Dienstag, 17. September 2013

So machen sich die Jobcenter besonders unbeliebt ...

Da erhob sich die Dauerschwadroneuse aus ihrem bundeseigenen Chefsessel in ihrem Ministerium und schwadronierte bei Günther Jauch - unter anderem darüber, dass 50 Euronen mehr pro Monat für Hartz-IV-Bezieher auf keinen Fall gingen. Grund: Dann wälzen und suhlen sich die Hartz-IV-Bezieher in der sozialen Hängematte. Diese Frau muss es ja wissen oder sie will es gar nicht wissen. 

So manches Jobcenter nimmt sich die Dienstherrin als Vorbild, hier ein Auszug:

Rosenheim: Familie ohne Geld

Da gibt es eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien, es sind verfolgte Christen aus Aleppo, sie mussten acht Tage lang auf den Scheck aus dem Jobcenter warten. Da musste erst eine andere Behörde bei der Chefin im Jobcenter protestieren, erst dann kam einen Tag später der Scheck! Und das Allerschönste: Die Urlaubsituation sei schuld und es gebe immer mehr solche Fälle!

Hallo, geht's noch? Wozu leistet sich jedes Jobcenter einen Chef oder eine Chefin? In jedem Betrieb gibt es eine Urlaubsplanung - die Deutsche Bahn ausgenommen. Was machen die Sachbearbeter eigentlich den ganzen Tag - außer Menschen zu schikanieren?!

Was wäre gewesen, wenn diese Flüchtlingsfamilie nicht privat Hilfe bekommen hätte?! Hätte sie dann betteln müssen? Wo bleibt denn im urchristlichen Bayern, in dem die Christliche und Soziale Union wieder eine Mehrheit eingefahren hat, die tätige Nächstenliebe - vor allem gegenüber christlichen Schwestern und Brüdern?! Alles nur Heuchelei und nichts dahinter?

Quelle: OVB online Urlaub im Jobcenter: Familie ohne Geld: "Es tut uns sehr leid", entschuldigt sich Armin Feuersinger, Geschäftsführer des Rosenheimer Jobcenters, "wegen der Urlaubssituation und der gestiegenen Zahl von derartigen Fällen hatte sich die Bearbeitung leider verzögert."

Ferdinandshof: Junge Mutter verzweifelt am Jobcenter

Da gibt es eine dreißigjährige Mutter, sie arbeitete vor der Geburt ihrer Tochter als Altenpflegerin - natürlich nur befristet. Während ihrer Elternzeit lief ihr Arbeitsvertrag aus. Dann häuften sich Schulden auf Schulden. Sie erhielt keinerlei Hilfe vom Jobcenter - im Gegenteil: Das Jobcenter forderte Zahlungen von ihr zurück! Grund: Ihr wurde Geld überwiesen und das Amt hatte übersehen, dass sie bereits einen Vorschuss bekommen hatte! Verdammt noch mal! Wenn die Sachbearbeiter zu dämlich sind, die Zahlungen an eine Bedürftige zu überblicken, dann können sie wegen des Verschuldens des Jobcenters das Geld nicht von einer Bedürftigen fordern, die weit unter der Armutsgrenze leben muss!

Die junge Frau wollte Geld für neue Möbel. Die kriegt sie nicht, nur neue Möbel, die ihr Kind baucht! Was sind denn das für weltfremde Bestimmungen? Soll die junge Mutter ihr Baby auf dem Fußboden wickeln? Oder was?

Diese Auswüchse einer wild gewordenen Behörde sprich Jobcenter gäbe es nicht, hätten wir längst ein bedingungsloses Grundeinkommen! Da bräuchte eine junge Mutter sich nicht mit sturen Sachbearbeitern herumärgern, sondern sie könnte jeden Monat frei über das Grundeinkommen verfügen und zusammen mit ihrer Tochter ein menschenwürdiges Leben führen!

Außérdem könnte der Staat viel Geld sparen, weil dann viele der Sachbearbeiter in den Jobcentern überflüssig sind. Da werden dann nur die wirklich sozial eingestellten Kräfte für Sonderfälle wie Behinderte und chronisch Kranke gebraucht!

Quelle: Nordkurier Ärger mit dem Jobcenter Junge Mutter verzweifelt am Amt: Acht Cent auf dem Konto, kein Brot mehr im Haus und der Monat ist noch lang. Das ist der Alltag einer jungen Mutter. Sie weiß nicht, wie sie da raus kommt. Eigentlich weiß sie auch gar nicht so recht, wie sie da reingekommen ist in diese anscheinend ausweglose Situation.

Neckar-Odenwald-Kreis: Kein Schul-Cello vom Jobcenter

Wie hanebüchen und weltfremd die Sozialgesetze sind, zeigt folgender Fall: Da geht ein Junge auf ein Musikgymnasium. Für den Unterricht braucht er ein Cello. Es gibt Schul-Cellos. Dafür verlangt die Schule 90 Euronen pro Halbjahr! Das Jobcenter verweigerte die Kostenübernahme. Von wegen Teilhabe am kulturellen Leben! Der Streit ging bis zum Bundessozialgericht und die Richter gaben dem Jobcenter Recht. Grund: Die Teilhabeleistungen seien nur für außerschulische Leistungen vorgesehen!

Quelle: SWR Bundessozialgericht - Kein Schul-Cello für Hartz-IV-Kind vom Jobcenter: Zwar muss die Behörde Kinder aus Hartz-IV-Familien bei der Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft unterstützen. Darin sei die Leihgebühr für ein Musikinstrument aber nicht eingeschlossen, so die Richter.

Was lernen wir daraus? Kinder, deren Eltern Hartz-IV-Bezieher sind, sind von vorneherein abgestempelt. Sie sollen nie der Armutsfalle entkommen. Dieses Bildungspäckchen ist eine Mogelpackung. Das passt ja zu dem traurigen Fall, da wollte ein Jobcenter eine Schülerin daran hindern, ihr Abitur zu machen. Ihre Mutter war darüber derart verzweifelt, dass sie einen Selbstmord versuchte.

Quelle: Jobcenter Konstanz treibt verzweifelte Mutter zum Selbstmordversuch: Aber diese fleißige und intelligente Schülerin hat einen "Makel": Ihre Mutter ist alleinerziehend und "Aufstockerin"! Also auf die Zahlungen des Jobcenter Konstanz angewiesen! Und eben dieses Jobcenter schwingt die große Hartz-IV-Keule! Um die Schülerin daran zu hindern, dass sie Abitur macht. Schikanen über Schikanen, das endet dann mit einer Totalsanktionierung der Bezüge durch das Jobcenter! Eine Eilklage am Sozialgericht hat Erfolg - das Jobcenter Konstanz muss die Totalsanktionierung zurücknehmen!

Darüber gibt es keine Talkshow! Die Fernsehgewaltigen sollten mal solche erschütternde Fälle in den Talkshows öffentlich ausbreiten. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen wissen, welch Schikanen und Willkür sie zu erwarten haben, wenn sie zu Hartz-IV-Beziehern abgestempelt werden. Und das kann jedem Bürger passieren. Derzeit fegt ja ein Tsunami mit Entlassungen quer durch diese Republik, da wird es wieder viele treffen! 

Einerseits werden alle Bürger dieser Republik gezwungen, an die GEZ monatlich zu zahlen, andererseits haben wir kaum oder gar keine Möglichkeiten, das Programm der öffentlich-rechtlichen Sender zu beeinflussen.

Denken wir beispielsweise an den letzten Sonntag, an die Talkshow des Günter Jauch. Sogar die regierungsfreundliche WELT musste darüber lästern:

Quelle: WELT Von der Leyen erlebt ihren Steinbrück-Moment: Am Ende blieb den Tontechnikern im Studio von Günther Jauch nur noch übrig, die Mikrofone der Gäste einfach abzudrehen.

Diese Sendung war die reinste Stromverschwendung! Diese Sendung war oberpeinlich für die Fernsehgestalter! Was glaubt ihr eigentlich, wofür die GEZ-Zahler zahlen? Für so einen Mist? Wohl kaum!

Und wir alle können sehr viel dagegen unternehmen: Wir können solche Sendungen einfach nicht mehr ansehen, bis die Quoten in den Keller rauschen.

Wir können empörte Briefe an die Sender schreiben!

Wir können fordern, über welche Themen gesprochen werden soll!

Schließlich finanzieren wir jede Sendung - über die Zwangsabgabe an die GEZ! Und wie spricht der Volksmund? 
Wer zahlt schafft an!


Veröffentlicht am 16.09.2013 von fred ultra

Aber seien wir gnädig mit Frau von der Leyen. Wie die Intensivstation von EXTRA3 des NDR feststellte, ist Frau von der Leyen sehr, sehr krank:


Veröffentlicht am 05.10.2012 von ARD

Übernommen von Over-Blog

1 Kommentar:

  1. Da gehört sie hin die Dauerschwadroneuse: in die Geschlossene!

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