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Donnerstag, 30. August 2012

Norwegen macht es vor: Bücher für alle - kostenlos! - Blog von Kiat Gorina


Auch Norwegen hat eine Nationalbibliothek. Wie in vielen anderen Ländern auch, hat diese Nationalbibliothek die Aufgabe, das kulturelle Erbe Norwegens den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. 

Und das geschieht künftig nicht wie in Deutschland mit einer reinen Präsenzbibliothek - also, Bücher können nur ausgeliehen werden, sondern es wurde vereinbart, dass alle norwegischen Werke. die zwischen 1900 und 2000 veröffentlicht wurden, digitalisiert werden. Das umfasst ca. 250.000 Bücher! 

Und wie wird das mit dem Urheberrecht gehandhabt? In Norwegen gibt es Kopinor - den Verband der Verleger und Autoren. Dieser Verband schloss mit der norwegischen Nationalbibliothek ein Abkommen. Da wurde sich darauf geeinigt, dass Autoren und Verlage eine Vergütung erhalten, falls noch Schutzrechte bestehen. Und Autoren haben die Möglichkeit, der Digitalisierung ihrer Werke zu widersprechen. 

Ich finde das eine sehr gute Möglichkeit, um Kultur unters Volk zu bringen. Auf diesen digitalisierten Bestand kann künftig nur mit einer norwegischen IP-Adresse kostenlos zugegriffen werden.
Quelle: Kopinor NORSK LITTERATUR FRA HELE DET 20. ÅRHUNDRE PÅ NETT 

Angesichts der Diskussionen um ein neues Urheberrecht ist dies ein Modell mit Zukunft. Vielleicht macht das auch in Deutschland bald Schule!
Quelle: WinFuture Norwegen stellt alle Bücher aus dem 20. Jhdt. online 

Also, Frau Prof. Dr. Annette Schavan! Das wäre doch gewiss eine sehr reizvolle Aufgabe für Ihr Ministerium, das zu realisieren. Bestimmt nicht einfach, angesichts der sechzehn deutschen Bundesländer, die dann dazu gefragt werden wollen.


Hochgeladen von deutschewelle am 11.05.2011

besucherzhler

Donnerstag, 10. Mai 2012

Neue Abmahnwelle - jetzt sind Blogs dran - Blog von Kiat Gorina


Es gibt Anwaltskanzleien, die Schadenersatz fordern, weil angeblich in einem Blog Urheberrechte verletzt wurden. Die Forderungen belaufen sich meist auf vierstellige Summen. 
Quelle: netzpolitik.org Zapp: Nachrichtenagenturen mahnen Blogger ab
Opfer sind meist kritische Blogs - ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Es gibt ja auch große Blogs, die den etablierten Verlagen ein Dorn im Auge sind. Und vor allem die Politiker der etablierten Parteien schieben einen Hass auf solche Blogs.
Grund: Diese Blogs lassen sich oft nicht beeinflussen und schreiben ihre eigene Meinung. Sie passen damit nicht den manipulierten Medienverlagen. Also müssen diesen kritischen Blogs Steine in den Weg gelegt werden.
Veröffentlicht am 10.05.2012 von ARD

besucherzähler

Freitag, 20. April 2012

GEMA - YouTube - Google - Ein Urteil - Blog von Kiat Gorina


Heute fiel ein Urteil im Streit zwischen David und Goliath: auf der einen Seite eine kleine deutsche Verwertungsgesellschaft für Musiker und auf der Gegenseite der allmächtig scheinende Weltkonzern Google. 
Was kam heraus? Google - genauer YouTube - darf ein Video nur dann öffentlich zur Verfügung stellen, wenn der Rechteinhaber zugestimmt hat. Das hört sich selbstverständlich an - aber wie immer sitzt der Teufel im Detail.
Quelle: WELT ONLINE Schlappe für Youtube und alle Internetschnorrer
Und in diesem Verfahren ging es konkret auch um folgende Musiktitel, die YouTube streichen muss:

  • Alex Joerg Christensen, «Ritmo de la noche», Chocolate (1990)
  • Alex Joerg Christensen, «Night in Motion», U96 (1993)
  • Frank Dostal, «Lieder, die die Liebe schreibt», Nana Mouskouri (1978)
  • Hajo Lewerentz (Hayo Panarinfo; Hayo Bauer; CKioni), «Club Bizarre», U96 (1995)
  • Franz Reuther (Frank Farian), «Rivers of Babylon», Boney M. (1978)
  • Rolf Zuckowski, «Lieder, die wie Brücken sind», Rolf Zuckowski (1982)
  • Rolf Zuckowski, «Im Kindergarten», Rolf Zuckowski (1994)

Quelle: WELT ONLINE Aktualisierte Liste der Lieder, die YouTube löschen muss
Ja, und dann gab es noch weitere Titel, da wies das Gericht die Forderung nach Löschung ab:

  • Michael Cretu, «In The Shadow, in The Light», Enigma (2003)
  • Christian Bruhn, «Zwei kleine Italiener», Conny Froboess (1962)
  • Christian Bruhn, «Akropolis adieu», Mireille Mathieu (1971)
  • Alex Joerg Christensen, «Sex An Der Bar», Alex C. feat. Y-Ass (2008)
  • Alexander Kaiser, «I feel like you», X-Perience (2007

Mit diesem Urteil ist noch längst nicht für Klarheit gesorgt, die Gerichte werden künftig noch mehr beschäftigt sein.
Heute ist es ja so, wenn zum Beispiel Menschen freiwillig und ehrenamtlich in einem Verein öffentlich Lieder singen, dann hält die GEMA die Hand auf. Sogar für den Unterricht dürfen gewisse Lieder nicht so ohne weiteres verwendet werden. Und das finde ich ein Unding. 
Natürlich müssen die Künstler ihr Honorar erhalten. Hätten wir bereits das bedingungslose Grundeinkommen, dann hätte jeder Künstler, jede Künstlerin einen Grundstock, um leben zu können. Dann würde die Gesellschaft das Honorar der Künstler finanzieren - für ehrenamtliche und private Zwecke.
Und bei kommerzieller Weiterverwertung fallen natürlich Honorare für die Künstler an. Wir sollten nicht vergessen, dass jedes privat runtergeladene Video auch ein Werbeträger ist, der Menschen animiert, sich die CD zu kaufen. Und das sollte die Musikindustrie nicht vergessen!
Veröffentlicht am 20.04.2012 von BeckerUndHeller

besucherzähler

Donnerstag, 5. April 2012

Handelsblatt setzt Krieg gegen Piraten fort - Blog von Kiat Gorina


Da hatte Ringier den Krieg gegen die Piratenpartei eröffnet, da folgt das Handelsblatt mit einer zweiten Salve gegen die Piraten.


Quelle: Handelsblatt Hundert Kreative provozieren die Netzpiraten


Es geht um das Urheberrecht - genauer um das Copyright (C). Und es geht beispielsweise um die Aussage eines Berliner Piraten: "Der Begriff geistiges Eigentum ist ein Kampfbegriff." Und: "Wir sind der Überzeugung, dass die nichtkommerzielle Vervielfältigung und Nutzung von Werken als natürlich betrachtet werden sollte."


Wir haben heute gerade auf dem Gebiet der Medien den Fall, dass mit der Digitalisierung die Unterscheidung zwischen Original und Kopie keinen SInn mehr macht. Früher war das bei den analogen Medien anders. Wer da eine Magnetbandkassette mehrmals kopierte, stellte Qualitätsmängel fest. 


Bei digitalen Medien gibt es normalerweise keine Unterschiede zwischen Original und Kopie. Worin besteht dann der Anreiz, für eine Kopie Geld auszugeben, wenn ich privat mir selbst eine solche Kopie erstellen kann? Genau betrachtet gibt es keinen Anreiz.
Andererseits steht am Anfang der Kette der Künstler, die Künstlerin. die eine Idee realisierten. Natürlich muss das Erstellen eines Kunstwerkes von der Gesellschaft honoriert werden. Und wie ist es heute? 


Da gibt es sehr viele Künstler und Künstlerinnen, die Kunstwerke schaffen - allein, ihnen fehlen die Beziehungen, die Folge: sie können von ihrer Kunst nicht leben und sind auf eine kümmerliche Grundsicherung angewiesen. 


Genau genommen subventioniert dann die Gesellschaft diese künstlerischen Ideen. Verbunden mit all den gesellschaftlichen Schikanen und Entwürdigung der Künstler! 


Wäre es da nicht besser, wir führen ein bedingungslosen Grundeinkommen für jeden ein. Und wenn dann ein Mensch entscheidet, seine Ideen zu verwirklichen und zwar ohne existentiellen Druck, er erhält ja sein Grundeinkommen. Damit kann der Künstler leben, bescheiden zwar, aber in Würde. 


Und wie sieht es dann mit den kommerziellen Duplizierern aus? Eigentlich nicht anders als heute. Ein Beispiel: Ein Schriftsteller schreibt ein Buch. Er schließt mit einem Verlag einen Vertrag, dass nur dieser Verlag das Recht hat, diesen Buch zu vervielfältigen. 
Und jetzt kommt der Unterschied zur heutigen Situation: Nehmen wir an, dieses Buch gibt es auch als ebook zum Runterladen aus dem Netz. Wenn jemand nichtkommerziell das Buch lesen oder nützen will, dann sollte er das legal runterladen können.
Schließlich erhält der Schriftsteller von der Gesellschaft das Grundeinkommen. 


Dies funktioniert sogar bisher ohne Grundeinkommen auf einem Gebiet der Software. Als die ersten Gedanken der Open Software veröffentlicht wurden, gab es oft Gelächter. Viele meinten, dies gibt es nicht, dies könne nicht funktionieren. 


Aber es funktionierte und funktioniert! Selbst Unternehmen, die Open Software anbieten, verdienen Geld damit. Sie bieten nicht die Software an, sondern Dienstleistungen im Zusammenhang mit dieser Softwware. 


Und sind wie ehrlich, ohne die Open Software hätte es nicht diesen immensen Aufschwung und diese rasante Entwicklung gegeben.
Oder ein anderes Beispiel: Wikipedia - die Bibliothek, gepflegt von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Finanziert mit Spenden. Wäre es da nicht ehrlicher - auch hier ein Grundeinkommen einzuführen? 


Ich bin fest davon überzeugt, dass mit einem bedingungslosen Grundeinkommen viele schöpferische Potentiale viel stärker ausgeschöpft werden als heute. 

Denn sind wir mal ehrlich: Womit verdienen denn Riesenkonzerne im Medienbereich ihre Milliarden? Mit dem Kopieren! Aber nicht mit dem schöpferischen Umsetzen einer Idee! Sie beanspruchen. dass nur sie berechtigt sind, eine digitale Quelle zu kopieren. 


Andererseits gibt es beispielsweise für Forscher wissenschaftliche Quellen, die heute nicht allen zur Verfügung stehen. Wieso eigentlich nicht? Weil Fachliteratur sehr teuer ist. 


Natürlich muss ein Fachautor für seine Arbeit entlohnt werden. Denn er hat ja mit seiner Forschung der Gesellschaft einen großen Dienst erwiesen. Letztendlich muss sich auch das Bild von für die Menschheit wichtigen Menschen ändern: 


Heute wird ein Mensch umso wichtiger - eigentlich mächtiger - erachtet, je mehr Geld er hat. Wenn ich mir jedoch die Superreichen so anschaue, welche Dienste haben sie für diese Gesellschaft geleistet? 


Nehmen wir mal den verstorbenen Albrecht-Bruder, dem ALDI NORD gehörte. Was hat er für diese Gesellschaft wirklich geleistet? Was wird über ihnen in hundert Jahren in den Lexikas stehen? 


Oder nehmen wir die Besitzer von Heuschreckenfirmen, die viele einst solide Firmen auf dem Gewissen haben? Wie wird die Nachwelt über diese Menschen urteilen? 


Oder sehen wir uns den "Drückerkönig" Carsten Maschmeyer an? Als was wird er in die Geschichte eingehen? Als Finanzjongleur? Als Ruinierer von Menschen, die wegen ihm ihre kleinen - mühsam angesparten - "Vermögen" verloren? Welch ein zweifelhafter Ruhm! 


Zurück zum Handelsblatt: Die Redaktion dieser Zeitung wittert natürlich die Gefahr, die die Piraten und ihre Idee darstellen. Vor allem für Menschen, die nur in der Geldvermehrung ihren Lebensinhalt sehen. Ein solches Lebensziel erweist sich als hohl - und davor haben sie Angst. 


Und deshalb wird gegen die Piratenpartei Front gemacht. Aber es wird nichts nützen. Die Wahrheit setzt sich immer durch!


Weitere Informationen über die Piraten




Samstag, 17. Dezember 2011

GLOSSE: YouTube ist die Sonnenfinsternis für die Sonnenallee - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es einen neuen deutschen Spielfilm "Sonnenallee" -groß angekündigt auf YouTube. Aber es dauerte nicht lange, dann erschien der Urheberrechtshinweis: "Leider ist dieses Video, das Musik von SME enthält, in Deutschland nicht verfügbar. Die Gema hat die Verlagsrechte hieran nicht eingeräumt."

SME steht für Sony Music Entertainment. Und die GEMA widerspricht: Sie hat die Sperre nicht veranlasst. YouTube könne die Rechte jederzeit erwerben - gegen Cash. Aber YouTube will nicht zahlen, was die GEMA verlangt. Also lügt YouTube weiter seine Nutzer an. Das ist ja auch nicht die feine englische resp. amerikanische Art.

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Mittwoch, 19. Oktober 2011

YouTube Videos - unBlocked? - Blog von Kiat Gorina

Tja, es passiert ja immer wieder, da wollen wir ein interessantes Video uns ansehen, aber dann erscheint eine mehr oder weniger ominöse Meldung, dass dieses Video wegen Ureberrechtsverletzungen aus dem Verkehr gezogen wurde! Und meist sind sogar Namen der "Beschwerdeführer" genannt, bei mir meist ZDF und stern.tv. Da sage ich immer PFUI!

Jetzt brauche ich mich nicht mit PFUI zufrieden zu geben - es gibt eine Abhilfe - dank Jasinna. Wir brauchen nur den Link des blockierten YouTube-Videos und dann geht es ab auf die Seite, da fügen wir unseren Link ein und dann können wir wie gehabt unser Video ansehen. Vielen Dank, Jisanna, für diesen Tipp:

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Samstag, 23. April 2011

Veronica - die Strafanzeige ist da! - Blog von Kiat Gorina

Konstanz, Staatsanwaltschaft. Eine Strafanzeige ist bei der Staatsanwaltschaft eingegangen. Gegen wen? Gegen Frau Veronica Saß. Sie ist eine Tochter des früheren Ministerpräsidenten Edmund Stpoiber - des Freistaates Bayern.
Ungeheures geschieht in dieser Republik. Erst kürzlich schaffte sich der hochgelobte Freiherr zu Guttenberg selbst ab - wegen nach Ansicht vieler seiner Anhänger einer Lappalie: Er hat ein paar Fußnoten vergessen, so dass der Eindruck entstehen konnte, er habe abgeschrieben.

Dienstag, 19. April 2011

GLOSSE: Die abschreibende Republik - Blog von Kiat Gorina

Unter den deutschen Elite-Menschen scheint ein neuer "Sport" ausgebrochen zu sein: das Abschreiben! So ein Elite-Mensch gehört ja erst richtig zur Elite, wenn er oder sie einen Doktortitel besitzt. Leider muss dafür eine Doktorarbeit verfasst werden - und das ist oft nicht so einfach oder es kostet Zeit. Geld spielt bei Elitemenschen meist keine Rolle - im Gegenteil: Spenden an Universitäten können das Erlangen des Doktortitels beschleunigen.

Sonntag, 21. Februar 2010

Ullstein definiert Urheberrecht neu - Blog von Kiat Gorina

Anlässlich des 18-jährigen Geburtstags der HH spricht die Ullstein-Verlegerin Bublitz von freier Benutzung von Quellen. MEHR

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