverderbt am 19.10.2010

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Samstag, 14. Juli 2012

Dürfen Schamanen Geld verlangen - Blog von Kiat Gorina

Unlängst war abends eine gute Bekannte bei mir - eigentlich zum Plaudern. Da sagte sie zu mir: "Du bist ganz schön blöd, dass du kein Geld verlangst!" - Ich: "Wie meinst du das?" - Sie: "Meine Freundin hat dich mal angerufen, als sie schwanger war. Die Ärzte hatten sie untersucht und festgestellt, dass ihr Baby behindert sein wird."
Ich wurde hellhörig. Ich erinnerte mich an so einen Fall. Sie fuhr fort: "Und dann hast du gesagt, sie soll in ein anderes Krankenhaus gehen, und sich noch einmal untersuchen lassen. Das hat sie gemacht, und die Ärzte haben festgestellt, dass das Baby nicht behindert ist!"
Ich schwieg, obwohl ich vermutete, von wem sie sprach. Und sie redete weiter: "Das Baby ist wirklich nicht behindert! Das weißt du doch schon! Meine Freundin wollte dir Geld geben, du hast abgelehnt. Warum denn? Andere hätten für so einen Erfolg sicher mehrere hundert Euro verlangt!"
"Ich bin aber nicht andere!" brummte ich. "Und außerdem, was habe ich denn getan? Ich habe ihr einen Rat gegeben und nicht mehr! Dafür kann ich doch kein Geld verlangen!"
"Doch! Meine Freundin erzählte mir, das du nicht glaubst, dass das Baby behindert ist! Wie konntest du so etwas sagen?"
Ich sagte nur: "Ich habe es halt vermutet. Das ist alles." und wollte das Thema beenden. Da flippte sie aus: "Du hast es doch gewusst! Gib es zu! Das ist ja nicht zum Aushalten! Andere nehmen einen Haufen Geld dafür!"
"Also, jetzt hör mal gut zu! Wenn ich anfange, mit meinen Fähigkeiten Geld zu verdienen und für solche Ratschläge Geld zu verlangen, dann kann es passieren, dass mir diese Fähigkeiten genommen werden!"
"Das glaube ich nicht! Wie war es denn bei den Schamanen in der Mongolei? Die wurden doch sicher bezahlt?"
Ich schüttelte den Kopf. "Die Kranken oder ihre Angehörigen brachten dem Schamanen etwas von der Jagdbeute mit. Denn wenn der Schamane Kranke behandelt, da  kann er ja nicht zur Jagd gehen."
"Das glaube ich nicht. Meine Nichte hat mir erzählt, dass sie wegen ihrer Migräne bei einem Schamanen war, der schnitt sich mit einem Messer in seine Zunge und besprenkelte mit seinem Blut den Boden. Ihr ist ganz schlecht geworden! Und er verlangte dafür 300 Euro!"
"Und verschwand ihre Migräne?" Kopfschütteln.
Ich fuhr fort: "Da hat sie noch Glück gehabt. Es gibt Schamanen, die lassen das Blut auf die Stirn der Kranken tropfen."
"Da wäre meine Nichte bestimmt ohnmächtig geworden! Aber warum machst du das nicht?"
"Wieso sollte ich? Ich verteile nicht mein Blut, das brauche ich selbst!" und grinste. 
Sie murmelte etwas von "Dir ist einfach nicht zu helfen ..." und wechselte endlich das Thema.



Hochgeladen von totalverderbt am 19.10.2010

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Sonntag, 8. Juli 2012

Tödliche Esoterik - Blog von Kiat Gorina


Gesang hält jung und gesund, so heißt es doch immer. Und das stimmt auch. Wer singen kann, hat kräftige Lungen. Und gemeinsam etwas "schmettern" tut richtig gut.
Aber: Gesang in der Esoterik kann tödlich sein! Nein, ich meine jetzt nicht, dass sich jemand in einer Arie mit den höchsten Tönen zu Tode gesungen hat. 
Ich bin offenbar weit bekannt, auch als Schamanin. Und mich fragen öfters Leute um Rat, wenn es mit der Gesundheit hapert. Normalerweise "repariere" ich Tiere. Aber hin und wieder kommt es vor, dass so ein altes Bäuerlein treuherzig fragt: "Du hast doch meine Kuh wieder hin gekriegt. Und nun ist meine Frau krank. Könntest du nicht mal ...?"
"Wenn  deine Frau jammert, dann ist es ernst. Geht schleunigst zum Arzt! Außerdem ist sie keine Kuh!", knurre ich dann zurück.
"Nein, natürlich nicht", ein Bauer war verlegen, "aber diese ganzen Pillen helfen irgendwie nicht so richtig weiter. Vielleicht fällt dir noch was ein?" Hoffnungsvoll sah er mich an.
Oft fällt mir dazu noch etwas ein, was auch weiter hilft. Ganz einfache Sachen, die so ein moderner Arzt gar nicht mehr wissen kann. Das hat aber nichts mit Esoterik oder gar "Geistheilung" zu tun. Dazu gehört medizinisches Grundwissen, Erkennen von Zusammenhängen und eine gute Beobachtungsgabe. Kein Hokuspokus!
Zurück zum tödlichen Gesang. Da sprach mich in einem alternativ angehauchten Buchladen ein Mann an, der sich gleich als Schamane des was-weiß-ich-wievielten Grades vorstellte. Also, darauf wäre ich jetzt nicht gekommen. Schon sein blendend weißer Anzug und die langen Haare ließen so etwas vermuten. Dazu kam noch so ein leuchtend gelbes Salzteigamulett, das vor seiner Brust baumelte. Auch diese malzbonbonmilde salbungsvolle Stimme passte perfekt. Diese "Lichtgestalt" wandte sich huldvoll an mich: "Wie ich sehe, bist du gekommen, um dich in meinem Glanz zu sonnen!"
"???" Wo haben sie den denn rausgelassen, dachte ich bei mir.
"Nun, da du dich an meiner Aura energetisch aufladen durftest, werde ich dir eine Frage stellen. Beantworte sie mir, und du darfst meine Energien nutzen. Höre: Wie du sicher weißt, befindet sich in der XXYY ... Straße mein Zentrum für Geistige Heilung ..."
"???" Diese Straße war wegen der kläglichen Sozialwohnsilos bekannt.
"Nun habe ich im Zentrum ein Opfer geistiger Lieblosigkeit, die bei ihr eine schwere Lungenentzündung hervorgerufen hat. Ich habe ihr als ersten Heilungsschritt eine geistige Schwester mit auf den Weg gegeben. Diese hat ihr schon einen Teil der Last abgenommen, so dass sich nun zwei Personen der Krankheit entgegen stellen. Welche Heilgesänge wendest du in diesem Fall ..."
An, hatte er wohl sagen wollen, aber er fing würgend an zu husten. Und ich wich entsetzt zurück. "Arzt! Krankenhaus! Antibiotika!" brüllte ich im Davonrennen. Als Melodie schlage ich  das Tatü-tatü des Rettungswagens vor.
Hochgeladen von Zwiezwerg92 am 11.06.2009

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Freitag, 29. Juni 2012

Fußball - Fluch - Dämonen - Blog von Kiat Gorina


Gestern spielte ja Deutschland gegen seinen Angstgegner Italien. Da gab és "Zahlenmystiker", die von 043 sprachen. So einer begegnete mir auch vorgestern in der Stadt. Er redete auf mich ein und immer wieder "043"!
Ich wunderte mich: Was hat er mit der Vorwahl für Österreich? Ich fragte ihn. Verdutzt schaute er mich an und erklärte mir, diese Zahlenkombination ist ein magisches Zeichen:
Was soll daran magisch sein? Doch: Die Null steht dafür, dass Deutschland noch nie gegen Italien gewonnen hat! Und die anderen Ziffern? Das sind die Zahl der Spiele, in denen Deutchland unentschieden gespielt oder gar verloren hat. 
"Und ich werde heute abend einen großen magischen Zauber machen, da werde ich aus der "043" eine "143" machen! Was hältst du davon?"
Ich wollte schon an die Stirn tippen - aber ich konnte mich gerade beherrschen und sagte nur: "Mach mal!" und trollte mich!
Ja, und dann las ich einige Zeitungsberichte über das bevorstehende Spiel zwischen Deutschland und Italien! Und da gab es wirklich Journalisten, die allen Ernstes von einem Fluch sprachen. Und nachdem Deutschland wirklich wieder verloren hatte, wurde erneut von dem Fluch geschrieben.
Irgendwie musste ich da schmunzeln - nicht weil Deutschland verloren hat. Sondern ich erinnerte mich an einige - nicht so erfolgreiche - Schamanen, denen die Kranken unter den Händen wegstarben. 
Da wurden dann auch ganz fürchterliche Dämonen erfunden, die mächtiger seien als zehn Schamanen und gegen die ein einzelner Schamane nichts ausrichten könnte. So rettete dann dieser Schamane seine vermeintliche Berufsehre.
Als dann immer mehr Nomaden feststellten, dass die Ärzte in den sowjetischen Medizinstationen einen gebrochenen Arm viel besser richten konnten als ihr Schamane, erklärte der Schamane ihnen, dass die Ärzte bei den Russen ganz fürchterliche Dämonen seien! Ja, sie kannten angeblich einen ganz mächtigen Zauber, der ließe Karren ohne eingespannte Kamele fahren. Er meinte Autos.
Die hatten die Nomaden auch schon gesehen. Aber lang hielt diese "Erklärung" nicht an. Denn Nomaden sind nicht dumm und beobachten sehr gut. Ja, und eines Tages sagten Nomaden zu dem Schamanen: "Wir haben gesehen, dass die Karren der Russen nur fahren, wenn sie stinkendes Wasser trinken! Und du hast gesagt, sie hätten einen mächtigen Zauber!"
Da kam der Schamane in Erklärungsnot und probierte es mit einigen Taschenspielertricks - ein paar habe ich ja in meinem Buch genannt.
Zurück zum Füßball: Wieso brauchen die ach so modernen Menschen von heute in Sachen Fußball immer noch Flüche und Dämonen, wenn ihre Mannschaft verliert? Die Erklärung liegt doch auf der Hand: Der Gegner spielte besser!
Veröffentlicht am 28.06.2012 von michaelimhof

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Sonntag, 28. August 2011

Und wieder- Die Prophezeiung? - Blog von Kiat Gorina

Heute früh - was sehe ich in der Lokalzeitung? Eine Todesanzeige! Das ist an sich nichts Besonderes. Solche Anzeigen gibt es täglich, nur diese Anzeige war etwas Besonderes für mich. Eine praktische Ärztin ist plötzlich verstorben. Was ist daran interessant? Täglich sterben Menschen, auch Ärztinnen.

Der Tod dieser Ärztin erinnerte mich fatal an die Prophezeiung des alten Schamanen: "Von allen Menschen, die dir und den Deinen schaden wollen oder geschadet haben, wird das Glück weichen!" Ja, ich sah den Schamanen wieder vor mir, ich hörte seine Worte.

Sonntag, 24. Juli 2011

Vegetarier - Blog von Kiat Gorina

Eine fundamentalistische Vegetarierin warf mir vor, dass mongolische Schamanen schlechte Menschen seien und ein schlechtes Karma haben müssen. Grund: Sie essen Fleisch!

Ich versuchte ihr klar zu machen, dass auch sie sich in der rauhen Steppe der Mongolei nicht rein vegetarisch ernähren kann, weil die Sommer viel zu kurz sind. Außer wilden Zwiebeln und Beerenfrüchten und vielleicht etwas wilden Honig gibt es nur noch karges Gras, das aber brauchen die Herden.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Opfer - Blog von Kiat Gorina

Gestern rief eine Frau an und warf mir vor, ich sei ein böser Mensch, weil ich Tiere opfere. Sie habe das gelesen, Schamanen würden das machen. Gewiss, zu meiner Zeit in der mongolischen Steppe wurde schon der beste Hammel geschlachtet, wenn der Schamane ein großes Orakel durchführen sollte. Er warf dann die Schulterknochen ins Feuer, es bildeten sich Risse und Sprünge, daraus erkannte der Schamane künftige Ereignisse.

Die übrigen guten Teile wurden gemeinsam verspeist, zunächst nur von den Männern. Dabei drückte die Sitzordnung die Rangordnung aus. Je näher ein Mann beim Chan saß, desto höher war sein Rang in der Sippe. Die Frauen bekamen dann das zu essen, was die Männer übrig gelassen haben. Die schlechten Teile aßen die Hunde.

Sonntag, 26. Juni 2011

Vegetarier - Blog von Kiat Gorina

Eine fundamentalistische Vegetarierin warf mir vor, dass mongolische Schamanen schlechte Menschen seien und ein schlechtes Karma haben müssen. Grund: Sie essen Fleisch! Ich versuchte ihr klar zu machen, dass auch sie sich in der rauhen Steppe der Mongolei nicht rein vegetarische ernähren kann, weil die Sommer viel zu kurz sind.

Wer nicht verhungern will, muss jagen. Ich selbst habe immer nur so viel gejagt, wie ich zum Überleben brauchte. Und ich habe mich immer beim Geist des Tieres erstens entschuldigt und zweitens bedankt.

Sonntag, 19. Juni 2011

Mein Buch: Vom Mittelalter direkt in die "Zivilisation" - Blog von Kiat Gorina

Immer wieder werde ich von Lesern gefragt, wie ich in einer archaischen Welt bei den Nomaden in der mongolischen Steppe überleben konnte. Vor allem, wenn ich mit jüngeren Menschen spreche, da gibt es welche, die können sich eine Welt ohne Handys überhaupt nicht vorstellen.

Und dann wurden die Nomaden von einem Tag auf den anderen mit der sogenannten Zivilisation konfrontiert. Die Russen errichteten immer mehr Medizinstationen. Was gab es da alles zu bestaunen? Da floss daas Wasser aus der Wand! Für die Russen war das einfach ein Wasserhahn.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Hat die Prophezeiung wieder zugeschlagen? - Blog von Kiat Gorina

Wer mein Buch kennt, weiß, dass ein alter Schamane einst prophezeite, dass alle Menschen, die mich beleidigt oder mir geschadet haben, vom Glück verlassen werden. An dieser Prophezeiung muss ich immer wieder knabbern. So auch heute: Da las ich in der Lokalzeitung eine Todesanzeige. Ein Zimmermannsmeister hatte einen tragischen Unfall. Es war nicht irgendein Zimmermannsmeister, nein, seine Firma hatte das Dach einer meiner Scheunen erneuert. Und ich war mit der Arbeit überhaupt nicht zufrieden. Grund: Vereinbart war, dass nötigenfalls auch die Lattung erneuert wird. Aber er und seine Leute unterließen das, das Ergebnis ist ein sehr welliges Dach geworden. Ich sprach ihn an, er wurde pampig - ich ärgerte mich. Für mich stand fest, diese Firma bekommt von mir keinen Auftrag mehr.