Vater ein deutscher Ingenieur, der im II. Weltkrieg in Peenemünde an der Entwicklung der V2 mitwirkte, Mutter Mongolin, die in die Rote Armee eintrat und für die Industriespionage in die DDR abkommandiert wurde.
Aufgewachsen in der mongolischen Steppe bei Nomaden. Als ich noch ein Kind war, hat der Schamane in mir eine Schamanin erkannt. Das wollte ich aber nicht sein und auch nicht werden. Aber ich konnte vor meiner Bestimmung nicht davon laufen.
Wer sich in den einschlägigen Foren herumtreibt, stößt immer wieder auf "Wunderwaffen" der Nazis im Zweiten Weltkrieg. Heute stöberte ich mal in einer Sammlung meines verstorbenen Vaters. Er war weniger Jäger, aber Sammler! Und beim Kramen stieß ich auf "Feuerbälle". Feuerball? Da klingelte es bei mir: Waren das nicht die Leuchterscheinungen, von denen alliierte Flieger immer wieder berichteten? Ja, da gibt es viele Berichte und Protokolle, in denen die Piloten von "Feuerbällen" berichteten. Ich kramte weiter und fand zwei Arten von "Waffen": einmal "Seifenblasen" und zum andern "Schildkröten" genannt. Es waren auch technische Zeichnungen dabei. Diese "Schildkröten" waren ferngelenkt, sie wurden so genannt, weil sie ein Gehäuse wie eine Schildkröte hatten. Aber im Innern waren sie vollgestopft mit Elektronik! Ja, auch mit Halbleitern. Seltsam, da sollen doch angeblich die Amerikaner erst nach dem WK II den Transistor erfunden haben ... Und ich las von einem speziellen Gemisch im Tank, damit wurde ein leuchtender Ring erzeugt. Was sollten diese Schildkröten anrichten? Sie sollten die Zündanlagen der feindlichen Bomber stören! Mit besonders entwickelten Röhren. Die SS - Väterchen war ja bei der SS - wollte damit die "Zündabschaltung" erreichen. Die elektronische Strahlung der Schildkröten nannte die SS großspurig "Todesstrahlen". In den Unterlagen fand ich allerdings nicht, wie erfolgreich diese "Zündabschaltung" war. Jetzt zu den "Seifenblasen": Das waren nichts anderes als Ballons in verschiedener Größe, im Innern steckten ein paar Spulen aus Draht. Zweck: Sie sollten das Fleugzeugradar der feindlichen "Pfadfindermaschinen" stören. Für den Nachteinsatz waren die Ballons schwarz - für den Einsatz am Tag weiß oder durchsichtig. Eigentlich nur verkleinerte Wetterballons. Es ist ja verbürgt, dass auch nach Kriegsende solche Ballons gesichtet wurden - in der Stratosphäre. Sie wanderten herrenlos um den halben Globus. Von Verschwörungstheoretikern als UFOS bezeichnet. Mein Fazit: Die Nazis müssen aus Verzweiflung aus dem letzten Loch gepfiffen haben.
Da hat es WELT ONLINE gewagt, einen Artikel "Angst vor Internet-Blase schwebt über Silicon Valley" zu veröffentlichen. Das Interessanteste an diesem Artikel ist eine Grafik, in der der Aktienkurs der Facebook-Aktie aufgezeigt wird. Tendenz: Meist fallend!
Erinnern wir uns an den Freitag, 18. Mai 2012: Da startete Facebook an der Börse, mit einem Aktienkurs von 38 US-Dollar pro Aktie. Lt. Grafik lag der Kurs der Facebook-Aktie am 3. August auf kümmerliche 17 US-Dollar. Wer also in Facebook-Aktien inverstiert hat, braucht derzeit Nerven wie Stahlseile oder noch stärker.
Über Facebook habe ich ja schon öfter geschrieben - teils bereits im Mai und Juni:
Alle meine Artikel über Facebook findet ihr hier aufgelistet.
Mir war es klar, dass dieser Hype um Facebook nicht lange anhalten kann - eine Firma, die überwiegend mit virtuellem Kapital arbeitet, kann eben nur virtuellen Erfolg haben - aber keinen realen. Und es gab und gibt Gegner von Facebook, beispielsweise Anonymous, die vor über einem Jahr folgendes Video veröffentlichten:
Lest auch die Beschreibung zu diesem Video. Was passiert, wenn Facebook strauchelt? Dann beginnen auch einige "Denkfabriken" in den USA zu straucheln. Grund: Sie haben dann ein Medium weniger, mit denen sie Menschen zu sogenannten "Revolutionen" anstacheln können ...
... so hieß es früher im sogenannten Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch die Zeiten ändern sich. Was ist heute noch eine Million! Die globale Inflation hinterlässt auch ihre Spuren bei den Reichen und Superreichen. Deshalb muss heute dieser Spruch abgewandelt werden: "Von der Studentenbude zum Weltkonzern und Milliardär!" So auch bei Facebook. Da geht Facebook an die Börse und bereits am ersten Handelstag tritt Ernüchterung ein. Zunächst jubelt Mark Zuckerberg: Quelle: FOCUS ONLINE Facebook-Aktie fällt immer wieder auf 38 Dollar... Und dann fällt die Aktie wieder - erinnern wir uns, was hatte ich geschrieben? Quelle: Facebook - Börsengang - Blase platzt
Am Freitag ist es so weit: Da geht Facebook an die Börse. Und Facebook soll ja so wertvoll sein! Jeder Facebook-Nutzer soll über 100 US-Dollar wert sein! Ja, auch ich bin 100 US-Dollar wert? Da frage ich mich: Für wen denn nur? Gewiss, es gibt liebe Menschen, für die bin ich mehr wert als 100 Dollar und es gibt Menschen, die mich sonst wohin wünschen. Für die bin ich also total wertlos. Hier zeigt sich, wie pervers diese Spekulation ist. Da hat Facebook viele Nutzer an sich gerafft, und jetzt wird jeder Nutzer - und vor allem die Informationen über ihn - verscherbelt - wie auf einem Basar! Wo bleibt da die Würde des Menschen? Denn wenn ein Mensch "gehandelt" wird, dann ist er kein freier Mensch mehr, sondern ein Sklave. Also ist Facebook eine Art moderner Sklavenhändler? Wird dieser Börsengang erfolgreich sein? Ich habe da meine Zweifel. Für den Anfang wird es einige Mitnahmeeffekte geben - aber das war es! Facebook hat seinen Zenit überschritten. Ich begegne immer mehr Menschen, die sich von Facebook trennen wollen. Zuviel ist passiert: Einmal die Art und Weise, wie Facebook seine Nutzer gängelt. Denken wir nur an die Time-Line. Die wurde einfach jedem Nutzer übergestülpt - ohne groß zu fragen. Oder denken wir daran, dass jeder Nutzer eine Facebook-Mail-Adresse verpasst bekommt. Ohne groß zu fragen! Also doch Sklavenhandel? Sklaven werden ja auch nicht gefragt. Und wieso ist Facebook so wertvoll? Was ist den an Facebook wertvoll? Etwa die gesammelten Informationen? Ich bin mir sicher, dass es bei Facebook nur noch von "Karteileichen" wimmelt. Und wenn mit diesem Material Werbeaktionen durchgezogen werden, dann ist das verbranntes Geld. Und die Idee von Facebook ist auch nicht einmalig. Sogenannte soziale Netze gibt es viele. Und bei allen geht der Daumen nach unten. Immer mehr Menschen erkennen, dass virtuelle Freunde keine richtigen Freunde sind. Dass ein virtueller Chat ein echtes Gespräch mit Freunden nicht ersetzen kann! Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch: Soziale Netze kosten nur viel Zeit, und unterm Strich gibt es kaum Vorteile. Wozu also der ganze Hype mit Facebook? Nur damit wieder eine ganz große Blase platzt?
Gestern besuchte mich eine Frau, sie erzählte, dass ihre Stute verstorben ist. Der Tierarzt meinte, sie habe sich vergiftet - mit Buchsbaum. "Das kann doch nicht sein! Buchsbaum schaut doch so schön aus, den gibt es auch auf dem Friedhof! Da wachsen doch keine giftigen Pflanzen!" "Doch, Buchsbaum ist sogar sehr giftig! Warte mal, ich schau mal nach, wie hoch die letale Dosis ist - komm doch mit rein." Ich warf meinen Computer an und rief ein Giftpflanzen-Kompendium auf.
"Siehe da, in Buchsbaum ist Cyclobuxin D enthalten, die letale Dosis LD50 ist 0,1 Milligram pro Kilogramm Lebendgewicht. Ich schätze dein kleiner Hund wiegt ungefähr zehn Kilo - also wenn der nur 1 Tausendstel Gramm von diesem Gift erwischt, dann sind die Chancen nur fifty-fifty, dass er das überlebt. Also ist Buchsbaum sehr gefährlich!" "Und dieses Cyclo ... ist im Buchsbaum?" "Klar, besonders in den Blättern! Also Vorsicht!" "Aber, ich habe gemeint, ein Friedhof ist ein kirchlicher Platz, und friedlich, da gibt es keine giftigen Pflanzen. Das werde ich gleich meinem Pfarrer erzählen." "Da kann dir der Pfarrer auch nicht helfen." "Und woher weißt du über solche Gifte Bescheid?" "Da gehört zu meinem Beruf. Es gibt immer wieder Tierbesitzer, die keine Ahnung haben und Giftzeug an ihre Tiere verfüttern. Da hatte ich einen Fall, da fraß eine Stute in einer Koppel gleich neben einem Friedhof. Und Leute warfen abgeschnittenen Buchsbaum über die Mauer, die Stute fraß und starb dann später." "Und du hast nichts machen können?" "Ich wurde zu spät gerufen! Erst haben die Besitzer mehrere Tierärzte gerufen, jeder von ihnen tippte auf eine andere Krankheit. Die Besitzer hatten mir die Symptome geschildert, da hatte ich gleich auf eine Vergiftung getippt. Da riet ich ihnen, schleunigst die Koppel abzusuchen." "Und dann?" "Einen Tag später wurde ich gerufen, da lag die Stute im Sterben. Ich ging die Koppel ab und fand einen Haufen Buchsbaum und Thuja - alles vom Friedhof nebenan. Ich konnte dann wenigstens durchsetzen, dass ein Tierarzt kam und die Stute erlöste. Und dann ließen sie den Leichnam untersuchen, da stellte sich heraus, dass die Blase schon geplatzt war, weil das Gift schon Teile des Körpers gelähmt hatte." "Sag mal, wo hast du da im Internet nachgeschaut? Kannst du mir das aufschreiben? Oder ist das dein Geheimnis?" "Quatsch! Natürlich schreibe ich dir das auf. Da rufst du www.giftpflanzen.com auf, diese Seite ist komplett in Deutsch! Und scheint ziemlich zuverlässig zu sein." Dann glitten ihre Augen über meine Bücherwand mit Fachliteratur. Erstaunt fragte sie: "Du hast aber viele Bücher! Ich habe gemeint, du bist Schamanin, da bauchst du keine Bücher? Oder bist du gar keine richtige Schamanin." Dann befiel sie ein Redeschwall: "Ich kenne eine Schamanin, die ist ganz anders als du. Die tanzt und trommelt und dann singt sie auch. Wegen meiner Migräne war ich auch mal bei ihr." Ich fragte: "Und? Hat es geholfen?" Sie schüttelte den Kopf und meinte: "Vielleicht war sie heiser - sie krächzte so komisch." Ich konterte: "Da hast du noch Glück gehabt, bei uns in der mongolischen Steppe haben die Schamanen etwas auf einen Zettel geschrieben und den musste ein Kranker schlucken!" "Echt? Hat das geholfen?" "Manchmal schon. Vor allem wenn die Kranken daran geglaubt haben!" Sie murmelte dann: "Das muss ich der Schamanin erzählen - das soll sie mal ausprobieren." Ich sagte mit todernster Miene: "Aber da muss sie erst mal Mongolisch lernen, sonst funktioniert das nicht." Und kniff mir auf die Lippen, um nicht lachen zu müssen. Aber die Frau nickte: "Stimmt! Das leuchtet ein. Schade!" Da hielt ich es nicht aus und musste lachen. Und dann klärte ich die Frau auf, dass ich gescherzt habe. Aber so richtig geglaubt hat sie mir nicht. Beim Abschied fragte sie mich leise: "Weißt du noch, was die Schamanen da auf die Zettel geschrieben haben?" Bei den Katholiken wird am Palmsonntag an den Einzug Jesu in Jerusalem gedacht, da jubelten die Menschen ihm zu und schwenkten Palmzweige. Und da hierzulande Palmzweige rar sind, werden sie durch Buchsbaum ersetzt. Ob die Gläubigen wissen, dass sie es mit einer hochgiftigen Pflanze zu tun haben? In der Beschreibung zum Video steht: Zur Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem um das Jahr 30, bei dem die Menschen ihm mit Palmzweigen in den Händen zujubelten, kommen katholische Christen seit dem frühen Mittelalter an Palmsonntag vor ihrer Kirche zur Segnung der Palm- oder Olivenzweige zusammen, die in Deutschland traditionell zumeist durch Buchsbaum ersetzt sind. Mit diesen „Palmsträußchen", die im Fuldaer Land aus Buchsbaum und Weidenkätzchen zusammengebunden werden, ziehen die Gläubigen in einer Prozession in ihre Pfarrkirche ein, wo dann in der Heiligen Messe zur Einführung in die dem Palmsonntag folgende Karwoche erstmals die Botschaft vom Leiden und Sterben Jesu vorgetragen wird. Die geweihten Palmsträußchen nehmen die Gläubigen mit nach Hause, wo sie als Segenszeichen hinter die Kruzifixe in den Wohnungen gesteckt werden. Die in der Kirche verbliebenen Palmsträuße werden (seit Ende des 11. Jahrhunderts) im darauffolgenden Jahr zu der Asche verbrannt, mit der die Gläubigen dann an Aschermittwoch das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet bekommen.
Und was die Aschenkreuze angeht, da frage ich mich, ob die Giftstoffe des Buchsbaum noch in der Asche enthalten sind ... Und wieder zeigt sich, wozu sich Menschen überreden und beeinflussen lassen: Da stecken die Gläubigen eine giftige Pflanze hinter die Kruzifixe in ihren Wohnungen. Und das soll dann ein Segenszeichen sein - eine Giftpflanze? Irgendwie kommt mir das widersinnig vor.
Wenn ich die Verwaltung von Over-Blog aufrufe, blickt mir seit Wochen die Liste der "Top Blogs" entgegen: da sind sieben Blogs aufgeführt. Immer die Gleichen in der gleichen Reihenfolge.
Ja, und da sind auch Blogs dabei, die seit einiger Zeit nicht mehr aktiv sind. Und all diese Blogs haben "Beauty" zum Thema. Da werden mit den Handys die gekauften Schönheitsartikel abfotografiert und dann in einem Artikel präsentiert. Was ist die Aussage eines solchen Artikels? Vielleicht die: Seht her, ich kann es mir leisten, so viel einzukaufen! Aber wer hinter die Kulissen schaut, wird feststellen, dass viele der Leserinnen bei weitem nicht so viel Taschengeld bekommen, um solche Einkäufe zu machen. Mit einigen habe ich ja Kontakt, sie leben bei weitem nicht das strahlende Leben, das hier verbreitet werden soll. Da gibt es junge Menschen, die existentielle Sorgen haben. Mit dem Beruf, mit dem Geld, mit ihen Eltern, mit ihren Freunden, mit der Schule etc. Aber irgendwie gilt hier ein ungeschriebenes Gesetz: "Nur Schönes und Lustiges berichten!" - Und wer sich nicht daran hält, wird von den meisten Leserinnen nicht mehr beachtet. Diese Mikrowelt bei Over-Blog spiegelt genau das wieder, was wir in der großen Gesellschaft erleben: Von der Kanzlerin angefangen verkünden die deutschen Politker, dass wir in Deutschland ein Jobwunder nach dem anderen erleben. Wirklich? Die harte Realität schaut anders aus: im letzten Jahr mussten über 30.000 Firmen Insolvenz anmelden. Wenn ein großer Konzern wie Schlecker Konkurs anmeldet, dann berichtet die Mainstreampresse, bei kleinen Firmen allenfalls die Lokalpresse. Und was ist mit den betroffenen Arbeitnehmern, deren Arbeitsplatz in Gefahr ist? Was ist mit den jungen Menschen, die sich einen anderen Ausbildungsplatz suchen müssen. Und dennoch wird von den Regierenden versucht, die heile Welt vorzugaukeln. Aber diese heile Welt bekommt immer mehr Risse - verständlich! Und dass die Arbeitslosenstatistiken nicht das Papier wert sind, auf das sie ausgedruckt sind, das spricht sich immer mehr herum! Ich denke, der Zeitpunkt ist nicht mehr fern, da gibt es einen Riesenknall und diese getürkten Blasen platzen. In der Vergangenheit sind ja immer wieder solche Blasen geplatzt - jetzt ist es wieder so weit!