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Montag, 16. Juni 2014

GLOSSE: Wie die Eurokraten dem Kapitalismus den Todesstoß versetzen ...


Das hätten sich diese Eurokraten wohl selbst nicht träumen lassen: Da haben sie eine EZB - europäische Zentralbank - geschaffen und ihrem Chef fällt nichts anderes ein, als diejenigen, die viel Geld haben, dafür zu bestrafen! Sie sollen Strafzinsen zahlen - dafür, dass sie ihr Geld nicht ausgeben! Zunächst sind zwar nur die Kunden der EZB - die Banken - betroffen. 

Was aber ist, wenn diese Strafzinsen auf alle Ersparnisse ausgeweitet werden? 

Der Kapitalismus lebt vom Wachstum! Alles muss wachsen - auch die Geldentwertung! Wachstum bedeutet, dass immer mehr produziert wird. Dass es keine Produkte gibt, die lange halten. Grund: Es müssen immer neue Produkte gekauft werden! Das bedeutet jedoch auch, dass in den Fabriken immer neue Maschinen angeschafft werden müssen. Aber die kosten Geld! 

Kein Problem, die Firmen sollen Kredite aufnehmen, dafür Zinsen zahlen und die Geldverleiher lachen sich ins Fäustchen! Und die Zinsen, die die Firmen zahlen müssen, zahlen sie nicht aus eigener Tasche. Nein, die werden in die Preise der Produkte einkalkuiert! Dieses kapitalistische System braucht ja auch eine Wachstumsrate bei der Inflation - von mindestens zwei Prozent! 

Jetzt hat die EZB angefangen, mit negativem Starfzins zu experimentieren! Was bedeutet das? Das ist ein Signal für alle Sparer! Leute, es hat keinen Sinn mehr zu sparen! Verprasst euer Geld, so schnell ihr nur könnt! Wer spart, ist  der Dumme! Dessen Geld wird täglich weniger wert - es ist Schwundgeld geworden! 

Und was passiert dann? Es gibt keine Kredite mehr! Weil das Geld schon vorher ausgegeben wurde. Dann gibt es keine neuen Produkte mehr! Dann stockt plötzlich das Wachstum! Das Ende des Kapitalismus ist nah! 

Ob das die Eurokraten wirklich gewollt haben? 

Hören wir doch mal dem Whistleblower Harvey Friedmann zu - einem früheren Banker, der die Seiten wechselte: 


Veröffentlicht am 03.06.2014 von AustriaOccupy

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 5. Juni 2014

GLOSSE: Wahlanalyse auf bayerische Art - Wann wird gerauft?


Spätetestens nach der Schlappe bei der EU-Wahl geht der Schwarze Peter um: Wer ist schuld? Zunächst fing der Huber Erwin an, er schob den Schwarzen Peter in Richtung Horst Seehofer - dem derzeitigen Ministerpräsidenten. Aber der Ministerpräsident schob den Schwarzen Peter gleich wieder zurück.
Und er watschte den Huber Erwin ab, meint n-tv: 

Quelle: n-tv Seehofer watscht Huber ab

Und Seehofer verteilt gleich weitere Watschen - an die parteiinternen Kritiker, schreibt das Handelsblatt: 

Quelle: Handelsblatt Seehofer sieht Mitschuld bei parteiinternen Kritikern 

Und außerdem, der Huber Erwin schadet der CSU, meint der Ministerpräsident - das verkündet die Abendzeitung: 

Quelle: Abendzeitung Seehofer: Huber schadet der CSU

Mit  diesen Scharmützeln wird auch abgelenkt. Abgelenkt von der Rolle Seehofers und seiner damaligen Justizministerin Beate Merk. Was wussten beide über die Labor-Affäre - der Augsburger Grölaz  lässt grüßen. 

Für die CSU und für die derzeitige bayerische Staatsregierung sind solche Streitereien wegen der Schuldfrage für das Wahl-Debakel doch nur ein Ablenkungsmanöver. Nur von dem Labor-Skandal ablenken! Am besten gar nicht erwähnen! Am besten totschweigen.  

Das hat sich ja auch bewährt beim Schlötterer: Seine zwei Bücher beruhen auf Tatsachen! Also wurden sie von den CSU-Politikern nie öffentlich erwähnt. Das ist jetzt wohl auch wieder die Devise: Labor-Skandal? Was soll das sein? Ja, es gab da mal eine kleine Affäre, einige unbedeutende Ungereimtheiten - nicht der Rede wert! 

Denn insgeheim wissen die Insider: Dieser Labor-Skandal kann sich sehr leicht zu einer Justizkrise auswachsen. Und die beginnt dann ein Eigenleben und plötzlich ist sie da - die Staatskrise. 

Dann werden die unzufriedenen Bürger aufstehen, Bürger, die oft von subalternen Beamten geschurigelt wurden und werden. Da gibt es Verordnungen und Paragraphen, die eindeutig formuliert sind. Da gibt es keinen Spielraum. Aber dennoch werden solche Paragraphen je nach Standort in Bayern unterschiedlich angewandt. 

Folge: Die armen Bürger werden unterschiedlich in einundderselben Sache behandelt. Letztendlich entscheidet nicht das Gesetz, sondern ein Beamter. Ich denke nur an den eindeutig definierten Artikel 41 in der Bayerischen Bauordnung. Mir sind viele Fälle bekannt, da wird dieser eindeutig definierte Artikel je nach Standort unterschiedlich in die Tat umgesetzt. 

Niemand soll benachteiligt werden, versprach Horst Seehofer, als er seine Pläne eines  Heimatministerium verkündete. Leider sieht die Realität anders aus. Sehr zum Leidwesen von vielen Bürgern. 

Das hat dann demographische Konsequenzen: Manche Regionen Bayerns verlieren Einwohner - nicht weil sie wegsterben, sondern weil sie wegziehen. Sie haben die Schnauze voll. Sie wollen nicht mehr von irgendwelchen Beamten unterdrückt werden! 

Das spricht sich bundesweit herum. Und das hat zur Folge, dass immer mehr Unternehmer in Bayern Probleme bekommen, gutes Fachpersonal nach Bayern zu locken! Ist ja verständlich! Erst heute unterhielt ich mich darüber mit einem Firmenchef ... 


Veröffentlicht am 21.10.2013 von ARD

Übernommen von OverBlog

Montag, 2. Juni 2014

Der Donnerschlag am Donnerstag! Wird der Euro Schwundgeld? Werden deutsche Sparer enteignet?


Wenn die deutschen Sparer großes Pech haben, dann führt die EZB (europäische Zentralbank) am Donnerstag dieser Woche einen negativen Einlagenzins für Banken ein! Na und? werden manche fragen. Das betrifft die Banken, aber nicht die Bankkunden! Doch auch die Bankkunden - gerade die Bankkunden - also die Sparer! 

Die deutschen Sparer haben 1,88 Billionen Euronen gebunkert! An das Geld wollen die Banken ran! Abgeschaut haben sich die Großbanken das von einer Idee des Silvio Gesell - dem Erfinder des Freigeldes oder Regionalgeldes. Da ist es ja wirklich so, dass das Regionalgeld an Wert verliert, wenn es nicht ausgegeben wird. 

Das Regionalgeld soll spätestens innerhalb von Wochen wieder ausgegeben werden. Allerdings in der Region! Regionalgeld soll nicht für internationale Zockerpapiere verspielt werden! Jetzt will sich die EZB die Idee dieses Schwundgeldes zueigen machen. 

Länder wie Schweden, Dänemark und die Schweiz haben das schon vorexerziert. Das bedeutet, wenn die Banken bei der EZB ihr Geld parken, dann ist dieses Geld am nächsten Tag weniger geworden - um den negativen Zins. In Dänemark haben die Banken die Gebühren erhöht. Denn keine Bank verschenkt Geld! 

In der Schweiz müssen die Kunden zahlen - dafür dass sie Geld bei ihrer Bank einlagern! Das betrifft nicht nur das alte Sparbuch, sondern auch Girokonten und Festgeldkonten! Die schrumpfen dann täglich! 

Warum das alles? Weil angesichts der Dauerkrise des Euro viele Bürger sparen und ihr Geld nicht in die gefräßigen Rachen der Heuschrecken schmeißen! Also holen sich diese Heuschrecken das Geld auf dem Umweg über die EZB - nach dem Motto: Wir kriegen euer Erspartes - so oder so! 

Sollte die EZB entscheiden, dass ab Donnerstag ein Minuszins von 0,15 Prozent gilt, dann bedeutet das  2,8 Milliarden! Um diesen Betrag verringert sich das Angesparte der Deutschen! 

Die gefräßigen Großbanken wollen auf keinen Fall regionales Freigeld - da würden sie ja nichts verdienen, aber sie wollen die Vorteile des regionalen Freigeldes! Dies entpuppt sich wieder als ein Raubzug, um an das Angesparte der Bürger zu kommen! Kaum ist die EU-Wahl vorbei, sofort langen die Raubritter kräftig zu! 

Was bleibt dann für die Bürger übrig? Der Sparstrump aus Omas Zeiten! 


Veröffentlicht am 21.11.2013 von Klugschieterin

Habt ihr genau hingehört? Negativer Zins betrifft auch die Bausparer und die Lebensversicherungen!

Scheiß EURO! Scheiß EU! Kein Wunder, wenn jeder fünfte Brite die Partei des Nigel Farage wählte. Sie will, dass England aus der EU austritt! Das ist doch verständlich! 

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 7. Februar 2013

Besucherschwund bei Spielwarenmesse - Rezession - Blog von Kiat Gorina


Bei der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg kamen wiederholt weniger Einkäufer und Händler als im Vorjahr! Auch wenn Merkel & Co. es nicht wahrhaben wollen, wir haben in Europa eine Rezession - die Wirtschaft läuft auf immer kleiner werdenden Flamme! Diese Zahlen sprechen ja für sich:

+------+------------+
| Jahr  | Besucher  |
+------+------------+
| 2011 |    79.000  |
| 2012 |    76.055  |
| 2013 |    73.500  |
+------+------------+

Der Trend ist eindeutig - eindeutig nach unten. Ist ja irgendwie verständlich: In den südlichen Ländern Europas diktiert die Armut, und das wenige Geld, das diese Armen noch haben, müssen sie zum Kauf von Wasser ausgeben. Wasser, das jetzt in Griechenland und Portugal privatisiert ist.

Hätten sich diese beiden Länder geweigert, dann hätte der IWF den Geldhahn abgedreht. Woran erinnert uns das? Ja, an den bolivianischen Wasserkrieg. Da regte sich das Volk derart auf, dass der amerkanische Konzern BECHTEL von selbst aus dem Land flüchtete!

Quelle: Wasser privatisiert - bald bolivianische Verhältnisse in der EU

Die Oberschicht in Griechenland hat ja ihr Kapital sicher ins Ausland gebracht. Und in Portugal - in Lissabon - gibt es Edelboutiquen für die Superreichen, die Masse der Armen darf dann davon träumen - das zumindest kostet noch nichts! Ist das das Europa, das Merkel versprochen hatte? Merkel versprach einst einen Weg zu Wohlstand und wollte uns mitnehmen ... Was versteht diese Kanzlerin unter "Wohlstand"?


Hochgeladen am 03.11.2011 von ThomKutlatschkowa

Es ist ja derzeit in der schwarzgelben Regierung eine Hektik ausgebrochen - sprich eine Reisehektik! Die Kanzlerin persönlich besucht Länder - mit einem Tross von Managern. Neue Geschäfte sollen abgeschlossen werden. Nur kommt es kaum zu Abschlüssen. Bundesweit fahren die Betriebe langsamer. Vor allem die Automobilindustrie jammert. 

Quelle: AUTOMOBIL PRODUKTION Europäischer Nutzfahrzeugmarkt stürzt ab: Im Dezember brachen die Neuzulassungen in der Europäischen Union um fast ein Viertel auf 125.825 Wagen ein und fielen damit auf den Stand von Oktober 2009 zurück. Besonders die beiden stärksten Einzelmärkte, Frankreich und Deutschland, schwächelten deutlich.

Einige Autohersteller bauen bereits radikal Stellen ab, beispielsweise Renault:

Quelle: INDUSTRIE MAGAZIN Renault vor radikalem Stellenabbau: Ein Einbruch bei den Verkaufszahlen in Europa zwingt den französischen Autobauer Renault zu einem radikalen Stellenabbau. Der Peugeot-Rivale streicht in seiner Heimat bis 2016 rund 7.500 Stellen. 

Davon sind natürlich nicht nur diese 7.500 Arbeiter betroffen, diese Arbeiter haben Familien, sie haben Kinder. Da bleibt dann kein Geld mehr für Spielzeug! 

Auch die Schweiz ist davon betroffen - wer meinte, die Schweiz sei eine Insel der Seligen, er täuscht sich gewaltig: Emmenbrücke LU (sda) Wegen des starken Frankens und der schwächelnden Konjunktur ist die Nachfrage nach Schweizer Gussteilen 2012 um einen Fünftel eingebrochen.

Quelle: der arbeitsmarkt Giessereiproduktion brach um 20 Prozent ein

Die Schweizer haben noch ein weiteres Problem: den starken Franken! Gegenüber dem Franken verliert der EURO immer mehr an Wert! Vielen fällt das nicht auf, weil die meisten EURO mit US-Dollar vergleichen. Und der Dollar verliert ja auch an Wert. Schließlich sind die Gelddruckmaschinen in den USA ständig am Rotieren!

Hierzulande gibt es nur ganz wenige Politiker, die diese bittere Wahrheit verbreiten. Die meisten meinen wohl, es ginge mit dem Wachstum der Wirtschaft immer so weiter! Aber irgendwann ist das Ende des Wachstums erreicht.

Schaut euch folgendes Video an - es zeigt sehr eindringlich, wie groß die Not in Spanien ist. Wie sich die Spanier zurecht empören. Und wie sie auf Deutschland schimpfen. Zurecht. Denn in den vergangenen Jahren haben die spanischen Regierungen immer mehr Schulden gemacht, um einen Wohlstand vorzugaukeln. Und einer der Gläubiger war Deutschland.

Jetzt wird Spanien und Deutschland die Rechnung präsentiert. Die Spanier haben begriffen, woran dieses System kankt! Und wie lange brauchen noch die Deutschen?


Veröffentlicht am 06.02.2013 von loserius

Und wie kam es, dass der neoliberale Raubtierkapitalismus sich in immer mehr Ländern breit machen konnte? Schaut euch folgendes Video an - es klärt einiges: Auch die Art und Weise, wie die Privatisierung des Wassers in europäischen Ländern erzwungen wurde - absolut undemokratisch!


Veröffentlicht am 07.06.2012 von coop berlin