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Montag, 14. Januar 2013

Diese Republik subventioniert Krebs - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es den Ort Allerdorf in Niedersachsen, nur 27 Häuser, aber 10 (in Worten: zehn!) Krebserkrankungen in neun Häusern! Also in jedem dritten Haus ein Krebsfall! Was hat diese Krebserkrankungen ausgelöst? Die Antwort: Leitungsrohre aus Kunststoff, genaugenommen PE100. Das ist auch der Kunststoff, aus dem Leitungsrohre für Trinkwasser hergestellt und eingesetzt werden!

Was wurde in Allerdorf mit solchen Rohren befördert? Lagerstättenwasser! Dieses Wasser entsteht bei der Förderung von Erdgas! Seit Beginn der 1990-er wird dort Erdgas gefördert, dabei fällt giftiges Abwasser an, es wird durch solche PE100-Leitungen zur Entsorgung abgepumpt. Und dieses Lagerstättenwasser enthält Benzol, ein Stoff, der Krebs verursacht!

Und diese Kunststoffrohre sind für Stoffe wie Benzol so durchlässig wie ein Sieb, das hochgiftige Benzol gelangt nach außen und damit ins Grundwasser und damit ins Trinkwasser!

Bis vor lurzem wurde diese Erdgasförderung sogar noch subventioniert! Mit Steuergeldern! Das bedeutet, die Erkrankten mussten selbst für den Krebs bezahlen! Das erinnert mich an die Zeiten der unheiligen Inquisition der Kirchen: Wenn da ein Mensch der Hexerei bezichtigt, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, mussten die Hinterbliebenen für die Kosten dafür aufkommen.

Offensichtlich hat sich bis heute nicht viel geändert. Heute gibt es kaum noch Hexenverfolgungen - von wenigen Ausnahmen abgesehen wie Hexenjagd in Bayern: Behörde zwingt Schriftstellerin tödliches Wasser zu trinken, aber das Grundprinzip bleibt: Die Opfer eines Umweltskandales werden gezwungen, diesen Umweltskandal mit ihren Steuern zu finanzieren!

Und wer ist der Henker in diesem Fall? RWE - einer der vier großen Energiekonzerne in Deutschland. RWE fördert Erdgas! Dabei entsteht dieses giftige Abwasser. RWE leitet deses giftige Abwasser durch PE-Rohre. Dabei dringt hochgiftiges Benzol nach außen und ins Erdreich ...

Vom BR gab es dazu eine Reportage:

Quelle: BR Umweltskandal durch Erdgasförderung

Und ihr könnt auch eine PDF-Datei herunterladen - nur für den privaten Gebrauch: Umweltskandal durch Erdgasförderung. Wen das interessiert, sollte sich das herunterladen - wer weiß, wann solche brisanten Infos "depubliziert" werden?!


Hochgeladen von ARD am 31.01.2012

Ein weiterer Umweltskandal - in Niedersachsen! Wer kann und will da noch diese CDU wählen?


Hochgeladen von popscenede am 14.01.2011

Die Verantwortlichen bei RWE stellen sich dumm! Aber schon bei den alten Römern gab es einen Grundsatz: "Unkenntnis schützt vor Strafe nicht!".

Und wenn Benzol in PE-Rohren von innen nach außen dringt, dann kann es umgekehrt von außen nach innen dringen! Es gab ja schon Fälle, da führten Trinkwasserleitungen aus PE-Kunststoff an Tankstellen vorbei. Der Boden um die Tankstelle war mit Benzol verseucht - wenig später auch das Trinkwasser!

In der Fachliteratur ist zu lesen:

Im Boden sollte PE nicht mit Benzin oder ähnlichen Chemikalien in Berührung kommen. Durch thermische Bewegungen im teilkristallinen Gefüge können Benzin, Benzol,  Lösungsmittel, chlorierte Kohlenwasserstoffe u. ä. von außen durchdiffundieren, d. h. die Rohrwand durchdringen und die Wasserqualität beeinflussen, obwohl das Rohr unter Druck steht.

Quelle: Soiné, Klaus Joachim: Handbuch für Wassermeister - Wissenwertes für den Betrieb von Wasserversorgungsanlagen, Oldenbourg Industrieverlag, 1998. S. 177f

Hier zeigt sich, wie lebensgefährlich PE-Rohre sein können, wenn mit ihnen Trinkwasser transportiert wird und die Rohre in belasteten Böden liegen. Und belastete Böden gibt es heutzutage fast überall, auch auf dem freien Land, wenn Böden durch Pestizide wie Roundup verseucht werden.
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Samstag, 27. Oktober 2012

Stern - Stuttgart - Streit - S21 - s'Megaprojektle - Blog von Kiat Gorina


Kaum regieren die Grünen im Ländle als Doppelpack - der grüne Ministerpräsident Kretschmann und der grüne Oberbürgermeister Kuhn - ja, plötzlich fällt einigen Redaktionen des Mainstream ein, dass in den Regalen und Schränken brisantes Material zum Monsterprojekt S21 liegt. So auch beim Stern:

Da veröffentlichte Arno Luik einen Artikel "S21 weniger leistungsfähig als der alte Kopfbahnhof". Soso, haben die S21-Kritiker doch recht! Und was ist mit den üppigen Millionen der EU, die mit der Begründung flossen, weil der neue unterirdische Monsterbahnhof angeblich viel effizienter sei als der Kopfbahnhof. 

Und jetzt schreibt der Stern, dass das alles nicht stimmt! Das Gegenteil ist der Fall: Der jetzige Kopfbahnhof atbeitet viel besser als ein unterirdischer Bahnhof. Ich zitiere:

Für den Physiker Christoph Engelhardt, der die dem stern vorliegenden Dokumente wissenschaftlich ausgewertet hat, stellt S 21 keinen Aus-, sondern einen Rückbau dar. Dem stern sagte der einstige Befürworter des Bauprojekts: "S 21 wird niemals leisten können, was den Bürgern versprochen wurde." Und weiter: "S 21 ist der größte technisch-wissenschaftliche Betrugsfall der deutschen Industriegeschichte."

Da frage ich mich, wieso wird dann dieser Wahnsinn nicht sofort gestoppt?! Was muss denn noch passieren?

Wahrscheinlich müssen schlimme Unglücksfälle erst geschehen, müssen die Stuttgarter Mineralquellen vergiftet sein, bevor die geldgierigen "Macher" einsehen, dass dieser Bahnhof nie gebaut werden kann.

Quelle: stern.de S21 weniger leistungsfähig als der alte Kopfbahnhof

Diesen Link entnahm ich Julianes Webseite ebenerdig, da findet ihr viel Literatur über S21!


Hochgeladen von Bonatz21 am 20.04.2011