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Samstag, 21. Juli 2012

GLOSSE: Aus der Kristallkugel - Über die Zukunft des Euro - Blog von Kiat Gorina

Meine besondere Kristallkugel hat mir manchmal einiges erzählt - meistens, wenn ich sie nicht beachtet hatte. Dann rollt sie mir einfach vor die Füße. So auch heute. Ich hob sie auf und schaute in die Kugel. Da sah ich zwielichtige Gestalten und ich bekam deren Gespräche mit.


Sehr bald erkannte ich, dass das Geldfälscher waren, ziemlich ganz oben an der Spitze des Geldfälscherrings. Einer brüllte laut: "Diese ganzen Blankopapiere für den Druck von Euros können wir wegwerfen! Die sind nichts mehr wert!"


"Wieso? Den Euro gibt es doch noch!" warf ein anderer ein.
"Aber nicht mehr lange! Unsere Mitbewerber fälschen schon keine Euros mehr! Wir haben den Trend verschlafen. Sogar die deutschen Wirtschafts Nachrichten drucken in der Schlagzeile: Keine attraktive Währung: Geldfälscher verlieren Interesse an Euro-Scheinen!" Und zeigte folgenden Artikel herum.


Ein Dritter: "Menschenskinder, da haben wir wirklich gepennt! Die andern werden über uns lachen!"
Ein anderer warf ein: "Wer liest schon diese Nachrichten. Die Deutschen sind doch so verblödet! Sie interessieren sich nicht dafür, gerade die Jugend hat nur ein Lieblingshobby - Shopping!"


"Nee, nee, sogar der FOCUS schreibt, dass der EURO nicht überleben wird! Da schaut her!" Und er ließ einen FOCUS-Artikel herumgehen: Stefan Homburg im Interview „Der Euro hat keine Überlebenschance“... 


Alle die diesen Artikel lasen, bekamen Schweißperlen auf der Stirn. Die Angst überfiel sie. Nackte Existenzangst! Wenn der Euro nichts mehr wert ist, was sollen sie dann fälschen? "Aber es wird nicht so schnell bergab gehen mit dem Euro - das dauert noch, da können wir noch unseren Reibach machen!"


Ein anderer schüttelte den Kopf und zeigte auf eine Ausgabe der WELT mit der Schlagzeile "Die Schweiz bereitet sich auf den Euro-Crash vor"


Dann murmelten alle gemeinsam: "Wenn schon die Springerpresse so etwas schreibt, dann muss es sehr schlimm mit dem Euro ..." und senkten die Köpfe.


Dann erlosch meine Kristallkugel. Aus welcher Zeit hatte meine Kugel berichtet. Verwirrt gab ich in Google schweiz euro crash ein - und da wurde auch der Artikel in der WELT aufgeführt - vom 6. Juli 2012. Verdammt! Hat meine Kugel gar nicht aus der Zukunft berichtet? War das die knallharte Wirklichkeit?!


Da flackerte meine Kugel noch mal kurz auf, ich nahm sie in die Hand. Was sah ich? Die Kanzlerin stellt ihr Buch vor! Dann verlosch meine Kugel gleich wieder, das kann ich verstehen, sie wollte wohl dieses Buch nicht sehen. Hat meine Kugel wieder aus der Wirklichkeit berichtet?


Ich suchte in den Nachrichten. Und was fand ich? Eine Meldung vom Stern:
Quelle: stern.de Merkel über deutsche Sorglosigkeit verwundert


Jawohl, Merkel ist beunruhigt. Sie fragt sich: Wovon will Deutschland in zehn Jahren leben? Au Backe, wenn das die Kanzlerin selbst nicht weiß?


Ist das der Grund, dass meine Kristallkugel nichts mehr aus der Zukunft bringt? Weil dieses Deutschland  - regiert von Merkel - keine Zukunft mehr hat? Hat Thilo S. doch recht, wenn er behauptet: Deutschland schafft sich ab! Hat sich Deutschland selbst abgeschafft? Merkel hat Wissenschaftler befragt und deren Antworten in ein Buch zusammenschreiben lassen. 


Und außerdem: Frau Merkel hat doch einen Amtseid geschworen - schon zweimal! Auch das letzte Mal hat sie ihn abgelesen - kann sie ihn immer noch nicht auswendig?
Hochgeladen von iovialis am 29.10.2009

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Mittwoch, 13. Juni 2012

GLOSSE: Niebels Teppich - Wie es wirklich war - Blog von Kiat Gorina


Da hat Sepp Aigner einen Artikel über den Entwicklungsminister Dirk und seinem Teppich veröffentlicht. Da ich ja über eine allwissende Kristallkugel verfüge, befragte ich meine Kugel.
So erfuhr ich, dass alles ganz anders war! Und auf meine Kristallkugel ist Verlass! Sie hat ja auch ein Prüfsiegel von der magischen Abteilung der Stiftung "Eso-Test" erhalten!
Meine Kristallkugel ließ mich einen Blick werfen in eine Tagung eines geheimen Ausschusses, der stets ohne Beisein von linken Abgeordneten tagt. Dort wurde vom Geheimdienst und vom Minister zu etwaigen Vorwürfen Stellung bezogen:



  1. Die Reise des Ministers war rein dienstlich. Grund: Dem BND war zu Ohren gekommen, dass in Afghanistan besondere Teppiche geknüpft werden, bei denen steganografische Symbole hineingewebt werden. Damit werden am Internet vorbei geheime Botschaften verbreitet. Dahinter steckt der Versuch von Terroristen, die Weltherrschaft zu erlangen.
  2. Niebel erklärte sich in selbstloser Weise - wie es seine Art ist - bereit, als verdeckter Ermittler in Afghanistan Kontakt mit der Teppich-Mafia aufzunehmen und für rein dienstliche Zwecke einen solchen Teppich mit geheimen Botschaften zu erwerben. Um keinen Verdacht zu erregen, tritt er als Privatmensch auf.
  3. Wie allgemein bei Geheimdiensttransaktionen üblich, kann auf Randbedingungen wie Herstellbedingungen eines solches Teppich keine Rücksicht genommen werden. Etwaige Vorwürfe in diese Richtung sind völlig abstrus.
  4. Da es sich bei dem erworbenen Teppich um ein Beweisstück handelt, musste dieser Teppich unter allergrößter Geheimhaltung mit einer BND-Maschine nach Berlin geflogen werden. Damit wurde verhindert, dass dieser Beweis eventuell von Beobachtern dieser Mafia ausgetauscht wird.
  5. Um die Teppich-Mafia in Sicherheit zu wiegen, wurde dieser Teppich am Zoll vorbei geschleust und in die Privatwohnung des Ministers gebracht. Andernfalls wäre das gesamte Projekt gefährdet gewesen.
  6. Als unbequeme Schreiberlinge der Linkspresse erfuhren, dass dieser Teppich nicht verzollt wurde, konnte natürlich nicht der Minister selbst die Zollgebühren bezahlen. Er trat ja als reicher Teppichkäufer auf und wurde von der Teppich-Mafia beobachtet. Also musste er sich den Gepflogenheiten des Herkunftlandes anpassen und seine "Diener" zum Zoll schicken.
  7. Vor dem Bundestag konnte der Minister natürlich nicht die wahren Hintergründe offenbaren. Er nahm selbstlos in Kauf, als "Schnäppchenjäger" verdächtigt zu werden. 
  8. Zum Vorwurf, der Minister sei ein Schnäppchenjäger: Der Minister setzte sich bereits in der Vergangenheit selbstlos für ähnliche geheime Aktionen ein, um Schaden von Deutschland abzuwehren.
  9. Zum Vorwurf: "Arroganz der Macht": Dieser Vorwurf ist völlig abwegig. Im Gegenteil: Der Minister hat sich aufgeopfert, um dieses Beweisstück für Machenschaften von Terroristen für den BND zu erwerben.
  10. Die Linkspresse mag den Minister als "Schnäppchenjäger" beschimpfen - in Wahrheit gelang es dem BND, lange Zeit unter Beobachtung stehende Mitglieder einer terroristischen Vereinigung zu überführen. 

Der Minister hat sich in selbstloser und altruistischer Weise für die Sicherheit Deutschlands eingesetzt und es wird deshalb vorgeschlagen, ihn mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen! Allein um den nicht zu beweisenden Vorwürfen der linkslastigen Presse den Nährboden zu entziehen.
Alle anwesenden Abgeordnete standen auf und klatschten Beifall!
Dann verlöschte meine Kristallkugel. Ich war verwirrt. Wem soll ich glauben?

Veröffentlicht am 13.06.2012 von flashbertz

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Donnerstag, 8. September 2011

GLOSSE: Aus der Zukunft: Röschen, Mutti und die Bilderer - Blog von Kiat Gorina

Heute rollte mir wieder die Kristallkugel vor die Füße, mein Kater Murrli hatte mit ihr gespielt und sah mich auffordernd an. Er signalisierte mir: "Schau mal die Kugel an, da drin tut sich was!"

Also nahm ich die Kristallkugel in die Hand und schaute - ich sah in den Konferenzraum der Bilderer. Wer die Bilderer noch nicht kennt, sollte vorher das Kapitel "In Frankfort" lesen, damit er auf dem Laufenden ist, was die Bilderer angeht.