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Freitag, 22. März 2013

GLOSSE: Die diebische Elster und die deutschen Finanzämter - Blog von Kiat Gorina


Ab 2013 kann die monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung nicht mehr auf dem Papierweg am Finanzamt eingereicht werden. Grund: Das ist nicht mehr vorgesehen. Nur noch eine elektronische Steuererklärung ist erlaubt:

Quelle: MIttelstandsWiki Umsatzsteuer-Voranmeldungen auf Papier sind die absolute Ausnahme: Seit 2005 müssen Unternehmen die Umsatzsteuer-Voranmeldungen elektronisch einreichen und seit 2011 auch die Steuererklärungen vermehrt auf elektronischem Weg übermitteln. Die Einkommensteuererklärung, sofern nur Gewinneinkünfte erzielt werden, sowie die Körperschafts- und Gewerbesteuererklärung sind zwingend elektronisch zu übermitteln.

Dafür wurde die diebische Elster entwickelt - mit großem Aufwand. Und unter Einsatz von Java. Diese diebische Elster braucht angeblich so viel Java, dass Nutzer ohne DSL-Anluss ans Internet sehr alt ausschauen.

In diesem Staat weiß die Rechte nicht, was die Linke tut. Es gibt in diesem Staat immer noch weiße Stellen auf der Landkarte, da gibt es kein DSL. Da sind Internet-Nutzer auf ISDN oder gar analoge Verbindungen angewiesen. Und die ELSTER-Entwickler schreiben selbst: „Die Kommunikation zwischen Ihrem PC und dem ElsterOnline-Portal setzt das Laden großer Java Applet-Dateien im Browser (z.B. Internet Explorer) voraus. Hierzu sind ausreichende Übertragungsgeschwindigkeiten erforderlich, die durch einen analogen Anschluss nicht und mit ISDN nur bedingt gegeben sind.“

Quelle: Bayerisches Landesamt für Steuern ELSTERONLINE

Aber nicht nur das hemmt den Einsatz von ELSTER ungemein. Heise warnt vor riesigen klaffenden Sicherheitslücken bei Java. Ja, diese Sicherheitslücken haben sich auch bis in Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik herumgesprochen. Aber offensichtlich noch nicht bei den Finanzämtern! Doch, langsam haben auch die Finanzämter gemerkt, dass das mit Java nicht so weitergeht. Also wurde eine Übergangszeit bis zum 31. August eingeräumt. Und dann?

Ja, es tauchten Gerüchte auf, dass es eine Java-freie Elster-Version geben soll ... Ob das diese Administration bis dahin schafft? Ich habe da meine Zweifel. 

Und wieder einmal blamiert sich dieser Staat - nach dem Debakel mit Elena - der digitalen Lohnsteuerkarte - jetzt das Disaster mit Elster. Wieso ein simples Formular wie das zur Umsatzsteuervoranmeldung ein aufgeblähtes Programm mit übermäßig vielen und dazu noch unsicheren Java-Anwendungen braucht, das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Ob das mit der fortschreitenden Verblödung der Eliten zusammen hängt?

Quelle: Nachtrag zur Verblödeten Elite - Blog von Kiat Gorina 


Veröffentlicht am 29.08.2012 von TheYoustartv


Veröffentlicht am 11.01.2013 von SemperVideo

Samstag, 15. September 2012

Anleitung zur Kaltstellung des Bundesbeauftragtes für Datenschutz - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, da hatte der Chaos Computer Club (CCC) von einem Staatstrojaner berichtet, der von einigen Behördern dieser Republik eingesetzt wurde. Das rüttelte natürlich Peter Schaar, den Bundesbeauftragten für Datenschutz, wach und er wollte das Programm prüfen. 

Also wandte er sich an den Auftraggeber, der dieses Programm einkaufte, das Bundeskriminalamt, mit der Bitte um Vorlage des Quellcodes des Programmes. Das Bundeskriminalamt behauptete, es besitze den Quellcode für dieses Programm nicht und verwies den armen Datenschützer auf die Firma, die im Auftrag des Bundes programmiert. 

Aber die Firma Digitask war nicht bereit, den Quellcode dieses Programmes herauszurücken. Erst müsse der Herr Datenschützer eine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben. 

Das ist doch eine bodenlose Frechheit! Der Bundesdatenschützer und seine Mitarbeiter sind doch sowieso zur Geheimhaltung verpflichtet. Wieso erdreistet sich eine private Firma, noch eine extra Geheimhaltungsverpflichtung zu fordern? 

Aber es kommt noch schlimmer: Für das Vorlegen des Quellcodes wollte die Firma Geld sehen, pro Tag 1.200 Euronen plus Mehrwertsteuer! Das seien die üblichen Consultingkosten dieser Firma. 

Gibt es denn niemanden mehr in dieser Republik, der diesem illegalen Treiben Einhalt gebietet? 

Fassen wir doch zusammen:

  1. Der Bundesdatenschützer erhält den Auftrag, den Staatstrojaner zu überprüfen.
  2. Dazu muss er den Quellcode dieses Programmes einsehen.
  3. Die private Firma fordert eine besondere Geheimhaltungsvereinbarung. Das ist Quatsch, weil der Bundesdatenschützer per se zur Geheimhaltung verpflichtet ist.
  4. Die private Firma will Consultingkosten in Rechnung stellen, wenn sie den Quellcode rausrücken muss!

Und es gibt niemand in dieser Republik, der mit der Faust auf den Tisch haut und diesem Treiben ein Ende bereitet! Wer bezahlt denn letzten Endes diese Firma? Dafür werden Steuergelder verwendet! 

Also haben die Bürgerinnen und Bürger ein Recht darauf, dass überprüft wird, ob dieser Staatstrojaner wirklich nur das macht, was vom Gesetzgeber zulässig ist. 

Offensichtlich ist das nicht der Fall. Dieser Staatstrojaner hat vermutlich wesentlich mehr Funktionen als auf öffentlichen Druck zugegeben wurde. Und das soll verschwiegen werden. Und der höchste Datenschützer in dieser Republik wird einfach kaltgestelt in dieser Angelegenheit. 

Ihm bleibt nur noch, dies in einem Brief dem Bundestagsausschuss mitzuteilen: 

Quellen: 

  1. Peter Schaar Brief Quellen-Telekommunikationsüberwachung durch die Sicherheitsbehörden 
  2. Frankfurter Rundschau Staatstrojaner außer Kontrolle 
  3. heise.de Staatstrojaner: Schaar konnte Quellcode nicht prüfen, hält an Kritik fest 

GLOSSEN:

  1. Owe Schröder und der Staatstrojaner 
  2. Wie die Schwarzen in Berlin die Piraten besiegen wollen 



Hochgeladen von PhilippPorep am 11.01.2012

besucherzhler

Donnerstag, 9. August 2012

Friedensnobelpreisträger und Präsident - ein Notstandsgesetz nach dem andern - Blog von Kiat Gorina


Was macht der Friedennobelpreisträger und Präsident der USA? Derzeit ist er sehr beschäftigt, er muss alle Naselang ein neues Notstandsgesetz unterzeichnen. In den USA heißen solche Gesetze "Executive Order". 

So meldete TELEPOLIS bereits am 19. März 2012, dass Obama einen Erlass aus dem Jahre 1950 - also ziemlich angegraut - aufgemöbelt und unterzeichnet hat. Da geht es um die "nationale Sicherheit" - ganz gewiss ein weiter Begriff! Und einem solchen schwammigen Begriff sollen künftig alle Entscheidungen untergeordnet werden. 

Tja, da sollen künftig von den Behörden Aufträge nur noch an amerikanische Unternehmen vergeben werden. Es lebe der Nationalismus - der freie Markt ist tot!
Quelle: heise.de Obama beschließt Notstandserlass 

Und am 11. Juli unterzeichnete Obama ein Notstandsgesetz zur Aufrechterhaltung der  Kommunikation der US-Behörden untereinander. Da stehen dann so brisante Dinge drin, dass im Ernstfall auch private Einrichtungen in den USA von Behörden eingesetzt werden können. Und nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland. Deutschland hat immer noch keinen Friedensvertrag mit den Siegermächten, also ist Deutschland immer noch besetzt. Also können die Siegermächte machen, was sie wollen. So schaut es aus, Leute! 

Der Sender Russia Today bringt es auf den Punkt: Obama erhält so die Kontrolle über alle Kommunikationssysteme in den USA! Da wachen derzeit immer mehr US-Bürger auf, sie fragen sich, was ist derzeit los? Wozu soll das gut sein!
Quelle: RT Obama gives himself control of all communication systems in America 

Was treibt die US-Regierung? Was erwarten sie? Aufstände im Land der Freiheit? Oder ist ein Krieg - vielleicht mit dem Iran - im Anzug? Wir werden sehen! 

Da gibt es das EPIC - Electronic Privacy Information Center - diese Bürgerrechtler befürchten, dass Obama im "nationalen Ernstfall" den Befehl geben wird, dass private Kommunitionswege wie Telefone einfach abgeschaltet werden. Steht es um die USA bereits schon derart schlecht?
Quelle: epic.org Executive Order Grants Authority to Seize Private Communications Facilities 

Da gibt es die kanadische Organisation Global Research.ca, sie stößt ins gleiche Horn: "Obama Seizes Control of All Communications Systems With Executive Order"

Erinnern wir uns, was Hillary Clinton vor über einem Jahr sagte:


Hochgeladen von GlobalResearchTV am 04.03.2011

Bei all diesem Geschehen erinnere ich mich an die Worte eines hochbetagten Professors: "Mulmig, mulmig sind die Zeiten, denen wir entgegen gleiten!" 

Wann hat es das schon gegeben US-Veteranen protestieren und werfen ihre militärischen Orden weg!


Veröffentlicht am 08.08.2012 von MyJamShow

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