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Freitag, 10. August 2012

Olympia - Medaillenvorgabe - Planwirtschaft lässt grüßen - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, da hatte ich geschrieben: Innenminister Friedrich hält nichts von Transparenz. Es ging darum, dass das Bundesinnenministerium sich strikt geweigert hatte, die Vorgaben für die Sportler zu veröffentlichen. 

Erst als die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" beim Verwaltungsgericht klagte und gewann, wurden diese Medaillenvorgaben veröffentlicht - und wie wir sehen, wurden diese Vorgaben bei weitem nicht erreicht. 

Mich erinnert dies an die Zeiten im Kommunismus - die ich erleben durfte. Wer mein Buch kennt, da trieben diese Planvorgaben seltsame Blüten. Bei einer Fabrik, die Glühlampen herstellte, wurde das Plansoll so festgesetzt, indem die Wattzahlen aller produzierten Glühlampen aufaddiert wurden. 

Was war die Folge? Es wurden nur Glühlampen produziert mit sehr hohen Wattzahlen. Am Ende wurden nur noch 1000-Watt-Glühlampen hergestellt. Die Fabrik hatte dann zwar das Plansoll weit überschritten - nur brauchte niemand 1.000-Watt-Lampen, sie waren umsonst hergestellt worden. 

Zurück zur Sportförderung in Deutschland: Die Fördergelder fließen auf Grund der Medaillenvorgaben. Also werden von den Verbänden diese Vorgaben nach oben getrieben, da es dann mehr Geld gibt. 

Hier zeigt sich wieder einmal, wozu Funktionäre "fähig" sind. Wahrscheinlich wurden in den seltensten Fällen die Sportler selbst gefragt. 

Und die Funktionäre schweben in irrealen Phantasiewelten! Dies scheint eine Art Volkskrankheit der "Eliten" zu sein, wie ich in meinem Artikel über "akademische Ghostwriter" darlegte: Dieses System ist krank bis auf die Knochen. 
Quelle: SPIEGEL ONLINE Deutsches Team verfehlt Medaillenvorgabe deutlich



Veröffentlicht am 09.08.2012 von ARD

Wie sehr diese Funktionäre bis hin zum Bundesinnenminister im Fall Nadja Drygalla versagt haben, zeigt auch ZAPP auf:


Veröffentlicht am 10.08.2012 von ARD

Aber lassen wir doch Nadja Drygalla selbst zu Wort kommen - in ihrem Intervie mit dpa:
Quelle: tagesschau.de dpa-Interview mit Ruderin Drygalla im Wortlaut
besucherzhler


Samstag, 4. August 2012

Innenminister Friedrich hält nichts von Transparenz - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Und als solcher ist er für die Förderung des Sports zuständig! Und es wurde festgelegt, wieviele Medaillen die deutschen Teilnehmer gewinnen müssen. 


Den Sport fördert der Innenminister ja nicht aus eigener Tasche, dazu werden einige Milliönchen Euronen verwendet. Wie DerWesten meldet, wurden für die Sportförderung 2012 95 Milliönchen Euronen vorgesehen. 


Tja, und wieso werden die vereinbarten Medaillenziele nicht veröffentlicht? Jetzt gibt es sogar eine Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichtes, dass diese Medaillenziele veröffentlicht werden müssen. Auch verständlich - schließen geht es bei der Sportförderung um Steuermittel! 


Aber das ficht das Bundesinneministerium nicht an - es weigert sich beharrlich - so richtig stur - die Medaillenziele bekannt zu geben!
Wieso dürfen die braven Bürgerinnen und Bürger diese Informationen nicht erfahren? Handelt es sich hier um ein Staatsgeheimnis? Doch wohl kaum! 


Es soll ja Spötter geben, die vermuten, dass die Medaillenziele unrealistisch hoch gesteckt seien. Und jetzt nach dem bisherigen Abschneiden fürchten die Betroffenen, dass sie zu Lachfiguren mutieren. Und das darf natürlich nicht sein. 


Also werden alle juristischen Tricks versucht, um die Veröffentlichung bis zum Ende der Spiele hinauszuzögern! Also, sportlich ist das nicht! Und transparent ist das auch nicht! 


Da frage ich mich als Staatsbürgerin, welche Informationen werden mir sonst noch vorenthalten? Wo bleibt die Transparenz? Jeder Bürger, jede Bürgerin hat doch Anspruch darauf zu erfahren, wofür Steuermittel verwendet werden! Oder etwa nicht? 


Das gilt doch besonders für Minister! Was bedeutet Minister eigentlich? Das kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "dienen". Also ist jeder Minister ein Diener! Er gehorcht dem Willen des Volkes - oder hat zu gehorchen! Und wenn in diesem Fall ein Verwaltungsgericht feststellt, dass die Medaillenziele veröffentlicht werden müssen, dann muss der Diener des Volkes gehorchen und veröffentlichen. 


Diese Marginalie ist wieder ein Beweis dafür, das die Forderung der Piratenpartei nach mehr Transparenz aktueller den je ist! 


Beim "Fall" Nadja Drygalla hat sich wieder gezeigt, dass mangelnde Transparenz die Wahrheit nicht unterdrücken kann:


Veröffentlicht am 04.08.2012 von 7llllllllll

besucherzhler

Donnerstag, 28. Juni 2012

Schutz von Eigentum - Der Zaun im Oettinger Forst - Blog von Giat Gorina

Gestern entschied das Verwaltungsgericht Ansbach über einen über zehn Kilometer langen Elektrozaun im Privatwald des Fürstenhauses Oettingen. Das Landratsamt Ansbach hatte in einem Bescheid den Fürsten aufgefordert, diesen Zaun wieder zu entfernen.
Begründung: In der Bayerischen Verfassung sei das Recht auf das Betreten der freien Natur verankert. Und dieser Zaun behindere die Bürger am Betreten des Privatwaldes. Also klagte das Fürstenhaus gegen diesen Bescheid und verlor in erster Instanz! Die Richter gaben dem Landratsamt recht.
Brisanterweise gibt es einen Nachbarlandkreis. Da hat das Landratsamt einen anderen Zaun genehmigt! Ich finde es schon sehr seltsam, dass es in diesem Land immer wieder möglich ist, Gesetze unterschiedlich auszulegen. Sind diese Gesetze derart schlecht formuliert?
Und wieso hat das Fürstenhaus diese Zäune aufstellen lassen? Wegen der Wildschweine! In diesem Wald gibt es viele Wildschweine, und die halten sich nicht an die Grenzen des Privatwaldes. Da wandern sie nachts in die umliegenden Maisfelder und nehmen dann ihr Abend- und Nachtessen ein. 
Wildscheine sind sehr schlaue Tiere: Sie schlüpfen in den Maisacker, und essen von innen. Dabei bleibt ein Rand von hohem Mais stehen. So dass ein Beobachter von außen diese Wildschweine kaum bemerkt. Außer der Mensch hat eine gute Nase: Wildschweine riechen nach Maggi!
Ja, so eine Wildscheinrotte stellt sogar Wachtposten am Maisrand auf, die Alarm geben, wenn gefährliche Menschen wie beispielsweise Jäger sich nähern. Die Leidtragenden sind in allererster Linie die Landwirte, die den Mais anbauen. Und dann natürlich der Besitzer des Waldes, von dem die Wildschweine gekommen sind. 
Behinderung für Spaziergänger? Die Tore lassen sich öffnen und schließen!
Das Fürstenhaus ist zum Schaden-ersatz verpflichtet. Das kam ihm im Lauf der Jahre zu teuer - verständlich! Also stellte es einen langen Elektrozaun auf. Und an den Wegen gibt es sogenannte Einhängetore. Für die Spaziergänger! Wieso dann die Richter urteilten, dieser Zaun behindere den freien Zugang zum Wald ist mir ein Rätsel.
In der Vergangenheit hat sich der Zaun bewährt - die Landwirte waren zufrieden, weil viel weniger Wildschweine außerhalb des Waldes sich aufhielten. Es gab keine einzige Beschwerde der umliegenden Bewohner. Und der Waldbesitzer war auch zufrieden, er musste keinen Schadenersatz für Flurschäden durch Wildschweine zahlen.
Wo liegt also das Problem? Diesmal am Bund für Naturschutz! Er argumentierte, dass das Wild gehindert werde, den Privatwald zu verlassen und wieder zu betreten. Wegen des Elektrozaunes.
Diese Begründung sollte genauer betrachtet werden. Erstens, um welches Wild handelt es sich? Rehe lassen sich von einem 90 cm hohen Zaun nicht abhalten - schwupp - springen sie drüber! Hasen sind dadurch auch nicht gehindert, weil es ein Elektrozaun ist, mit drei gespannten Litzen. 
Und zusätzlich gibt es über 50 Öffnungen - unpassierbar für Schwarzwild - also Wildschweine - aber durchgängig für anderes Wild!
Da frage ich mich wirklich: Wo liegt dann das Problem? Wo sieht der Bund für Naturschutz wirklich ein Problem? Oder liegt da eine gewisse Phobie gegen ein Fürstenhaus vor, das halt viel Wald besitzt?! Mir scheint das fast so!
Der Waldbesitzer will erstmal das schriftliche Urteil abwarten und dann entscheiden, ob er in die Berufung geht. Ich wünsche ihm, dass er dann endlich Recht zugesprochen bekommt und seinen Zaun stehen lassen kann!
Quellen: 

  1. BR Studio Franken Video
  2. BR Studio Franken Fürstlicher Zaun muss weichen

Hochgeladen von atvaktuell am 21.02.2011


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Mittwoch, 27. Juni 2012

Maulesel Marian weint bitterlich - Blog von Kiat Gorina

Der kleine Marian vermisst seinen Kameraden Tiger noch immer schmerzlich. Tiger war aus Fremdenhass auf eine Schriftstellerin vergiftet worden. Auch heute ging Marian wieder in Tigers Box, legte seinen Kopf auf Tigers Decke,  und dann liefen ihm wieder die dicken Tränen über die Wangen. Da half kein Kraulen, er war untröstlich. 
Quelle: Wenn Tiere trauern
Wer glaubt, Tiere können nicht weinen, der soll sich mal die Rinder  ansehen, die von brutalen Fahrern zum Schlachthof gekarrt werden. Vielleicht können sich manche noch an das Bild erinnern, als ein schwarzer Bulle mit gebrochenen Beinen auf der Rampe lag. Das ging vor einigen Jahren duch die Presse. 
Marian und Tiger - zwei Freunde
Ich habe ja selber schon an Schlachthöfen gearbeitet, und habe oft genug die Tränen der Tiere gesehen.
Sicher, der kleine Knopfi soll nicht zum Schlachter, und es geht ihm auch nicht schlecht. Aber wer je einen Freund verloren hat, weiß, wie ihm zumute ist, er kennt diese innere Leere. Tiger und der Kleine waren unzertrennlich, sogar auf der Koppel lagen sie nebeneinander.
Knopfi hat seinen frechen, vorwitzigen Blick verloren. Sogar seien langen Ohren wirken schlaff.
"Warum kaufst du denn kein neues Pferd?", wurde ich schon öfter gefragt, "oder wenigstens einen Esel oder ein Pony?"
Wie gern hätte ich wieder einen Kumpel für Marian im Stall.
Aber da steht noch ein Gerichtsurteil aus. Wegen Anschluß an eine überlange Löschwasser-Leitung für Trinkwasserzwecke. Es gibt ja den Anschlußzwang an Fernwasserleitungen. Jeder Haushalt muss daran angeschlossen sein. Das geht aber nur, wenn die Wasserleitung stark durchspült ist. Dann kann man das Wasser gefahrlos nutzen.
Ich habe aber eine überlange Stichleitung zu meinem Hof, in der seiit Jahren das Wasser steht. Das Umweltbundesamt warnt aus gutem Grund vor Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung steht. Danach ist es gefährlich für die Gesundheit. Einmal, weil es dann verkeimt ist, und weil in der Zeit krebserregende und hormonwirksame Stoffe aus der PE-Leitung ins Trinkwasser übergehen.
Quelle: Hexenjagd in Bayern: Behörde zwingt Schriftstellerin tödliches Wasser zu trinken
Kurz, dies Wasser wird giftig und kann tödlich sein.
Wenn das Verwaltungsgericht in Ansbach nun entscheidet, dass ich das tödliche Wasser nehmen muss, wird mein Haus unbewohnbar! Ich habe mit anderen Wasserversorgern gesprochen: "Drehen Sie ja nicht den Wasserhahn auf, das ist lebensgefährlich. Am besten ziehen Sie aus, um keinen Schaden zu nehmen!"
Tja, das ist der Grund, warum der kleine Marian allein bleiben muss. Wenn das Gericht FÜR den Wasserversorger entscheidet, habe ich nämlich kein Haus mehr, in dem ich noch wohnen kann! Auch eine Methode, um kritische Schriftstellerinnen zu vertreiben. Entweder vergiften oder obdachlos!
Hochgeladen von KiatGorina1 am 23.03.2011

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