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Freitag, 27. Dezember 2013

Menetekel für die deutsche Wirtschaft - Weitere Jobvernichtung droht!

Die WELT aus dem Hause Springer ist ja zum Jubeln verurteilt - auch wenn den Fachleuten nicht zum Jubeln ist, wenn es um die wirtschaftlichen Aussichten für das Jahr 2014 geht. Vor allem wenn es um Arbeitsplätze geht. Ich habe ja schon mehrmals über einen Tsunami geschrieben, der auch in Deutschland gnadenlos Arbeitsplätze vernichtet. 

Quelle: Der Jobvernichtungs-Tsunami überrollt Deutschland - ohne Rücksicht auf Verluste!: Dabei sieht die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands mehr als düster aus. Die Wirtschaftswoche veröffentlichte neben Salzgitter AG noch weitere Firmen, die Entlassungen planen 

Also veröffentlichten WELT-Redakteure einen Artikel, da suchten sie zehn Branchen aus, die angeblich 2014 zusätzliches Personal einstellen wollen. Und diesen Branchen stellten sie zehn Branchen gegenüber, die Arbeitsplätze vernichten werden. 

Quelle: DIE WELT Diese Branchen werden 2014 Personal entlassen:  Mehr Jobs bringt das aber nicht. In einer Branche sieht es besonders düster aus 

Genau genommen ist diese Gegenüberstellung ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Grund: Bei der ersten Gruppe finden sich Branchen wie Gastgewerbe, Tourismus, Messewirtschaft. Also Branchen, die für niedrige Löhne berüchtigt sind. Und für Minijobs! Nicht wenige Arbeitnehmer werden zwangsweise Aufstocker bei den Jobcentern! 

Unter den Branchen, von denen feststeht, dass sie entlassen müssen, sind überwiegend Branchen, die immer noch sehr viele Festangestellte aufweisen, wie beispielsweise die Banken! 

Wer also diesen auf optimistisch getrimmten Artikel zwischen den Zeilen liest, bei dem wird keine Freude aufkommen! Von wegen blühenden Aussichten für das kommende Jahr! Zumindest für viele Arbeitnehmer besteht ein Grund zur Sorge! 

Die Kanzlerin hat jedoch Zweckoptimismus verordnet und die Verleger folgen ihr. Und die Redakteure müssen sch verbiegen bis die Balken der Lügen biegen. Umso schlimmer wird das Erwachen sein, wenn die Masse leidvoll feststellen muss wie bitter das Erwachen in der bitteren Realität ist! 

Allein die Telekom will 8.000 Arbeitsplätze vernichten! 


Veröffentlicht am 19.12.2013 von Fernsehanwalt

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 7. Februar 2013

Besucherschwund bei Spielwarenmesse - Rezession - Blog von Kiat Gorina


Bei der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg kamen wiederholt weniger Einkäufer und Händler als im Vorjahr! Auch wenn Merkel & Co. es nicht wahrhaben wollen, wir haben in Europa eine Rezession - die Wirtschaft läuft auf immer kleiner werdenden Flamme! Diese Zahlen sprechen ja für sich:

+------+------------+
| Jahr  | Besucher  |
+------+------------+
| 2011 |    79.000  |
| 2012 |    76.055  |
| 2013 |    73.500  |
+------+------------+

Der Trend ist eindeutig - eindeutig nach unten. Ist ja irgendwie verständlich: In den südlichen Ländern Europas diktiert die Armut, und das wenige Geld, das diese Armen noch haben, müssen sie zum Kauf von Wasser ausgeben. Wasser, das jetzt in Griechenland und Portugal privatisiert ist.

Hätten sich diese beiden Länder geweigert, dann hätte der IWF den Geldhahn abgedreht. Woran erinnert uns das? Ja, an den bolivianischen Wasserkrieg. Da regte sich das Volk derart auf, dass der amerkanische Konzern BECHTEL von selbst aus dem Land flüchtete!

Quelle: Wasser privatisiert - bald bolivianische Verhältnisse in der EU

Die Oberschicht in Griechenland hat ja ihr Kapital sicher ins Ausland gebracht. Und in Portugal - in Lissabon - gibt es Edelboutiquen für die Superreichen, die Masse der Armen darf dann davon träumen - das zumindest kostet noch nichts! Ist das das Europa, das Merkel versprochen hatte? Merkel versprach einst einen Weg zu Wohlstand und wollte uns mitnehmen ... Was versteht diese Kanzlerin unter "Wohlstand"?


Hochgeladen am 03.11.2011 von ThomKutlatschkowa

Es ist ja derzeit in der schwarzgelben Regierung eine Hektik ausgebrochen - sprich eine Reisehektik! Die Kanzlerin persönlich besucht Länder - mit einem Tross von Managern. Neue Geschäfte sollen abgeschlossen werden. Nur kommt es kaum zu Abschlüssen. Bundesweit fahren die Betriebe langsamer. Vor allem die Automobilindustrie jammert. 

Quelle: AUTOMOBIL PRODUKTION Europäischer Nutzfahrzeugmarkt stürzt ab: Im Dezember brachen die Neuzulassungen in der Europäischen Union um fast ein Viertel auf 125.825 Wagen ein und fielen damit auf den Stand von Oktober 2009 zurück. Besonders die beiden stärksten Einzelmärkte, Frankreich und Deutschland, schwächelten deutlich.

Einige Autohersteller bauen bereits radikal Stellen ab, beispielsweise Renault:

Quelle: INDUSTRIE MAGAZIN Renault vor radikalem Stellenabbau: Ein Einbruch bei den Verkaufszahlen in Europa zwingt den französischen Autobauer Renault zu einem radikalen Stellenabbau. Der Peugeot-Rivale streicht in seiner Heimat bis 2016 rund 7.500 Stellen. 

Davon sind natürlich nicht nur diese 7.500 Arbeiter betroffen, diese Arbeiter haben Familien, sie haben Kinder. Da bleibt dann kein Geld mehr für Spielzeug! 

Auch die Schweiz ist davon betroffen - wer meinte, die Schweiz sei eine Insel der Seligen, er täuscht sich gewaltig: Emmenbrücke LU (sda) Wegen des starken Frankens und der schwächelnden Konjunktur ist die Nachfrage nach Schweizer Gussteilen 2012 um einen Fünftel eingebrochen.

Quelle: der arbeitsmarkt Giessereiproduktion brach um 20 Prozent ein

Die Schweizer haben noch ein weiteres Problem: den starken Franken! Gegenüber dem Franken verliert der EURO immer mehr an Wert! Vielen fällt das nicht auf, weil die meisten EURO mit US-Dollar vergleichen. Und der Dollar verliert ja auch an Wert. Schließlich sind die Gelddruckmaschinen in den USA ständig am Rotieren!

Hierzulande gibt es nur ganz wenige Politiker, die diese bittere Wahrheit verbreiten. Die meisten meinen wohl, es ginge mit dem Wachstum der Wirtschaft immer so weiter! Aber irgendwann ist das Ende des Wachstums erreicht.

Schaut euch folgendes Video an - es zeigt sehr eindringlich, wie groß die Not in Spanien ist. Wie sich die Spanier zurecht empören. Und wie sie auf Deutschland schimpfen. Zurecht. Denn in den vergangenen Jahren haben die spanischen Regierungen immer mehr Schulden gemacht, um einen Wohlstand vorzugaukeln. Und einer der Gläubiger war Deutschland.

Jetzt wird Spanien und Deutschland die Rechnung präsentiert. Die Spanier haben begriffen, woran dieses System kankt! Und wie lange brauchen noch die Deutschen?


Veröffentlicht am 06.02.2013 von loserius

Und wie kam es, dass der neoliberale Raubtierkapitalismus sich in immer mehr Ländern breit machen konnte? Schaut euch folgendes Video an - es klärt einiges: Auch die Art und Weise, wie die Privatisierung des Wassers in europäischen Ländern erzwungen wurde - absolut undemokratisch!


Veröffentlicht am 07.06.2012 von coop berlin