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Sonntag, 9. März 2014

ADAC wieder in den Schlagzeilen: eine halbe Milliarde Steuerschulden!

Da ging heute wieder eine neue Skandalmeldung über den ADAC über die Ticker. Der ADAC soll keine Versicherungssteuer gezahlt haben. Da läppert sich einiges zusammen - fast eine halbe Milliarde Euronen! Wie konnte es dazu kommen? Angeblich war den Verantwortlichen des ADAC die Problematik bekannt. 

Den ADAC gibt es ja schon so lange, wieso stellt sich erst jetzt heraus, dass der ADAC Versicherungssteuer zahlen muss? Und was mich noch mehr verwundert: Die Steuerprüfer stellen fest, dass der ADAC bewusst die Versicherungssteuer nicht gezahlt hat - also Steuer hinterzogen hat! 

Aber das Finanzministerium will offensichtlich den ADAC schonen: Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wurde nicht eingeleitet. Wieso eigentlich nicht? Gelten für den eingetragenen Verein ADAC immer noch Sonderregelungen? 

Und ich frage mich: Wie will der ADAC diese Steuern nachzahlen? Eine halbe Milliarde sind auch für den ADAC kein Pappenstiel! Manche Gazetten schreiben, der ADAC werde sich das Geld bei den Mitgliedern holen! Das halte ich für unmöglich. Rechnen wir doch einmal nach: 

Im Jahr 2013 hatte der ADAC noch fast 19 Millionen Mitglieder.  Teilen wir die 500 Millionen durch 19 Millionen, dann müsste jedes Mitglied runde 25 Euronen berappen. Vielleicht in einer Art einmaliger Sonderzahlung! Sollte dies der ADAC wirklich machen, dann laufen ihm noch mehr Mitglieder davon. Ist ja verständlich! 

Andererseits erwirtschafete der ADAC im Jahr 2012 fast 85 Millionen Euronen Gewinn. Was ist eigentlich mit dem Gewinn gemacht worden? Die Gewinne früherer Jahre wurden ja auch für den Bau von Villen verwendet, beispielsweise wurde für den Geschäftsführer Andreas Hartel eine Villa für 1,5 Millionen Euronen gebaut ... Das war schon 2008. Damals war das kein Aufreger.  

Oder flossen Gewinne in die Finanzierung der "Vergnügungsreisen mit Gattin" für Spnsoren des ADAC? 

Der ADAC entpuppt sich immer mehr als Augiasstall! Wer einen Mistfladen entfernt, entdeckt noch mehr. 

Was bleibt da als Lösung? Den gesamten ADAC abwickeln - der Sumpf ist einfach zu groß! 


Veröffentlicht am 09.02.2014 von zeitpunktplus

Übernommen von OverBlog

Freitag, 15. Juni 2012

Was? Flugstunde im Stall? - Blog von Kiat Gorina


Doch, so etwas gibt es. Gegen Abend wollte ich Knopfi in den Stall bringen, weil dann die "Stichlinge" (sprich: Stechmücken) auf Touren kommen.
Tja, diesmal musste der Kleine warten. Murrli und Wähli,die beiden Kater, machten sich nämlich an der geschlossenen Stalltür zu schaffen. Sie wollten in den Stall, unbedingt. Ich hatte aber das ausgesägte Katzenloch verrammelt, wegen der jungen Schwalben im Stall. Meine beiden Kletterkünstler bringen es nämlich fertig, von der Boxentrennwand hoch zum Nest zu springen. Und seit ich einmal Murrli von der Deckenlamgpe gepflückt habe, ist eben das Katzenloch dicht. Die Schwalben wollen ja auch leben.
So habe ich einen mit Steinen gefüllten alten Kochtopf vor das Loch gestellt. Die beiden ließen wirklich alle Muskeln spielen, um das lästige Hindernis wegzuschieben.
Ich habe die beiden erst mal weg gescheucht. Sie haben schließlich noch zwei Scheunen, in denen sie sich umtun können. Natürlich ohne "fliegende Appetithäppchen". 
Im Stall hockten die Kleinen an den seltsamsten Stellen. Aus dem Nest raus zu kommen, ist ja einfach, man gleitet mehr oder weniger gekonnt nach unten. Aber wie zurück und wieder ins Nest kommen? Das braucht Übung, und die kriegt man eben nur durch Üben. Eine Altschwalbe saß oben auf der Lampe und schien den kleinen Flugschülern Anweisungen zu geben. Die versuchten mehr oder weniger geschickt ihr Glück. Weil ich Knopfi noch Wasser bringen musste, habe sogar ich als Zwischenlande-Deck hergehalten. 
Die Schwalben können sehr wohl zwischen den einzelnen Zweibeinern unterscheiden. Auch mein Bär hatte schon junge Schwalben auf der Mütze oder der Schulter sitzen.
Wenn aber Besuch kommt und neugierig seine Nase in den Stall steckt, gibt es das schwalbentypische Alarmgeschrei.
Das war gar nicht so einfach, Knopfi in den Stall zu kriegen, ohne versehentlich die Katzen mit rein zu lassen. 
Es hat aber geklappt. Hier ein Video von jungen Mehlschwalben mit ihren ersten Flugversuchen:
Hochgeladen von thiessow1 am 06.07.2011


Übrigens, ein Bauer hat mir aus seinem Wochenblatt vorgelesen: Die EU habe Schwalben im Stall verboten - aus hygienischen Gründen. Da kann ich nur meinen Kopf schütteln.


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