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Montag, 2. Juni 2014

Der Donnerschlag am Donnerstag! Wird der Euro Schwundgeld? Werden deutsche Sparer enteignet?


Wenn die deutschen Sparer großes Pech haben, dann führt die EZB (europäische Zentralbank) am Donnerstag dieser Woche einen negativen Einlagenzins für Banken ein! Na und? werden manche fragen. Das betrifft die Banken, aber nicht die Bankkunden! Doch auch die Bankkunden - gerade die Bankkunden - also die Sparer! 

Die deutschen Sparer haben 1,88 Billionen Euronen gebunkert! An das Geld wollen die Banken ran! Abgeschaut haben sich die Großbanken das von einer Idee des Silvio Gesell - dem Erfinder des Freigeldes oder Regionalgeldes. Da ist es ja wirklich so, dass das Regionalgeld an Wert verliert, wenn es nicht ausgegeben wird. 

Das Regionalgeld soll spätestens innerhalb von Wochen wieder ausgegeben werden. Allerdings in der Region! Regionalgeld soll nicht für internationale Zockerpapiere verspielt werden! Jetzt will sich die EZB die Idee dieses Schwundgeldes zueigen machen. 

Länder wie Schweden, Dänemark und die Schweiz haben das schon vorexerziert. Das bedeutet, wenn die Banken bei der EZB ihr Geld parken, dann ist dieses Geld am nächsten Tag weniger geworden - um den negativen Zins. In Dänemark haben die Banken die Gebühren erhöht. Denn keine Bank verschenkt Geld! 

In der Schweiz müssen die Kunden zahlen - dafür dass sie Geld bei ihrer Bank einlagern! Das betrifft nicht nur das alte Sparbuch, sondern auch Girokonten und Festgeldkonten! Die schrumpfen dann täglich! 

Warum das alles? Weil angesichts der Dauerkrise des Euro viele Bürger sparen und ihr Geld nicht in die gefräßigen Rachen der Heuschrecken schmeißen! Also holen sich diese Heuschrecken das Geld auf dem Umweg über die EZB - nach dem Motto: Wir kriegen euer Erspartes - so oder so! 

Sollte die EZB entscheiden, dass ab Donnerstag ein Minuszins von 0,15 Prozent gilt, dann bedeutet das  2,8 Milliarden! Um diesen Betrag verringert sich das Angesparte der Deutschen! 

Die gefräßigen Großbanken wollen auf keinen Fall regionales Freigeld - da würden sie ja nichts verdienen, aber sie wollen die Vorteile des regionalen Freigeldes! Dies entpuppt sich wieder als ein Raubzug, um an das Angesparte der Bürger zu kommen! Kaum ist die EU-Wahl vorbei, sofort langen die Raubritter kräftig zu! 

Was bleibt dann für die Bürger übrig? Der Sparstrump aus Omas Zeiten! 


Veröffentlicht am 21.11.2013 von Klugschieterin

Habt ihr genau hingehört? Negativer Zins betrifft auch die Bausparer und die Lebensversicherungen!

Scheiß EURO! Scheiß EU! Kein Wunder, wenn jeder fünfte Brite die Partei des Nigel Farage wählte. Sie will, dass England aus der EU austritt! Das ist doch verständlich! 

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 22. Mai 2012

Milchpreis - Der Ober schlägt den Unter - Blog von Kiat Gorina


Der Milchpreis sinkt - die Discounter - allen voran ALDI - haben eine neue Milchpreissenkung eingeläutet. Aber die Discounter denken gar nicht daran, weniger am Liter Milch zu verdienen. Sie diktieren den Molkereien einfach einen niedrigeren Preis.
Das ist wie beim Kartenspiel: der Ober schlägt den Unter. Und die Molkereien geben den Preisverfall weiter - an ihre Lieferanten - den Bauern. Die müssen diese Kröte schlucken - schließlich haben sie keine Möglichkeit, den Preisverfall aufzuhalten oder gar auszugleichen.
Doch, sagt die Landwirtschaftsindustrie: Die Bauer sollen nur billiger produzieren. Mit Melkrobotern beispielsweise. Das bedeutet jedoch sehr teuere Investitionen. Manche Milchviehbauern haben diesen Schritt gewagr - und sitzen jetzt auf einen Haufen Schulden.
Um nun diesen Teufelskreis aufzulösen, sehe ich nur einen anderen Weg: Wie vor über hundert Jahren müssen sich die Bauern wieder zu regionalen Genossenschaften zusammenschließen. Von der Erzeugung der Milch, über die Molkereien und bis zum Verkauf!
Ja, bis zum Verkauf! Nicht den Hauptgewinn den Discountern überlassen! Die verdienten sich in der Vergangenheit dumm und dämlich! Denken wir zurück an die Gründerzeiten eines Raiffeisen - damals war die Situation für die Bauern auch sehr schlecht. Aber mit den kleinen Genossenschaften vor Ort gelang es ihnen, finanziell zu überleben!
Ich kenne viele kleine Läden, die hauptsächlich die vor Ort produzierten Produkte verkaufen. Und die keine Verluste machen! Und was die Milch angeht, da ist mir Milch, die von Kühen aus der Region gemolken wird viel lieber als anonyme Milch, von der ich nicht weiß, was sie alles enthält.
Und noch einen großen Vorteil haben solche regionale Genossenschaften: Die Transportwege werden kürzer, wir belasten weniger die Umwelt. Und solche Genossenschaften fördern die Kommunikation vor Ort.
Die Zeiten, in denen diese Discounter Geld scheffeln, müssen zu Ende gehen. Wieso müssen die Besitzer von ALDI und Lidl Multimilliardäre sein? Das ist doch nicht einzusehen. Also graben wir ihnen das Wasser resp. die Milch ab!
Quelle: SPIEGEL ONLINE Die neue Milchschwemme
Veröffentlicht am 27.04.2012 von Filmfritze111

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