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Mittwoch, 4. Juni 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 05.06.2014 - Labor-Skandal - Jan Keuchel


Heute, am 05.06.2014 steht der zunehmende Mond in der Jungfrau.

Mond in der Jungfrau, da sind wir besonders analytisch und gehen sehr überlegt und sorgfältig vor. Wir achten sehr auf unsere Gesundheit. Das Zeichen der Jungfrau ist auch ein Symbol für das Nervensystem und die Eingeweide. Beim Tarot entspricht die Jungfrau dem Eremiten. Ein Symbol für Weisheit und Geheimwissen. Glücksorte: Märkte, Restaurants. 

Der Mond ist absteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "säen" können, was wir in der kommenden Zeit des aufsteigenden Mondes "erntent" werden. 

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge der Herrscher über Wasser und Regeln  - für mich ein gutes Vorzeichen.  

  • Mond Quadrat Sonne, um 22:39 Halbmond: warnt uns vor Erkrankungen"
  • Mond Opposition Neptun: warnt uns vor Überempfindlichkeit!
  • Mond Trigon Venus: sehr gut für die Liebe.
  • Mond Trigon Pluto: unsere besonders starken Gefühle beleben unsere Beziehungen.

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • das Beschreiten von neuen Wegen
  • Rituale
  • die Befragung von Orakeln

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • größere Anschaffungen
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 22.05.2014 von quer

Mittwoch, 12. Dezember 2012

ABDA - Spionage - Gesundheitsministerium - Dissertation - Blog von Kiat Gorina


Wer ist ABDA? Das steht für "Arbeitsgemeinschaft der Berufsvertretungen Deutscher Apotheker".  Mitglieder sind alle Landesapothekerkammern und alle Landesapothekerverbände. Und die ABDA scheint auch freiberufliche Berater resp. Lobbyisten zu beschäftigen.

Derzeit wird ja ein Spionagefall hochgekocht. Ausgelöst hat ihn die Süddeutsche mit einem Vorabbericht. Auf diesen Zug sprang gleich BILD auf und meldet, dass der Gesundheitsminister "sauer" ist. Ja, er habe "getobt"!

Quelle: BILD Minister Bahr: "Ich bin stinksauer!": Der Mitarbeiter, der über die IT-Firma im Ministerium zur „Datenpflege“ tätig war, soll demnach regelmäßig Mails, Beschlüsse, Gesetzesentwürfe und andere geheime Daten übermittelt und dafür Geld kassiert haben.

Das Handelsblatt meldete, dass dieser IT-Mensch mit einem Lobbyisten der Apotheken zusammengearbeitet hat. 

Quelle: Handelsblatt Angeblicher Apotheken-Spion im Gesundheitsministerium

Da steht doch die Frage im Raum: Wer hat diesen Lobbyisten beauftragt, wer hat ihn bezahlt? Umsonst arbeiten Lobbyisten nämlich nicht!

Der Tagesspiegel schreibt: Laut [Berliner] Staatsanwaltschaft soll der freiberufliche Lobbyist der Apothekerschaft mit einem Mitarbeiter des Unternehmens zusammen gearbeitet haben, das für die IT-Struktur des Ministeriums zuständig ist. Dieser habe ihm E-Mails, Beschlüsse, Gesetzesentwürfe und andere Daten übermittelt und dafür Geld kassiert. Die Apotheker-Vertretung Abda nahm zunächst keine Stellung. (AFP, dpa)

Quelle: Der Tagesspiegel Gesundheitsminister Bahr "stinksauer" über mutmaßlichen Datenklau

Jetzt ist die Empörung groß! Aber Leute, jetzt spielt ihr die Erschrockenen! Und dabei wird ignoriert, dass bereits Doktorarbeiten den Lobbyismus zum Thema haben! Wenn also bereits Studenten sich mit dem Lobbyismus befassen müssen, wenn sie einen Doktortitel ergattern wollen. Da läuft in dieser Republik doch etwas falsch!

Ich habe eine Dissertation von Marina Greven ausgewählt: Sie hat 2009 der Philosophischen Falkultät an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität in Bonn eine Dissertation vorgelegt:

Quelle: Inaugural-Dissertation Public Affairs – Wie strategische Unternehmenskommunikation den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik fördert

In dieser Arbeit steht unter anderem: "Lobbying: Die Königsdisziplin der Public Affairs" und Die Beeinflussung politischer Entscheidungen - „Lobbying zu betreiben kann teuer sein – Kein Lobbying zu betreiben ist in jedem Fall teurer.“

Diese Arbeit schließt mit einer "Toolbox für Public Affairs Manager" ab: Eines der Instrumente aus der Werkzeugkiste für Lobbyisten ist demnach:

Monitoring: Erfolgreiche Public Affairs Arbeit setzt voraus, dass eine Organisation die Issues und Stakeholder kennt, die Einfluss auf ihre Ziele und Tätigkeit haben können. Monitoring bezeichnet die kontinuierliche und zielgerichtete Beobachtung und Aufarbeitung eines Issues oder der Aktivitäten von Stakeholdern.

Also, wieso die gesamte Aufregung? In einer Dissertation steht ja so etwas. Und auf dem Deckblatt dieser Dissertation stehen die Namen von mehreren Professoren, die diese Dissertation beurteilt haben. Also ist diese Form des Lobbyismus in der philosophischen Forschung angekommen!

Also können wir davon ausgehen, dass diese Form der Spionage des Gesundheitsministeriums kein Einzelfall ist. Wahrscheinlich haben sich beim Gesundheitsministerium einige Leutchen derart dämlich angestellt, so dass sie auffallen mussten!

Und noch etwas: Deser Bundesminister Bahr informiert sich selbst in den Apotheken vor Ort! Nicht über die Lobbyisten der Apotheker! Das macht doch verdächtig! Was bleibt da den armen übergangenen Lobbyisten anderes übrig, als sich Informationen über des Ministers Pläne anderweitig zu besorgen ...


Veröffentlicht von ApothekeAdhoc am 11.10.2012

besucherzhler

Samstag, 4. August 2012

Altmaier und die Energiepolizei - Peter gegen Peter - Blog von Kiat Gorina


Peter Altmaier - der neue Bundesumweltminister hat viele Pläne - er plant sogar, eine neue Polizei einzuführen - eine "Energiepolizei"! Das behauptet sein Ministerkollege Peter Ramsauer - der Bundesverkehrsminister.
Quelle: Handelsblatt Altmaier macht den Röttgen 


Altmaier will, dass Behörden ungehindert Wohnungen und Häuser betreten dürfen, um die Wärmedämmung zu überprüfen. Jetzt schlägt es aber dreizehn! Kennt Altmaier nicht Artikel 13 Absatz 1 des Grundgesetzes? Da steht unmissverständlich: "Die Wohnung ist unverletzlich." 


Wie sagen die Briten? "My home is my castle!" und dabei soll es bleiben! Ja, muss es bleiben! 


Da muss ich allen Ernstes fragen?

  1. Wie kommen die "Insassen" des Bundesumweltministeriums zu einer solchen hirnrissigen Idee? Kennen die das Grundgesetz nicht?
  2. Und wie kommt der Bundesumweltminister dazu, solch einen ausgemachten Unsinn zu übernehmen und zu verkünden?

Wenn ich mir folgendes Video ansehe - da stellt Altmaier sein Programm vor - rechts neben ihm sitzt eine Dame, zu der Altmaier immer wieder hinschaut - wie ein Schüler zu seiner Lehrerin. Und diese Dame nickt auch später befriedigt, was Herr Minister Altmaier verkündet. 


Meine Frage: Ist Altmaier ferngesteuert?


Video: Peter Altmaier stellt politisches Programm vor (Veröffentlicht am 31.05.2012 von Umweltministerium)

besucherzhler

Freitag, 13. April 2012

GLOSSE: Es war einmal eine Krake - sie nannte sich Facebook - Blog von Kiat Gorina


Es ist Fakt: Gerade junge Menschen können ohne Facebook nicht leben! Und die meisten Nutzer von Facebook machten noch nicht vom Angebot Gebrauch, von Facebook eine spezielle EMail-Adresse zu nehmen.
Also Leute, so geht das nicht! Da bietet euch der Zuckerberg ein tolles Geschenk an und die meisten verschmähen das! Das muss sich ändern: Also, ihr habt es nicht anders gewollt! Ihr müsst bald eine EMail-Adresse von Facebook nehmen - ob ihr wollt oder nicht!
Wieso sträubt ihr euch so? Das hat doch viele Vorteile: Ihr braucht euch nur eine einzige EMail-Adresse zu merken! Das ist doch etwas! Und an der EMail-Adresse lässt sich gleich erkennen, ob ihr gute oder böse Menschen seid! Die Guten sind natürlich diejengien, die die Adresse von Facebook verwenden!
Warum macht das der Zuckerberg? Also, der Zuckerberg schenkt euch doch so viel! Ihr dürft sein Facebook umsonst benutzen! Also kann er doch mal nachschauen, mit welchen anderen Netzen ihr Kontakt habt. Oder wem ihr noch so schreibt! Oder wer euch schreibt! 
Aber auch Facebook beachtet den Datenschutz! Ja, natürlich! Die jeweiligen Gesetze der jeweiligen Länder werden beachtet, ja sie werden eingehalten. Aber es soll ja Länder geben, die andere Datenschutzgesetze als die Deutschen haben. Oder gar keine!
Und es ist ja nicht soo schlimm, wenn jemand erfährt, dass du eine Adresse von Facebook benützt. Der arme Zuckerberg, der will ja etwas dazu verdienen. Das müssen wir verstehen!
Aber ihr bekommt das alles umsonst! Und das hat ja Vorteile! Wenn ihr mal eure EMailadresse vergessen habt - Facebook weiß alles! Und vielleicht geht diese Großzügigkeit dann so weit, dass Facebook euch das Passwort vorgibt. Dann braucht ihr euch das nicht mehr zu merken. Auch das bekomt ihr umsonst!
Und irgendwie muss Zuckerberg seine immensen Kosten wegen euch wieder irgendwie verdienen! Was macht es euch dann aus, wenn er ein paar Infos an Werbefirmen weitergibt?!
Die einzigen, die dieser Entwicklung voller Angst entgegen blicken, das sind Geheimdienstler. Die merken dann bald, dass McKinsey vorschlagen wird, den Geheimdienst aufzulösen, denn Facebook weiß viel mehr als alle Geheimdienste zusammen!
Schöne neue Welt - Facebook weiß alles über dich!
Quelle: Handelsblatt Facebook verpasst Nutzern E-Mail-Adressen
ORF - ZIB 19 Uhr, Studenten klagen Facebook wegen Datenschutz
Hochgeladen von europevfacebook am 08.02.2012

Donnerstag, 5. April 2012

Handelsblatt setzt Krieg gegen Piraten fort - Blog von Kiat Gorina


Da hatte Ringier den Krieg gegen die Piratenpartei eröffnet, da folgt das Handelsblatt mit einer zweiten Salve gegen die Piraten.


Quelle: Handelsblatt Hundert Kreative provozieren die Netzpiraten


Es geht um das Urheberrecht - genauer um das Copyright (C). Und es geht beispielsweise um die Aussage eines Berliner Piraten: "Der Begriff geistiges Eigentum ist ein Kampfbegriff." Und: "Wir sind der Überzeugung, dass die nichtkommerzielle Vervielfältigung und Nutzung von Werken als natürlich betrachtet werden sollte."


Wir haben heute gerade auf dem Gebiet der Medien den Fall, dass mit der Digitalisierung die Unterscheidung zwischen Original und Kopie keinen SInn mehr macht. Früher war das bei den analogen Medien anders. Wer da eine Magnetbandkassette mehrmals kopierte, stellte Qualitätsmängel fest. 


Bei digitalen Medien gibt es normalerweise keine Unterschiede zwischen Original und Kopie. Worin besteht dann der Anreiz, für eine Kopie Geld auszugeben, wenn ich privat mir selbst eine solche Kopie erstellen kann? Genau betrachtet gibt es keinen Anreiz.
Andererseits steht am Anfang der Kette der Künstler, die Künstlerin. die eine Idee realisierten. Natürlich muss das Erstellen eines Kunstwerkes von der Gesellschaft honoriert werden. Und wie ist es heute? 


Da gibt es sehr viele Künstler und Künstlerinnen, die Kunstwerke schaffen - allein, ihnen fehlen die Beziehungen, die Folge: sie können von ihrer Kunst nicht leben und sind auf eine kümmerliche Grundsicherung angewiesen. 


Genau genommen subventioniert dann die Gesellschaft diese künstlerischen Ideen. Verbunden mit all den gesellschaftlichen Schikanen und Entwürdigung der Künstler! 


Wäre es da nicht besser, wir führen ein bedingungslosen Grundeinkommen für jeden ein. Und wenn dann ein Mensch entscheidet, seine Ideen zu verwirklichen und zwar ohne existentiellen Druck, er erhält ja sein Grundeinkommen. Damit kann der Künstler leben, bescheiden zwar, aber in Würde. 


Und wie sieht es dann mit den kommerziellen Duplizierern aus? Eigentlich nicht anders als heute. Ein Beispiel: Ein Schriftsteller schreibt ein Buch. Er schließt mit einem Verlag einen Vertrag, dass nur dieser Verlag das Recht hat, diesen Buch zu vervielfältigen. 
Und jetzt kommt der Unterschied zur heutigen Situation: Nehmen wir an, dieses Buch gibt es auch als ebook zum Runterladen aus dem Netz. Wenn jemand nichtkommerziell das Buch lesen oder nützen will, dann sollte er das legal runterladen können.
Schließlich erhält der Schriftsteller von der Gesellschaft das Grundeinkommen. 


Dies funktioniert sogar bisher ohne Grundeinkommen auf einem Gebiet der Software. Als die ersten Gedanken der Open Software veröffentlicht wurden, gab es oft Gelächter. Viele meinten, dies gibt es nicht, dies könne nicht funktionieren. 


Aber es funktionierte und funktioniert! Selbst Unternehmen, die Open Software anbieten, verdienen Geld damit. Sie bieten nicht die Software an, sondern Dienstleistungen im Zusammenhang mit dieser Softwware. 


Und sind wie ehrlich, ohne die Open Software hätte es nicht diesen immensen Aufschwung und diese rasante Entwicklung gegeben.
Oder ein anderes Beispiel: Wikipedia - die Bibliothek, gepflegt von ehrenamtlichen Mitarbeitern. Finanziert mit Spenden. Wäre es da nicht ehrlicher - auch hier ein Grundeinkommen einzuführen? 


Ich bin fest davon überzeugt, dass mit einem bedingungslosen Grundeinkommen viele schöpferische Potentiale viel stärker ausgeschöpft werden als heute. 

Denn sind wir mal ehrlich: Womit verdienen denn Riesenkonzerne im Medienbereich ihre Milliarden? Mit dem Kopieren! Aber nicht mit dem schöpferischen Umsetzen einer Idee! Sie beanspruchen. dass nur sie berechtigt sind, eine digitale Quelle zu kopieren. 


Andererseits gibt es beispielsweise für Forscher wissenschaftliche Quellen, die heute nicht allen zur Verfügung stehen. Wieso eigentlich nicht? Weil Fachliteratur sehr teuer ist. 


Natürlich muss ein Fachautor für seine Arbeit entlohnt werden. Denn er hat ja mit seiner Forschung der Gesellschaft einen großen Dienst erwiesen. Letztendlich muss sich auch das Bild von für die Menschheit wichtigen Menschen ändern: 


Heute wird ein Mensch umso wichtiger - eigentlich mächtiger - erachtet, je mehr Geld er hat. Wenn ich mir jedoch die Superreichen so anschaue, welche Dienste haben sie für diese Gesellschaft geleistet? 


Nehmen wir mal den verstorbenen Albrecht-Bruder, dem ALDI NORD gehörte. Was hat er für diese Gesellschaft wirklich geleistet? Was wird über ihnen in hundert Jahren in den Lexikas stehen? 


Oder nehmen wir die Besitzer von Heuschreckenfirmen, die viele einst solide Firmen auf dem Gewissen haben? Wie wird die Nachwelt über diese Menschen urteilen? 


Oder sehen wir uns den "Drückerkönig" Carsten Maschmeyer an? Als was wird er in die Geschichte eingehen? Als Finanzjongleur? Als Ruinierer von Menschen, die wegen ihm ihre kleinen - mühsam angesparten - "Vermögen" verloren? Welch ein zweifelhafter Ruhm! 


Zurück zum Handelsblatt: Die Redaktion dieser Zeitung wittert natürlich die Gefahr, die die Piraten und ihre Idee darstellen. Vor allem für Menschen, die nur in der Geldvermehrung ihren Lebensinhalt sehen. Ein solches Lebensziel erweist sich als hohl - und davor haben sie Angst. 


Und deshalb wird gegen die Piratenpartei Front gemacht. Aber es wird nichts nützen. Die Wahrheit setzt sich immer durch!


Weitere Informationen über die Piraten