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Samstag, 29. Dezember 2012

Griechenland: Die große Angst der Banken - vor der Solidarität - Blog von Kiat Gorina


Wer sich mit älteren Menschen in Deutschland unterhält, die noch schwere Nachkriegszeiten des Zweiten Weltkrieges mit- und überlebten, erfährt oft, dass da getauscht wurde - an der Geldwährung vorbei.

Da fuhren Städter hinaus aufs Land - zu den Bauern und das Wenige, was sie noch hatten, bei den Bauern in Lebensmittel einzutauschen. Oder Handwerker bastelten Geräte wie bespielsweise eine einfache Pfanne zum Rösten von Getreide auf dem Herd. Die Bäuerin konnte dann wieder Getreide rösten - für den Kaffee, der Handwerker erhielt ein Stück Schinken für seine Familie - beide Seiten profitierten.

Eine alte Bäuerin zeigte mir einmal diese alte "Kaffeerösterei" - sie hat sie als Andenken aufgehoben. In den ersten Nachkriegsjahren musste diese "Schattenwirtschaft" enorme Ausmaße angenommen haben - sehr zum Leidwesen der Administration. Also wurde deshalb eine Währungsreform durchgezogen ...

Geschichte wiederholt sich: Heute in Griechenland - da gibt es immer mehr Tauschsysteme - vorbei an den gierigen Banken. Ja, es gibt eine neue Art von Bank, die Zeitbank:

Quelle: arte Generation Solidarität Die Zeitbank

So versuchen die Menschen in Griechenland zu überleben - aus eigener Hilfe, sie helfen sich gegenseitig! Und die Solidarität wächst! Sie wächst zu einem Bollwerk gegen die bestehenden unterdrückenden Systeme aus!

Und nicht nur in Griechenland, auch in Italien, in Portugal. Immer mehr Menschen stellen fest, dass sie die gierigen Banken nicht mehr brauchen, sie tauschen direkt mit ihren Mitmenschen! Diese Banken bleiben außen vor!

So geschah es einst in den 1930-er Jahren in Wörgl, bis das österreichische Heer einschreiten musste - auf Geheiß der Banken!

Ist das nicht ein Treppenwitz der Geschichte? Da wollen diese Raubritterbanken alles an sich reißen - und das Volk stellt fest: Diese Raubritterbanken brauchen wir nicht mehr!

Quelle: Generation Solidarität TAUSCHEN IN SPANIEN UND GRIECHENLAND


Hochgeladen von wakeman449 am 08.01.2012

Befällt da die Banken nicht eine große Angst, Angst davor, dass immer mehr Menschen erkennen, dass diese Banken überflüssig, ja sogar gefährlich sind! Also werden diese Banken ignoriert, sie werden nicht mehr gebraucht! Sie können ihr Phantasiegeld selbst essen.

Die heute Show entlarvt unsere Volksvertreter als die absoluten Deppen, die über etwas abstimmen, und dabei nicht wissen, worüber sie abstimmen! Leute, eines ist sicher, auch in Deutschland zieht bald der Tauschhandel ein: Aber mit euch Volksvertretern wird dann niemand tauschen wollen!


Veröffentlicht von MisterSirComedian am 13.08.2012

Ich hatte einen Träum: Da wurde Lloyd Blankfein in einen Raum geführt, auf einem Stuhl aus Eisen gefesselt und dann wurde er gefüttert: Mit Papiergeld, das vorher durch Sch ... gezogen wurde! Ja, es war wirklich der derzeitige Chef von Goldman Sachs, der ja in der Bronx aufgewachsen sein soll ... Was dieser Traum nur bedeuten soll?
besucherzhler

Samstag, 26. Mai 2012

Günter Grass: "Europas Schande!" - Blog von Kiat Gorina


Günter Grass, Nobelpreisträger, lässt sich nicht einschüchtern! Und das finde ich gut so! Nach "Was gesagt werden muss" erschien heute in der Süddeutschen Zeitung sein neues Gedicht: "Europas Schande".
Quelle: Süddeutsche.de Europas Schande
Ich finde dieses Gedicht sehr gelungen. Natürlich wird es selbsternannte "Kritiker" geben, die allen Ernstes bemängeln, dieses Gedicht "reime" sich nicht. Sie wollen sich nicht mit seiner politschen Aussage beschäftigen.
Griechenland - eine der Wiegen des christlichen Abendlandes - wird ausgequetscht wie eine Zitrone, korrupte Politiker verramschen Griechenlands Bodenschätze. Dabei ist es ein historischer Treppenwitz: Einst wurden viele Werke von großen Griechen auf den kirchlichen Index gesetzt und es waren die Muslime, die griechische Werke übersetzten und der Nachwelt überlieferten.
Dann kam die Zeit der Kreuzzüge, und Tempelritter brachten nicht nur Gewürze in "christliche" Lande, sondern auch die klassischen Werke der griechschen Klassiker. Und heute?
Da wird eben dieses Griechenland arm geredet, Räuber bemächtigen sich des griechischen Besitzes, kurzum: eine Schande für den europäischen Gedanken.
Ich habe ja schon des öfteren angeprangert, dass Griechenland zwar arm geredet wird, aber in Wirklichkeit kein armes Land ist. Griechenland ist reich! Reich an Tradition! Und ganz konkret: Reich an Bodenschätzen!
Diese Tatsache hat sich jetzt auch bei einigen Börsenexperten wie Dirk Müller herumgesprochen - wie zuletzt bei einer illustren Runde der Anne Will:
Veröffentlicht am 24.05.2012 von Bananenrepublik1
Ja, wie steht es denn mit der Erdgasvorlommen Griechenlands? 
Quelle: Cretan Gas Fields – A new perspective for Greece’s hydrocarbon resources
Für wie blöd sollen die europäischen Völker verkauft werden? Was läuft denn hier in Europa ab? Für wie blöd halten uns diese Handvoll Politikerinnen und Politiker?

Das arme Griechenland - reich an Bodenschätzen

  1. Griechenland - reich an Öl - trotzdem zum Armenhaus verdammt
  2. Glosse: Goldman - Die neuen Herrscher von Griechenland
  3. Das Tabuthema: Griechenlands Bodenschätze
  4. Nachdenkseiten - Was ist da los?

Und da kommt das neue Gedicht von Günter Grass gerade recht! Ja, was in Europa abläuft, ist eine Riesenschande! Auch eine Riesenschande für alle Europäer, dass wir so etwas wie diese Plünderung eines Landes - reich an Tradition und an Bodenschätzen - einfach zulassen!
Dass wir einfach zusehen, dass geldgierige Hasardeure die Wiege Europas einfach zerstören! Dass elf Millionen Menschen ihrer Existenz beraubt werden! Einfach so!
Günter Grass hat noch einen Nobelpreis verdient - den Friedensnobelpreis!


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