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Samstag, 28. Juni 2014

GLOSSE: Hamburg - die Stadt der Millionäre - plant Sklavenarbeit für Hartz IV-Empfänger


Im Stadtstaat Hamburg wohnen die meisten Millionäre. Aber auch in Hamburg gibt es Langzeitarbeitslose. Sie werden vom Jobcenter verwaltet. Solche Jobcenter kosten viel Geld. Und die Stadt Hamburg muss sparen. Denken wir nur an die Elbphilharmonie. Anfangs wurde mit 77 Millionen Euronen gerechnet. Aber das war viel zu wenig. Der damalige Bürgermeister von Hamburg, Ole von Beust, hatte keine Lust, sich mit Kleinkram wie detaillierter Planung zu beschäftigen. Und so läpperten sich am Ende 800 Millionen Euronen zusammen. 

Für Ole von Beust war das zu viel, er zog sich ins private Leben zurück - frei von allen städtischen Problemen. 

Aber irgendwie muss Geld rangeschafft werden. An die Millionäre kommt die Stadt nicht ran. Die zahlen ja sowieso schon Steuern - sagt man. Aber die Langzeitsarbeitslosen  - die müssen jetzt bluten! 

Also plant die Stadt Hamburg 500 Null-Euro-Jobs! Da sollen Hartz IV-Bezieher malochen und keinen Cent dafür erhalten! Wirklich!

Aber bisher bekamen sie wenigstens einen symbolischen Euro - pro Stunde. Das war mal. Hamburg und seine Millionäre müssen sparen. Diese Langzeitsarbeitslosen können doch froh sein, wenn sie ihr Hartz IV noch bekommen! Sagt die Stadt. 

Dann führt die Stadt Hamburg also Zwangsarbeit ein? Die aber ist doch verboten! Steht so im Grundgesetz: Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Ach was, dann wird halt das Grundgesetz geändert, jetzt regiert in Berlin eine große Koalition, da ist das ganz einfach! 

Ja, dann ist Hamburg die erste deutsche Stadt, die wieder Sklavenarbeit einführt. Hamburg ist dann ganz offiziell eine Stadt der Sklaverei! Nicht nur im Rotlichbezirk, in denen die Zwangsprostitution blüht - sagt man. Nein, überall in Hamburg. 

Schließlich müssen die gated areas der Millionäre geschützt werden. Und das kostet Geld! Viel Geld! Deshalb werden dann immer mehr Sklaven gebraucht. 

Das ist kein Problem. Das ist dann der Vierte Arbeitsmarkt. Einen ersten und zweiten und dritten gibt es ja schon. 

Aber da gibt es doch die Europäische Menschenrechtskommission. Da steht in Artikel 4: Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden. Und da steht auch: Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten.

Ja, das mag da stehen. Aber das dürfen wir nicht so eng sehen. In den EU-Papieren steht ja auch, dass es die Todesstrafe für Aufständische gibt. Und ist etwa jemand schon erschossen worden? Na also! 

Aber wenn die Langzeitarbeitslosen sich weigern, dann ist das eine Katastrophe für Hamburg und seine Milionäre. Und dann gilt die Solidaritätsklausel. Und dann marschiert das Militär auf. Auch das deutsche Militär - kommandiert von der früheren Arbeitsministerin. Jetzt ist sie Verteidigungsministerin. Und dann wird geschossen. Richtig scharf! Auf die Langzeitsarbeitslosen! Weil sie sich weigern, Sklavenarbeiten zu verrichten. 

Es kursieren Gerüchte, dass geplant ist, diesen Hartz IV Sklaven  auch kein ALG II mehr zu zahlen, sondern diese Sklaven nur noch in Sammelunterkünften - auch Lager genannt - zu halten. Einmal täglich gibt es einen Teller Wassersuppe und einen Kanten Brot. 
Schließlich muss die Stadt der Millionäre sparen! 

Wer nun meint, das habe ich mir alles ausgedacht, irrt leider: 

Quelle: taz.de Nix mit Mindestlohn - Arbeiten für 0 Euro geplant

Nur der Titel ist falsch. Natürlich steht auch Langzeitsarbeitslosen ein Mindestlohn zu. Allerdings nur ein reduzierter Mindestlohn - seine maximale Höhe ist auf Null beschränkt. 

Viele Millionäre sind der Meinung, dass den Unzufriedenen der Mund gestopft werden muss. Sie lassen die Kanzlerin nicht ausreden. Und dabei meint es diese Kanzlerin so gut - mit den Millionären: 


Veröffentlicht am 18.05.2014 von dunkler engel

Übernommjen von OverBlog

Sonntag, 2. März 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 03.03.2014 - Jobcenter - Sanktion - Schindlers Liste

Heute, am 03.03.2014 steht der zunehmende Mond im Widder. 

Mond im Widder, da werden wir zum Energiebündel, wir handeln spontan, dennoch voller Verantwortung. Eine Zeit, passend, um Schwierigkeiten zu überwinden! Dem Widder ist der Kopfbereich zugeordnet. Die entsprechende Tarotkarte ist der Herrscher. Eine Karte, die Autorität, Macht und Weisheit symbolisiert. Glücksorte: Stadien, Fabriken. 

Der Mond ist aufsteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "ernten" können, was wir in der vorangegangenden Zeit des absteigenden Mondes Zeit "gesät" haben.  

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge ein Symbol für Belohnung und Vollendung - für mich ein sehr gutes Vorzeichen.  

  • Mond Quadrat Jupiter: warnt uns vor Verschwendung!
  • Mond Konjunktion Uranus: verspricht romantische Stunden.
  • Mond Quadrat Pluto: warnt uns vor Niedergeschlagenheit - es besteht jedoch kein Anlass dafür.
  • Sonne Sextil Pluto: schenkt uns viel Kraft und Energie, das hält zwei Tage an.

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • das Ziehen von Grenzen
  • das Einrichten von Lagern
  • Verträge
  • den Kauf von Kleidung

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • große Feiern

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 28.02.2014 von KiekeMaFilm Berlin

Freitag, 3. Januar 2014

GLOSSE: Bahn muss Fahrpreise erhöhen - wegen Pofalla!

Die Deutsche Bahn musste wieder die Fahrpreise erhöhen. Nicht weil ihr Service verbessert wurde. Sondern weil neue Kosten auf sie zukommen. Ja, die Bahn hat eingekauft - diesmal einen ehemaligen Kanzleramtsminister. Ja, den Ronald Pofalla! Und der ist nicht billig - so einer lässt sich nicht so ohne weiteres kaufen! 

Er besteht auch auf ein eigenes Ressort, das muss die Bahn erst schaffen. Und das ist nicht so einfach! Und das kostet! Da muss ja auch die personelle Infrastruktur geschaffen werden. Auch die kostet! Und so ein Vorstandsjob bei der Bahn, da kommen leicht bis zu 1,8 Millionen jährlich zusammen. 

Und was erhält die Bahn als Gegenleistung? Kontakte und Informationen. Denn der Ronald Pofalla will auf jeden Fall sein Bundestagsmandat behalten! Schließlich wurde er am 22. September 2013 in den Bundestag gewählt. Leider wussten damals die Wähler nicht, dass Pofalla in die Wirtschaft wechseln wird. 

Aber im Bundestag bleibt er - allein schon wegen der Kontaktpflege. 

Und wer soll das alles bezahlen? 

Natürlich wir, die Steuerzahler! Wir bezahlen die Kosten für den Bundestagsabgeordneten Ronald Pofalla. Und wir bezahlen für den neuen Bahn-Vorstand - einmal über die gestiegenen Fahrpreise und auch über Steuergelder. Die Bahn gehört immer noch mehrheitlich dem Bund, lebt also von Steuermitteln! 

Da mögen sich Abgeordnete der LINKEN aufregen, auf sie wird nicht gehört! Eine Karenzzeit von fünf Jahren, bevor Abgeordnete in Spitzenpositionen der Wirtschaft wechseln dürfen? Das geht doch gar nicht! Schon wegen der Kontaktpflege! 

Und Transparency Deutschland mault und spricht vom Verfall der politischen Sitten. Welche Sitten? Seid wann hält sich ein Politiker an Sitten und Gebräuche? Was für ihn zählt, das ist doch nur das Geld, das er einsteckt. Als Lobbyist! 

Und auch abgeordnetenwatch.de mault: Pofallas Tätigkeit sei nicht mit seinem Abgeordnetenmandat vereinbar. Wieso nicht? Geld ist Geld. Sind alles Steuergelder! 

Sollte die Bahn nicht wissen, wie sie das neue Ressort für Pofalla nennen soll, da hätte ich einen Vorschag: Ressort für verbale Entgleisungen! 

Was soll das sein? Ja, die Bahn entwickelt sich immer mehr als Spezialist für Entgleisungen. Da werden bestehende Gleisanlagen abgebaut - also entgleist, um als sauteuere Grundstücke verhökert zu werden. Beispiel: Stuttgart 21. 

Und als Politiker zeichnete sich Pofalla als Fachmann für Entgleisungen aus - verbale Entgleisungen. Er hat ja bewiesen, dass er schreien kann. Erinnern wir uns als Ronald Pofalla und Dirk Niebel sich anschrieen, dass die Wände wackelten. Und Pofalla bietet auch gerne Ohrfeigen an, so seinem Parteifreund Bosbach: "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen!" 

Schließlich ist Pofalla nicht nur Rechtsanwalt von Beruf, sondern auch Sozialpädagoge! Er weiß wie man die Menschen nehmen muss. Ist daher bestens geeignet für den personellen Umgang mit den Mitarbeitern der Bahn. Und vor allem deren Kritiker! 

Als Poltiker bewies Pofalla, dass er alles vom Tisch fegte - auch die NSA-Abhöraffäre. Tele5 berichtete über ihn: 


Veröffentlicht am 13.11.2013 von Tele5

Ja, Pofalla hat eine große Zukunft vor sich bei der Bahn: Was er alles vom Tisch fegen kann! S21? Ist vom Tisch! Und vielleicht auch: Deutsche Bahn? Ist vom Tisch! 

Übernommen von OverBlog

Freitag, 27. Dezember 2013

Menetekel für die deutsche Wirtschaft - Weitere Jobvernichtung droht!

Die WELT aus dem Hause Springer ist ja zum Jubeln verurteilt - auch wenn den Fachleuten nicht zum Jubeln ist, wenn es um die wirtschaftlichen Aussichten für das Jahr 2014 geht. Vor allem wenn es um Arbeitsplätze geht. Ich habe ja schon mehrmals über einen Tsunami geschrieben, der auch in Deutschland gnadenlos Arbeitsplätze vernichtet. 

Quelle: Der Jobvernichtungs-Tsunami überrollt Deutschland - ohne Rücksicht auf Verluste!: Dabei sieht die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands mehr als düster aus. Die Wirtschaftswoche veröffentlichte neben Salzgitter AG noch weitere Firmen, die Entlassungen planen 

Also veröffentlichten WELT-Redakteure einen Artikel, da suchten sie zehn Branchen aus, die angeblich 2014 zusätzliches Personal einstellen wollen. Und diesen Branchen stellten sie zehn Branchen gegenüber, die Arbeitsplätze vernichten werden. 

Quelle: DIE WELT Diese Branchen werden 2014 Personal entlassen:  Mehr Jobs bringt das aber nicht. In einer Branche sieht es besonders düster aus 

Genau genommen ist diese Gegenüberstellung ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Grund: Bei der ersten Gruppe finden sich Branchen wie Gastgewerbe, Tourismus, Messewirtschaft. Also Branchen, die für niedrige Löhne berüchtigt sind. Und für Minijobs! Nicht wenige Arbeitnehmer werden zwangsweise Aufstocker bei den Jobcentern! 

Unter den Branchen, von denen feststeht, dass sie entlassen müssen, sind überwiegend Branchen, die immer noch sehr viele Festangestellte aufweisen, wie beispielsweise die Banken! 

Wer also diesen auf optimistisch getrimmten Artikel zwischen den Zeilen liest, bei dem wird keine Freude aufkommen! Von wegen blühenden Aussichten für das kommende Jahr! Zumindest für viele Arbeitnehmer besteht ein Grund zur Sorge! 

Die Kanzlerin hat jedoch Zweckoptimismus verordnet und die Verleger folgen ihr. Und die Redakteure müssen sch verbiegen bis die Balken der Lügen biegen. Umso schlimmer wird das Erwachen sein, wenn die Masse leidvoll feststellen muss wie bitter das Erwachen in der bitteren Realität ist! 

Allein die Telekom will 8.000 Arbeitsplätze vernichten! 


Veröffentlicht am 19.12.2013 von Fernsehanwalt

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 10. Dezember 2013

EADS: Der Jobvernichtungs-Tsunami wütet weiter!

EADS braucht keine Mitarbeiter mehr! - Nur noch Avatare!
Erinnern wir uns, da schrieb ich im August über den Jobver-nichtungs-Tsunami, der Deutschland überrollt. Von vielen wurde ich belächelt. So eine Meldung passte auch nicht in die Zeit des Wahlkampfes. Da betonte ja die Kanzlerin in ihren Reden, wie gut es Deutschland gehe. 

Quelle: Der Jobvernichtungs-Tsunami überrollt Deutschland - ohne Rücksicht auf Verluste!: Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und die geplanten Jobvernichtungen aufaddiert. Und ich kam auf 57.590 vernichtete Jobs. Das rollt 2013 und 2014 auf uns zu! Und es sind ja nicht nur diese 57.590 Arbeitnehmer, die ihre Stelle verlieren. Sondern da sind auch Familien betroffen. Und wieviele von diesen Arbeitslosen finden dann keine neue Stelle? Und werden dann zwangsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II. Und sind damit der Willkür von Jobcentern ausgeliefert! 

Gestern gab es wieder einen Paukenschlag: EADS kündigte die Entlassung von 5.800 Mitarbeitern an - davon 2.600 in Deutschland. Das sind alles hochqualifizierte Arbeitsstellen! Keine Jobs für Ungelernte! 

Quelle: SPIEGEL Konzernumbau: EADS streicht 2600 Stellen in Deutschland: Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS baut 5800 Stellen ab. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Unternehmenskreise bestätigten gegenüber SPIEGEL ONLINE einen Bericht der Nachrichtenagentur AFP, wonach 2600 der betroffenen Arbeitsplätze in Deutschland liegen. Bei 570 davon handele es sich um befristete Verträge. Damit trägt Deutschland den größten Teil des Stellenabbaus. 

Ist das nicht wieder eine schöne Vorweihnachtsüberraschung? Jedes Jahr läuft das gleiche Ritual ab: Kurz vor Weihnachten werden Entlassungen im großen Stil angekündigt! Damit sich die Betroffenen und deren Familien so richtig auf Weihnachten freuen können! 

Weihnachten - das Fest der Liebe - das predigen ja die chistlichen Prediger! Wie heuchlerisch und verlogen! 

Interessant ist auch, dass sich wenigstens die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner für den Erhalt von Arbeitsstellen einsetzen will: 

Quelle: BR Staatsregierung bietet sich als Vermittler an: Aigner will zwischen Gewerkschaft und dem Unternehmen vermitteln, denn ihr sei es wichtig, dass möglichst viele Arbeitsplätze erhalten bleiben, erklärte die Ministerin. 

Anders dagegen die Bundesregierung: Anders als die Staatsregierung plant Berlin nicht, sich in den Stellenabbau einzumischen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie werde die weitere Entwicklung aber verfolgen, ... 

Ist das nicht Hohn für die Betroffenen? Wie gnädig, das Bundeswirtschaftsministerium wird weiter zuschauen! Da ist der Koalitionsvertrag noch nicht einmal in trockenen Tüchern und der Bund mischt sich nicht ein! Er schaut zu, wie fast 3.000 Menschen ihre Arbeitstellen beim EADS-Konzern verlieren! Wozu leistet sich diese Republik eigentlich einen Wirtschaftsminister? Klar, er amtiert ja nur noch - wahrscheinlich hat er auch keine Zeit. Wer weiß, vielleicht muss er noch Frösche kochen? 


Veröffentlicht am 25.11.2012 von cDevCGN 

Dieser Jobvernichtungs-Tsunami wird weiter wüten! Wo soll das alles enden? Wachen wir auf und erkennen: Dieser Raubtierkapitalismus vernichtet sich selbst! Je mehr Menschen ihre Arbeit verlieren, desto weniger Produkte werden verkauft. Sowohl zivile als auch militärische Produkte. Und zwar global! 

Da mögen einige Superreichen ihr Land verlassen und ans andere Ende dieses Planeten ziehen, wie einige Filmstars in Kalifornien, die es jetzt nach Neuseeland treibt. Ja, einige von ihnen wollen sogar Bauern werden. Die USA - das Land des Raubtierkapitalismus - ist ihnen zu unsicher geworden. 

Aber auch diese Leutchen sind so dumm, sie können dem Untergang des Kapitalismus nicht entkommen. Auch nicht dem atomaren Genozid, der von Fukushima ausgeht. 

Es wird allerhöchste Zeit, über neue Modelle nachzudenken und sie einzuführen: Wie das bedingungslose Grundeinkommen! Die Lebenslüge "Arbeit für alle!" ist entlarvt! 


Veröffentlicht am 10.12.2013 von Rerg Nkleby

Übernommen von Over-Blog

Montag, 25. November 2013

Jobcenter - Kein Zentrum für Jobs - sondern für Schikanen und Sanktionen

Dass Jobcenter mit Schülerinnen und Schülern Probleme haben, wenn diese das Abitur machen wollen, darüber musste ich immer wieder berichten. Ja, da gab es den traurigen Fall, dass ein Jobcenter eine alleinerziehende Mutter und ihre Tochter derart schikanierten, dass die Mutter aus schierer Verzweiflung einen Selbstmord versuchte: 

Quelle: Jobcenter Konstanz treibt verzweifelte Mutter zum Selbstmordversuch 

Was war der Grund? Die Tochter wollte das Abitur machen - das Jobcenter wollte dies verhindern! 

Wie die junge Welt berichtete, wiederholte sich dieses grausame Spielchen: 

Quelle: junge Welt Sanktionen gegen Schüler:  Jonas und Max* haben gute Noten. Später wollen die Brüder studieren. Bis zum Abitur bleiben Jonas noch knapp drei, Max zwei Jahre Zeit. Doch sie haben ein Problem: Ihre Eltern stocken mit Hartz IV auf. Deshalb müssen die Schüler sich regelmäßig gegenüber dem Jobcenter im niedersächsischen Nienburg erklären. Denn für diese Behörden gilt der Nachwuchs ihrer »Klienten« mit dem 15. Geburtstag als erwerbsfähig. Damit beginnt für Jugendliche in sogenannten Bedarfsgemeinschaften die Verfolgungsbetreuung. 

Ist das nicht blanker Hohn? Sondern ein eklatanter Verstoß gegen  Menschenrechte! Ein grober Verstoß gegen die Grundrechte! Aber das stört dieses Jobcenter nicht die Bohne. Munter wird schikaniert. Alle Mitglieder dieser Bedarfsgemeinschaft! 

Allein der Begriff "Bedarfsgemeinschaft"! 

So etwas kannten bereits die Nazis! Da nannten sie es "Familiennotgemeinschaft" oder "Haushaltsgemeinschaft". Sogar in Wikipedia finden wir eine Verordnung: 

Verordnung zur Durchführung und Ergänzung des Einsatz-Familienunterhaltsgesetzes (EFU-DV) vom 26. Juni 1940, RGBI. I S. 912, 916, § 13 Abs. 1 Satz 1 EFU-DV lautete:  Ist ein Familienunterhaltsberechtigter Mitglied einer Familiengemeinschaft (Haushaltsgemeinschaft), so sollen die übrigen Mitglieder ihre Mittel und Kräfte im Rahmen des ihnen Zumutbaren zur Deckung seines notwendigen Lebensbedarfs zur Verfügung stellen, auch soweit sie nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts nicht verpflichtet sind, ihm Unterhalt zu gewähren. 

Quelle: Wikipedia 

Wir finden dort auch, dass nach 1945 diese Familiennotgemeinschaft zunehmend kritisiert wurde, aber dann doch Eingang fand in das Bundessozialhilfegesetz von von 1961! Und wieder haben wir eine Verordnung, die während des Nazi-Terrors erlassen wurde und fröhliche Urständ feiert. Diese Familiennotgemeinschaft basiert auf dem Ermächtigunsgesetz und ist somit ein Nazi-Gesetz! 

Wie beim Anschluss- und Benutzungszwang! 

Quelle: Anschlusszwang - Benutzungszwang - Nazi-Gesetz?:  Hier kann man nur bedauern, dass der Kontrollrat und die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nicht den Mut gehabt haben, zu sagen, dass alles, was aufgrund dieses Gesetzes ergangen ist bzw. alles Recht, was nach dem 30. Januar 1933 erlassen wurde (natürlich bezüglich der Eigentumsverhältnisse unter gewissen Einschränkungen), von Anfang an null und nichtig gewesen ist. Damit hätte man das Recht dieser Zeit einfach weggewischt,  wäre auf den Stand der Gesetzgebung vom 30. Januar 1933 zurückgekehrt und hätte rechtlich diese zwölf Jahre Diktatur der schlimmsten Art wenigstens von Rechts wegen ausgelöscht. 

Wenn also ein Jobcenter heute alle Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft einer Sippenhaft unterwirft und in diesem speziellen Fall begabte Schüler daran hindern will, ihr Abitur zu machen, dann schlägt wieder eine Verordnung aus der Zeit des Nazi-Terrors zu! 

Wie sagte Götz Werner: "Hartz IV ist offener Strafvollzug!" - Hartz IV setzt Verordnungen aus der schrecklichen Zeit des Nazi-Terrors durch! Das Sahnetüpfelchen sind dann die für die Chefs der Jobcenter in Aussicht gestellte Prämien, die umso höher ausfallen je mehr sanktioniert wird: 

Quelle: GLOSSE: Hilfe! Die Borgs unter uns! In den Jobcentern! Widerstand ist zwecklos!: Ja, auch Guido W. prangerte die spätrömische Dekadenz der Hartz-IV-Bezieher an! Deshalb muss es immer mehr Sanktionen geben! Und die Oberborgs - die Chefs der Jobcenter werden dafür belohnt! Mit Prämien! Dafür tun sie alles! Sie verleugnen ihre Menschlichkeit. Vielmehr, jeden Tag, wenn sie ihr Büro betreten, geben sie im Vorzimmer ihre Menschlichkeit ab. Dann sind sie nur noch Maschine. Sie sanktionieren auf Teufel komm raus. Sie sind richtig gierig nach Prämien. 


Veröffentlicht am 19.11.2013 von Mario Schlüns

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 1. Oktober 2013

Vor der Wahl ist nach der Wahl: Jobvernichtung geht weiter - auch bei Siemens!

Da schrieb ich bereits am 14. August 2013: Der Jobvernichtungs-Tsunami überrollt Deutschland - ohne Rücksicht auf Verluste! - einen Monat vor der Bundestagswahl. Im Wahlkampf lobte sich die Kanzlerin, Deutschland gehe es gut! Von welchem Deutschland sprach sie denn?

Was werden wohl 5.000 Siemensianer denken? Sie erfuhren jüngst, dass 5.000 Mitarbeiter in Deutschland ihren Arbeitsplatz verlieren! Das war zwar schon länger für Insider bekannt, aber verkündet wurde es erst nach der Wahl! So eine schlechte Nachricht hätte ja der Kanzlerin die Wahl vermasseln können.

Quelle: n-tv "Neues" Sparprogramm sorgt für Chaos Siemens verpatzt Präsentation: Das Streichkonzert im Siemens-Konzern sorgt für neue Verunsicherung in der Belegschaft. Vor zwei Monaten hatten Siemens-Mitarbeiter ihrem neuen Chef Joe Kaeser noch applaudiert, als er ihnen nach turbulenten Jahren Ruhe versprach. "Es ist keine unternehmerische Leistung, möglichst viele Arbeitsplätze zu vernichten"

Da hatte Peter Löscher seinen Arbeitsplatz bei Siemens verloren. Und um zu verhindern, dass er wieder zurückkehrt, wurden ihm viele Millionen nachgeworfen: Allerdings hatte Löscher als Siemenschef kein glückliches Händchen. Und als Löscher jüngst die Versprechen von Gewinnen zurücknehmen musste, traf ihn der Unmut der Aktionäre! Mit voller Wucht! Sie forderten seinen Rücktritt

Der Stern schrieb dazu: "In den letzten 18 Monaten ist die Entwicklung einfach nur noch enttäuschend", hatte Fondsmanager Henning Gebhardt von der DWS auf der Hauptversammlung geklagt. Privataktionär Hans-Martin Buhlmann rechnete für Löschers Amtszeit vor: "Zehn Milliarden Euro Aktionärsgeld wurden vergeigt."

Ja, ihr habt richtig gelesen! Zehn Milliarden soll Löscher bei Siemens vergeigt haben. Da ist es doch klar, wer dafür bezahlen muss: die Arbeitnehmer bei Siemens, erst mal 5.000 Arbeitsplätze werden wegrationalisiert! Das sind 5.000 Schicksale! Das sind alles gut ausgebildete Mitarbeiter, die werden jetzt in die Armut geworfen! Viele von ihnen werden auf die Jobenter angewiesen sein!

Und in den Jobcentern werden Vorkenntnisse nicht berücksichtigt, denn die Jobcenter sind ja nur für die Leute da, die keine Ausbildung haben - sagt die Springer Presse - die muss es ja wissen! Also fallen mit einem Strich die Vorkenntnisse weg. Das sind alles Unausgebildete! Die sind selbst schuld - sagt die Springer Presse! Und was passiert Peter Löscher? Muss er für seine Fehlleistung aufkommen? Nein, im Gegenteil, er erhält saftige Abfindungen:

Quellen:

  • Siemens: Der Stundenlohn des Peter Löscher: Für jede "vergeigte" Milliarde erhält Löscher eine Million Euronen als Belohnung resp. Abfindung!
  • Nachschlag: Peter Löschers Stundenlohn und seine künftige Rente: Ja, da muss ich neu rechnen: Für die nächsten vier Jahre bekommt Löscher 15 Millionen Euronen, das macht pro Jahr. 3,75 Millionen. Und pro Monat bekommt Löscher 312.500,00 Euronen. Und da Löscher als Manager in einem Monat bestimmt 200 Stunden gearbeitet hat, macht das 1.562,5 Euronen! In der Stunde! Wenn das keine gepfefferte Lohnerhöhung ist! Peter Löschers Lohnerhöhung: von 1.061,67 € auf 1.562,50 € (pro Stunde)


Ja, einen solchen Stundenlohn erhält Löscher von Siemens für seine "Leistung", zehn Milliarden verbrannt zu haben! Und was erhalten 5.000 Siemensianer? Einen Tritt in den Hintern!


Veröffentlicht am 29.09.2013 von DAFChannel

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 14. August 2013

Der Jobvernichtungs-Tsunami überrollt Deutschland - ohne Rücksicht auf Verluste!

Da tönt die Kanzlerin, ihre Regierung sei die erfolgreichste - nach der Wiedervereinigung. Jetzt - im Wahlkampf - wird auch posaunt, der deutschen Wirtschaft gehe es besser denn je. Und der Weise von der Bundesagentur für Arbeit trompetet, der deutsche Arbeitsmarkt sei stabil. Ja, diese Figuren sollten mal aus dem Fenster schauen, nicht immer in den Spiegel. Dann würden sie erkennen, dass derzeit eine Jobvernichtungswelle auf Deutschland zukommt. Was heißt eine Welle. Es wird ein riesiger Tsunami werden.

Es sind nicht nur bestimmte Branchen, dieser Tsunami erfasst alle Industriezweige. Jetzt zeigen sich die Auswirkungen der Sparprogramme in den südlichen EU-Ländern. Diese Länder wurden in eine bettelarme Zukunft gestoßen, sie brauchen keine deutschen Artikel mehr. Also müssen immer mehr deutsche Firmen Mitarbeiter entlassen. Die Kanzlerin will davon nichts wissen. Sie hat angeordnet, dass bis zur Wahl nur positive Nachrichten gemeldet werden.

Dabei sieht die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands mehr als düster aus. Die Wirtschaftswoche veröffentlichte neben Salzgitter AG noch weitere Firmen, die Entlassungen planen:

Quelle: WirtschaftsWoche Welche Firmen Mitarbeiter entlassen: Der Stahlhersteller Salzgitter plant einen größeren Jobabbau als bisher erwartet. Der Konzern nannte erstmals eine konkrete Zahl für sein Sparprogramm „Salzgitter AG 2015“. Welche Unternehmen noch Stellen streichen.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, und die geplanten Jobvernichtungen aufaddiert. Und ich kam auf 57.590 vernichtete Jobs. Das rollt 2013 und 2014 auf uns zu! Und es sind ja nicht nur diese 57.590 Arbeitnehmer, die ihre Stelle verlieren. Sondern da sind auch Familien betroffen. Und wieviele von diesen Arbeitslosen finden dann keine neue Stelle? Und werden dann zwangsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II. Und sind damit der Willkür von Jobcentern ausgeliefert!

Diese Jobcenter werden dann noch weitere Mitarbeiter einstellen müssen, um diesen Ansturm zu bewältigen! Diese Jobcenter blähen sich noch mehr auf! Und die wirklich produktiven Arbeitnehmer werden immer weniger! Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt wird, gibt es nur noch "Kunden" der Jobcenter! Welch ein wirtschaftlicher Aufschwung?

Da schwadroniert diese Kanzlerin über sieben Prozent Wirtschaftswachstum. Vielleicht meint sie damit, sieben Prozent mehr Sachbearbeiter in den Jobcentern?

Wer dann dieses immer gefräßigeres Verwaltungsmonster finanzieren soll, das hat sie nicht erzählt ...

Diese Talfahrt der deutschen Wirtschaft wird sich unter einer Kanzlerin Merkel noch weiter fortsetzen! Diese Kanzlerin hat schon genug Unheil angerichtet - sie ist unwählbar geworden! Wer angesichts solcher Zahlen immer noch Merkel wählen will, dem ist nicht zu helfen. Es gibt ja einen Spruch: "Nur die allerdümmsten Kälber, wählen sich den Schlachter selber!" Leute, ihr seid doch keine dummen Kälber!


Veröffentlicht am 14.08.2013 von Germany

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 13. August 2013

GLOSSE: Meldungen aus der Scheinwelt - Immer mehr Zweitjobs wegen gesteigerter Konsumlust

Beppe Grillo sagte es schon immer: Unsere Politiker leben in einer Scheinwelt, in einer geschönten Parallelwelt. Auch in der Wahlkampfzeit! Gerade dann. Die Kanzlerin hat ja verordnet: Ja keine schlechten Nachrichten. Das können diese Politiker gerade jetzt nicht brauchen. Da könnten ja Wählerinnen und Wähler aufwachen und ihr Wahlverhalten überdenken.

Nun tauchte eine Studie auf: Da geht es um Zweitjobs! Und natürlich auch darum, wieso übernehmen Menschen noch einen zweiten Job? In den USA - dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten - da gibt es seit langem eine neue Schicht von Arbeitnehmern, die



Ja,  die Armen, die sich abstrampeln können so viel sie wollen, sie bleiben arm! Auch wenn sie noch so viel arbeiten! Aber das passiert in den USA, doch nicht in Deutschland! Ja, wieso arbeiten immer mehr Deutsche zusätzlich zu ihrem Hauptjob noch in einem Zweitjob? Die Antwort auf diese Frage liegt auf der Hand! Weil sonst die Betroffenen nicht über die Runden kommen!

Wir erleben derzeit eine Inflation - im Juli sind die Preise um fünf Prozent gestiegen! Bei Lebensmitteln. Die Strompreise steigen und steigen - für die Privatverbraucher, aber nicht für die Großverbraucher. Weil die mehr Strom verbrauchen, brauchen sie weniger als die Privatkunden zu bezahlen! Ist doch logisch!

Und logisch ist doch, dass die Strompreise an den Strombörsen immer mehr fallen, aber die Privatkunden erleben eine Preiserhöhung nach der anderen! Ist das logisch? Oder sollen die Privatverbraucher nur abgezockt werden? Weil sie sich nicht wehren?! Aber das kann sich bald ändern!

Und wenn dann die Lage der Zweitjobber beschönigt wird. Dass immer mehr Menschen einen Zweitjob haben, das ist nicht die Not, die sie treibt. Das ist die gesteigerte Konsumlust! Leute, das ist reiner Hohn! Ihr wisst nicht, wie ihr die Miete und den Strom und die Heizung bezahlen sollt, und sucht euch einen Zweitjob. Und dann kommen die Leutchen von der BA und behaupten, das macht ihr, weil eure Konsumlust gestiegen ist!

Leute, das ist doch Hohn und nichts als Hohn! Lasst euch das nicht mehr gefallen! Diese Leutchen in der BA und in dem Ministerium, dem diese BA unterstellt ist, bis hinauf zur politischen Spitze, die alle verarschen euch! Lasst euch das nicht mehr gefallen! Wählt diese Brut - genauer die Politiker, die eine solche Brut herangezüchtet haben - wählt all diese Politker in den kommenden Wahlen ab - ab in den Orkus der Vergessenen!

Quellen:
  • Berliner Morgenpost Warum immer mehr Berliner einen Zweitjob haben: 75.000 Berliner gehen einer Nebentätigkeit nach. Seit 2003 ist das ein Plus von fast 170 Prozent – höher als in jedem anderen Bundesland. Ist es pure Not oder der Wunsch, sich mehr leisten zu können?
  • Spreezeitung Neues aus dem Ministerium für gestiegene Konsumlust:  Millionen Menschen bessern in der BRD mittels Zweitjob das Einkommen auf. Laut Bundesagentur für Arbeit unter der Leitung von Ursula von der Leyen (CDU) auch, um die gestiegene Konsumlust zu befriedigen. Wirklich?
Das ist gut: Das Bundesarbeitsministerium mit Frau von der Leyen an der Spitze wird in Ministerium für gesteigerte Konsumlust umbenannt!


Veröffentlicht am 12.08.2013 von SPDvision

Hmm, kann ich Andrea Nahles und ihrer SPD noch glauben? Wer hat denn seinerzeit den Sündenfall der Nation - die Agenda 2010 - beschlossen, eingeführt und durchgeführt? Ich glaube Andrea Nahles erst dann, wenn diese SPD das Verwaltungsmonster Hartz IV wieder schleunigst abschafft!

Und bringt nicht wieder falsche Versprechungen, wie seinerzeit Gerhard Schröder. In seinen Wahlkampfveranstlatungen versprach er: "Mit mir wird es keine Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe geben!" Und gleich nachdem er die Wahl gewonnen hatte, wurde das Verwaltungsmonster Hartz IV aus der Taufe gehoben und durchgesetzt!

Solange sich die SPD von heute nicht davon distanziert und verspricht, Hartz IV abzuschaffen, ist sie für unwählbar - weil unglaubhaft!

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 1. Dezember 2012

Die Osram-Funzel - Arbeiter auf der Straße - Blog von Kiat Gorina


Da berichtete ich über den Gewinneinbruch von Siemens und schon kommt eine Verzweiflungshandlung: Osram - eine hundertprozentige Siemens-Tochter muss entlassen! Siemens-Chef Peter Löscher hat das Sparen angeordnet. Und wo lässt sich am meisten sparen? An den Mitarbeitern!

Quelle: Siemens - Gewinneinbruch - Entlassungen

Über 1.000 Menschen sollen bei Osram ihren Arbeitsplatz verlieren. Das ist wieder eine vorweihnachtliche Botschaft:

Quelle: süddeutsche.de Osram baut in München Stellen ab

Wieso geht es Osram so schlecht? Eigentlich müsste Osram gut dastehen: Einmal wurde die gute alte Glühlampe verboten - es gab daher vorher einen Run auf die alte Glühbirne. Und zweitens, müssen künftig die europäischen Verbraucher die überteuerten sogenannten Energiesparlampen laufen. Also müsste es Osram blendend gehen. Trotzdem erlischt der Osram-Schein. Trotzdem wirbt Osram am Münchner Stachus immer noch mit: "Hell wie der lichte Tag!"

Noch im Mai 2010 wurde im Hause Osram Optimismus verbreitet:

Quelle: süddeutsche.de Der Mann fürs Leuchten

Trotzdem beginnen finstere Zeiten für Osram: Der Börsengang wurde bis auf weiteres verschoben. Und der oberste Siemenschef Peter Löscher? Er hält viel von Schnellschüssen wie "Fix it, close it or sell it!" Das ist gnadenlos: Wenn eine Tochter wie Osram nicht die geplanten Gewinne abwirft, dann gibt es nur die Wahl zwischen Schließung oder Verkauf!

Ursachenforschung nach dem ausgebliebenem Gewinn? Das war mal! Das ist viel zu mühsam! Und das bringt kein Geld - keine Rendite! Also weg mit solchen Töchtern. Auch wenn damit Menschen entlassen werden müssen. Was geht das Peter Löscher an? Sein Arbeitsplatz ist sicher - vorerst!

Quellen: 

  1. süddeutsche.de Firmenlenker ohne lange Atem
  2. heise online Osram plant Entlassungen
  3. presse.com Osram: 1050 Entlassungen nach Verbot von Glühbirnen

Löscher lässt Osram fallen - wie eine heiße Kartoffel. Stattdessen kauft er ein - die britische Invensys - das kostet zwar Milliarden und gefährdet weitere Arbeitsplätze in Deutschland. Aber das schert Löscher nicht die Bohne - er denkt global!


Veröffentlicht am 29.11.2012 von DAFChannel

Wenn er sich da nicht verschätzt! Für das kommende Jahr geht das Wachstum zurück:


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Veröffentlicht am 29.11.2012 von ReutersVideo

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Donnerstag, 5. Mai 2011

Osama bin Laden - Tot oder lebendig? - Blog von Kiat Gorina

Osama bin Laden soll tot sein - erschossen von Soldaten der USA - auf dem Territorium Pakistans. Osama soll unbewaffnet gewesen sein - trotzdem wurde er erschossen - gerade zu hingerichtet. Sind das Wildwest-Methoden? Auf welcher völkerrechtlichen Grundlage? Ja. wieso wurde die Leiche gleich im Meer versenkt? Was fürchten die USA? Soll es keine Hrabstätte geben, zu der dann Molems pilgern? Oder ist die Identität gera nicht sicher?