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Donnerstag, 26. Juni 2014

Die Angst der Eliten vor wirklicher Demokratie


Bei den derzeit herrschenden Eliten geht die Angst um. Die Angst, dass es immer mehr Menschen gibt, die erkennen und erkannt haben, was für ein übles Spiel mit ihnen gespielt wird. Die Angst vor Menschen, die sich informieren können und auch informieren. Und die diese Informationen weitergeben! 

Diese Eliten haben Angst vor Menschen, die freien Zugang haben zu Informationen, zu Wissen. Früher hieß es "Wissen ist Macht!". Das gilt heute nur noch bedingt, weil vieles Wissen frei zugänglich ist! Und die modernen Wirtschaftssysteme brauchen Menschen mit Wissen, Menschen die denken können. Menschen die Schlüsse ziehen können. 

Die heutigen Systeme versuchen, möglichst viele Fachidioten auszubilden. Nur funktioniert das nur bedingt. Wer gelernt hat, in alle Richtungen zu denken, wer ein Querdenker ist, der lässt sich nicht aufhalten, über Misstände in der Gesellschaft nachzudenken. 

Wir erleben das auch derzeit in Brasilien. Wer hätte vor Jahren gedacht, dass es zu Protesten gegen die WM kommt. Die Brasilianer lieben doch den Fußball! Gewiss, sie lieben den Fußball, aber sie hassen die FIFA! Sie hassen diese FIFA deshalb, weil sie den Fußball nur für ihre Geschäfte missbraucht! 

Der Fußball selbst ist nur Nebensache, die Spieler sind nur schmückendes Beiwerk. Blatter & Co. geht es nur darum, möglichst viele Milliarden bei ihren Geschäften zu scheffeln. 

Wenn dann in einem an Bodenschätzen sehr reichen Land wie Brasilien himmelschreiende Missstände in den Krankenhäusern herrschen, so dass Patienten auf dem Fußboden behandelt werden, weil  Betten fehlen, dann steigert das die Wut der Betroffenen. 

Wenn viele arme Menschen aus den Elendsvierteln verjagt werden, weil sie den Protzbauten weichen sollen, dann werden solche Menschen radikal! 

Sie wollen auch leben! Und wenn sie dann erleben, dass diese Protzbauten für diese WM gebaut wurden, dann steigert sich ihre Wut noch mehr! 

DIe Eliten haben Systeme entwickelt, um die Wirtschaft anzuheizen. Systeme wie sogenannte soziale Netzwerke, die den Konsum anstacheln sollen! Aber diese Netzwerke stehen auch anderen Menschen zur Verfügung, den kritischen Menchen. Die ihre Erkenntnisse über solche Netzwerke weitergeben. 

Was wir heute erleben, das ist vergleichbar der "Revolution",  als der Buchdruck erfunden wurde. Vorher mussten Bücher mühsam von Hand kopiert werden - das war mühsame Abschreibarbeit.
Dann kam der Buchdruck, Bücher und Flugblätter konnten viel schneller erstellt werden. Wissen konnte viel schneller verteilt werden. Und heute? In der digitalen Welt? Da gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Kopie und Original! Ich meine jetzt nicht die Aufmachung, sondern den Inhalt. 

Und die nächste "Revolution" ist bereits angerollt: die 3D-Drucker und -Scanner. Für 1.000 Euronen ist auch der Normalbürger dabei. Da kann ein dreidimensionales Objekt gescannt und kopiert werden! 

Was passiert, wenn die Quantenphysiker das Geheimnis der Materie gelüftet und öffentlich preisgegeben haben? Wenn Replikatoren nicht mehr Science Fiction sind, sondern tagtägliche Realität? 

Heute wird der Wert eines Menschen an seinem Reichtum gemessen. Und was ist dieser Reichtum? Nur materieller Tand! Was passiert, wenn Materie beliebig kopierbar ist? Dann erkennen diese Eliten, dass sie nur Billigkram an sich gerafft und gehortet haben! 

Vielleicht erkennen dann diese Reichen, von denen einige gar die Menschheit auf nur 500 Millionen reduzieren wollen, dass nur solche Menschen etwas Bleibendes hinterlassen haben, weil sie sie etwas erfunden haben! Weil sie gedanklich etwas Neues entdeckt haben! 

Ich habe ein Video gefunden, da spricht der Chef der russischen Sherbank. Er gibt zu, dass er Angst hat! Angst davor, dass alle Menschen erkennen, was los ist und dass die Menschen sich nicht mehr manipulieren lassen:

Veröffentlicht am 15.06.2014 von Wahrheitsbewegung

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 5. April 2012

Handelsblatt setzt Krieg gegen Piraten fort - Blog von Kiat Gorina


Da hatte Ringier den Krieg gegen die Piratenpartei eröffnet, da folgt das Handelsblatt mit einer zweiten Salve gegen die Piraten.


Quelle: Handelsblatt Hundert Kreative provozieren die Netzpiraten


Es geht um das Urheberrecht - genauer um das Copyright (C). Und es geht beispielsweise um die Aussage eines Berliner Piraten: "Der Begriff geistiges Eigentum ist ein Kampfbegriff." Und: "Wir sind der Überzeugung, dass die nichtkommerzielle Vervielfältigung und Nutzung von Werken als natürlich betrachtet werden sollte."


Wir haben heute gerade auf dem Gebiet der Medien den Fall, dass mit der Digitalisierung die Unterscheidung zwischen Original und Kopie keinen SInn mehr macht. Früher war das bei den analogen Medien anders. Wer da eine Magnetbandkassette mehrmals kopierte, stellte Qualitätsmängel fest. 


Bei digitalen Medien gibt es normalerweise keine Unterschiede zwischen Original und Kopie. Worin besteht dann der Anreiz, für eine Kopie Geld auszugeben, wenn ich privat mir selbst eine solche Kopie erstellen kann? Genau betrachtet gibt es keinen Anreiz.
Andererseits steht am Anfang der Kette der Künstler, die Künstlerin. die eine Idee realisierten. Natürlich muss das Erstellen eines Kunstwerkes von der Gesellschaft honoriert werden. Und wie ist es heute? 


Da gibt es sehr viele Künstler und Künstlerinnen, die Kunstwerke schaffen - allein, ihnen fehlen die Beziehungen, die Folge: sie können von ihrer Kunst nicht leben und sind auf eine kümmerliche Grundsicherung angewiesen. 


Genau genommen subventioniert dann die Gesellschaft diese künstlerischen Ideen. Verbunden mit all den gesellschaftlichen Schikanen und Entwürdigung der Künstler! 


Wäre es da nicht besser, wir führen ein bedingungslosen Grundeinkommen für jeden ein. Und wenn dann ein Mensch entscheidet, seine Ideen zu verwirklichen und zwar ohne existentiellen Druck, er erhält ja sein Grundeinkommen. Damit kann der Künstler leben, bescheiden zwar, aber in Würde. 


Und wie sieht es dann mit den kommerziellen Duplizierern aus? Eigentlich nicht anders als heute. Ein Beispiel: Ein Schriftsteller schreibt ein Buch. Er schließt mit einem Verlag einen Vertrag, dass nur dieser Verlag das Recht hat, diesen Buch zu vervielfältigen. 
Und jetzt kommt der Unterschied zur heutigen Situation: Nehmen wir an, dieses Buch gibt es auch als ebook zum Runterladen aus dem Netz. Wenn jemand nichtkommerziell das Buch lesen oder nützen will, dann sollte er das legal runterladen können.
Schließlich erhält der Schriftsteller von der Gesellschaft das Grundeinkommen. 


Dies funktioniert sogar bisher ohne Grundeinkommen auf einem Gebiet der Software. Als die ersten Gedanken der Open Software veröffentlicht wurden, gab es oft Gelächter. Viele meinten, dies gibt es nicht, dies könne nicht funktionieren. 


Aber es funktionierte und funktioniert! Selbst Unternehmen, die Open Software anbieten, verdienen Geld damit. Sie bieten nicht die Software an, sondern Dienstleistungen im Zusammenhang mit dieser Softwware. 


Und sind wie ehrlich, ohne die Open Software hätte es nicht diesen immensen Aufschwung und diese rasante Entwicklung gegeben.
Oder ein anderes Beispiel: Wikipedia - die Bibliothek, gepflegt von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Finanziert mit Spenden. Wäre es da nicht ehrlicher - auch hier ein Grundeinkommen einzuführen? 


Ich bin fest davon überzeugt, dass mit einem bedingungslosen Grundeinkommen viele schöpferische Potentiale viel stärker ausgeschöpft werden als heute. 

Denn sind wir mal ehrlich: Womit verdienen denn Riesenkonzerne im Medienbereich ihre Milliarden? Mit dem Kopieren! Aber nicht mit dem schöpferischen Umsetzen einer Idee! Sie beanspruchen. dass nur sie berechtigt sind, eine digitale Quelle zu kopieren. 


Andererseits gibt es beispielsweise für Forscher wissenschaftliche Quellen, die heute nicht allen zur Verfügung stehen. Wieso eigentlich nicht? Weil Fachliteratur sehr teuer ist. 


Natürlich muss ein Fachautor für seine Arbeit entlohnt werden. Denn er hat ja mit seiner Forschung der Gesellschaft einen großen Dienst erwiesen. Letztendlich muss sich auch das Bild von für die Menschheit wichtigen Menschen ändern: 


Heute wird ein Mensch umso wichtiger - eigentlich mächtiger - erachtet, je mehr Geld er hat. Wenn ich mir jedoch die Superreichen so anschaue, welche Dienste haben sie für diese Gesellschaft geleistet? 


Nehmen wir mal den verstorbenen Albrecht-Bruder, dem ALDI NORD gehörte. Was hat er für diese Gesellschaft wirklich geleistet? Was wird über ihnen in hundert Jahren in den Lexikas stehen? 


Oder nehmen wir die Besitzer von Heuschreckenfirmen, die viele einst solide Firmen auf dem Gewissen haben? Wie wird die Nachwelt über diese Menschen urteilen? 


Oder sehen wir uns den "Drückerkönig" Carsten Maschmeyer an? Als was wird er in die Geschichte eingehen? Als Finanzjongleur? Als Ruinierer von Menschen, die wegen ihm ihre kleinen - mühsam angesparten - "Vermögen" verloren? Welch ein zweifelhafter Ruhm! 


Zurück zum Handelsblatt: Die Redaktion dieser Zeitung wittert natürlich die Gefahr, die die Piraten und ihre Idee darstellen. Vor allem für Menschen, die nur in der Geldvermehrung ihren Lebensinhalt sehen. Ein solches Lebensziel erweist sich als hohl - und davor haben sie Angst. 


Und deshalb wird gegen die Piratenpartei Front gemacht. Aber es wird nichts nützen. Die Wahrheit setzt sich immer durch!


Weitere Informationen über die Piraten