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Samstag, 4. August 2012

Innenminister Friedrich hält nichts von Transparenz - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Und als solcher ist er für die Förderung des Sports zuständig! Und es wurde festgelegt, wieviele Medaillen die deutschen Teilnehmer gewinnen müssen. 


Den Sport fördert der Innenminister ja nicht aus eigener Tasche, dazu werden einige Milliönchen Euronen verwendet. Wie DerWesten meldet, wurden für die Sportförderung 2012 95 Milliönchen Euronen vorgesehen. 


Tja, und wieso werden die vereinbarten Medaillenziele nicht veröffentlicht? Jetzt gibt es sogar eine Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichtes, dass diese Medaillenziele veröffentlicht werden müssen. Auch verständlich - schließen geht es bei der Sportförderung um Steuermittel! 


Aber das ficht das Bundesinneministerium nicht an - es weigert sich beharrlich - so richtig stur - die Medaillenziele bekannt zu geben!
Wieso dürfen die braven Bürgerinnen und Bürger diese Informationen nicht erfahren? Handelt es sich hier um ein Staatsgeheimnis? Doch wohl kaum! 


Es soll ja Spötter geben, die vermuten, dass die Medaillenziele unrealistisch hoch gesteckt seien. Und jetzt nach dem bisherigen Abschneiden fürchten die Betroffenen, dass sie zu Lachfiguren mutieren. Und das darf natürlich nicht sein. 


Also werden alle juristischen Tricks versucht, um die Veröffentlichung bis zum Ende der Spiele hinauszuzögern! Also, sportlich ist das nicht! Und transparent ist das auch nicht! 


Da frage ich mich als Staatsbürgerin, welche Informationen werden mir sonst noch vorenthalten? Wo bleibt die Transparenz? Jeder Bürger, jede Bürgerin hat doch Anspruch darauf zu erfahren, wofür Steuermittel verwendet werden! Oder etwa nicht? 


Das gilt doch besonders für Minister! Was bedeutet Minister eigentlich? Das kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "dienen". Also ist jeder Minister ein Diener! Er gehorcht dem Willen des Volkes - oder hat zu gehorchen! Und wenn in diesem Fall ein Verwaltungsgericht feststellt, dass die Medaillenziele veröffentlicht werden müssen, dann muss der Diener des Volkes gehorchen und veröffentlichen. 


Diese Marginalie ist wieder ein Beweis dafür, das die Forderung der Piratenpartei nach mehr Transparenz aktueller den je ist! 


Beim "Fall" Nadja Drygalla hat sich wieder gezeigt, dass mangelnde Transparenz die Wahrheit nicht unterdrücken kann:


Veröffentlicht am 04.08.2012 von 7llllllllll

besucherzhler

Freitag, 6. April 2012

Neues von Dominic Stoiber - Kopie von Drittsemester - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es DerWesten: Da wird behauptet, der Sohn Dominic vom bayerischen Altpräsidenten Edmund Stoiber habe bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben - von der Semesterarbeit eines Drittsemesters.
Dieser Drittsemester hat auch einen Namen: Nils Zeino-Mahmalat, er stellte seinerzeit seine Arbeit ins Internet. Seine Arbeit stammt aus dem Jahr 1997! Vom Gelben Blatt wurde Zeino-Mahmalat gefragt, ob er seine Arbeit oder Teile davon in der Dissertation von Dominic Stoiber wiedererkenne.
Seine Antwort: "Ich kann meine Stellen nachvollziehen und finde meine Sätze wieder." Und er meinte dazu: "Ich hätte nie gedacht, dass sich die einmal in einer Dissertation wiederfinden."
Da wird die Frage laut: Wie kommt Dominic Stoiber an diese Semesterarbet aus dem Jahr 1997? Der Autor Zeino-Mahmalat dazu: "Das waren damals meine ersten wissenschaftlichen Gehversuche." Der Titel seiner Hausarbeit lautet: "Kompetenzverteilung im deutschen Föderalismus – Bund und Länder im Konflikt."
Und wie lautet der Titel der Doktorarbeit von Dominic Stoiber? "Die Föderalismusreform I der Bundesrepublik Deutschland: Beschreibung und Bewertung der Reform und eine Analyse der Bewährung in der Praxis anhand des Nichtraucherschutzes." Uff - welch ein langer Titel.
Irgendwie beschleicht mich ein Verdacht: Je länger der Titel einer Doktorarbeit, zmso größer der Verdacht, dass die Dissertation dann vielleicht wissenschaftlich gesehen "fragwürdig" sein könnte.
Und da gibt es den österreichischen Medienwissenschaftler Stefan Weber, der eine PlagScan-Analyse durchführte und behauptete, dass Dominic Stoiber aus der Hausarbeit des Drittsemesters Teile überommen haben.
Ich sage dazu nur: Peinlich, oberpeinlich! Nicht nur für Dominic Stoiber selbst, sondern auch für den Wissenschaftsbetrieb der Innsbrucker Universität. Da nützt es jetzt auch nichts mehr, dass die vier Exemplare von Stoibers Dissertation derzeit unter Verschluss sind.
Quellen: Google  Über 30 Zeitungen berichteten darüber
Ich frage mich auch: Was ist diese selbsternannte "Elite" für eine Spezies von Menschen? Halten sie die Mehrheit der Menschen für blöd? Oder was ist da los? Oder meinen Menschen wie Dominic Stoiber allen Ernstes, dass er als Sohn eines lanjährigen Ministerpräsidenten automatisch für die Politik taugt?
Die LINKEN im oberbayerischen Bezirkstag fordern, dass Dominic Stoiber abberufenwird! Diese Forderung kann ich durchaus nachvollziehen!


Hier kann jeder nachlesen, dass 14 Zeilen nahezu wortgleich sind. Aber das ist halt ein unglücklicher Zufall ;-) Irgendwie ist es doch gut, dass das Internet ein Elefantengedächtnis besitzt und jeden geistigen Furz aufbewahrt!
Oder gab ihm seine Schwester Veronica einen Tipp? Falls ja, war es ein schlechter: Ihr wurde ja mittlerweile der Dohtorgrad aberkannt:




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