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Sonntag, 21. Juli 2013

Dr. Dominic Stoiber - Was ist ein Doktortitel der Universität Innsbruck wert?

Erinnern wir uns, Dominic, Sohn des bayerischen Altministerpräsidenten Stoiber, schrieb eine Doktorarbeit. Dann wurde der Verdacht laut, diese Arbeit enthalte Plagiate. Unter anderem soll er von einer Arbeit eines Drittsemesters abgeschrieben haben. Ich berichtete da einst darüber:

Quelle: Neues von Dominic Stoiber - Kopie von Drittsemester: Da gibt es DerWesten: Da wird behauptet, der Sohn Dominic vom bayerischen Altpräsidenten Edmund Stoiber habe bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben - von der Semesterarbeit eines Drittsemesters.

Dieser Drittsemester hat auch einen Namen: Nils Zeino-Mahmalat, er stellte seinerzeit seine Arbeit ins Internet. Seine Arbeit stammt aus dem Jahr 1997! Vom Gelben Blatt wurde Zeino-Mahmalat gefragt, ob er seine Arbeit oder Teile davon in der Dissertation von Dominic Stoiber wiedererkenne.

Seine Antwort: "Ich kann meine Stellen nachvollziehen und finde meine Sätze wieder." Und er meinte dazu: "ich hätte nie gedacht, dass sich die einmal in einer Dissertation wiederfinden."

So, somit dürfte doch alles klar sein! Ist es jedoch nicht: Die Prüfer der Universität Innsbruck entschieden in erster Instanz: Ja, Dominic Stoiber hat plagiiert. Dann kam der Senat der Universität Innsbruck, er entschied: Nein, Dominic Stoiber darf seinen Doktortitel behalten!

Und die Begründung des Senates ist so etwas an den Haaren herbeigezogen! Da geht es um die "Wesentlichkeit": 

Quelle: SPIEGEL ONLINE Dissertation über Arbeit des Vaters: Stoiber-Sohn darf Doktortitel behalten: Denn die österreichischen Regeln schreiben vor, dass die Uni-Prüfer nur von einer erschlichenen Leistung ausgehen können, "wenn in Täuschungsabsicht wesentliche Teile der Arbeit ohne entsprechende Hinweise abgeschrieben worden sind. Besagte Wesentlichkeit ist dann anzunehmen, wenn bei objektiver Betrachtung der Verfasser der Arbeit davon ausgehen musste, dass bei entsprechenden Quellenhinweisen die Arbeit nicht positiv oder zumindest weniger günstig beurteilt worden wäre, entsprechende Quellenhinweise also zu einem ungünstigeren Ergebnis (sprich: einer schlechteren Note) geführt hätten".

Diese Entscheidung des Senates ist eine glatte Lex Dominic Stoiber! Da wird nicht einmal abgestritten, dass Stoiber abgeschrieben hatte, aber es macht nichts aus, ob er abschreibt oder nicht, die Note sei die Gleiche!

Es gibt ein Werbevideo dieser Universität, da kommt auch das Wort "Zukunft" vor:


Hochgeladen am 30.04.2009 von Universität Innsbruck

Hat eine solche Universität noch eine Zukunft? Wer nimmt denn noch von dieser Universität verliehene Doktortitel ernst?

Da stellt sich doch die Frage: Was sind dann Doktortitel dieser Universität Innsbruck wert?

Und damit ja niemand sich über Details schlau machen kann, erklärt dieser Senat: Auf weitere Einzelheiten dürfe er nicht eingehen, und auch das entsprechende Gutachten dürfe er nicht veröffentlichen, da beides unter die sogenannte Amtsverschwiegenheit falle.


Da bleibt nicht nur mir die Spucke weg - bei soviel Frechheit!

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Schavan und immer noch kein Ende? - Blog von Kiat Gorina


Einige Monate wurde bundesweit geschwiegen - über die Bildungsministerin Prof. Dr. Schavan. Früher gab es Jäger und Sammler, heute gibt es andere Jäger. Die jagen kein Wild mehr, sondern Plagiatoren. Auch Frau Schavan wurde von solchen Plagiatsjägern gejagt.

Quelle: Plagiatsverdacht? - Dissertation von Annette Schavan 

Wer sich meinen Artikel durchliest - vor allem den Auszug eines Plagiatsjägers - wird auch zu dem Schluss kommen, dass hier abgekupfert wurde - nicht wortwörtlich, sondern es wurden einige Worte umgestellt, andere Worte weggelassen, manchmal auch Worte hinzugefügt.

Nun hat diese Republik ein Problem: Frau Schavan ist ja die Vertraute der Kanzlerin! Ist das vielleicht der Grund, dass die Springer-Presse versucht, sich auf die Plagiatsjäger einzuschießen? Und auf die Universität, an der Schavan vor dreißig Jahren ihre Doktorarbeit vorgelegt hat.

Quelle: DIE WELT Das Prominentenproblem der Ministerin Schavan

Also, eine fundierte Verteidigung schaut anders aus! Nur, auch die Redaktion der WELT hat ein Problem, wenn die Fakten für eine Täuschungsabsicht sprechen, dann gibt es eben nicht mehr viel zu verteidigen. Da wird versucht, auf Vertreter der Universität verbal einzuprügeln, aber die Redaktion der WELT ist sich zu fein, Textpassagen aus der Schavanschen Doktorarbeit mit anderen Quellen, die von Schavan nicht angegeben wurden, zu vergleichen! Warum wohl?

Weil solche Vergleiche zu ungunsten von Schavan ausgehen!

Und dann gibt es noch andere Veröffentlichungen, die quasi zur Entschuldigung anführen, das sei ja schon lange her, als Schavan ihre Doktorarbeit ablieferte.

Quelle: Asenta News Annette Schavan: Doktortitel und Ministeramt weg?:

Was jedoch in jedem Fall beachtet werden sollte, ist die Tatsache, dass die Arbeit von Annette Schavan aus dem Jahr 1980 stammt und insofern hinsichtlich der Zitierweise und der Arbeitsweise von der heutigen Zeit zum Teil abweicht.

Ich finde eine solche "Entschuldigung" als einen Schlag ins Gesicht der früheren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die korrekt gearbeitet haben. Und ein solcher Satz bedeutet ja, dass vor dreißig Jahren Wissenschaftler "anders" gearbeitet haben.

Das jedoch stimmt nicht. Das korrekte Zitieren von fremden Texten in einer wissenschaftlichen Arbeit wurde nicht erst neulich erfunden, das ist schon lange ein fester Bestand einer wissenschaftlichen Arbeitsweise!

Nicht die Arbeitsweise hat sich geändert, sondern die Verfügbarkeit von Textquellen. Und zwar nicht nur für Plagiatoren, sondern auch für Plagiatsjäger! Gäbe es das Internet nicht und damit den Zugriff auf viele Texte, wäre mancher "Doktor" nicht überführt worden.

Nehmen wir beispielsweise Dominic Stoiber, der von der Arbeit eines Drittsemesters abgeschrieben hat! So etwas ist doch oberpeinlich!

Und so gesehen, ist es sehr gut, dass es das Internet gibt. 

Was ist eigentlich eine Dissertation?

Schauen wir doch in Wikipedia nach: "Im Gegensatz zu einer Examens-, Magister- oder Diplomarbeit, die unter Anleitung von Hochschullehrern entsteht und im Regelfall nur den aktuellen Forschungsstand wiedergeben soll, ist die Dissertation oder Dissertationsschrift eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit, die in der Regel einen Wissenszuwachs beinhalten soll. Sie wird meistens unter Betreuung eines Professors oder Dozenten (traditionell Doktorvater, manchmal auch Doktormutter, eher „Mentor(in)“ oder „Betreuer(in)“) an einem Institut durchgeführt, kann aber auch „außerhalb“ der Universität angefertigt und extern eingereicht werden."

Halten wir fest: Eine Doktorarbeit ist eine wissenschaftliche Arbeit, die einen Wissenszuwachs beinhalten soll - auf den Punkt gebracht: Es geht um neue wissenschaftliche Erkenntnisse!

Und weiter schreibt Wikipédia: "Eine Dissertation soll belegen, dass der Kandidat selbständig wissenschaftlich zu arbeiten versteht. Sie muss im Regelfall neue Erkenntnisse zu dem gewählten Gegenstand enthalten und methodisch einwandfrei sein. Eine Dissertation ist im Normalfall also eine Forschungsarbeit. Wichtig zum Nachweis der Fähigkeit zum eigenverantwortlichen wissenschaftlichen Arbeiten sind auch die Kenntnis der relevanten Forschungsliteratur, der üblichen Arbeitsweise des Fachgebiets, das Ziehen belastbarer Rückschlüsse sowie die Einbettung der eigenen Arbeiten in den wissenschaftlichen Kontext."

Halten wir fest: Eine Dissertation ist der Nachweis dafür, dass der Doktorand selbständig forschen  kann. Und nicht Texte von anderen nachlabern kann und solche Textquellen dann verschweigt! Und gar noch beim Nachlabern verfälscht!

Ich denke, es brechen für manche Universitäten schwere Zeiten an: Die Zeiten, in Laberfächen einen Doktortitel nur mit Nachlabern zu ergattern, dürften vorbei sein. Künftig muss wirklich geforscht werden - und das ist gut so!


Veröffentlicht von MeineSchwesterGunter am 19.10.2012
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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Neues von Dominic Stoiber und seinem Doktortitel - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte Angela Böhm am 28.08.2012 in der Abendzeitung einen Artikel über Dominic Stoiber: "Auch Stoiber-Sohn bald ohne Doktor-Titel". Erinnern wir uns: Dominic Stoiber schrieb eine Dissertation und erhielt dafür von der Universität Innsbruck einen Doktortitel verliehen. 

Aber irgendwie scheint das Abschreiben und Plagiatieren bei den Stoiber-Kindern Dominic und Veronica üblich zu sein. Veronica hatte ja ihren Doktortitel von der Universität Konstanz verliehen bekommen. Dann stellte sich heraus, dass sie abgeschrieben hatte. 
Ihr wurde der Doktortitel aberkannt. 

Veronica klagte am Verwaltungsgericht gegen den Entzug des Titels und verlor. Ja, sie besaß sogar die Chuzpe, der Universität vorzuwerfen, sie sei nicht genügend "betreut" worden. Ich finde, das ist ein starkes Stück! 

Hätte sie doch zugegeben, dass sie gemogelt hat. Aber nein, nach dem Motto "Die andern sind schuld!" musste geklagt werden! 

Bei ihrem Bruder Dominic war es ähnlich. Angela Böhm schreibt: "Die Universität Innsbruck hat dem CSU-Kommunalpolitiker Dominic Stoiber (32), der auch als künftiger Landrat von Bad Tölz im Gespräch ist, in erster Instanz den akademischen Grad aberkannt. Im Plagiatsverfahren gegen ihn wurde ein Bescheid erlassen. Das bestätigte ein Sprecher der Universität gegenüber der AZ." 

Und sie fährt fort: "Stoiber soll dagegen Berufung eingelegt haben. Über die muss nun der Senat der Uni entscheiden. Erst dann ist der Entzug des Doktor-Titels rechtskräftig. Bis zum Herbst soll das Verfahren abgeschlossen sein. Insider gehen davon aus, dass der Senat den Bescheid der ersten Instanz nicht aufheben wird." 

Na, wie finde ich das? Meinen diese Abkömmlinge eines früheren Ministerpräsidenten, sie seien etwas Besseres?! Meinen sie wirklich, sie könnten sich alles erlauben? Es scheint wirklich so. 

Und was mich besonders stört, ist, dass über diese Causa Dominic Stoiber kaum berichtet wird! Hat ein früherer Ministerpräsident Stoiber immer noch soviel Einfluss, dass dem Mainstream einen Maulkorb verpasst wird? 

Wie mir eine Lehrerin erzählte, bekam sie einmal Schwierigkeiten wegen eines Schülers - dem Sohn eines Regierungsvizepräsidenten! Was war passiert? Sie hatte es  gewagt, dem Schüler - héute ist er ein hohes Tier beim Bundesverfassungsgericht - nur einen Dreier zu geben. Sie wurde von der Schulleitung ermahnt, dass sie künftig nur noch Einser und Zweier vergeben dürfe! Unglaublich - aber wahr! 

Quelle: Abendzeitung Auch Stoiber-Sohn bald ohne Doktor-Titel 

Weitere Informationen über Dominic und Veronica Stoiber


Hochgeladen von focusonline am 25.09.2009

Übrigens, Dominic Stoiber wechselte den Arbeitgeber. Jetzt ist er bei BMW und da trägt er keinen Doktortitel mehr: 

Quelle: BMW GROUP PRESS RELEASE
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Sonntag, 5. August 2012

Neues über Dominic Stoiber - Blog von Kiat Gorina


Wer Dominic Stoiber ist, das hat sich bundesweit herumgesprochen - ein Sohn des früheren Ministerpräsidenten Bayerns - Edmund Stoiber. Und bundesweit ist gewiss bekannt, dass die Universität Innsbruck prüft, ob Dominic Stoiber bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben hat - unter anderem von einer Arbeit eines Drittsemesters.
Quelle: Pressespiegel Dominic Stoiber 


Wie die Abendzeitung meldete, wechselte Dominic Stoiber seinen Arbeitsplatz: bisher hatte er einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit Pro Sieben/Sat1, seit neuestem ist sein Arbeitgeber BMW. Allerdings ist sein Arbeitsvertrag befristet. 


Und noch etwas ist neu: Dominic Stoiber hat bei BMW seinen Dpktortitel weggelassen. Immerhin, bis zum Herbst soll die Universität Innsbruck entschieden haben, ob Dominic Stoiber abgeschrieben hat oder nicht. 


Jedenfalls findet er bei BMW einen alten Bekannten: seinen Schwager Jürgen Hausmann - verheiratet mit der ältesten Tochter von Edmund Stoiber - Constanze. Es ist doch schön, wenn die Stoiber-Familie unter sich bleibt.


Veröffentlicht am 29.07.2012 von har11000

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Mittwoch, 13. Juni 2012

Mein Blog wird auch in den USA gelesen - Blog von Kiat Gorina


Da sprach mich heute ein Dorfbewohner an: "Du schreibst, dass dein komischer Blog in 100 Ländern gelesen wird. Woher willst du das wissen?" Dann erzählte ich ihm, woher ich das weiß und fügte hinzu: "Komm halt vorbei, dann zeig ich dir das."
Er brummte irgendetwas wie "Mal sehen ..." - aber heute abend stand er vor der Tür. Wir gingen in mein Büro. Erstaunt schweiften seine Augen über meine Bücherwand mit Fachliteratur. "Hast du das alles gelesen?" Ich nickte nur.
Gestern hatte ich "zufällig" einen Hinweis gefunden, dass mein Artikel über Dominic Stoiber und seiner Doktorarbeit über ein Portal in den USA verteilt wurde. Ich suchte das wieder heraus und zeigte es ihm:
pressabout.us
Konzentriert las er sich das durch und brummte mehrmals: "Das gibt es doch nicht!"
Ich ließ ihn brummen. Dann fragte er, was ich gegen den Dominic habe. "Ich habe nichts gegen ihn. Aber wenn er von einer Arbeit eines anderen komplett abschreibt, das finde ich unfair! Oder wie war es bei dir in der Schule? Wenn da einer abgeschrieben hat und der Lehrer hat es gemerkt?"
"Dann hat der einen Sechser und einen Verweis bekommen!" antwortete er spontan.
"Also, warum soll dann der Dominic eine Extrawurst gebraten bekommen?"
"Naja, eigentlich hast recht, aber er ist halt der Sohn vom Edmund ..." Dann redeten wir über den früheren Ministerpräsidenten Stoiber und seinen "Redekünsten" - da waren wir uns einig. Er gab zu, da hätte er lieber sein Maul gehalten ...
Hochgeladen von Metalforlive am 01.09.2006

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Samstag, 14. April 2012

Dominic Stoiber et al. - Wer hat sonst noch abgeschrieben - Blog von Kiat Gorina


Hierzulande ist es ja sehr ruhig geworden um die Plagiatoren, die sich in ihren vermeintlichen Doktorarbeiten mit fremden Federn schmückten oder es zumindest versuchten. Mir kommt es vor, als sei über diese Plagiatsfälle ein riesiger Mantel des Schweigens gelegt.
Nicht so in Ungarn: Da veröffentlichte HetVálast.hu einen langen Artikel "Wer hat sonst noch plagiiert?" Natürlich mit einem Foto von Karl-Theodor von und zu Guttenberg garniert.
Von den deutschen Plagiatoren wurden genannt:

  • Von und Zu Guttenberg, ehemaliger Bundesverteidigungsminister 
  • die Kinder Veronica und Dominic des bayerischen Altministerpräsidenten
  • Silvana Koch-Mehrin, ehemalige Vizepräsidentin des EU-Parlamentes
  • Chatzimarkakis, EU-Abgeordneter

Aber auch in Österreich gibt es Plagiatoren: Johannes Hahn, EU-Kommissar, vormals Minister für Bildung
Vielleicht soll dieser Artikel vom ungarischen Plagiatsfall ablenken - frei nach dem Motto: "Leute, was wollt ihr? Alle schreiben ab!" Nur, eine solche Entschuldigung ist nicht angebracht, abgeschieben ist abgeschrieben!
Und der österreichische Standard meldete zum ngarischen Staatschef Pal Schmitt: "Pal Schmitt schrieb Großteil seiner Doktorarbeit wortwörtlich aus dem Französischen ab."
Kein Wunder, wenn Bürgerinnen und Bürger Politiker nicht mehr ernst nehmen - sie sind zu einem lästigen Übel verkommen. Wozu brauchen wir überhaupt solche Politiker?
Veröffentlicht am 02.04.2012 von dapdvideo

Die Tiroler Tageszeitung berichtet, dass Dominic Stoiber aus einer Hausarbeit mit dem Titel "Deutscher Föderalismus" abgeschrieben haben könnte. Diese Hausarbeit entstand 1997 an der Universität Siegen. Mehr dazu am Ende des Artikels.

Freitag, 6. April 2012

Neues von Dominic Stoiber - Kopie von Drittsemester - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es DerWesten: Da wird behauptet, der Sohn Dominic vom bayerischen Altpräsidenten Edmund Stoiber habe bei seiner Doktorarbeit abgeschrieben - von der Semesterarbeit eines Drittsemesters.
Dieser Drittsemester hat auch einen Namen: Nils Zeino-Mahmalat, er stellte seinerzeit seine Arbeit ins Internet. Seine Arbeit stammt aus dem Jahr 1997! Vom Gelben Blatt wurde Zeino-Mahmalat gefragt, ob er seine Arbeit oder Teile davon in der Dissertation von Dominic Stoiber wiedererkenne.
Seine Antwort: "Ich kann meine Stellen nachvollziehen und finde meine Sätze wieder." Und er meinte dazu: "Ich hätte nie gedacht, dass sich die einmal in einer Dissertation wiederfinden."
Da wird die Frage laut: Wie kommt Dominic Stoiber an diese Semesterarbet aus dem Jahr 1997? Der Autor Zeino-Mahmalat dazu: "Das waren damals meine ersten wissenschaftlichen Gehversuche." Der Titel seiner Hausarbeit lautet: "Kompetenzverteilung im deutschen Föderalismus – Bund und Länder im Konflikt."
Und wie lautet der Titel der Doktorarbeit von Dominic Stoiber? "Die Föderalismusreform I der Bundesrepublik Deutschland: Beschreibung und Bewertung der Reform und eine Analyse der Bewährung in der Praxis anhand des Nichtraucherschutzes." Uff - welch ein langer Titel.
Irgendwie beschleicht mich ein Verdacht: Je länger der Titel einer Doktorarbeit, zmso größer der Verdacht, dass die Dissertation dann vielleicht wissenschaftlich gesehen "fragwürdig" sein könnte.
Und da gibt es den österreichischen Medienwissenschaftler Stefan Weber, der eine PlagScan-Analyse durchführte und behauptete, dass Dominic Stoiber aus der Hausarbeit des Drittsemesters Teile überommen haben.
Ich sage dazu nur: Peinlich, oberpeinlich! Nicht nur für Dominic Stoiber selbst, sondern auch für den Wissenschaftsbetrieb der Innsbrucker Universität. Da nützt es jetzt auch nichts mehr, dass die vier Exemplare von Stoibers Dissertation derzeit unter Verschluss sind.
Quellen: Google  Über 30 Zeitungen berichteten darüber
Ich frage mich auch: Was ist diese selbsternannte "Elite" für eine Spezies von Menschen? Halten sie die Mehrheit der Menschen für blöd? Oder was ist da los? Oder meinen Menschen wie Dominic Stoiber allen Ernstes, dass er als Sohn eines lanjährigen Ministerpräsidenten automatisch für die Politik taugt?
Die LINKEN im oberbayerischen Bezirkstag fordern, dass Dominic Stoiber abberufenwird! Diese Forderung kann ich durchaus nachvollziehen!


Hier kann jeder nachlesen, dass 14 Zeilen nahezu wortgleich sind. Aber das ist halt ein unglücklicher Zufall ;-) Irgendwie ist es doch gut, dass das Internet ein Elefantengedächtnis besitzt und jeden geistigen Furz aufbewahrt!
Oder gab ihm seine Schwester Veronica einen Tipp? Falls ja, war es ein schlechter: Ihr wurde ja mittlerweile der Dohtorgrad aberkannt:




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