Posts mit dem Label anwalt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label anwalt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 17. Juli 2014

GLOSSE: Achtung Landtag - der Grölaz greift an!


Was soll das sein? Ein Grölaz? Das ist er größte Laborarzt aller Zeiten. Gegen ihn ermittelt die Augsburger Staatsanwaltschaft. Und da wurden über hundert Ermittlungsverfahrwn eingestellt. Gegen Kunden dieses Grölaz. Und es stellte sich die Frage: Was wusste die damalige Justizministerin Beate Merk? Und Horst Seehofer? 

Eins steht fest: Diese Labor-Affäre hat der CSU Stimmen gekostet. Und jetzt gibt es einen Untersuchungsausschuss. Das passt dem Grölaz überhaupt nicht. Also greift er den Landtag an. Mit einer Verfassungsbeschwerde! Er hat gleich vier Rechtsanwälte beauftragt, einer von ihnen heißt Gauweiler - ja den stellvertetenden Fraktionsvorsitzenden! Genau den! Ist das nicht toll? 

Zwei Seelen klopfen in Gauweilers Brust: Die eine des Rechtsanwalts, der seinen Mandanten verteidigt. Die andere des Bundestagsabgeordneten und Vize-Chef der CSU, die die nebulösen Umstände rund um den Grölaz aufklären wollen oder sollen. Da frage ich mich: Wie vereinbart Gauweiler das mit sich? Oder spaltet sich die Person Gauweiler? Einen halben Arbeitstag ist er Politiker, einen anderen halben Tag ist er Rechtsanwalt? 

Einen kleinen Erfolg hat der Grölaz mit seiner Verfassungsbeschwerde erreicht: Er hat den Untersuchungsaussschuss ausgebremst! Solange, bis der Verfassungsgerichtshof über die Beschwerde entschieden hat. Und das kann dauern ... 

Hier zeigt sich wieder einmal wie in Bayern und anderswo die Gewaltenteilung missbraucht oder gar verletzt wird. 

Wer sich diese Labor-Affäre genau anschaut, kann nur mit dem Kopf schütteln. Da wurden bei einer Hausdurchsuchung über 600.000 Laborkarten gefunden. Was passiert? Die Augsburger Staatsanwaltschaft gibt diese Beweismittel gleich wieder frei. Und diese Karten wurden sofort geschreddert.

Kein Wunder, dass es offensichtlich nicht wenige gibt, die diesen Untersuchungsausschuss behindern wollen. Oder ausbremsen. Oder auflaufen lassen! 

Insgesamt soll es um einen Schaden von einer halben Milliarde Euronen gehen! 

Quellen:

  1. Frankfurter Allgemein Was treibt der Anwalt Gauweiler?
  2. Süddeutsche.de CSU-Fraktion verärgert über Gauweiler


Veröffentlicht am 16.07.2014 von Bayerischer Rundfunk

Übernommen von OverBlog

Samstag, 7. Juni 2014

Tageshoroskop und Vorausschau für 08.06.2014 - Ermittlungen des Generalbundesanwalt


Heute, am 08.06.2014 steht der zunehmende Mond in der Waage.

Mond in der Waage, da sind wir sehr auf Harmonie und Ausgleich bedacht. Medizinisch gesehen ist die Waage ein Symbol für die Nieren. Im Tarotsystem bedeutet die Waage die Gerechtigkeit. Der magische Titel ist "Trägerin der Waagschalen" und "Tochter der Herrscher über die Wahrheit". Das Zeichen der Waage symbolisiert Ausgeglichenheit und juristische Angelegenheiten. Glücksorte: Banketts, Festsäle. 

Der Mond ist absteigend. Jetzt ist die Zeit, in der wir das "säen" können, was wir in der kommenden Zeit des aufsteigenden Mondes "erntent" werden. 

Für die "haarigen" Probleme verweise ich auf einen früheren Artikel.  

Beim Schreiben dieser Zeilen erschien vor meinem inneren Auge der Herrscher über Wasser und Regeln  - für mich ein gutes Vorzeichen.  

  • Mond Konjunktion Mars: warnt uns vor Prahlerei!
  • Mond Quadrat Pluto: warnt uns vor Mutlosigkeit!
  • Mond Opposition Uranus: warnt uns vor Fanatismus!
  • Mond Trigon Sinne: bringt das große Glück.
  • Mond Quadrat Jupiter: warnt uns vor Verschwendung!

Der heutige Tag ist günstig für

  • Arbeiten mit Erde
  • das Beschreiten von neuen Wegen
  • Rituale
  • die Befragung von Orakeln

Der heutige Tag ist weniger günstig für

  • größere Anschaffungen
  • das Abschließen von Verträgen
  • Friedhofsbesuche

Ich wünsche allen, dass ihr das Beste aus diesem Tag macht! 


Veröffentlicht am 07.06.2014 von DieBananenrepublik

Freitag, 4. April 2014

Falschbeschuldigung des Dorfjägers und ein handgeschriebender Freispruch

Heute erhielt mein Bär Post von seinem Anwalt: Die Abschrift eines Urteils des Amtsgerichtes Ansbach - vom 13.3.2014 war da. Da war ja mein Bär freigesprochen worden. Der Dorfjäger hatte ihn angezeigt: Angeblich hatte mein Bär ihn bei der Jagd gestört und einen Bock vergrämt. 

Wie sich herausstellte. hat mit diser Anzeige der Dorfjäger einen veritablen Bock geschossen. 

Was meinen Bären verwunderte, war, dass der Freispruch handgeschrieben war. Aber Freispruch ist Freispruch! Zur Vorgeschichte: 

Im August 2013 gingen wir abends spazieren, mit unserer Hündin. Begleitet wurden wir von unserem Blendling. Als wir sahen, dass die Klappe einer Kanzel sich öffnete und der Lauf eines Gewehres zu sehen war, traten wir den Rückzug an. Wegen des Blendlings - einer Mischung von Wild- und Hauskatze. Dieser Kater begleitet uns gerne.  

Aber wir wollten nicht, dass ein schießwütiger Jäger ihn abknallt. 

Wochen später bekamen wir eine Aufforderung zur Vernehmung - von der Polizeistation in Heilsbronn. Wir hätten angeblich die Jagd gestört - der Dorfjäger hatte uns angezeigt. Wir fuhren hin und bestätigten die Angaben zur Person, zur Sache machten wir keine Aussage. 

Monate später erhielten wir Post vom Landratsamt - von der unteren Jagdbehörde. Ich erhielt eine Rüge wegen angeblicher Jagdstörung, mein Bär sollte eine saftige Ordnungsstrafe zahlen. Wegen Jagdstörung! Behauptete der Dorfjäger. Mein Bär nahm sich einen Anwalt und legte Einspruch ein. 

Der erste Termin für die Gerichtsverhandlung sollte der Rosenmontag sein. Da hatte der Anwalt bereits einen anderen Termin. Also wurde umgeladen. Auf den 13.03.2014. Da erschien auch der Dorfjäger als Zeuge - natürlich in Jägerklamotten. Und zog vom Leder und schwadronierte und schwadronierte. 

Die Richterin hörte ihm zu und verglich seinen Redeschwall mit dem, was er bei seiner Anzeige bei der Polizei angegeben hatte. Sie entdeckte Widersprüche! Und unterbrach den Zeugen: "Bei ihrer Aussage bei der Polizei haben Sie etwas anderes ausgesagt!" 

Erneuter Redeschwall. Dann beendete die Richterin die Beweisaufnahme und verkündete das Urteil: Freispuch, die Kosten trägt die Staatskasse. 

So steht es auch in der Abschrift - mit der Hand geschrieben! 

Das ist ja gut ausgegangen. Die Kosten für den Anwalt meines Bären übernimmt der bayerische Freistaat. Wäre das Verfahren eingestellt worden, hätte mein Bär seinen Anwalt selbst bezahlen müssen! Und was passiert dem Dorfjäger? Nichts! 

Er kann sich wieder eine Falschbeschuldigung ausdenken! Er kann wieder eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Dann geht das wieder zur unteren Jagdbehörde im Landratsamt. Und die kann wieder einen Bußgeldbescheid ausstellen. Und wenn der unbegründet ist, muss der Betroffene Einspruch einlegen. Und es kommt zum Gerichtsverfahren. Und der Betroffene sollte sich einen Anwalt nehmen. Und trägt das finanzielle Risiko! 

Und welches Risiko trägt der Dorfläger? So gut wie keins. Wird ein Freispruch im Namen des Volkes verkündet, dann übernimmt der Freistaat die Kosten - der Dorfjäger muss nicht die Bohne berappen! 

So viel zu den Privilegien eines Dorfjägers! Oder sollte ich Narrenfreiheit schreiben? 


Veröffentlicht am 26.08.2013 von Kiat Gorina

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 25. September 2013

Bayern - Landtagswahl vorbei - Affäre Haderthauer schwelt weiter und lodert immer heftiger!

In diesem Jahr gab es in Bayern viele Affären und Skandale, vor der Landtagswahl wurden sie totgeschwiegen. Aber eine Affäre ist derart heftig, sie lässt sich nicht totschweigen. Nicht einmal bei den Vorstandswahlen der CSU in Oberbayern. Haderthauer wurde nur vierte Stellvertreterin. Und musste sich mit kümmerlichen 71,1 Prozenten zufrieden geben. Ihre anderen Mitbewerber lagen alle weit über 90 Prozent. 

Quelle: stattzeitung.in CSU Oberbayern: Haderthauer nur 71,1 %: Nicht recht erklärbar ist das schlechte Wahlergebnis für Christine Haderthauer; sie kam als 4. Stellvertreterin nur auf 71,1 %, während die anderen Stellvertreter deutlich besser abschnitten: Gaby Bauer ((Rosenheim): 95,4%, Martin Bayersdorfer (Erding) 95,4 % und Staatsminister Georg Fahrenschon 96,5%.

Erklärbar ist das Ergebnis schon. Das "geniale Team" Christine und Hubert Haderthauer hat es halt zu toll getrieben - auch für bayerische Verhältnisse! Und es gibt einen Anwalt - Adam Ahmed aus München, er hat einen sehr merkwürdigen Vorfall aus dem Jahr 2009 ans Licht der Öffentlichkeit gefördert:

Da gibt es einen Dreifach-Mörder, der die sündteueren Modellautos zusammenbaute und sowohl im Bezirkskrankenhaus Ansbach als auch Straubing ungeheuerliche Freiheiten genoss! Und 2009 gab es ein positives Gutachten für diesen Dreifachmörder, er "wohnte" derzeit in Straubing, und wegen der guten Begutachtung sollte er in den normalen Vollzug nach Ansbach verlegt werden. 

Da wäre natürlich die gesamte Modellautoproduktion in Straubing zusammengebrochen! In allerletzter Minute wurde die Verlegung von Straubing nach Ansbach abgeblasen. Irgendjemand im Sozialministerium hatte interveniert. Erinnern wir uns: 2009 war Christine Haderthauer bereits Sozialministerin und zuständig für den Maßregelvollzug ... Ein Schelm, der Böses dabei denkt ...

Ach ja, und noch etwas kam in Ingolstadt ans Licht der Öffentlichkeit: Frau Haderthauer behauptet ja, sie habe mit der Firma "Sapor Modelltechnik" nie etwas zu tun gehabt. Aber der Ministerpräsident Horst Seehofer hat einen Bruder, er leitet die Ingolstädter Sparkasse. Und bei dieser Sparkasse gab es bis Ende 2008 ein Konto, da wurden Geschäftsvorgänge für diese "Sapor Modelltechnik" abgewickelt. Und wer war Inhaber dieses Kontos? Frau Sozialministerin Christine Haderthauer!

Wenn da kein Aufklärungsbedarf besteht?!

Quelle: Abendzeitung München Haderthauer: Mit einem Dreifach-Mörder per Du: In der „Modellauto-Affäre“ bleiben weiterhin viele Fragen offen: Wie eng war das Verhältnis der Haderthauers zum Kapitalverbrecher? Ein Münchner Anwalt bohrt jetzt nach

Auch wenn Frau Haderthauer im Stimmkreis Ingolstadt gewann! Vielleicht war das eine falsch verstandene Solidariät der Ingolstädter CSU-Wähler ...


Veröffentlicht am 18.07.2013 von Grüne Fraktion

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 8. August 2013

GLOSSE: Gustl Mollaths Fernseher und Receiver

Nur wenige Stunden hatte Gustl Mollath Zeit zum Packen. Und er wollte seinen Fernseher und seinen Receiver mitnehmen. Das wurde ihm verweigert. Wieso denn das? Keine Begründung! Wo gibt es denn so etwas, dass das Klinkpersonal gegenüber Weggeschlossenen irgendetwas irgendwann begründen muss! Wo kämen wir denn hin? Das dachten sich wohl die Mitarbeiter der Forensik bis zum Chefarzt Klaus L. 

Quelle: FOCUS ONLINE Anwältin: Mollath sollte sein Zimmer bis 15 Uhr räumen – ohne Hilfe: Dann wurde das Auto vollgeladen, der Fernseher sollte Herrn Mollath zunächst kostenpflichtig nachgeschickt werden. Herr Mollath bat darum, den Fernseher sofort mitnehmen zu dürfen. Ich kenne es nur, dass technische Geräte vor Einbringung in eine Haftanstalt untersucht werden müssen. Wo lag hier das Problem, den Fernseher erst freigeben zu müssen?

Aber das ist doch klar! In der Forensik muss alles kontrolliert werden! Nur nicht in Ansbach! Wenn ein Patient für einen Gerichtsarzt sündteuere Automodelle baut, die dann Herr Gerichtsarzt versteigert, dann wird so ein Patient nicht kontrolliert. Wenn er Post bekommt, dann wird die durchgewunken. Ja, mehr noch, dieser Patient besaß sogar einen Generalschlüssel für alle vergitterten Fenster. Und er durfte auf Messen gehen, um sich Automodelle anzuschauen. Obwohl er im Wahn drei Menschen getötet hat!

Ja, und sein Therapeut ging sogar mit ihm in ein Wirtshaus! Ob das möglich war, weil seine Frau heute Sozialministerin ist - ja, die Christine H. Ich meine ja nur ...

Für Gustl Mollath gab es keine Sonderbestimmungen, da wurde alles kontrolliert! Egal, ob es in die Klinik hineingetragen oder ob es herausgetragen wird! Kontrolle muss sein. Die Klinikleitung hat bei Lenin gelesen: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Also wird kontrolliert. Ein sehr guter Spruch! Aber Lenin war Kommunist? Was? Trotzdem wird kontrolliert.

Wurde wirklich nur wegen der Kontrolle kontrolliert? Oder musste gar nicht kontrolliert werden? Musste gar ein Apparatchen entfernt werden. Da könnte ja Mollath in seiner neuen Freiheit auf die Idee kommen, mal nachzuschauen. Und er könnte etwas finden?! O nein, das muss unbedingt verhindert werden!

Da gibt es ja so kleine Gerätchen, mit denen kann gespeichert werden, welche Sendungen geschaut wurden! Da gibt es sogar Marktforschungsinstitute, die das auswerten! Und wie gesagt, alles muss kontrolliert werden - die Therapeuten müssen wissen, was hat er geschaut? Wie hat das seine "Therapie" beeinflusst? 

Ja, und wenn ein Fernseher oder ein Receiver zu einem Weggeschlossenen in die Forensik gebracht wird, dann wird da so ein Gerätchen eingebaut - ganz versteckt, ganz unauffällig - so dass der Weggeschlossene es nicht entdecken kann! So geschah es auch bei Mollath. 

Und dann geschah es: Mollath muss sofort entlassen weren! Das Personal in der Forensik fiel in eine Schockstarre! Einschließlich des Chefarztes Klaus L. Er war derart steif, dass er nicht persönlich seinen prominenten Patienten verabschiedete und ihm alles Gute wünschte! Und seine Mitarbeiter blieben auch steif - keiner half ihm beim Packen!

Und dann erinnerte sich jemand vom Klinikpersonal an die zusätzlichen Einbauten in Fernseher und Receiver! Um Gottes willen! Wenn das bekannt wird! Dann wird die Bayreuther Forensik gleich mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA verglichen! Der hat doch auch alle Informationen abgesaugt.

Was nicht stimmt! Abgesaugt hat der deutsche Geheimdienst - der BND. Und er liefert das Gesaugte brav an die NSA-Freunde. Die Kanzlerin hat damit kein Problem: Für sie ist alles Neuland! Sie kann ja nicht alles wissen. Und außerdem, zu DDR-Zeiten gab es noch kein Internet ...

Aber zurück zu Mollath und seinem Fernseher und Receiver. Diese beiden Geräte werden jetzt in der Forensikwerkstatt zurückgebaut und dann dem Mollath kostenpflichtig zugestellt! Für den Einsatz der Lauschteile wird keine Benutzungsgebühr gefordert. Grund: Mollath wurde ja vorher nicht gefragt, ob er mit dem Einsatz dieser Lauschspeicher einverstanden sei.

Wie kam es eigentlich soweit, dass Mollath in die Forensik weggesperrt wurde, sieben Jahre lang? Erwin Pelzig brachte Licht in den Justiz- und Bankendschungel:


Veröffentlicht am 25.06.2013 von michi2005

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 19. Oktober 2012

Kurt Beck: Rücktritt und Maul halten - Blog von Kiat Gorina


Im August veröffentlichte ich einen Artikel, da ging es auch über den Ministerpräsidenten Kurt Beck und die Insolvenz der Nürburgring GmbH. Damals schrieb ich unter anderem:

"Oder es geht um ein anderes megalomanisches Projekt am und um den Nürburgring. Die extra dafür gegründete GmbH musste im Juli Konkurs anmelden - der Finanzminister von Rheinland-Pfalz musste zurücktreten und erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Veruntreuung von Steuergeldern - bestimmt kein Kavaliersdelikt.

"Sogar Ministerpräsident Kurt Beck musste sich bei seinen Bürgern entschuldigen - aber zum Rücktritt war er doch nicht bereit! Da sollte für über 330 Millionen Euronen etwas hingeklotzt werden - geblieben sind nur haushohe Schulden."

Quelle: Politiker in der Provinz handeln provinziell und verbrennen Steuergelder

Jetzt hat Kurt Beck seinen Rücktritt angekündigt - nicht wegen der Probleme mit dem Nürburgring, sondern aus gesundheitlichen Gründen. Er sprach öffentlich von "Problemen mit der Bauchspeicheldrüse" - das ist schlimm und lässt Schlimmes befürchten.

Seine Nachfolgerin soll die derzeitige Sozialministerin Malu Dreyer - ebenfalls von der SPD - werden. Frau Dreyer ist seit zwanzig Jahren an multipler Sklerose erkrankt und meist auf einen Rollstuhl angewiesen. Ich begrüße es, dass jemand, der körperlich behindert ist, das Amt einer Ministerpräsidentin ausüben wird!

Wieso? Weil es in dieser Republik immer noch Landkreise gibt, da wird körperlich behindert mit geistig behindert gleichgesetzt! Ihr glaubt das nicht? Doch - im Landkreis Ansbach war das zu meiner Zeit an der Tagesordnung.

Wegen meines Diabetes habe ich einen Schwerbehindertenausweis! Dann wurde ich arbeitslos. Vom damaligen Arbeitsamt wurde ich in eine Reha-Maßnahme gesteckt: zu geistig Behinderten! Da sollte ich dann das Telefonieren lernen - mit einem Kindertelefon - rot, mit weißen Hörer!

Da habe ich gestreikt! Das Arbeitsamt drohte, die Zahlungen einzustellen. Ich musste mir einen Anwalt nehmen. Unglaublich, aber wahr! Dann kam der Leiter der Reha-Einrichtung auf die Idee, ich sei medikamentenabhängig und bräuchte gar kein Insulin.

Er wollte mich daran allen Ernstes daran hindern, Insulin zu spritzen! Also wieder Anwalt eingeschaltet! Und parallel eine Eilpetition an den Bayerischen Landtag und an den Bundestag. Das half - und dieser mörderische Unsinn wurde beendet!

Einige Ansbacher Behördenmitarbeiter haben mir das bis heute nicht verziehen! Aber es ging um mein persönliches Leben! Deshalb begrüße ich es sehr, dass die künftige Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz eine Frau ist, die wegen ihrer Krankheit nicht so mobil ist wie andere Menschen, aber deshalb bestimmt nicht geistig behindert!

Also, ihr Ansbacher Deppen, die ihr mich damals am Spritzen von Insulin hindern wolltet, nehmt das mal endlich zur Kenntnis!

Doch zurück zu Kurt Beck: Trotz Erkrankung hat Kurt Beck seinen Humor nicht verloren: Seine Aufforderung an einen Zuschauer "Könn' Sie mals's Maul halten?" wurde von einer Band aufgegriffen. Beck war nicht beleidigt, sondern lud diese Band ein.

Quelle: DIE WELT Band spielt "Maul halten"-Song für Kurt Beck


Könn' Sie mal's Maul halten? WIR SIND SPITZE
Veröffentlicht am 16.10.2012 von skasyvon

Quelle: Bild.de Deutschlands tapferste Politikerin

Video mit der Erklärung des Rücktritts

Ich wünsche Kurt Beck viel Kraft und Energie, mit seiner Erkrankung umzugehen! Und Frau Dreyer wünsche ich viel Erfolg als neue Ministerpräsidentin!

besucherzhler

Montag, 15. Oktober 2012

Hirsutismus, Hypertrichose oder Morbus Cushing - Blog von Kiat Gorina


Heute sah ich einen Mann, ich erinnerte mich an ihn, das letzte Mal traf ich ihn in einem Gerichtssaal - im August. Eine Freundin bat mich, sie zu begleiten. Was war passiert? Sie hatte ihre zwei Pferde bei einem Bauern eingestellt. Am Anfang ging alles gut.

Aber eines Tages versuchte der Bauer sie zu begrapschen. Sie wehrte sich. Da begann der Bauer sie zu schikanieren. Sie suchte sich einen anderen Stall. Und meinte, damit wäre alles erledigt. Ein Irrtum:

Da flatterte ihr Post vom Amtsgericht ins Haus. Der Bauer hatte geklagt. Ihre Pferde hätten seine Wiese zerstört. Und er wollte die "Renaturierungsarbeiten" bezahlt haben. Er verlangte dafür 200 Euronen.

Sie fragte mich, ob sie zahlen solle. "Der Bauer hat doch die eine Wiese als Koppel gegeben - so war es ausgemacht!" Aber sie hatte das nicht schriftlich. Leider. Ob sie einen Anwalt nehmen solle? Das ist ein Rechenexempel. Ich fragte sie, ob sie eine Rechtsschutzversicherung habe. Ja, mit 250 Euro Selbstbeteiligung.

Na dann rechnet sich das mit einem Anwalt nicht. Zusammen setzten wir eine Klageerwiderung auf und es kam zum Gerichtstermin. Eine Richterin. Sie hatte offensichtlich etwas gegen mich. Ob ich Zeugin sei? Nein, ich begleite meine Freundin. Ob ich etwas mit dem Verfahren zu tun habe? Nein, aber ich begleite meine Freundin. 

Dann meinte die Richterin, ich solle in den Zuschauerreihen Platz nehmen. Nahm ich auch. Und die Richterin ermahnte mich: "Wenn Sie etwas sagen, fliegen Sie raus!" Ich hatte schon so etwas erwartet. Deshalb hatten meine Freundin und ich vereinbart, wenn ich zu husten anfange, dann solle sie eine Pause beantragen. Grund: Sie ist Diabetikerin, und ihr Diabetes drohe zu entgleisen ...

Der klagende Bauer erwies sich als totales Ekel und als Lügenbold: Er behauptete, dass nicht vereinbart war, was die Wiese anginge. Er wurde von einem Assessor vom Bauernverband begleitet. Der unterstützte natürlich sein Vereinsmitglied. Meine Freundin hatte keine Chance.

Da ergriff mich eine solche Wut über diesen Bauern, dass ich dachte: "Du Ekelpaket! Du führst dich auf wie ein zänkischer Schimpanse!" Nach der Verhandlung tröstete ich meine Freundin. Sie kam bald über diese Niederlage hinweg.

Und heute sah ich diesen Bauern. Aber wie sah er aus? Er trug einen dunklen Anzug - etwas zu stramm. Und - ich glaubte es zunächst nicht und sah noch mal hin: Aus den Ärmel quollen Haare, so als sei eine Rosshaarmatratze geplatzt. Ich erinnerte mich an die Verhandlung - da hatte er ein kurzärmeliges Hemd an. Und war nicht behaart.

Und heute? Ja, sogar seine Handrücken waren über und über behaart! Ich überlegte: Hirsutismus? Nein, das bekommen nur Frauen. Aber vielleicht Hypertrichose? Oder gar Morbus Cushing? Vielleicht ein Tumor in der Hypophyse? Oder ...

Und ich erinnerte mich an den Tag im Gerichtssaal, als ich so wütend war. Ob meine Wut etwas ausgelöst oder in Gang gesetzt hat? 

Jedenfalls rief ich meine Freundin an und erzählte ihr von der Begegnung. Ihr Kommentar: "Das geschieht ihm recht, diesem Schwein!" Worauf ich sagte: "Beleidige nicht die Schweine." Und sie konnte darüber lachen. 

Vielleicht geht dieser haarige Bauer auch ins Guiness Buch der Rekorde ein ...


Veröffentlicht am 26.09.2012 von DiagonalViewDE
besucherzhler

Montag, 7. Mai 2012

Münchner Polizei: Das machen wir immer so!


Da berichtet die Süddeutsche Zeitung von der Münchner Polizei, über deren Verhalten sogar eine Richterin und Staatsanwältin schockiert waren. Staatsanwältin und Richterin sprachen von "rechtswidrigem Prozedere", das sofort einzustellen sei.
Quelle: Süddeutsche.de "Richterin und Staatsanwältin waren schockiert"
Es geht um einen jungen Mann, der regelmäßig von der Polizei festgenommen wird, auf der Wache muss er sich splitternackt ausziehen, seine Pobacken auseinanderziehen. Und warum? Weil die Polizei ihn verdächtigt, er besitze Drogen.
Und dass die Polizei dabei keine Drogen findet, macht die Polizisten offenbar noch wilder. Anders ist ein solches Verhalten nicht zu erklären. Normalsterbliche müssen offensichtlich sehr aufpassen, wenn sie blass ausschauen und wenn sie glasige Augen haben und beim Anblick der Polizei unruhig sind.
Dann wird sofort Drogenverdacht erkannt und dementspechend gefilzt. Es besteht dringender Tatverdacht. Und der vorliegende Fall zeigt leider, dass ein Bürger dann in ein Raster gerät, aus dem er nicht so schnell sich befreien kann. Einen entsprechenden Eintrag im Polizeicomputer(un)wesen zu entfernen scheint so gut wie aussichhtslos.
Was mich an dieser Causa besonders wütend macht, ist die Tatsache, dass nicht einmal das Wort einer Staatsanwältin diese Schikanen beenden können. Bisher dachte ich, dass die Staatsanwaltschaft bestimmt, was bei den Polizeikräften so abläuft. Da habe ich mich wohl geirrt - zumindest in München!
Veröffentlicht am 01.03.2012 von Himmelstor


besucherzähler