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Montag, 16. September 2013

GLOSSE: Piraten enthüllen Geheimpläne über die Zukunft der Jobcenter

Nürnberg, Bürokomplex, Chefberater-Büro. Der Chef-Berater - nennen wir ihn Mister X - schreckt auf, eine SMS klingelt: Das Ministerium kündigt ein neues Programm an - nein, es ist mehr: neue Pläne mit den Jobcentern, ganz geheim, höchste Geheimstufe. Mister X startet das behördliche Programm und lädt die neuesten geheimen Pläne auf seinen Laptop. Es dauert ...

Dann schaut er sich diese Pläne an. Und ihm wird schlecht. Er, der den genialen Gedanken mit den Prämien für die Chefs der Jobcenter hatte, dass die Zielvorgaben für Sanktionen eingehalten oder gar übertroffen wurden, glaubte bisher, dass nur er ein Ausbund von Bosheit ist, muss erkennen, dass es im Ministerium noch viel schlimmere Menschen gibt. Was die sich ausgedacht haben - unglaublich!

Mister X beschließt: Ich muss mich unbedingt ablenken, ich muss auf andere Gedanken kommen! Er wählt eine Nummer. Eine ihm vertraute Stimme - die von Lady P. "In einer halben Stunde", sagt er zu ihr. Lady P. weiß Bescheid, das ist ihr bester Kunde. Sorgfältig stellt sie die Utensilien zusammen: die Mischung für den Pfannkuchen, Handtücher, für Notfälle Verbandmaterial und - nicht vergessen - die Tube mit Brandsalbe.

Mister X ruft seinen Chauffeur, zieht seinen Ulster an und setzt seine Melone auf. Und die Sonnenbrille - nicht vergessen! Der Chauffeur fährt ihn in den Sperrbezirk. Mister X steigt aus, nimmt seinen Laptop und verschwindet in einen Hinterhof, öffnet eine alte Tür, steigt die Treppe hoch und klopft an eine Tür - das vereinbarte Zeichen. Ihm wird geöffnet und er weiß, wohin er gehen muss. Er kennt sich aus. Dann bleibt er vor einer verschnörkelten Tür stehen und klopft - wieder ein vereinbartes Zeichen. Ihm wird geöffnet - Lady P. lässt ihn in ihre Gemächer. Sie entkleidet Mister X, er legt sich auf ein extra für ihn gezimmertes Gestell und Lady P. eilt in ihre kleine Küche und holt den bereits gebackenen Pfannkuchen. 

Dann beginnt sie mit der Befragung: "Hast du wieder böse, böse Sachen gemacht?" Und so weiter. Mister X. jammert. So geht es eine Weile. Dann geht Lady P. zur Bestrafung über - mit geübten Bewegungen klatscht sie ihm den heißen Pfannkuchen auf den nackten Hintern. Mister X stöhnt und stöhnt.  Dann fängt er an, sich seine Sorgen von der Seele zu reden. Er plappert von Geheimplänen und Lady P. wird neugierig.

Sie fragt Mister X, ob er eine Spezialbehandlung wünsche. Ja, schreit Mister X. Sie schüttet heißes Öl über die Pfannkuchenreste, Mister X. schreit und schreit.

Lady P. geht in ein anderes Zimmer, wählt die Nummer eines Piraten und flüstert.  Es dauert nicht lange, dann klopft es, ein Pirat steht vor der Tür, Lady P. lässt ihn rein, geht in das "Bestrafungszimmer", in dem Mister X immer noch stöhnt und nimmt den Laptop. Der Pirat stöpselt eine Festplatte an und kopiert den Laptop auf die mitgebrachte Festplatte. Das geht bei Piraten ganz schnell. 

Dann stellt Lady P. den Laptop wieder an seinen alten Platz. Mister X hat nichts bemerkt! Der Pirat verschwindet. Mit Festplatte.

Lady P. kümmert sich liebevoll um ihren Kunden, befreit seinen Hintern von den Pfannkuchenresten, säubert und schmiert die geröteten Stellen mit Brandsalbe ein.  Dann plaudern beide noch eine Weile. Mister X beschließt, wieder in sein Büro zu gehen, um die neuen Geheimpläne in die Tat umzusetzen!

Kaum ist Mister X weg, trommelt Lady P. - ihre Kolleginnen zusammen und berichtet, was sie von Mister X erfahren hat:

"Stellt euch vor, wir bekommen Konkurrenz!"

"Wieso? Kommen jetzt die Chinesen?"

"Nein, schlimmer noch! Die Jobcenter werden uns Konkurrenz machen!"

"Das gibt es doch nicht!"

Ungläubig schauen ihre Kolleginnen, Lady P. erzählt:

Dass in den Jobcentern alte ausgemusterte Nacktscanner aufgestellt werden - als Vorwand zur Zutrittskontrolle! Aber in Wirklichkeit läuft ein Rekrutierungsprogramm ab. Wenn da eine hübsche Frau durch den Scanner geht, wird diese "Kundin" gleich aussortiert. Für eine ganz spezielle Weiterbildungsmaßnahme: Sie muss lernen, auf High Heels zu laufen: Da werden weibliche Coaches direkt aus der Schweiz geholt:


Hochgeladen am 12.03.2010 von Schweizer Radio und Fernsehen

"Und deren Wohnungen werden aufgemöbelt, mit Wasserbetten und so - alles mit Steuergeldern!", sagt Lady P. vorwurfsvoll.

Ihre Kolleginnen sind entsetzt! Warum das alles? "Weil die Regierung beschlossen hat, dass die Jobcenter sich selbst finanzieren müssen!" "Und was machen wir dann?" "Müssen wir dann auch für einen Euro arbeiten?"

Das geht nicht, dachten sich die Frauen und informierten gewisse Geschäftsleute - auch Zuhälter genannt. Die reagierten stinksauer. So so, der Staat will uns ins Handwerk pfuschen?! Die Geschäftsleute überlegten, da  gibt es doch immer wieder Politiker - erinnern wir uns an Paolo Pinkel, die gewisse Etablissements aufsuchen, diese Kerle kaufen wir uns: Wenn die wirklich so etwas planen, dann erfährt die Öffentlichkeit, wer zu uns kommt.

So geschah es. Diese Erpressung wirkte. Ganz schnell wurden diese Geheimpläne geschreddert. Aber das Ministerium hatte ein großes Problem: Wohin mit den bereits eingekauften Nacktscannern? Auch das Entwicklungshilfeministerium winkte ab. Da erfuhren die Geschäftsleute, dass das Ministerium die Nacktscanner loswerden will. 

Sie sind gnädig gestimmt und versprechen, diese Nacktsanner zu einem Sonderpreis zu entsorgen. Nur weg mit den Dingern. Die Geschäftsleute holen die Nacktscanner ab und bauen sie in ihren Edeldiskos auf. Das wird der Renner.

Und Mister X grübelte und ist mit sich uneins: "Wieso bin ich nicht auf diese Idee gekommen?"

Es gibt noch ein Nachspiel: Die Piraten schauen sich die kopierte Festplatte an und auch die gespeicherten Geheimpläne. Obwohl die Piraten aufpassen, werden sie vom amerikanischen Geheimdienst NSA belauscht, der gibt diese Informationen - wie alles - an den israelischen Geheimdienst weiter. Als die Kanzlerin wieder enmal Israel besucht, wird sie beiseite genommen und sie bekommt die Geheimpläne zu sehen. Sie erschrickt! Wütend denkt sie: Kann diese Triene im Ministerium nicht aufpassen?! Wenn das bekannt wird - kurz vor der Wahl!

Sie verspricht den Israelis weitere U-Boote ... Die Israelis sind zufrieden.

Übernommen von Over-Blog

Montag, 1. Juli 2013

Causa Gustl Mollath - Es wird eng für die Justizministerin

Da sitzen sie - die FREIEN! Ja, sie sitzen im bayerischen Landtag - die FREIEN WÄHLER! Und sie sind so frei, dass sie es wagen, die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk zu kritisieren. Was heißt hier kritisieren? Sie werfen der Ministerin vor, dass sie gelogen habe. Allen voran der FW-Abgeordnete Florian Streibl, der die Ministerin verdächtigt, sie habe dem Landtag eine "Räuberpistole" aufgetischt!

Quelle: Süddeutsche.de Neue Vorwürfe gegen Justizministerin Merk: Wann wusste Beate Merk von einem internen Prüfbericht der HypoVereinsbank zu den Schwarzgeld-Vorwürfen von Gustl Mollath? Die bayerische Justizministerin sagt: im November 2012. Die Freien Wähler wollen beweisen können, dass es schon Monate vorher war.

Ja, irgendwie kann mir diese Ministerin leid tun: Das Internet hat ein Gedächtnis wie ein Elephant - es vergisst nichts. So weiß die Redaktion der Süddeutschen Zeitung von einer Mail aus dem Dezember 2011, die sich auf den internen Prüfbericht der Hypovereinsbank bezieht. In diesem Bericht steht ja der fulminante Satz: "Alle nachprüfbaren Behauptungen (Mollaths) haben sich als zutreffend herausgestellt" - also eine absolute Reinwaschung von Mollath.

Und es sollen bereits damals mehrere Besprechungen stattgefunden haben - zwischen Ministerium und Staatsanwalt! Bereits 2012 erhielt das Ministerium Post - von der Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg: einen Bericht über die Causa Mollath, in dem der vorgenannte Satz nicht nur enthalten, sondern sogar farbig markiert war!

Und wie reagiert die Justizministerin? 

Merk weist die Vorwürfe scharf zurück: Die Behauptung, sie habe dem Landtag nicht die Wahrheit gesagt, sei "infam". Sie habe im Untersuchungsausschuss erklärt, der Revisionsbericht der HVB sei erst auf ihre persönliche Anforderung hin im November 2012 vorgelegt worden. "Und das ist die Wahrheit", sagt Merk. Auch die zuständigen Referatsleiter aus dem Justizministerium würden dies so erklären.

Nun, die Faktenlage scheint dem zu widersprechen. Und dass die "zuständigen Referatsleiter" das auch so "erklären", ist doch verständlich! Wer von denen würde es wagen, ihrer Ministerin zu widersprechen? Die haben doch alle Angst um ihre Pensionen.

Wenn ich solche Artikel lese, dann erscheint mir das bayerische Justizwesen nur aus Augiasställen zu bestehen. Es wird Zeit, die ordentlich auszumisten! Die CSU ist offensichtlich dazu nicht in der Lage! Deshalb muss sie abgewählt werden!

Und ich frage mich: Wann nehmen die bayerischen Piraten endlich die Causa Mollath, die sich mehr und mehr zu einer Causa Merk zu entwickeln scheint, als Schwerpunkt für ihren Straßenwahlkampf? Menschenskinder, da serviert euch diese schwarzgelbe Staatsregierung einen Skandal nach dem andern und ihr macht nichts?! Und ihr wollt Piraten sein?! 

Jetzt gibt die Ministerin sogar selbst zu, dass Fehler gemacht worden seien ...


... nach einer kurzen Beratung hinter verschlossenen Tüten tritt Beate Merk erneut vor die Mikrofone. Sie räumt erstmals ein, dass in ihrem Zuständigkeitsbereich Fehler passiert sind ... Und sie schiebt den schwarzen Peter der Staatsanwaltschaft zu!
Veröffentlicht am 28.06.2013 von Woody123709

Da schrieb ich bereits am 11. Juni 2013 die GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich! 

Quelle: GLOSSE: Wer "Mollath" schreibt oder ausspricht, ist gefährlich!: Die bayerischen Justizbehörden - an ihrer Spitze die Justizministerin Dr. Beate Merk - haben diese Schnüffelliste aktualisiert: Wer "Mollath" und "Merk" schreibt, fällt sofort als Staatsfeind auf! Ohne Ansehen der Person. Das gilt sogar für CSU-Mitglieder - beispielsweise für Frau Prof. Dr. Ursula Gresser. Sie hatte getwittert: 

"Wann Mollath freikommt? Diese Frage könnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen." Klar, da schlugen die blauweißen Schnüffelcomputer gleich zweimal zu: einmal wegen "mollath" und dann wegen "merk"! Und was passierte? Frau Professor bekam Besuch - von zwei Polizisten. 

Über diesen unglaublichen Vorfall wurde auch in der ZDF-Sendung "Neues aus der Anstalt" "berichtet":


Veröffentlicht am 28.06.2013 von Verfassung1871

Die Satiriker und Kabarettisten haben es zur Zeit sehr leicht: Sie brauchen sich nicht mehr ihre Köpfe zerbrechen und nach bühnenreifen Texten suchen, sie brauchen nur die Zeitungen zu lesen. Was da beispielsweise über Politikerinnen wie Dr. Beate Merk steht, das ist kabarettreif! Wenn ich da nur an ihre Aussage vor dem Untersuchungsausschuss denke: "Ich bin die politische Spitze dieses Hauses!"

Quelle: Merk und Mollath: Die politische Spitze sagt aus!: Süddeutsche.de Merk fühlt sich nicht zuständig: "Ich bin keine Sachbearbeiterin": Im Fall Mollath hat sich Beate Merk den Fragen des Untersuchungsausschusses gestellt - und ihr Vorgehen verteidigt. 

Gell, damit das allen klar ist, Frau Ministerin ist keine Sachbearbeiterin, das wollte Frau Ministerin gleich klarstellen! Und Frau Ministerin sagt auch, was sie in Wirklichkeit ist:

"Ich bin keine Sachbearbeiterin. Das sage ich jetzt ironiefrei. Ich bin die politische Spitze dieses Hauses."

Das ist doch ein Selbstverständnis, das sich gewaschen hat. Und Frau Ministerin versucht, alle ihre Spitzenbeamten reinzuwaschen - sie, die politische Spitze.

Da frage ich mich: Will die Justizministerin beruflich umsatteln? "Ironiefrei"?
Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 27. Juni 2013

GLOSSE: Mollath und Justitias verbundene Augen

Seit dem 16. Jahrhundert wird die Justitia als Jungfrau oder junge Frau dargestellt - mit einer Waage in der einen und einem Schwert in der anderen Hand. Und mit verbundenen Augen. Die sollen symbolisieren, dass vor Gericht ohne Ansehen der Person entschieden wird. Die Waage soll darauf hinweisen, dass alle Für und Wider gegeneinander abgewogen werden. Und das Schwert? Das soll für die Durchsetzung eines Urteils stehen.

Nun gibt es in Bayern den Fall des Gustl Mollath, der jetzt sogar die ZDF-Satiresendung "Neues aus der Anstalt" erreicht hat:


Veröffentlicht am 26.06.2013 von DieBananenrepublik

Was lernen wir daraus? In Bayern ticken die Uhren anders: Da kann ein Amtsgericht nicht entscheiden, weil sie keinen Menschen finden, der auf einer Schreibmaschine  tippen kann. Und es gibt Richter, die keine Zeit haben, um über 100 Seiten zu lesen. Und eben dieser Richter begrüßt vor einer Verhandlung den Lebensgefährten der Zeugin der Anklage mit Handschlag. Dieser Richter war auch mal Trainer und trainierte einst diesen Lebensgefährten - so etwas verbindet ...

Quelle: Süddeutsche.de Zeugin belastet Richter Brixner: Der jetzige Mann der Ex-Frau Mollaths war also am Verhandlungstag anwesend, hat Brixner getroffen und mit ihm kurz gesprochen. Bisher hatte Brixner zugegeben, den Mann in den 80er Jahren im Handball trainiert zu haben. Er habe aber später nie mehr mit ihm Kontakt gehabt.

Das müssen wir halt diesem Richter nachsehen, er ist schon älter, da kann ein Mensch schon vergesslich sein ...

Ja, in Bayern soll die Gestalt der Justitia ergänzt werden. Womit? Mit einem Maulkorb! Denn im Fall Mollath werden derzeit Maulkörbe verteilt - ganz besonders die Nürnberger Generalstaatsanwaltschaft verteilt Maulkörbe - auch an Oberstaatsanwälte. Da gibt es einen, der hat sich die Protokolle zu dem Mollath-Verfahren angesehen und gleich fünf Rechtsbeugungen angeprangert.

Aber die Generalstaatsanwaltschaft entschied, dass der Oberstaatsanwalt das nicht mehr öffentlich sagen darf - das darf nur noch die Generalstaatsanwaltschaft! Die sind auch die einzigen, die mit der Presse sprechen dürfen:

Quelle: Süddeutsche.de Merkwürdiger Entwurf belastet Richter: Ob Regensburgs Staatsanwaltschaft im Februar ein Maulkorb verpasst worden sei, wollte die Landtagsabgeordnete Inge Aures (SPD) wissen. Immerhin habe plötzlich nur noch die Nürnberger Generalstaatsanwaltschaft über den Fall Auskunft geben dürfen. Meindl bestritt dies: Es habe keinen Maulkorb gegeben. Vielmehr sei er es selbst gewesen, der darum gebeten habe, von der Pressearbeit befreit zu werden. 

Das ist ein ganz braver Oberstaatsanwalt: Der bittet sogar, dass ihm ein Maulkorb verpasst wird! Ja, Bayern hat ganz brave Juristen - ganz im christlichen Sinne - sie halten sich an das Wort des Apostel Paulus: "Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott!" Das sagt ja auch das Kreuz aus, das in Bayern an vielen Wänden hängt. Es ist wirklich ein Kreuz ...

Und noch etwas wird bei der Justitia verändert - oder den Richtern weggenommen: die Lesebrille! Grund: Wie sich auch im Fall Mollath herausstellte, werden Schriftsätze der Angeklagten sowieso nicht vom Richter gelesen - das Urteil steht ja von Anfang an fest - also brauchen die Richter keine Lesebrille. Und McKinsey hat gleich ausgerechnet, wie sehr das die Verfahren beschleunigen könnte:

Quelle: Süddeutsche.de Richter ignorierte Beweismittel: Sind 106 Seiten zu viel für einen Vorsitzenden Richter? Otto Brixner findet offenbar schon. Vor dem Landtags-Untersuchungsausschuss sagt der pensionierte Jurist, er habe "anderes zu tun gehabt", als Mollaths Verteidigungsschrift zu lesen - und löst damit Empörung aus.

Nur eine Instanz ist offensichtlich mit dem juristischen Treiben in Bayern nicht einverstanden - das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe:

Quelle: Mollath und Karlsruhe: Bundesverfassungsgericht schreitet ein!: Im Fall Mollath schreitet jetzt sogar das Bundesverfassungsgericht ein. Die drei Richter, die über zwei Wiederaufnahmeanträge des Falles Mollath brüten, wurden beim Brüten aufgeschreckt: Das bayerische Justizministerium wurde von Karlsruhe aufgefordert, spätestens bis zum 23. Juli 2013 eine Stellungnahme abzugeben. 

Die bayerische Justiz beschäftigt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe immer öfter - denken wir nur an den NSU-Prozess in München. Da mussten ja die Karlsruher Richter ihren Kollegen in München erklären, wie Sitzplätze ausgelost werden.

Es kursieren ja Gerüchte, dass in Bayern eine Filiale des Bundesverfassungsgerichtes eröffnet wird. Um Benzinkosen für die langen Dienstwege zu sparen ...
Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 7. Februar 2013

Besucherschwund bei Spielwarenmesse - Rezession - Blog von Kiat Gorina


Bei der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg kamen wiederholt weniger Einkäufer und Händler als im Vorjahr! Auch wenn Merkel & Co. es nicht wahrhaben wollen, wir haben in Europa eine Rezession - die Wirtschaft läuft auf immer kleiner werdenden Flamme! Diese Zahlen sprechen ja für sich:

+------+------------+
| Jahr  | Besucher  |
+------+------------+
| 2011 |    79.000  |
| 2012 |    76.055  |
| 2013 |    73.500  |
+------+------------+

Der Trend ist eindeutig - eindeutig nach unten. Ist ja irgendwie verständlich: In den südlichen Ländern Europas diktiert die Armut, und das wenige Geld, das diese Armen noch haben, müssen sie zum Kauf von Wasser ausgeben. Wasser, das jetzt in Griechenland und Portugal privatisiert ist.

Hätten sich diese beiden Länder geweigert, dann hätte der IWF den Geldhahn abgedreht. Woran erinnert uns das? Ja, an den bolivianischen Wasserkrieg. Da regte sich das Volk derart auf, dass der amerkanische Konzern BECHTEL von selbst aus dem Land flüchtete!

Quelle: Wasser privatisiert - bald bolivianische Verhältnisse in der EU

Die Oberschicht in Griechenland hat ja ihr Kapital sicher ins Ausland gebracht. Und in Portugal - in Lissabon - gibt es Edelboutiquen für die Superreichen, die Masse der Armen darf dann davon träumen - das zumindest kostet noch nichts! Ist das das Europa, das Merkel versprochen hatte? Merkel versprach einst einen Weg zu Wohlstand und wollte uns mitnehmen ... Was versteht diese Kanzlerin unter "Wohlstand"?


Hochgeladen am 03.11.2011 von ThomKutlatschkowa

Es ist ja derzeit in der schwarzgelben Regierung eine Hektik ausgebrochen - sprich eine Reisehektik! Die Kanzlerin persönlich besucht Länder - mit einem Tross von Managern. Neue Geschäfte sollen abgeschlossen werden. Nur kommt es kaum zu Abschlüssen. Bundesweit fahren die Betriebe langsamer. Vor allem die Automobilindustrie jammert. 

Quelle: AUTOMOBIL PRODUKTION Europäischer Nutzfahrzeugmarkt stürzt ab: Im Dezember brachen die Neuzulassungen in der Europäischen Union um fast ein Viertel auf 125.825 Wagen ein und fielen damit auf den Stand von Oktober 2009 zurück. Besonders die beiden stärksten Einzelmärkte, Frankreich und Deutschland, schwächelten deutlich.

Einige Autohersteller bauen bereits radikal Stellen ab, beispielsweise Renault:

Quelle: INDUSTRIE MAGAZIN Renault vor radikalem Stellenabbau: Ein Einbruch bei den Verkaufszahlen in Europa zwingt den französischen Autobauer Renault zu einem radikalen Stellenabbau. Der Peugeot-Rivale streicht in seiner Heimat bis 2016 rund 7.500 Stellen. 

Davon sind natürlich nicht nur diese 7.500 Arbeiter betroffen, diese Arbeiter haben Familien, sie haben Kinder. Da bleibt dann kein Geld mehr für Spielzeug! 

Auch die Schweiz ist davon betroffen - wer meinte, die Schweiz sei eine Insel der Seligen, er täuscht sich gewaltig: Emmenbrücke LU (sda) Wegen des starken Frankens und der schwächelnden Konjunktur ist die Nachfrage nach Schweizer Gussteilen 2012 um einen Fünftel eingebrochen.

Quelle: der arbeitsmarkt Giessereiproduktion brach um 20 Prozent ein

Die Schweizer haben noch ein weiteres Problem: den starken Franken! Gegenüber dem Franken verliert der EURO immer mehr an Wert! Vielen fällt das nicht auf, weil die meisten EURO mit US-Dollar vergleichen. Und der Dollar verliert ja auch an Wert. Schließlich sind die Gelddruckmaschinen in den USA ständig am Rotieren!

Hierzulande gibt es nur ganz wenige Politiker, die diese bittere Wahrheit verbreiten. Die meisten meinen wohl, es ginge mit dem Wachstum der Wirtschaft immer so weiter! Aber irgendwann ist das Ende des Wachstums erreicht.

Schaut euch folgendes Video an - es zeigt sehr eindringlich, wie groß die Not in Spanien ist. Wie sich die Spanier zurecht empören. Und wie sie auf Deutschland schimpfen. Zurecht. Denn in den vergangenen Jahren haben die spanischen Regierungen immer mehr Schulden gemacht, um einen Wohlstand vorzugaukeln. Und einer der Gläubiger war Deutschland.

Jetzt wird Spanien und Deutschland die Rechnung präsentiert. Die Spanier haben begriffen, woran dieses System kankt! Und wie lange brauchen noch die Deutschen?


Veröffentlicht am 06.02.2013 von loserius

Und wie kam es, dass der neoliberale Raubtierkapitalismus sich in immer mehr Ländern breit machen konnte? Schaut euch folgendes Video an - es klärt einiges: Auch die Art und Weise, wie die Privatisierung des Wassers in europäischen Ländern erzwungen wurde - absolut undemokratisch!


Veröffentlicht am 07.06.2012 von coop berlin

Dienstag, 13. November 2012

Presse wird plattgemacht - Das große Sterben? - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns: vor über einem Jahr hatte die Kanzlerin einen heißen Herbst verkündet und die Laufzeiten der veralteten Atommeiler exorbitant verlängert. Und als ein halbes Jahr später der sechsfache GAU in Fukushima wütete, machte die Kanzlerin eine Kehrtwendung und verkündete die Wende zu alternativen Energien. Und das Aus für die deutschen Atomkraftwerke.

Dieser Herbst war weniger heiß, für einige Presseorgane ist dieser Herbst gerade zu eiskalt. Überall werden Stellen gestrichen oder sind bereits gestrichen:

  1. Abendzeitung Nürnberg: 50 Stellen abgebaut
  2. dapd: 100 Stellen gestrichen
  3. Berliner Morgenpost, Hamburger Abendblatt und die Welt sollen eine Redaktionsgemeinschaft bilden. Wieviel Stellen das kosten wird, ist noch offen.
  4. Augsburger Allgemeine streicht 37 Stellen.
  5. Point24 - die Gratiszeitung - wird zum Jahresende eingestellt. Betroffen sind 50 Jobs.
  6. Der Bonner Generalanzeiger schließt sein Berliner Büro, davon sind vier Redakteure betroffen.
  7. Auch gibt es Gerüchte über die Financial Times Deutschland: Wegen eines Verlust von zehn Millionen Euronen will Gruner + Jahr FTD schließen.
  8. Und der Hammer war heute die Frankfurter Rundschau, sie meldete Konkurs an. Eigentümer sind Dumont und DDVG - eine SPD-Medienholding. Das bringt mindestens 500 Stellen in Gefahr, Natürlich in der Vorweihnachtszeit! Wann denn sonst?!
  9. In Hamburg gibt es das Stadtteil-Magazin Prinz, aber der Jahreszeiten-Verlag wird es einstellen.

Was sind die Ursachen für das Sterben von Arbeitsplätzen in der Presse? Die Gleichmacherei! Früher waren die überregionalen an ihren markanten Artikeln zu erkennen. Aber heute. Wer eine Zeitung gelesen hat, braucht die anderen nicht mehr zu lesen. Und oft tendieren die Presseorgane zu einer Hofberichtserstattung für die Kanzlerin!
Also verbreiten viele Zeitungen nur Langeweile und die Leser bleiben aus. 

Und noch etwas bricht weg: Das Anzeigengeschäft bleibt aus! 

Angesichts der Unsicherheit wie es weitergeht sind immer mehr Kunden verunsiichert und schalten weniger Anzeiger und warten erstmal ab. 

Es gibt ja viele Fragen: Was fordert der ESM - diese Superbank in Luxemburg mit Supergehältern von den Firmen und von den Verbrauchern? Wie lange gibt es noch den Euro? Und was kommt danach? Wann platzt die Blase des US-Dollars? Fragen über Fragen. Und nirgendwo befriedigende Antworten. 

Es wird keine gründliche Ursachenforschung betrieben, für den Untergang von Zeitungen wird das böse Internet verantwotlich gemacht. Ja, das Internet ist vielen Politikern ein Dorn im Auge, weil das Internet schlechter zu regulieren ist als die Printmedien.

Quelle: FOCUS ONLINE Ein schwarzer Tag für Deutschlands Presse...

Eine Friseuse seufzte einmal: "Die Merkel baut ihre DDR nach!" Und wenn ich mir das so ansehe, diese Friseuse hat recht!


Hochgeladen von haldeut am 26.02.2012


Veröffentlicht am 13.11.2012 von hrfernsehen

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Samstag, 28. Juli 2012

Nürnberger Kunstbanausen und das Trojanische Pferd - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den Künstler Babis Panagiotidis, der hatte einst eine Idee: Aus über 18.000 Computertasten baute er ein Pferd zusammen, 2.40 Meter hoch und 2,90 Meter lang! Er nannte sein Kunstwerk "Hedon is (my) Trojaner". 


Ich finde diese Idee sehr gut, regt sie doch zum Nachdenken an. Und Trojanische Pferde gibt es ja in der Computerszene zuhauf! Dieses Kunstwerk wurde 2009 ausgestellt. Und später stand es in einer Galerie - sechs Wochen lang. Und es gab einen Interessenten, der mit diesem Kunstwerk liebäugelte und bereit war, 100.000 Euronen hinzulegen. 


Tja, und dann musste dieses Kunstwerk irgendwo und irgendwie gelagert werden. Der Künstler kannte einen Freund, der hatte eine Garage gemietet, also wurde dort Hedon eingelagert.


Babis Panagiotidis mit einem Poster seiner Pferde-Skulptur Foto: Daniel Karmann
Leider zahlte dann der Freund die Miete nicht mehr, der Vermieter wurde ungeduldig und beschloss, die Garage "kalt" zu räumen. Also ohne Gerichts-beschluss und ohne Gerichtsvollzieher! Das hat Folgen: der Vermieter ist für etwaige Schäden haftbar! 


Und einen großen Schaden gibt es: Der Sohn des Vermieters griff zur Kettensäge und zerteilte brutal das Kunstwerk. Wie muss da dem Künstler sein Künstlerherz geblutet haben! 


Da frage ich mich wirklich: Musste das wirklich sein? Haben Menschen wie dieser Vermieter und sein Sohn kein Verständnis für Kunst? 


Was müssen das für primitive Banausen sein?! 


Quellen:

  1. volksfreund.de Streit vor Gericht um zerstörte Pferdeskulptur
  2. nordbayern.de Streit um Pferde-Skulptur geht weiter

Hochgeladen von Rotationproject am 06.09.2009

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Samstag, 30. Juli 2011

Tageshoroskop und Vorausschau für 31.07.2011 - Blog von Kiat Gorina

Astrologisch-schamanische Vorausschau und Tageshoroskop für 31.07.2011 - völlig kostenlos!

Mond im Löwen, das ist eine Zeit, in der wir besodners stark und auch feuerig sind! Voller Energie und voller Kreativität. Nützen wir das aus! Unser Selbstbewusstsein steigt - und das ist gut so!


Dienstag, 19. Juli 2011

Tageshoroskop und Vorausschau für 20.07.2011 - Blog von Kiat Gorina

Astrologisch-schamanische Vorausschau und Tageshoroskop für 20.07.2011 - völlig kostenlos!

Mond in den Fischen, das ist eine Zeit, da sind wir sehr introvertiert, wir träumen viel und sind empfindlicher als sonst. Das ist auch eine passende Zeit für Meditationen und Kontemplationen. Nützen wir das auf der Suche nach dem Sinn unseres Lebens.

Nürnberg - Bedingungsloses Grundeinkommen - Blog von Kiat Gorina

Zur Zeit läuft in Nürnberg eine interessante Ausstellung mit interessanten Vorträgen und Filmen zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" Wann? Vom 19.7. bis 31.7.2011. Wo? In St. Sebald/Nürnberg.

Das Programm findet ihr hier. Am 20.7. wird der Film "Grundeinkommen" von Daniel Häni und Enno Schmidt gezeigt, anschließenD gibt es eine Diskussion.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Ein Lob von Helly - Blog von Kiat Gorina

Da schrieb mir Helly, dass sie meinen Blog ganz toll findet. Das hatte ich nicht erwartet. Also habe ich in ihren Blog geschaut und war erstaunt. Sie schreibt anders als die andern, sie unterscheiet sich sehr von der Masse, das finde ich sehr gut! Liebe Helly, bleibe so wie bist! Und dann fragte sie mich, ob es wirklich stimme, dass ich ein Buch geschrieben habe. Ich verwies dann auf die Leseprobe, die sich jeder von meinem Blog herunterladen kann. Sie antwortete, sie werde sich das Buch kaufen. Das freut mich natürlich.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Nachtrag: Katana - Hausverbot für Dr. Angela Merkel - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, ich hatte ja über KATANA geschrieben und über das ausgesprochene Hausverbot für die Bundeskanzlerin. Aber die meisten seien "beratungsresistent" gewesen, ... so dass sich "lustige Diskussionen" ergeben hätten, an deren Ende einer meinte: "wenigstens seid ihr keine Ausländer!" Auch Diffamierungen, wie "Ekeleregend ist doch etwas ganz anderes, und zwar Schwule", musste er sich anhören.

Dienstag, 10. Mai 2011

KATANA spricht Hausverbot aus - für Dr. Angela Merkel! - Blog von Kiat Gorina

Wer ist Katana? Das Steht für Kunst & Kurhaus in Nürnberg. Hausverbote wurden schon vorher ausgesprochen: 1. Thilo Sarazzazin: Ihr findet in der Begründung einige besonders abartige Aussagen dieses "Herrn" 2. Uli Hoeneß. Ihr findet dort einen Link auf die Erklärung. Ja, und heute finde ich Im Mantelteil der Lokalzeitung - den liefern die Nürnberger Nachrichten auf Seite 9 die Schlagzeile "Hausverbot für Bundeskanzlerin Merkel". Dazu kann ich nur BRAVO sagen! Wer in die Homepage von KATANA schaut, findet auch eine Begründung - die sich gewaschen hat!

Sonntag, 13. Februar 2011

Mein Buch - Lesung in Nürnberg - Blog von Kiat Gorina

Am Freitag, den 25. Februar 2011,
liest Kiat Gorina aus ihremBuch "Die Schamanin, die keine sein wollte"

WO?
Naturhistorisches Museum un Nürnberg, Norishalle, Marientorgraben 8, 90402 Nürnberg

WANN?
19:30 Uhr in der Norishalle

Montag, 27. April 2009

Nürnberg und Cardinal International Leasung

Nürnberg hat 2001 sein Kanalnetz an den Inverstor "Cardinal International Leasing" verkauft, jetzt musste die Stadt aus dem Vertrag aussteigen. Kosten: fast 60 Millionen Millionen Dollar!

Freitag, 17. April 2009

Nürnberger Elan im Abseits

In der Stadt Nürnberg wird das papierlose Büro nicht in anderen Abteilungen eingeführt. Und am Jahresende werden alle Beteiligten anonym befragt und dann wird Bilanz gezogen.

Mittwoch, 1. April 2009

Nachtrag: Nürnberger Elan

In der Stadt Nürnberg wird das papierlose Büro wahrscheinlich doch nicht eingeführt werden, das ohne Ausschreibung eingeführt wurde.

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Nürnberger Elan

In der Stadt Nürnberg soll das papierlose Büro eingeführt werden. Leider ist das verwendete Programm so umständlich zu bedienen, dass alles zehnmal so lang dauert. Und dieses Teil heißt "Elan"

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Montag, 30. März 2009

Justizskandal: Ministerin verpasst Maulkorb!

Bayerns Justizministerin hat viel zu tun, ein Skandal in der Nürnberger Justiz jagt den andern. Und die unbequeme Christa Naas geht damit an die Öffentlichkeit. Da sollte ihr ein Maulkorb verpasst werden.

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