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Dienstag, 1. Oktober 2013

Vor der Wahl ist nach der Wahl: Jobvernichtung geht weiter - auch bei Siemens!

Da schrieb ich bereits am 14. August 2013: Der Jobvernichtungs-Tsunami überrollt Deutschland - ohne Rücksicht auf Verluste! - einen Monat vor der Bundestagswahl. Im Wahlkampf lobte sich die Kanzlerin, Deutschland gehe es gut! Von welchem Deutschland sprach sie denn?

Was werden wohl 5.000 Siemensianer denken? Sie erfuhren jüngst, dass 5.000 Mitarbeiter in Deutschland ihren Arbeitsplatz verlieren! Das war zwar schon länger für Insider bekannt, aber verkündet wurde es erst nach der Wahl! So eine schlechte Nachricht hätte ja der Kanzlerin die Wahl vermasseln können.

Quelle: n-tv "Neues" Sparprogramm sorgt für Chaos Siemens verpatzt Präsentation: Das Streichkonzert im Siemens-Konzern sorgt für neue Verunsicherung in der Belegschaft. Vor zwei Monaten hatten Siemens-Mitarbeiter ihrem neuen Chef Joe Kaeser noch applaudiert, als er ihnen nach turbulenten Jahren Ruhe versprach. "Es ist keine unternehmerische Leistung, möglichst viele Arbeitsplätze zu vernichten"

Da hatte Peter Löscher seinen Arbeitsplatz bei Siemens verloren. Und um zu verhindern, dass er wieder zurückkehrt, wurden ihm viele Millionen nachgeworfen: Allerdings hatte Löscher als Siemenschef kein glückliches Händchen. Und als Löscher jüngst die Versprechen von Gewinnen zurücknehmen musste, traf ihn der Unmut der Aktionäre! Mit voller Wucht! Sie forderten seinen Rücktritt

Der Stern schrieb dazu: "In den letzten 18 Monaten ist die Entwicklung einfach nur noch enttäuschend", hatte Fondsmanager Henning Gebhardt von der DWS auf der Hauptversammlung geklagt. Privataktionär Hans-Martin Buhlmann rechnete für Löschers Amtszeit vor: "Zehn Milliarden Euro Aktionärsgeld wurden vergeigt."

Ja, ihr habt richtig gelesen! Zehn Milliarden soll Löscher bei Siemens vergeigt haben. Da ist es doch klar, wer dafür bezahlen muss: die Arbeitnehmer bei Siemens, erst mal 5.000 Arbeitsplätze werden wegrationalisiert! Das sind 5.000 Schicksale! Das sind alles gut ausgebildete Mitarbeiter, die werden jetzt in die Armut geworfen! Viele von ihnen werden auf die Jobenter angewiesen sein!

Und in den Jobcentern werden Vorkenntnisse nicht berücksichtigt, denn die Jobcenter sind ja nur für die Leute da, die keine Ausbildung haben - sagt die Springer Presse - die muss es ja wissen! Also fallen mit einem Strich die Vorkenntnisse weg. Das sind alles Unausgebildete! Die sind selbst schuld - sagt die Springer Presse! Und was passiert Peter Löscher? Muss er für seine Fehlleistung aufkommen? Nein, im Gegenteil, er erhält saftige Abfindungen:

Quellen:

  • Siemens: Der Stundenlohn des Peter Löscher: Für jede "vergeigte" Milliarde erhält Löscher eine Million Euronen als Belohnung resp. Abfindung!
  • Nachschlag: Peter Löschers Stundenlohn und seine künftige Rente: Ja, da muss ich neu rechnen: Für die nächsten vier Jahre bekommt Löscher 15 Millionen Euronen, das macht pro Jahr. 3,75 Millionen. Und pro Monat bekommt Löscher 312.500,00 Euronen. Und da Löscher als Manager in einem Monat bestimmt 200 Stunden gearbeitet hat, macht das 1.562,5 Euronen! In der Stunde! Wenn das keine gepfefferte Lohnerhöhung ist! Peter Löschers Lohnerhöhung: von 1.061,67 € auf 1.562,50 € (pro Stunde)


Ja, einen solchen Stundenlohn erhält Löscher von Siemens für seine "Leistung", zehn Milliarden verbrannt zu haben! Und was erhalten 5.000 Siemensianer? Einen Tritt in den Hintern!


Veröffentlicht am 29.09.2013 von DAFChannel

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 30. August 2012

Holland in Not - Die Leiden einer jungen Bloggerin - Blog von Kiat Gorina


Gestern vormittag rief mich eine Kundin an - ihr Pferd mache Probleme. Also fuhr ich hin. Dem Pferd konnte geholfen werden. Da kam die Postfrau auf den Hof gefahren. Und hatte einen großen Brief für ihre Tochter. Sie hatte gerade die Mittlere Reife bestanden und schrieb Bewerbungen für eine Ausbildungsstelle. 

Die Mutter rief ihre Tochter, sie machte den Brief auf und wurde blass, dann fing sie an zu weinen. Ihre Mutter nahm den Brief, eine Absage. Sie fragte ihre Tochter: "Aber du hattest doch erst letzte Woche ein Vorstellungsgespräch, sie hatten dich extra eingeladen." 

Die Tochter schluckte: "Das ist alles wegen meinem blöden Blog!" 
Die Mutter: "Aber du schreibst lange schon nicht mehr."
Dann fragte mich die Tochter: "Kann ich diesen Blog nicht löschen?" Ich nickte. 

Die Mutter wurde hellhörig: "Was hast du geschrieben? Doch nur über Kosmetik?! Oder?"
Die Tochter flüsterte: "Nicht nur, ich habe auch manchmal Beleidigungen geschrieben, ich weiß, das ist gemein, aber das ist halt passiert."
"Und du meinst, dass die dich deshalb nicht genommen haben?" 

"Ja, ganz bestimmt. Die Assistentin des Personalchefs hat mich gefragt, ob ich das wirklich geschrieben habe. Ich habe ja gesagt, und wollte das erklären. Aber das hat sie nicht interessiert. Dann hat sie bald das Gespräch beendet." 

"Ach deshalb bist du mit hängendem Kopf vom Gespräch nach Hause gekommen. Was machen wir jetzt?" 

Ich mischte mich ein: "Als erstes löschen wir deinen Blog!"
"Aber ich weiß nicht, wie das geht!"
"Das kriegen wir schon raus. Wo steht dein Computer?" 

Wir gingen in ihr Zimmer, sie fuhr die Kiste hoch und dann suchten wir gemeinsam nach einer Möglichkeit, ihren Blog zu löschen. Das war gar nicht so einfach, die Löschfunktion war ziemlich versteckt.
Dann fragte ich das Mädchen: "Also wollen wir löschen?" Sie nickte und ich kommandierte: "Auf die Plätze, fertig, los!" und sie klickte auf den Lösch-Button. Und bejahte die Frage, ob sie wirklich ihren Blog löschen will. 

"Jetzt geht es mir viel besser!" seufzte sie erleichtert. Und ich riet ihr: "Es kann sein, dass noch Reste deines Blogs im Interet herumgeistern. Wenn dich da jemand anspricht, dann sagst du am besten die Wahrheit und dass du den Blog gelöscht hast. Und dass es dir leid tut mit den Beleidigungen."
"Das werde ich machen" und umarmte mich.


Veröffentlicht am 30.07.2012 von KanzleiWBS
besucherzhler

Freitag, 8. Juli 2011

Anfragen - Blog von Kiat Gorina

Gestern riefen gleich zwei Menschen an, sie stellten die gleichen Fragen: Ob ich eine "Ausbildung" zur Schamanin anbiete und wie lange das dauert und was das kostet.

Allein schon der Begriff "Ausbildung". Schamanin ist kein erlernbarer Beruf, das ist jedenfalls meine persönliche Lebenserfahrung. Die Anruferin war enttäuscht bis empört. Sie meinte dann, ich sei wohl gar keine richtige Schamanin. Dann legte sie auf. Naja, sie muss es wohl wissen.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Schamanen-Diplom - Blog von Kiat Gorina

Heute fragte mich eine Frau, was ich von einer Ausbildung an einer Schamanen-Akademie halte. Sie habe da ein Angebot. Ich habe mir das angeschaut und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Wer da eine Woche lang mitmachte, erhielt dann allen Ernstes ein Schamanen-Diplom! Was würden meine verehrten Lehrer aus der Steppe dazu sagen? Frei nach Asterix: Die spinnen, die Langnasen!

Donnerstag, 27. Januar 2011

Donnerstag, 13. Januar 2011

Schamanen-Diplom (Video) - Blog von Kiat Gorina

Da fragte mich eine Frau, was ich von einer Ausbildung an einer Schamanen-Akademie halte. Sie habe da ein Angebot. Ich habe mir das angeschaut und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus ...