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Samstag, 20. Oktober 2012

Kann ein Computer dichten? - Blog von Kiat Gorina


Vielleicht erinnert sich jemand an "Poetron" von Günter Gehl. Früher hieß Poetron mal Poetron4G - Günters Genialer Gedicht Generator. Dieser Generator wurde bereits in den 1990-er Jahren veröffentlicht. Und es gibt ihn auch heute noch:

Quelle: Poetron Startseite 

Diesen Generator probierte ich gleich aus. Ich dachte an die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen - derzeit schreibt die Mainstreampresse ja nichts mehr über sie. Dagegen muss etwas getan werden ;-) Als Vorgaben setzte ich ein:

  • Person: Ursula von der Leyen
  • Substantiv: Politikerin
  • Verb: handeln
  • Adjektiv: voreilig

Und was kam heraus?


Das Handeln der Politikerin

Politikerin müssen rauchen.
Sie rauchen voreilig und einsam.
Sie merkeln grausam und belegt.

Voreilig! einsam Ursula von der Leyen...
Doch was merkeln, was handeln?
Die Zelte -
Merkelnde Politikerin!
Voreilig rauchen die Politikerin,
voreilig und belegt.
Gedicht Nummer  5877747

Nicht schlecht für ein Programm - finde ich. Und für die Vorgaben "Kristina Schröder, Ponyhofbesitzerin, reiten, schnell" bastelte dieser Generator folgendes Gedicht:


Die Einfälle und der Knaller

Kristina Schröder, du!
Reiten oder auch krachen!
Was krachen die Ponyhofbesitzerin?
Knaller.
So sportlich
und so deutlich
reiten die Einfälle.
Gedicht Nummer  5877758


Hochgeladen von noneed4anamedear am 29.11.2011

Vielleicht passten für Faminlienministerin Kristina Schröder die Vorgaben nicht so gut - probieren wir es mit anderen: Kristina Schröder - Doktorandin - promovieren - bequem. Hier das Ergebnis:


bequeme Doktorandin

unter wissender Trage

traurige Klinken
über die Programme

melancholische Nächte
promovieren und leiden

Kristina Schröder
und weinende Welt
Gedicht Nummer  5877768

Hoppla, da gibt es ja Parallelen zu einem Artikel in der Süddeutschen vom 17.02.2011:

Quelle: Süddeutsche.de Kristina Schröder, CDU, Familienministerin

Und ich konnte es einfach nicht lassen und dachte an die Kanzlerin und ihren Gatten Joachim Sauer und tippte einfach - ohne mir dabei etwas zu denken - folgende Worte ein: Joachim Sauer - Quantenchemiker - promovieren - hilfsbereit. Und heraus kam:


Kleine Huldigung für Joachim Sauer

Joachim Sauer.
Ach hilfsbereites Herzchen du!
Quantenchemiker, meine kurze Aussicht.
In der Tinte gewaltig und schön!
Verfasst - ja gurgle es!
Welch gribbliges Licht!
Joachim Sauer du.
Wesentlich so unerreicht.
Joachim Sauer zwischen Zetern und Vergessen.
Joachim Sauer ja so gemeinsam.
       Gedicht Nummer  5877780

Mir wird dieser Generator immer unheimlicher! Vielleicht ist das gar kein Generator - wer weiß?


Veröffentlicht am 06.10.2012 von MisterSirComedian
besucherzhler

Samstag, 29. September 2012

Was sagt Erich Kästner zum Armutsbericht? - Blog von Kiat Gorina


Da schrieb ich über den vierten Armutsbericht dieser Repubik - unter anderem: "Abgelenkt soll von der Tatsache, dass immer weniger Superreiche immer mehr Vermögen besitzen. In Zahlen: Zehn Prozent der reichsten deutschen Haushalte besitzen über die Hälfte des gesamten Vermögens in Deutschland!" 

Und weiter: "Nehmen wir die Hälfte der unteren einkommensschwachen Haushalte - deren gesamtes "Vermögen" beläuft sich nur auf ein Prozent des gesamten bundesdeutschen Vermögens! Und die Kluft zwischen Superreich und Arm klafft immer weiter!" 

Da stellte ich mir die Frage: Was würde heutzutage der Schriftsteller und selbsternannte "Moralist" Erich Kästner dazu sagen? Ich habe seine Antwort gefunden. In seinem Gedicht "Ansprache an Millionäre" - angesichts der galoppierenden Inflation müsste es allerdings Milliardäre heißen. 

Das Problem mit diesen Millionären resp. Milliardären gab es wohl schon 1930, da erschien Kästners Gedichtesammlung "Ein Mann gibt Auskunft":

Ansprache an Millionäre

Warum wollt ihr solange warten,
bis sie euren geschminkten Frauen
und euch und den Marmorpuppen im Garten
eins über den Schädel hauen?

Warum wollt ihr euch denn nicht bessern?
Bald werden sie über die Freitreppen drängen
und euch erstechen mit Küchenmessern
und an die Fenster hängen.

Sie werden euch in die Flüsse jagen. 
Sinnlos werden dann Schrei und Gebet sein. 
Sie werden euch die Köpfe abschlagen. 
Dann wird es zu spät sein.

Dann wird sich der Strahl der Springbrunnen röten.
Dann stellen sie euch an die Gartenmauern. 
Sie werden kommen und schweigen und töten.
Niemand wird über euch trauern.

Wie lange wollt ihr euch weiter bereichern?
Wie lange wollt ihr aus Gold und Papieren
Rollen und Bündel und Barren speichern?
Ihr werdet alles verlieren.

Ihr seid die Herren von Maschinen und Ländern.
Ihr habt das Geld und die Macht genommen.
Warum wollt ihr die Welt nicht ändern, 
bevor sie kommen?

Ihr sollt ja gar nicht aus Güte handeln!
Ihr seid nicht gut. Auch sie sind's nicht.
Nicht euch, aber die Welt zu verwandeln,
ist eure Pflicht!

Der Mensch ist schlecht. Er bleibt es künftig.
Ihr sollt euch keine Flügel anheften.
Ihr sollt nicht gut sein, sondern vernünftig.
Wir sprechen von Geschäften.

Ihr helft, wenn ihr halft, nicht etwa nur ihnen.
Man kann sich, auch wenn man gibt, beschenken.
Die Welt verbessern und dran verdienen - 
das lohnt drüber nachzudenken.

Macht Steppen fruchtbar. Befehlt. Legt Gleise. 
Organisiert den Umbau der Welt!
Ach, gäbe es nur ein Dutzend Weise
mit sehr viel Geld ...

Ihr seid nicht klug. Ihr wollt noch warten, 
Uns tut es leid. Ihr werdet's bereuen.
Schickt aus dem Himmel paar Ansichtskarten!
Es wird uns freuen.

Und passend dazu von Erich Kästner der "Hymnus auf die Bankiers" - erschienen 1929:


Hochgeladen von wortlover am 10.01.2012

besucherzhler

Samstag, 26. Mai 2012

Günter Grass: "Europas Schande!" - Blog von Kiat Gorina


Günter Grass, Nobelpreisträger, lässt sich nicht einschüchtern! Und das finde ich gut so! Nach "Was gesagt werden muss" erschien heute in der Süddeutschen Zeitung sein neues Gedicht: "Europas Schande".
Quelle: Süddeutsche.de Europas Schande
Ich finde dieses Gedicht sehr gelungen. Natürlich wird es selbsternannte "Kritiker" geben, die allen Ernstes bemängeln, dieses Gedicht "reime" sich nicht. Sie wollen sich nicht mit seiner politschen Aussage beschäftigen.
Griechenland - eine der Wiegen des christlichen Abendlandes - wird ausgequetscht wie eine Zitrone, korrupte Politiker verramschen Griechenlands Bodenschätze. Dabei ist es ein historischer Treppenwitz: Einst wurden viele Werke von großen Griechen auf den kirchlichen Index gesetzt und es waren die Muslime, die griechische Werke übersetzten und der Nachwelt überlieferten.
Dann kam die Zeit der Kreuzzüge, und Tempelritter brachten nicht nur Gewürze in "christliche" Lande, sondern auch die klassischen Werke der griechschen Klassiker. Und heute?
Da wird eben dieses Griechenland arm geredet, Räuber bemächtigen sich des griechischen Besitzes, kurzum: eine Schande für den europäischen Gedanken.
Ich habe ja schon des öfteren angeprangert, dass Griechenland zwar arm geredet wird, aber in Wirklichkeit kein armes Land ist. Griechenland ist reich! Reich an Tradition! Und ganz konkret: Reich an Bodenschätzen!
Diese Tatsache hat sich jetzt auch bei einigen Börsenexperten wie Dirk Müller herumgesprochen - wie zuletzt bei einer illustren Runde der Anne Will:
Veröffentlicht am 24.05.2012 von Bananenrepublik1
Ja, wie steht es denn mit der Erdgasvorlommen Griechenlands? 
Quelle: Cretan Gas Fields – A new perspective for Greece’s hydrocarbon resources
Für wie blöd sollen die europäischen Völker verkauft werden? Was läuft denn hier in Europa ab? Für wie blöd halten uns diese Handvoll Politikerinnen und Politiker?

Das arme Griechenland - reich an Bodenschätzen

  1. Griechenland - reich an Öl - trotzdem zum Armenhaus verdammt
  2. Glosse: Goldman - Die neuen Herrscher von Griechenland
  3. Das Tabuthema: Griechenlands Bodenschätze
  4. Nachdenkseiten - Was ist da los?

Und da kommt das neue Gedicht von Günter Grass gerade recht! Ja, was in Europa abläuft, ist eine Riesenschande! Auch eine Riesenschande für alle Europäer, dass wir so etwas wie diese Plünderung eines Landes - reich an Tradition und an Bodenschätzen - einfach zulassen!
Dass wir einfach zusehen, dass geldgierige Hasardeure die Wiege Europas einfach zerstören! Dass elf Millionen Menschen ihrer Existenz beraubt werden! Einfach so!
Günter Grass hat noch einen Nobelpreis verdient - den Friedensnobelpreis!


besucherzähler

Montag, 30. April 2012

Jauch und das Scherbengericht über Günter Grass - Blog von Kiat Gorina


Da hatte Günther Jauch wieder eingeladen - Leute, die über das Gedicht "Was gesagt werden muss" des deutschen Nobelpreisträgers Günter Grass urteilen sollten. Leute, die sich wie Literaturkritiker aufspielten, obwohl sie von Literatur keine Ahnung haben.
Heide Simonis, frühere Ministerpräsidentin, für sie und die SPD hat der Literaturnobelpreisträger einst Wahlkampf gemacht. Aber das hinderte sie nicht, über Grass herzuziehen: "Mit dem Gedicht hätte er die Aufnahmeprüfung für den diplomatischen Dienst nicht ganz bestanden."
Was soll dieser Satz? Was hat dieser Satz mit Literatur zu tun? Über eine solche Äußerung einer früheren Ministerpräsidentin kann ich nur den Kopf schütteln!
Und dann gab es noch den gelben Polterer vom Dienst, Dirk Niebel: Auch er sah sich befähigt, sein "Urteil" über das Gedicht abzugeben: "Das Gedicht war literarisch nicht notwendig und politisch nicht hilfreich." 
Wann ist denn ein Gedicht literarisch notwendig? Und wenn überhaupt, wer entscheidet das? Ein Entwicklungsminister? Oder der Dichter, der es geschrieben hat?
Und vergessen wir nicht den Historiker Michael Wolffsohn: "Das Gedicht hätte auch in einer Rechtsradikalenzeitung gedruckt werden können." Diesen Satz sollten wir uns so richtig auf der Zunge zergehen lassen! Wolffsohn bringt den diffamierenden Rechtsradikalismus ins Spiel und drückt sich so vor der Auseinandersetzung mit dem Gedicht von Grass!
Er muss sich auch nicht damit auseinandersetzen - aber wozu dann diese versuchte Diffamierung?
Und den Vogel schoss der Schauspieler Michael Degen ab: "Das Gedicht ist schwachsinnig und Grass anti-israelisch." Ich finde es so etwas von widerlich, einen Dichter wie Günter Grass so zu beleidigen!
Jetzt wissen wir, wozu diese Talkshow von Günther Jauch dient: nicht zur Bildung der Öffentlichkeit, sondern zur Missbildung! Von missgebildeten Vorurteilen! Ich finde es sehr schade, dass sich Jauch für solche Zwecke hergibt! Da wird ein iteraturnobelpreisträger und sein Werk derart beschimpft und besudelt, dass sich die Balken biegen!
Und warum das alles? Weil sich diese Bande von selbst ernannten Literaturkritikern drückt, sich wirklich mit der Aussage dieses Gedichtes auseinanderzusetzen. Für mich lautet mein persönliches Urteil über dieser "Kritiker": Feiges Gesindel!


Quelle: Süddeutsche.de Junge du spinnst
Veröffentlicht am 24.04.2012 von shibby0815

besucherzähler

Dienstag, 17. April 2012

Günter Grass im Krankenhaus - Blog von Kiat Gorina


Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass ist nicht mehr der Jüngste - 84 Jahre alt! Und er leidet offenbar an Herzproblemen. Seine Frau fuhr ihn ins Krankenhaus. Ich wünsche ihm, dass die Untersuchungen glücklich verlaufen.
Da hat er nun vor zwei Wochen sein Gedicht Was gesagt werden muss veröffentlicht und von den Politikern distanzieren sich viele. Und warum? Weil er seine persönliche Meinung zu Papier brachte - "mit letzter Tinte", wie er schrieb? Was ist diese Republik für eine scheinheilige Gesellschaft?
Da wird versucht, die Redezeit von kritischen Abgeordneten im Bundestag zu beschneiden - als dann ein kleiner Volkssturm der Empörung losfegt, machen die Drahtzieher einen Rückzieher. Klar, 2013 soll gewählt werden, sollte diese geplante Novelle verabschiedet werden, könnte dies Wählerstimmen kosten.
Zurück zu Günter Grass - dem Literaturnobelpreisträger: Wieso bekommt er keine Zustimmung von den Politikern? Darf selbst ein Literaturnobelpreisträger nicht mehr seine Meinung äußern? Darf niemand Kritik am Staat Israel und seiner Politik üben?
Ja, ist nun Israel eine Atommacht oder nicht? Besitzt Israel Atomwaffen oder nicht? Wieso darf über dieses "offene" Geheimnis nicht gesprochen werden? Wenn selbst israelische Bürgerinnen und Bürger Angst haben, dass israelische Bomber Atombomben über den Iran abwerfen?
Darf ein Literaturnobelpreisträger wie Günter Grass seine persönliche Angst vor einem III. Weltkrieg nicht zum Ausdruck bringen? Sollen jetzt sogar die Künstler geknebelt werden? Sind unerwünschte Meinungen verboten?
Und wie wurde in den letzten Wochen mit einem hochverdienten Schriftsteller wie Günter Grass umgesprungen? Da wurde gleich die Keule des Antisemtismus hervorgeholt und auf den 84-Jährigen verbal eingedroschen! Diese Republik sollte froh darüber sein, dass es Menschen wie Günter Grass noch gibt. Wir sollten ihm den Rücken stärken! 
Dass der Staat Israel Günter Grass zur persona non grata erklärt und ihm ein Einreiseverbot erteilt, das zeigt doch nur, wie unsicher die Verantwortlichen des Staates Israels sich fühlen. Dabei gibt es selbst in Israel viele Gegenstimmen zur derzeitigen Politik. Ein demokratischer Staat - und Israel nimmt dies in Anspruch - muss Kritik aushalten.
Dies gilt auch für Deutschland und die derzeitige Bundeskanzlerin! Demokratie lebt von der Kritik! Es muss auch für Deutsche erlaubt sein, an Israel Kritik zu üben. Und wer den Weltfrieden gefährdert, muss sogar kritisiert werden - das ist meine feste Überzeugung!
Ich wünsche Günter Grass alles Gute und dass er bald wieder das Krankenhaus verlässt und weiterhin seine Meinung veröffentlicht!
Veröffentlicht am 16.04.2012 von Schicksalsbringer Archiv
Nobelpreissträger Günter Grass, trifft auf einen Überlebenden aus Auschwitz
Veröffentlicht am 16.04.2012 von DasChristentum

Sonntag, 8. April 2012

Diskussion über Grass aber nicht über Israels Atomwaffen


Da schreibt Literaturnobelpreisträger Günter Grass ein Gedicht, in dem er fordert, dass auch die atomaren Waffensysteme Israels unter internationaler Kontrolle gestellt werden. Und was passiert?
Nicht viel! Es wird geschimpft - auf Günter Grass! Ja, das Totschlagargument wird ausgegraben: Grass ist ein Antisemit! Aber es wird überhaupt nicht eingegangen auf das atomare Waffenprogramm Israels. Das soll wohl ein Tabu-Thema bleiben. Wieso eigentlich?
Die einzigen, die Günter Grass recht geben, sind die Ostermarschierer:


Und wo bleiben die deutschen Politiker? Die Bundeskanzlerin schweigt. Der Vizekanzler schweigt. Aber da gibt es den deutschen Außenminister - Guido Westerwelle: "Israel und Iran auf eine gleiche moralische Stufe zu stellen, ist nicht geistreich, sondern absurd."
Darum geht es doch gar nicht! Es geht darum, dass Israel atomare Waffensystem einsetzen will - im Kampf gegen den Iran - und wahrscheinlich von Aserbeidschan aus. Und dass Israel nicht von einem internationalen Gremium kontrolliert wird. Ja, außer den USA weiß keiner, was in Sachen Atomwaffen in Israel Sache ist!
Aber von solchen Fragen wird versucht abzulenken. Dafür schwingt Israel die Keule des Einreiseverbotes. Wie früher schon, da traf diese Keule auch Juden wie

  • den weltberühmten Forscher Noam Chomsky
  • den weltberühmten Dirigenten Daniel Barenboim
  • die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maquire und jetzt trifft es auch
  • Günter Grass, einen Literaturnobelpreisträger

Günter Grass befindet sich somit in bester Gesellschaft. Und der israelische Innenminister, der das Einreiseverbot für Günter Grass ausgesprochen hat, geifert noch mehr: Ja, er fordert, dass Günter Grass der Nobelpreis für Literatur entzogen wird. Jetzt schlägt es aber dreizehn!
Offenbar hat Günter Grass mit seinem Gedicht einen sehr empfindlichen Nerv der israelischen Kriegstreiber getroffen. Es gibt in Israel auch andere Stimmen: Die israelische Zeitung H'Aretz Schreibt unter anderem:
"Das Gedicht Was gesagt werden muss enthält Dinge, die gesagt werden müssen. Es kann und muss gesagt werden, dass die israelische Politik den Weltfrieden gefährdet. Seine Position gegen Israels Nuklearmacht ist auch legitim. Er kann auch der Lieferung von U-Booten an Israel widersprechen, ohne dass ihm sofort seine Vergangenheit vorgehalten wird."
Und: "Es sei aber besser wirklich zuzuhören und "besonders endlich das Verbot, Israel in Deutschland zu kritisieren, aufzuheben."
Quellen

  1. SPIEGEL ONLINE Israels Innenminister verlangt Aberkennung des Nobelpreises
  2. BLOG Günter Grass - Die Bombe - Israel - Iran
  3. BLOG Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost





Freitag, 6. April 2012

Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V. - Blog von Kiat Gorina


Die “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” wurde am 21. Oktober 2007 als Verein gegründet. Am 9. November 2003 wurde in Berlin unter dem Namen “Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost” die Sektion der Föderation “EUROPEAN JEWS FOR A JUST PEACE” (“Europäische Juden für einen gerechten Frieden”) in den Räumen des Hauses der Demokratie und der Menschenrechte ins Leben gerufen.
Quelle: Jüdische Stimme Stellungnahme zum Gedicht von Günter Grass
Juden sind nicht gleich Juden. Und nicht alle Juden sind kriegslüsterne Falken, die den Iran bombardieren wollen. Die "Jüdische Stimme" nimmt Stellung zum Gedicht von Günter Gass. Da steht: "Wir, die Mitglieder der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost, gratulieren Günter Grass für seine aufrichtige Aussage in bezug auf die Atompolitik Israels."
Lest den gesamten Text - Ich persönlich habe daran nichts hinzuzufügen und auch nichts auszusetzen.
Weitere Artikel über Günter Grass und sein Gedicht