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Donnerstag, 9. Mai 2013

Schuldenkrise in Europa - Denn sie wissen nicht, was sie tun - Blog von Kiat Gorina

Wer weiß nicht, was er oder sie tut? Sogenannte Starökonomen wie beispielsweise Kenneth Rogoff und Carmen Reinhart - Rogoff war früher Chefökonom beim IWF und Reinhart seine Stellvertreterin beim IWF - dem internationalen Währungsfond. Beide veröffentlichten eine Studie "Growth in a Time of Debt", da befassen sie sich mit dem Wachstum und der Staatsverschuldung. 

Quelle: American Economic Review Growth in a Time of Debt

Reinhart ist Co-Autorin an der renommierten Harvard-Universität. Also stimmen die Ergebnisse dieser Studie. Diese Studie ist ja auch garniert mit vielen bunten Grafiken, das muss ja stimmen. Auf nur sechs Seiten kommen die Autoren zum Ergebnis: Wenn die Staatsverschuldung 90 % des BIP (Bruttoinlandsprodukt) übersteigt, bricht das Wachstum ein!

Das war natürlich ein Warnschuss für viele Wachstumsprediger - gerade in der EU. Und eine einfache Regel: Mehr als 90 % Schulden, das bedeutet kein Wachstum mehr! Kein Wachstum mehr! Das war ja ein Schock für die EUrokraten! Diese EU hat ja einen Gott oder besser Götzen, den sie rund um die Uhr anbetet: sein Name heißt WACHSTUM!

Und schon wurden rigide Sparprogramme gestartet - vor allem in den hoch verschuldeten südlichen EU-Ländern. Und mit diesen Sparprogrammen wurde das Wachstum behindert, nicht gefördert. Die Wirtschaftskrise, die seit drei Jahren dauernde Rezession, trifft jetzt auch Deutschland, vor allem die Autohersteller in Deutschland. Der Absatz von deutschen Autos in den südlichen EU-Ländern ist eingebrochen.

Und das Tollste kommt noch: Andere Wissenschaftler stellten fest, dass das Ergebnis 90 % Schuldengrenze auf Rechenfehlern beruht. Die Autoren dieser Studie geben das sogar zu - sprechen allerdings von Anwendungsfehlern bei Excel. Sogar WELT berichtet über diese traurige Wahrheit:

Quelle: DIE WELT 18.04.13 Rogoff-Studie Europas Sparpolitik sitzt bösem Rechenfehler auf

Und die Sendung Monitor griff diesen Skandal ebenfalls auf:


Veröffentlicht am 03.05.2013 von Mario Schlüns

Das müssen wir uns mal vorstellen: Da geben zwei angeblich renommierte Ökonomen eine Studie heraus, in der sie vorschreiben, dass die Verschuldung immer unter 90 % bleiben muss. Und unsere Politiker plappern das nach - auch die Kanzlerin der Deutschen und ihr Finanzminister plappern. Und die Politik fährt die EU wirtschaftlich an die Wand.

Und zerstört die Zukunft von vielen Millionen Europäern: In Spanien ist jeder zweite Jugendliche ohne Ausbildungsplatz, ohne Arbeit!  Was haben diese Starökonomen nur angerichtet?

Und was passiert? Merkel und ihr Finanzminister wollen so weiter wurschteln. Ja, diese beiden können nur wurschteln! Und die betroffenen europäischen Völker? Wie lange lassen sie sich diese Inkompetenz gefallen? In Italien gibt es die 5-Sterne-Bewegung des Beppe Grillo. Grillo bezeichnet solche Politiker als verhaltensgestört, weil sie sich anmaßen, über Dinge zu entscheiden, von denen sie absolut nichts verstehen!

Was machen wir mit solchen Politikern? Wir schicken sie nach Hause! Die nächste Bundestagswahl in vier Monaten ist eine gute Gelegenheit!

Können wir künftig diesen Ökonomen überhaupt noch glauben? Nein, wir tun gut daran, deren Dampfblasen genau nachzurechnen! Auch wenn deren Studien von Harvard kommen! Das zeigt wieder einmal, dass diese selbst ernannte Elite sich selbst zerstört - durch die eigene Unvernunft!

Das alles erinnert mich an einen weiteren Skandal, den Skandal um eine Formel des David Dr. X. Li. Eine Formel, die - wie sich zu spät herausstellte - von Analysten zweckentfremdet wurde, um irgendwelche Bankpaiere zu bewerten. Schon damals sträubten sich anderen Wissenschaftlern die Haare. Am 13. März 2012 schrieb ich u. a.: Erinnern wir uns, 2008 gab es eine globale Finanz- und Wirtschaftskrise. Und schuld daran sollte eine mathematische Formel sein, die sich ein Dr. David X. Li ausgedacht hatte. Und zwar schon im Jahr 2000. Da veröffentlichte er im "Journal of Fixed Income" eine sogenannte Copula-Formel: ... Und bereits 2001 warnte der Mathermatiker Paul Embrechts von der ETH Zürich davor, diese Formel arglos auf die Risiken von Krediten anzuwenden. Ja, er warnte davor, dass mit der Anwendung dieser Formel gar die Wirtschaft geschädigt und eine Krise herbeigeführt werde.

Quelle: Finanzkrise 2008 - eine "mathematische" Kriegsführung von Chinas Triaden

Joseph P. Farrell konstruierte damit einen Fall von Kaltem Krieg Chinas gegen den Westen. Ich persönlich halte nichts von dieser Idee. Grund: Die Ökonomen von heute sind offensichtlich so dumm, dass sie nicht einmal Excel korrekt anwenden - geschweige eine mathematische Formel richtig einsetzen können.

Und solche Nulpen beraten unsere Politiker! Da kann doch nur Blödsinn herauskommen!


Veröffentlicht am 05.09.2012 von TheByteShowChannel

Donnerstag, 2. Mai 2013

GLOSSE: Schäubles Schimpfkanonaden und der Dreck vor der eigenen Tür - Blog von Kiat Gorina


Der Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble schimpft gerne, zum Beispiel auf die Griechen: 


Hochgeladen am 14.12.2011 von EndzeitreporterMcM

Und Schäuble glaubt auch nicht, dass auch Europa eine Rezession droht - auch nicht 2012! Und auch nicht 2013! Dabei steckt Europa seit über drei Jahren in einer Rezession - eine, die sich gewaschen hat:


Hochgeladen am 18.02.2012 von Bankokratie

Und wer hat Zypern wirklich gerettet? Wieder einmal die Sparer! Und was haben die Kanzlerin und der Finanzminister erzählt?


Veröffentlicht am 22.03.2013 von Demoband

Ja, da müssen wir uns doch fragen: Wozu leistet sich Deutschland einen Bundesfinanzminister? Eigentlich sollte er sich um die Finanzen des Bundes kümmern, zum Beispiel auch um Steuereinnahmen. Und eine der größten Steuereinnahmen ist die KfZ-Steuer. Ja, da gab es eine Föderalismus-Reform, daran war Soitzenpersonal beteiligt, wie Münterfering und Stoiber. 

Über diese Föderalismus-Reform schrieb der Stoiberfilius Dominic gar eine Doktorarbeit - an der Universität Innsbruck. Ganz koscher ging es bei dieser Doktorarbeit nicht zu. Gerüchte behaupten, die Universität Innsbruck habe den Doktortitel aberkannt. Und Sohn Dominic habe dagegen geklagt.

Aber Genaues weiß man nicht.

Aber eines ist sicher: Bei der Föderalismus-Reform wurde festgelegt: Ertrags- und Verwaltungshoheit für die KfZ-Steuer liegt seit 2009 allein beim Bund! Und nicht mehr bei den Ländern! Dafür bekommt der Bund pro Jahr über 8 Milliarden Euronen. 

Aber eines haben diese Reformer offensichtlich vergessen: den Verwaltungsaufwand! Macht nichts, da werden Planstellen geschaffen - über 1.700 neue Planstellen! Schließlich soll mit der Reform gespart werden! Aber die müssen auch besetzt werden! Womit? Mit Beamten, die bei der Bundeswehr überflüssig wurden - es gab ja auch eine Bundeswehrreform! 

Aber die wenigsten Bundeswehrbeamten wollten ins Finanzfach wechseln. Außerdem müssten sie da extra in Sachen Kfz-Steuer geschult werden! Und das kostet Zeit und Geld! Nun, wenn die ehemaligen Bundeswehrbeamten nicht wollen, da gibt es doch VIVENTO! 

VIVENTO? Noch nie gehört? Ja, diese Gesellschaft wurde ins Leben gerufen, als die Post privatisiert wurde. Da wurden viele Beamte beschäftigungslos. Aber ein Beamter muss beschäftigt werden, also wurden solche früheren Post-Beamten in VIVENTO gesteckt. Spötter erklärten die Abkürzung VIVENTO mit "Wie wenn tot!"

Und eben diese Gesellschaft soll in die Bresche springen, denn ab 2014 ist der Bund allein für die KfZ-Steuer verantwortlich! 2014? Ja, aber das ist ja schon nächstes Jahr! Stimmt! Da wird ein Heulen und Zähneklappern anbrechen!

Ja, da sollte der deutsche Bundesfinanzminister mal endlich vor der Tür seines Bundesfinanzministeriums kehren - viel Zeit hat er nicht mehr. 

Quelle: Süddeutsche.de Bund fehlt Personal zum Einzug der Kfz-Steuer

Apropos VIVENTO: Mitarbeiter dieser Gesellschaft traf ich auch mal, als es wieder Probleme mit der Freileitung zu meinem Hof gab. Und was machten diese beiden? Einer war mit einer Liste bewaffnet, der andere mit einem Akkubohrer. Und was machten sie? Bohrten sie die Leitung an? Nein, sie bohrten in jeden Masten vier kleine Löcher, und dann wurden Schilder mit Ziffern von 1 bis 7 angeschraubt. An jedem Mast ein Schildchen.

Ich wagte es dann zu fragen, wozu das gut sein soll? Antwort: Wir haben festgestellt, dass bei der Bearbeitung der Fehlerprotokolle für meine Leitung es Probleme gab, weil die Nummer des Mastes nicht eingetragen werden konnte. Also wurde VIVENTO beauftragt, für die richtige Beschilderung und Vernummerung zu sorgen!

Die Minderqualität der Leitung wurde damit nicht beseitigt! Aber die Götter waren mir gnädig: Ein Traktorfahrer "vergaß", seine hochkant gestellte Heuspinne einzufahren und riss die Freileitung herunter. Dann musste die Telekom eine Firma beauftragen, die dann eine neue Leitung legte. Aber diese Firma war nicht VIVENTO - wer weiß, was die angestellt hätte.

Und wer weiß, was nächstes Jahr auf uns zukommen wird. Sollte da wirklich VIVENTO mitmischen. Werden dann alle Kfz-Gebühren "vernagelt"?
Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 7. April 2013

Putin führt Chefred des WDR vor - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns: Seit Januar 2013 gibt es die Haushaltsabgabe für jeden Haushalt in dieser Republik! Eingezogen wird diese Abgabe von der GEZ. In meiner Glosse GLOSSE: GEZ und kein Ende schrieb ich unter anderem:

Ab Januar 2013 wird alles anders: Da muss jeder Haushalt achtzehn Euronen jeden Monat bezahlen - ob die Mitglieder des Haushaltes öffentliche Sender schauen oder nicht. Pro Haushalt ist diese Haushaltsabgabe fällig! So wie die Müllgebühr!

Aber zwischen GEZ und Müll gibt es Unterschiede: Bei der Müllabfuhr wird wenigstens ein Haushalt von überflüssigem Müll befreit, aber bei den GEZ-Gebühren muss ein Haushalt auch für geistigen Müll bezahlen. Und all die GEZ-Einzahler können das Programm nicht beeinflussen. Das machen andere, die von den GEZ-Gebühren leben.

Wieso schreibe ich das? Weil Juliane mir einen Link schickte - auf Deutsche Wirtschafts Nachrichten. Sie hatte mich schon vorgewarnt - das sei etwas zum Lachen. Wirtschaftsnachrichten? Zum Lachen? Seit drei Jahren steckt diese EU in einer heftigen Rezession - was gibt es da zum Lachen? 

Nicht einmal die deutsche Kanzlerin lacht, sondern lässt ihre Mundwinkel hängen. Es soll ja Spötter geben, die behaupten allen Ernstes: Um Merkel zum Lachen zu bringen, muss man sie auf den Kopf stellen ...

Aber zurück zu diesem Artikel: Da führt Jörg Schönenborn - seines Zeichens Chefredakteur beim WDR - ein Interview mit Wladimir Putin - dem Präsidenten Russlands. Er hat sich auch vorbereitet - genaugenommen ließ dieser Chefred sich vorbereiten: seine Redaktion musste ihm Kärtchen ausfüllen. An diese Fragekärtchen hielt sich dieser Chefred peinlich genau - so peinlich, dass es wirklich peinlich war - oberpeinlich!

Natürlich erlag dieser Chefred den Hetzparolen gegen Russland wegen der angeblichen Verfolgung von Nicht-Regierungs-Organisationen in Russland. Putin konterte, die USA machen so etwas bereits seit 1938! Seit 1938 gibt es in den USA ein Gesetz dafür. Und auch die USA verlangen, dass ausländische Organisationen in den USA Formulare ausfüllen. Und ein Wink, und dem russischen Präsidenten wird eine solches Formular gereicht. Er gibt es dem Chefred. Der beißt sich auf seine zusammengepressten Lippen.

Und dann fragt der russische Präsident beiläufig den Chefred: "Wie heißen Sie?" Und Schönenborn stellt sich vor! 

Wer sich dieses Video anschaut, sollte mal auf das Mienenspiel des russischen Präsidenten achten und auf seine Schuhe. Er wippt, bevor er wieder den deutschen Chefred auflaufen lässt. Präsident Putin scheint sehr amüsiert zu sein. Ist sein Interviewpartner offensichtlich ein Volltrottel?


Veröffentlicht am 06.04.2013 von TheEvoResearch

Morgen trifft Putin auf Merkel. Wird er sie beiseite nehmen und fragen, ob alle Chefreds bei der ARD so sind? Vielleicht wird er ihr tröstend auf die Schulter klopfen: Kopf hoch, es kann nur noch besser werden!

Die Kanzlerin wird wahrscheinlich widersprechen: Dieser Chefred sei ein sehr guter Mann, er wurde sogar von der Springerpresse gelobt und erhielt den Axel-Springer-Preis. Wofür? Für guten Journalismus!

Und er ist ein sehr guter Demokrat: So hat dieser Chefred die neue Haushaltsabgabe der GEZ umbenannt in "Demokratie-Abgabe":

Quelle: intern.ARD.de: Ein Beitrag zur Funktionsfähigkeit der Gesellschaft: Der Rundfunkbeitrag passt gut in dieses Land. Er ist genau genommen eine "Demokratie-Abgabe". Ein Beitrag für die Funktionsfähigkeit unseres Staatswesens und unserer Gesellschaft.

Ja, Chefred bei der ARD muss man sein, einem Normalo fällt so etwas bestimmt nicht ein! Oder hat er seine Wortschöpfung ganz anders verstanden? Dass wir mit unseren Geldern an die GEZ die Demokratie abgeben - an die Programmgestalter der öffentlich-rechtlichen Anstalten? Genau - das ist es, was dieser Chefred meinte: Die öffentlich-rechtlichen Anstalten gestalten in ihren Sendungen die von den Zusehern abgegebene Demokratie neu. Und für diese Mühe mit der Demokatie wollen sie auch bezahlt werden ...

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 7. Februar 2013

Besucherschwund bei Spielwarenmesse - Rezession - Blog von Kiat Gorina


Bei der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg kamen wiederholt weniger Einkäufer und Händler als im Vorjahr! Auch wenn Merkel & Co. es nicht wahrhaben wollen, wir haben in Europa eine Rezession - die Wirtschaft läuft auf immer kleiner werdenden Flamme! Diese Zahlen sprechen ja für sich:

+------+------------+
| Jahr  | Besucher  |
+------+------------+
| 2011 |    79.000  |
| 2012 |    76.055  |
| 2013 |    73.500  |
+------+------------+

Der Trend ist eindeutig - eindeutig nach unten. Ist ja irgendwie verständlich: In den südlichen Ländern Europas diktiert die Armut, und das wenige Geld, das diese Armen noch haben, müssen sie zum Kauf von Wasser ausgeben. Wasser, das jetzt in Griechenland und Portugal privatisiert ist.

Hätten sich diese beiden Länder geweigert, dann hätte der IWF den Geldhahn abgedreht. Woran erinnert uns das? Ja, an den bolivianischen Wasserkrieg. Da regte sich das Volk derart auf, dass der amerkanische Konzern BECHTEL von selbst aus dem Land flüchtete!

Quelle: Wasser privatisiert - bald bolivianische Verhältnisse in der EU

Die Oberschicht in Griechenland hat ja ihr Kapital sicher ins Ausland gebracht. Und in Portugal - in Lissabon - gibt es Edelboutiquen für die Superreichen, die Masse der Armen darf dann davon träumen - das zumindest kostet noch nichts! Ist das das Europa, das Merkel versprochen hatte? Merkel versprach einst einen Weg zu Wohlstand und wollte uns mitnehmen ... Was versteht diese Kanzlerin unter "Wohlstand"?


Hochgeladen am 03.11.2011 von ThomKutlatschkowa

Es ist ja derzeit in der schwarzgelben Regierung eine Hektik ausgebrochen - sprich eine Reisehektik! Die Kanzlerin persönlich besucht Länder - mit einem Tross von Managern. Neue Geschäfte sollen abgeschlossen werden. Nur kommt es kaum zu Abschlüssen. Bundesweit fahren die Betriebe langsamer. Vor allem die Automobilindustrie jammert. 

Quelle: AUTOMOBIL PRODUKTION Europäischer Nutzfahrzeugmarkt stürzt ab: Im Dezember brachen die Neuzulassungen in der Europäischen Union um fast ein Viertel auf 125.825 Wagen ein und fielen damit auf den Stand von Oktober 2009 zurück. Besonders die beiden stärksten Einzelmärkte, Frankreich und Deutschland, schwächelten deutlich.

Einige Autohersteller bauen bereits radikal Stellen ab, beispielsweise Renault:

Quelle: INDUSTRIE MAGAZIN Renault vor radikalem Stellenabbau: Ein Einbruch bei den Verkaufszahlen in Europa zwingt den französischen Autobauer Renault zu einem radikalen Stellenabbau. Der Peugeot-Rivale streicht in seiner Heimat bis 2016 rund 7.500 Stellen. 

Davon sind natürlich nicht nur diese 7.500 Arbeiter betroffen, diese Arbeiter haben Familien, sie haben Kinder. Da bleibt dann kein Geld mehr für Spielzeug! 

Auch die Schweiz ist davon betroffen - wer meinte, die Schweiz sei eine Insel der Seligen, er täuscht sich gewaltig: Emmenbrücke LU (sda) Wegen des starken Frankens und der schwächelnden Konjunktur ist die Nachfrage nach Schweizer Gussteilen 2012 um einen Fünftel eingebrochen.

Quelle: der arbeitsmarkt Giessereiproduktion brach um 20 Prozent ein

Die Schweizer haben noch ein weiteres Problem: den starken Franken! Gegenüber dem Franken verliert der EURO immer mehr an Wert! Vielen fällt das nicht auf, weil die meisten EURO mit US-Dollar vergleichen. Und der Dollar verliert ja auch an Wert. Schließlich sind die Gelddruckmaschinen in den USA ständig am Rotieren!

Hierzulande gibt es nur ganz wenige Politiker, die diese bittere Wahrheit verbreiten. Die meisten meinen wohl, es ginge mit dem Wachstum der Wirtschaft immer so weiter! Aber irgendwann ist das Ende des Wachstums erreicht.

Schaut euch folgendes Video an - es zeigt sehr eindringlich, wie groß die Not in Spanien ist. Wie sich die Spanier zurecht empören. Und wie sie auf Deutschland schimpfen. Zurecht. Denn in den vergangenen Jahren haben die spanischen Regierungen immer mehr Schulden gemacht, um einen Wohlstand vorzugaukeln. Und einer der Gläubiger war Deutschland.

Jetzt wird Spanien und Deutschland die Rechnung präsentiert. Die Spanier haben begriffen, woran dieses System kankt! Und wie lange brauchen noch die Deutschen?


Veröffentlicht am 06.02.2013 von loserius

Und wie kam es, dass der neoliberale Raubtierkapitalismus sich in immer mehr Ländern breit machen konnte? Schaut euch folgendes Video an - es klärt einiges: Auch die Art und Weise, wie die Privatisierung des Wassers in europäischen Ländern erzwungen wurde - absolut undemokratisch!


Veröffentlicht am 07.06.2012 von coop berlin

Montag, 18. Juni 2012

ESM - Zustimmung soll durchgepeitscht werden - Blog von Kiat Gorina


Noch im Juni sollen sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat der europäische Fiskalpakt und der ESM (europäischer Stabilitätsmechanismus) durchgepeitscht werden. Ja, für den Bunderat ist sogar eine Sondersitzung am 29. Juni vorgesehen.
Wieso diese Eile? ESM soll am 1. Juli in Kraft treten. Dabei wissen wohl die wenigsten Abgeordneten, was es mi diesem ESM auf sich hat. Und bei der Bevölkerung ist noch so gut wie gar nicht durchgedrungen, welche Auswirkungen ESM haben kann.
Da wird mit Worthülsen geschossen wie "Es ist wichtig, so schnell wie möglich für Stabilität in Europa zu sorgen. Deswegen soll der ESM zum 1. Juli wie vorgesehen in Kraft treten" (Fraktionschef der FDP, Rainer Brüderle).
Bei solcher Eile sollten wir stets aufhorchen. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, haben so durchgepeitschte Gesetze nichts als Ärger gebracht. Hoffentlich lassen sich die Bundesländer nicht breitschlagen und stellen weiterhin ihre Forderungen - als Gegenleistung für ihre Zustimmung.
Wie sieht es bei unseren österreichischen Nachbarn aus. Da kam es zum Eklat. Auch verständlich: "Wir werden garantiert keine Beitragstäterschaft zum Ende unserer Souveränität und Budgethoheit und damit zum Ende der Zweiten Republik leisten" prostetieren die "Freiheitlichen".
Quelle: NÖN FPÖ kündigt wegen ESM Blockade im Parlament an
Und genau darum geht es: Um die Souveränität und Budgethoheit! Erinnern wir uns: Als der Euro eingeführt wurde, versprach der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl, dass eine politische Union folgen werde. Nur dazu kam es nie.
Jetzt, nachdem der Euro zu einem Auslaufmodell verkümmert ist, soll versucht werden, mit Wahnsinnsbeträgen diese einst von Peter Gauweiler betitelte "Monopolywährung" zu stützen. Wie die jüngste Vergangenheit zeigte, lässt sich diese Kunstwährung nicht mehr stützen.
Auch nicht mit einem ESM! Derzeit schaut es so aus, dass Italien, Portugal und Spanien unter den Rettungsschirm kriechen werden. Damit fallen sie als EU-Zahler aus. Folglich müssen die bisherigen Hauptzahler Deutschland und Frankreich dies übernehmen. Und diese beiden Länder werden sich übernehmen!
Wie steht es denn mittlerweile mit den Kernstaaten von Europa? Wie schätzen Nicht-EU-Länder mittlerweile die Lage ein. Die Züricher Bank Sarasin veröffentlichte heute:
"Die Bank Sarasin fordert die Politiker im Euroland zum Handeln auf, da Kerneuropa inzwischen in die Krise hineingezogen werde. Das Wirtschaftsvertrauen Italiens sei nahezu auf den Wert gefallen, den es während der Lehmann-Krise innegehabt habe. Auch Spaniens Wirtschaftsvertrauen sei massiv eingebrochen. Das Wirtschaftsvertrauen in Deutschland und Frankreich folge ebenfalls dem Abwärtstrend. Wenn dieser Eintrübung nicht bald gegengesteuert werde, falle Euroland in eine tiefe Rezession."
Quelle: AktienCheck Euro-Rettungsschirm ESM soll Zugang zur EZB bekommen
So schaut es aus! Und mit einen unausgereiften ESM wird diese Lage noch gewaltig verschlechtert!
Irland sagt NEIN zu ESM
Irland macht es wieder vor: Da gibt es eine Volksabstimmung über den europäischen Fiskalpakt! Wieso eigentlich nicht in Deutschland? 
Quelle SOS - Österreich Irland ESM-Volksabstimmung: “Es ist an der Zeit „HALT“ zu sagen!” 
In Deutschland wettert der Bund der Steuerzahler gegen den ESM - von den Medien mit Missachtung bestraft.
Quelle: Legal Tribune Online Bund der Steuerzahler kritisiert ESM-Vertrag "Eine Art Ermächtigungsgesetz"
Unter "Deutschland haftet unbegrenzt" steht: "Der BdSt stellt klar, dass durch den ESM-Vertrag kein Rettungsschirm, sondern eine "Mega-Bank" etabliert werden soll. Ihr höchstes und mächtigstes Gremium ist der so genannte Gouverneursrat, der sich aus den Finanzministern der Euro-Staaten zusammensetzt.
Das "genehmigte Stammkapital" dieser Bank beträgt zunächst 700 Milliarden Euro, von denen 80 Milliarden direkt einzuzahlen sind und 620 Milliarden jederzeit abgerufen werden können. Der deutsche Anteil daran beträgt über 27 Prozent. Das sind mehr als 190 Milliarden Euro.
Zwar müssen alle Euro-Länder einen Teil der Haftungssumme aufbringen. Der Anteil zahlungsunfähiger Staaten, wie zum Beispiel Griechenlands, ist aber bloße Theorie. Wenn sie, was absehbar ist, ihre Beitragspflicht nicht erfüllen, erhöht sich der deutsche Anteil, gegebenenfalls bis auf 100 Prozent der Gesamtsumme."
Und dann ist auch Deutschland pleite! Und das Vermögen der Deutschen löst sich in Rauch auf. Außer Spesen nichts gewesen!
Veröffentlicht am 12.06.2012 von World2Awakens4


Wissen unsere Abgeordneten eigentlich, worüber sie abstimmen sollen? Offensichtlich nicht! Mit der Zustimmung entmachten sich sowohl Bundesrat als auch Bundestag! Armes Deutschland!
Hochgeladen von HomosapienFloraFauna am 28.12.201

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Sonntag, 5. April 2009

Auguren ...

Jetzt haben die Wirtschaftsauguren umgeschwenkt. Früher stets über-positiv, jetzt versuchen sie sich in schlechten Prognosen zu übertreffen ...

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