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Donnerstag, 26. Juni 2014

Die Angst der Eliten vor wirklicher Demokratie


Bei den derzeit herrschenden Eliten geht die Angst um. Die Angst, dass es immer mehr Menschen gibt, die erkennen und erkannt haben, was für ein übles Spiel mit ihnen gespielt wird. Die Angst vor Menschen, die sich informieren können und auch informieren. Und die diese Informationen weitergeben! 

Diese Eliten haben Angst vor Menschen, die freien Zugang haben zu Informationen, zu Wissen. Früher hieß es "Wissen ist Macht!". Das gilt heute nur noch bedingt, weil vieles Wissen frei zugänglich ist! Und die modernen Wirtschaftssysteme brauchen Menschen mit Wissen, Menschen die denken können. Menschen die Schlüsse ziehen können. 

Die heutigen Systeme versuchen, möglichst viele Fachidioten auszubilden. Nur funktioniert das nur bedingt. Wer gelernt hat, in alle Richtungen zu denken, wer ein Querdenker ist, der lässt sich nicht aufhalten, über Misstände in der Gesellschaft nachzudenken. 

Wir erleben das auch derzeit in Brasilien. Wer hätte vor Jahren gedacht, dass es zu Protesten gegen die WM kommt. Die Brasilianer lieben doch den Fußball! Gewiss, sie lieben den Fußball, aber sie hassen die FIFA! Sie hassen diese FIFA deshalb, weil sie den Fußball nur für ihre Geschäfte missbraucht! 

Der Fußball selbst ist nur Nebensache, die Spieler sind nur schmückendes Beiwerk. Blatter & Co. geht es nur darum, möglichst viele Milliarden bei ihren Geschäften zu scheffeln. 

Wenn dann in einem an Bodenschätzen sehr reichen Land wie Brasilien himmelschreiende Missstände in den Krankenhäusern herrschen, so dass Patienten auf dem Fußboden behandelt werden, weil  Betten fehlen, dann steigert das die Wut der Betroffenen. 

Wenn viele arme Menschen aus den Elendsvierteln verjagt werden, weil sie den Protzbauten weichen sollen, dann werden solche Menschen radikal! 

Sie wollen auch leben! Und wenn sie dann erleben, dass diese Protzbauten für diese WM gebaut wurden, dann steigert sich ihre Wut noch mehr! 

DIe Eliten haben Systeme entwickelt, um die Wirtschaft anzuheizen. Systeme wie sogenannte soziale Netzwerke, die den Konsum anstacheln sollen! Aber diese Netzwerke stehen auch anderen Menschen zur Verfügung, den kritischen Menchen. Die ihre Erkenntnisse über solche Netzwerke weitergeben. 

Was wir heute erleben, das ist vergleichbar der "Revolution",  als der Buchdruck erfunden wurde. Vorher mussten Bücher mühsam von Hand kopiert werden - das war mühsame Abschreibarbeit.
Dann kam der Buchdruck, Bücher und Flugblätter konnten viel schneller erstellt werden. Wissen konnte viel schneller verteilt werden. Und heute? In der digitalen Welt? Da gibt es keinen Unterschied mehr zwischen Kopie und Original! Ich meine jetzt nicht die Aufmachung, sondern den Inhalt. 

Und die nächste "Revolution" ist bereits angerollt: die 3D-Drucker und -Scanner. Für 1.000 Euronen ist auch der Normalbürger dabei. Da kann ein dreidimensionales Objekt gescannt und kopiert werden! 

Was passiert, wenn die Quantenphysiker das Geheimnis der Materie gelüftet und öffentlich preisgegeben haben? Wenn Replikatoren nicht mehr Science Fiction sind, sondern tagtägliche Realität? 

Heute wird der Wert eines Menschen an seinem Reichtum gemessen. Und was ist dieser Reichtum? Nur materieller Tand! Was passiert, wenn Materie beliebig kopierbar ist? Dann erkennen diese Eliten, dass sie nur Billigkram an sich gerafft und gehortet haben! 

Vielleicht erkennen dann diese Reichen, von denen einige gar die Menschheit auf nur 500 Millionen reduzieren wollen, dass nur solche Menschen etwas Bleibendes hinterlassen haben, weil sie sie etwas erfunden haben! Weil sie gedanklich etwas Neues entdeckt haben! 

Ich habe ein Video gefunden, da spricht der Chef der russischen Sherbank. Er gibt zu, dass er Angst hat! Angst davor, dass alle Menschen erkennen, was los ist und dass die Menschen sich nicht mehr manipulieren lassen:

Veröffentlicht am 15.06.2014 von Wahrheitsbewegung

Übernommen von OverBlog

Samstag, 8. März 2014

GLOSSE: Das Dorf - Ein Schwarzes Loch?

Das meine ich weniger politisch, sondern mehr physikalisch. Physiker von heute sprechen ja oft von und über schwarze Löcher, die Materie regelrecht ansaugen und verschwinden lassen. Dieses Dorf und seine Umgebung zumindest scheint Fluggeräte wie Flugzeuge und Warmluftballons anzusaugen und zur Landung zu zwingen. 

Ich denke da nicht nur an die Notlandung eines Sportfliegers, der mit seinem Fluggerät auf dem Rücken landen musste. Grund: Der Sprit war ihm ausgegangen.  Er landete auf meiner Wiese und wollte sich zur nächsten Tankstelle begeben. Kaum war er weg, kamen auch schon Dorfkinder hervor - mit Scheren und Messern bewaffnet. Sie wollten den bunten Fallschirm zerschneiden. 

Mein Bär fuhr dann den Flieger zur nächsten Tankstelle - ich bewachte den Fallschirm ... 

Oder ein ander Mal, da musste ein Segelflieger im nahegelegenen Acker notlanden - die nicht mehr vorhandenen Aufwinde ließen das Flugzeug sinken. Wir hatten gerade Besuch aus München. Er war erstaunt, was auf dem Land so alles passieren kann. 

Und heute war es wieder so weit: Mein Bär ging mit Knopfi - dem Maulesel - spazieren. Plötzlich erstarrte Knopfi: Ängstlich schaute er zum Himmel, ein riesiger Ballon! Er sank und sank! In der Eselwelt Knopfis bedeutet dies bestimmt ein schlimmes Omen. Aber neugierig war er auch. Er zog in Richtung der Stelle, wo der Ballon landen musste. Grund: Das Gas für den Brenner war ihm ausgegangen. 

Knopfi war erst erschrocken, als er den riesigen Ballon im Gras liegen sah. Aber mein Bär beruhigte ihn: Dem Ballon geht die Luft aus, der ist schon tot! Der beißt nicht mehr! 

Das überzeugte Knopfi, er sah selbst, dass der Ballon immer kleiner wurde. Trotzdem wollte er ganz genau zuschauen, bis nichts mehr vom Ballon übrig blieb. Es blieb aber etwas übrig: die zusammengefaltete Hülle. Sie wurde in einen großen Futtersack gesteckt. Befriedigt schnaufte Knopfi tief durch, als der Sack zugebunden wurde. 

Mit Knoten kennt Knopfi sich gut aus. Er hat auch Geduld und kann so ziemlich alle Knoten öffnen - mit seinen Lippen. Wenn er genügend Zeit hat. 

Einige der gelandeten Fahrgäste fanden Knopfi süß und wollten ihn streicheln. Dagegen hat Knopfi nichts. Auch nicht, als Fotoapparate klickten und Handycams surrten. Einige Eltern waren etwas angesäuert: Da spendieren sie eine Fahrt mit einem Ballon. Und dann kommt ein Esel daher, der stiehlt dann die Schau. 

Ja, und dann hatte ein anderer seinen Auftritt: Der Jagdaufseher! Mit seinem Traktor kam er angerollt. Er musste ja nach dem Rechten sehen. Als er sich durchgefragt hatte, wer der Veranstalter ist, wurde derselbige aufgeklärt, auf welchem Grund er gelandet ist. Mehrmals musste sich der Veranstalter anhören: "Dös is fei net die Gma von Eschenbach, des is unsere Gma. Doa is die Grenz ..." Natürlich mit erhobenem Zeigefinger. 

Aber der Veranstalter ließ sich nicht weiter stören, sondern verstaute seinen Ballon und den Korb auf dem Anhänger - die männlichen Passagiere halfen kräftig mit. Nur der Jagdaufseher nicht. Er wollte endlich seinen Gma-Spruch loswerden, keiner hörte zu. Obwohl er ein fettiges Hütchen auf hatte! 

Notgedrungen stiefelte zurück zu seinem Traktor ... 


Veröffentlicht am 11.07.2012 von Dietsen21

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 14. Januar 2014

Hat Fukushima zugeschlagen? - Millionen Seesterne krepiert!

Was Wissenschaftler schon lange vorausgesagt haben, ist eingetreten. Die Folgen des sechsfachen GAUs in Fukushima haben eine weite Reise zurückgelegt und sind angekommen - an der Westküste Amerikas: Millionen von toten Seesternen an der Küste:


Veröffentlicht am 12.11.2013 von CBS Evening News

Vom nördlichen Anchorage bis zum südlichen Los Angelos werden massenweise tote Seesterne an die Küste geschwemmt. Die toten Seesterne verwandeln sich in einen schleimigen Brei! 

Ja, sehen wir es endlich ein: Fukushima hat die amerikanische Westküste erreicht! 

Und wer ist verantwortlich dafür? Die Menschen? Nein, das wäre zu einfach! Es sind nur ein kleiner Bruchteil von Menschen - wie beispielsweise die Vertreter der Atomlobby, die krampfhaft an ihren alten Atommeilern aus den frühen 1970-er Jahren festhalten wollen! Selbst wenn sie wissen, wie hochgefährlich diese Atommeiler sind. 

Und diese Atomlobby wil die Fusionsreaktoren auf jeden Fall verhindern? Um das zu verstehen, müssen wir uns fragen: Woher kommt das Gold auf dieser Erde? 

Wie ist dieses Gold entstanden? Antwort: durch Kernverschmelzungen. Und was findet in den Fusionsreaktoren ab? Kernverschmelzungen! Wer die Kernfusion beherrscht, beherrscht auch die Produktion von Elementen, beispielseweise die Goldgewinnung mit Kupfer und Aluminium. Theoretisch ist das möglich. Und wie gesagt, wer Fusionsreaktoren beherrscht und steuert, kann diese Reaktionen in die Praxis znsetzen. 

Die Eliten der heutigen Zeit - was macht sie zu Eliten? Ihr Wissen?  Nein, nur ihr Geld, ihr Gold! Wenn es nun der Menschheit gelingt, dies bisher seltene Element massenweise herszustellen, bricht dann nicht die große Panik aus? Weil dann diese materiellen Schätze keine Schätze mehr sind - nur noch Plunder! 

Die Wissenschaft wäre schon längst viel weiter, gäbe es da nicht Bremser wie die ganz wenigen Superreichen! 


Veröffentlicht am 11.12.2013 von wearechange

Übernommen von OverBlog

Sonntag, 9. September 2012

Die Verblödungsbombe: Wie alles begann ...


KAPITEL I
Wie alles begann ...

"Gasalarm! Gaslarm!" schallte es drohend durch die lichten Wälder. Die Pflanzenorielle rollten ihre Blätter ein und schalteten ihren Stoffwechsel ab. Die Tierorielle gruben sich schnell in die lockere Erde oder suchten Zuflucht in tiefen Höhlen. Die Kopf- und Werkorielle eilten zur großen gasdichten Versammlungshalle. 

"Also", der Werkoriell leuchtete in den grellsten Farben, so aufgeregt war er.  "Seit zwei Zeitwechseln füttern wir die Hicks mit Gedankenenergie vom Blauen Planeten aus der Milchstraße. Und jetzt das!" 

"Nicht so ausschweifend! Was genau ist geschehen? Ihre Majestät, die Herrscherin der Ungenannten Galaxien möchte Fakten hören!" wies der Obere Kopforiell den Werkoriell milde zurecht. 

"Wir dachten, die Gedanken der Erdlinge seien gehaltvoll und gut zu verdauen. Nun stellt sich heraus, dass es hauptsächlich Flatulenzen sind. Es ist zu befürchten, dass sämtliche Hicks ihren Blähungen erliegen werden." 

Er wollte noch mehr sagen, da tönte ein ganz tiefer Gong, alles verstummte. Das war das Zeichen, dass die Herrscherin der Ungenannten Galaxien das Wort ergriff: 

"Wir müssen schnellstens etwas unternehmen: die Pflanzenorielle können nicht für immer ihren Stoffwechsel abschalten und die Tierorielle müssen auch wieder mal an die Luft. Ja, und wir können nicht für immer in dieser Halle bleiben. Also, ihr Kopforielle, ihr seid gefragt. Was schlagt ihr vor?" 

Wieder tönte der Gong, das Zeichen, dass die Kopforielle sich zu Wort melden durften. Aber keiner meldete sich. Na endlich einer: "Wir könnten einen Ausschuss bilden, der ..." 

Weiter kam er nicht, da ertönte schon wieder der Gong, die Herrscherin fauchte ihn an: "Für solche Spielchen haben wir keine Zeit, wir müssen sofort handeln, später könnt ihr einen Ausschuss bilden, der bestimmt, wer in den Ausschuss darf. Also, was ist jetzt?" 

Und wieder tönte der Gong, ziemlich drohend. Wieder langes Schweigen. Da, endlich meldete sich einer zu Wort, aber das war doch ein Werkoriell. Schon meldete ein Kopforiell Protest an: "Wir, die geistige Elite sind gefragt worden, nicht ein Werkoriell, was kann der schon sagen?" 

Der Gong, diesmal scharf wir ein Peitschenhieb, die Herrscherin: "Schweig, unsere Lage ist so ernst, dass wir uns alle Vorschläge anhören sollten. Also mein Freund, was wolltest du sagen?" Dann gongte es, richtig liebevoll diesmal. 

Der angesprochene Werkoriell nahm eine tiefrote Farbe an, er war gerührt, die Herrscherin hatte ihn persönlich angesprochen! Er schluckte mehrmals und begann zu sprechen: "Also, wenn unsere Hicks wegen der vielen negativen Gedanken von den Erdlingen auf dem Blauen Planeten so aufgebläht sind und bald platzen werden, können wir nicht diese vielen negativen Gedanken mit positiver Gedankenergie auslöschen, so wie bei Materie und Antimaterie? Da gibt es viel Energie und Energie können wir immer gebrauchen." 

Er wollte noch weitersprechen, aber die Kopforielle begannen zu diskutieren, ihre Farben wechselten immer schneller. Amüsiert betrachtete die Herrscherin ihre bunt schillernde Intellektuellenmeute. Dann reichte es ihr. Gong! 

"Der Vorschlag unserers Werkoriells gefällt mir sehr gut, und er leuchtet ein. Ich frage mich, wo wir positive Gedankenenergie auf dem Blauen Planeten finden werden?" Und mit "Was meinst du, lieber Freund?" wandte sie sich an den Werkoriell mit einem fast zarten Gong. 

Der Angesprochene wurde noch röter und fing leise an: "Also, vielleicht könnten wir die Vergangenheit des Blauen Planeten durchforsten, da gab es gewiss positive Gedanken. Zum Beispiel, der unbekannte Erdling, der das Rad erfunden hat. Oder das Feuer ..." 

Er wollte wieder weitersprechen, nur die einsetzende Kakophonie von Farben und Stimmengewirr der Kopforielle hinderte ihn. Es dauerte nicht lang, da hatten die Kopforielle diesen Vorschlag duchgerechnet, ihre Farben glichen einander an und ihre Stimmen verstummten. Gong! 

"Wie ich sehe, habt ihr euch geeinigt. Was schlagt ihr vor?" wandte sich die Herrscherin an den Obersten Sprecher der Kopforielle. Gong! 

"Wir werden einen Zeitabgraser bauen, der auf positive Gedankenenergie programmiert ist. Den werden wir auf den Blauen Planeten schicken. Sobald er auf seiner Zeitreise auf positive Gedanken stößt, wird er diese replizieren und zu unseren Hicks senden. Dann fallen die Blähbäuche unserer Hicks zusammen und wir haben diese Katastrophe verhindert!" schloss er selbstgefällig. Er wollte sich noch stolz zurücklehnen, da gongte es. 

"Gut, so machen wir es! Und wir sollten unserem Freund, dem Werkoriell, danken! Überhaupt, diese blöde Unterscheidung zwischen Kopf- und Werkoriell müssen wir überdenken. Sie ist nicht mehr zeitgemäß ..." murmelte die Herrscherin. Gong! 

Die Kopforielle wollten protestieren, aber sie trauten sich nicht, die Herrscherin fixierte sie mit den Bannstrahlen ihrer Augen. Sie machten sich an die Arbeit. Der Zeitabgraser war bald gebaut und programmiert und wurde als Satellit auf eine Umlaufbahn um den Blauen Planeten geschickt. 

Den Erdlingen fiel dieser neue Satellit nicht auf, sie hatten längst den Überblick verloren über den Schrott, der um ihren Planeten raste. Nur einer, er nannte sich Hermann Hohl, der stellte fest, dass ein Satellit mit merkwürdigen Eigenschaften um die Erde raste, er konnte dem ihm entgegenfliegenden Weltraumschrott ganz elegant ausweichen und er konnte seine Höhe beliebig verändern. 

Und Hermann Hohl beobachtete, dass merkwürdige Schwingungen von diesem Satellit ausgingen. Und zwar immer dann, wenn der Zeitabgraser positive Gedankenenergie replizierte und zu den Hicks schickte. Das aber ahnte Hermann Hohl nicht. 

Den Kopforiellen war ein kleines Malheur passiert: Sie hatten sich beim Sender etwas verrechnet, so dass von der replizierten Energie etwas in die Gegenwart der Erdlinge entwich. Für Hermann Hohl war es klar: Das war die Rückkehr des Zehnten Planeten, der jetzt wieder um die Erde raste. Also schrieb er ein Katastrophenbuch "Die Rückkehr des Zehnten Planeten".  

Und es gab noch jemanden, dem etwas auffiel: dem Geheimen Imperator, er residierte in den Stechpalmenwäldern, nahe der Stadt der Engel. Viele Erdlinge glaubten damals an Engel, und deshalb glaubten die meisten, dass der Geheime Imperator es mit den Erdlingen nur gut meinte. Das war nicht unbedingt der Fall. Er besaß viele Filmstudios, da ließ er pausenlos Filme produzieren, mit denen die Erdlinge überschwemmt und deren Gedanken vergiftet wurden. 

Ja, und diesem  Geheimen Imperator fiel auf, dass es plötzlich immer häufiger Kritik an seinen Filmen gab, nicht die üblichen gekauften Kritiken, die am Hungertuch nagende Schreiberlinge, meist frühere Lektoren, verbreiteten, nein, spontane Kritiken, von Erdlingen, die sonst als abgestumpft und gleichgültig galten. Und schlimmer noch: diese Kritiken waren berechtigt, das musste der Geheime Imperator zugeben, aber dass diese Kritiken im Netz der Netze sich rasant verbreiteten, das entsetzte ihn. Die Besucherzahlen für seine Filmproduktionen gingen zurück, die Verkaufszahlen für die Abspielscheiben seiner Filme sanken rapide. 

Zum ersten Mal in seinem Leben befiel den Geheimen Imperator eine Riesenangst, das hatte er noch nie erlebt. Angst davor, dass sein Lebenswerk in sich zusammenfiel. 

Er hatte natürlich von Hermann Hohl gehört. Seine Lieblingsgespielin sollte ihm das Buch vorlesen. Das wurde zu einem Fiasko, diese Frau sah zwar gut aus und gab im Bett alles, um ihn zu befriedigen, aber lesen konnte sie nicht. Selbst wollte er auch nicht lesen, also ließ er in seinem Firmenimperium nach einer hübschen Frau suchen, die des Lesens mächtig war. Er rief seine Topmanager zu sich, die standen stramm vor ihm und hörten seine Anweisung: "Sucht mir eine hübsche Frau, die noch richtig lesen kann!" Dann schickte er seine Handlanger auf die Suche. 

Die hatten sich auch schon Sorgen gemacht, um ihre Zukunft, da ja die Verkaufszahlen immer schneller schwanden. "Bestimmt hat der Imperator eine Riesenidee!" murmelte der eine. 

"Ganz bestimmt, der Imperator hat immer die Nase dafür, was das blöde Volk sehen will!" pflichtete ihm der andere bei.
Die Manager suchten lange, es war zum Mäuse melken, unter den Schönheiten war keine zu finden, die noch richtig lesen konnte. Der Imperator ließ täglich mehrmals nachfragen, ob sie schon eine Leserin gefunden hatten. Nein, sie hatten nicht. 

Der oberste Manager wusste, wenn er nicht bald eine Vorleserin präsentieren konnte, waren seine Tage gezählt. Er wusste auch, dass der Imperator für jeden Manager eine Lebensversicherung mit sehr hohen Prämien abgeschlossen hatte. Nutznießer war er, der Geheime Imperator. Und wenn einer seiner Angestellten einen Unfall hatte, dann kassierte er die doppelte Prämie. Ja, der Manager wusste, was ihm passieren könnte. Er goss sich mehre Cognacs hinter die Binde, legte sich auf sein Bürosofa und schlief ein. 

Dann meinte er zu träumen: Er sah eine Putzfrau, die ihren Staubsauger abgeschaltet hatte. Sie wollte den gewaltigen Manager nicht aufwecken, also setzte sie sich auf einen Stuhl und zog ein sorgfältig eingewickeltes Buch aus ihrer schäbig abgeschabten Tasche und begann zu lesen. 

Da merkte der Manager, dass er gar nicht träumte und sprach die Frau an: "He, Puppe, was liest du da für einen Schinken?" Die Frau schrak auf: "Sokrates" 

Sie zeigte ihm den Buchtitel, der Manager buchstabierte: "s o k r a t e s." Mit Fragezeichen im Gesicht. "Was soll das sein? Hört sich auswärts an." 

"Das ist griechisch, Sokrates ist einer meiner liebsten Philosophen." 

"Aha, heißen die Filmfritzen in Griechenland Philosophen?" 

"Nein, als Sokrates lebte, da gab es noch keine Filme." 

"Keine Filme? So etwas gibt es doch nicht! Keine Filme. Du veräppelst mich wohl. Was liest Du denn gerade? Lies mal vor!" 

Mit ihrer leicht vibrierenden Altstimme fing die Frau an: "oida ouk eidos ..." 

"Halt, das versteh ich nicht! Ich spreche nicht griechisch, übersetz das mal!" 

"Ich weiß, dass ich nicht weiß ..." 

Da unterbrach sie der Manager: "Hört sich komisch an, aus welchem Film ist das? Hab ich noch nie gehört!" 

"Das stammt aus keinem Film, Sokrates lebte 400 Jahre vor unserer Zeitrechung ..." 

"Quatsch! So alte Filmstudios gibt es doch gar nicht. Aber du gefällst mir, du kannst lesen, hast eine schöne Stimme. Los, zieh mal deinen Putzkittel aus." 

Zögernd zog die Frau ihren Kittel aus, sie hatte Jeans und ein Achselshirt an. Der Manager beguckte sie beifällig von oben bis unten: "Das müsste gehen! Ich habe einen Job für dich! Wie heißt du eigentlich?" 

"Monica ..." 

"Monica, ja das passt! Also du hast jetzt einen neuen Job!" 

"Was ist das für ein Job?" 

"Nichts Schlimmes, du musst nur vorlesen." 

"Nur vorlesen? Wem?" 

"Das erfährst du später, ich ruf meine Assistentin", sprach er und drückte auf einen roten Knopf. Wenig später öffnete sich eine Geheimtür und seine Assistentin kam, blond, langbeinig, im halbdurchsichtigen Negligé, halb offen. "Schnurzi, ich hab schon geschlafen, was ist los?" 

"Hör mal, das ist Monica, die richtest du etwas her, besorgst ihr schicke Klamotten und dann kommt ihr wieder her, hast du 
verstanden?" 

"Wo soll ich mitten in der Nacht Klamotten für die da herkriegen? Ist das meine Nachfolgerin?" 

"Nee, du bleibst mir erhalten. Und Klamotten kriegst du im Filmstudio Drei-Icks, die drehen rund um die Uhr. Die Buchhaltung hat denen einen ganzen Container Klamotten hingeschickt, dabei brauchen die beim Drehen kaum Klamotten ... Du kannst dich beruhigen, das ist nicht deine Nachfolgerin. Also hopp!" 

Mit einem Klaps auf den Hintern entließ er seine Assistentin. Kaum waren die beiden weg, baute er eine Bildkommunikation mit dem Geheimen Imperator auf. Er setzte sich in Position. Da tauchte auf der Bildanzeige der Imperator auf, sitzend in der Badewanne, er ließ sich von zwei rassigen Schauspielerinnen aus dem Studio Drei-Icks massieren. Unwirsch knurrte er: "Was störst du mich? Du siehst doch, dass ich beschäftigt bin!" 

"Imperator, ich habe eine Vorleserin gefunden, genau die richtige für dich!" 

"Prima, schick sie gleich rüber, in einem Blitz-Taxi!" Dann erlosch die Anzeige. Erleichtert schaltete der Manager die Kommunikation ab: "Ich glaube, da habe ich noch Glück gehabt. Der Imperator wollte mich schon verunfallen lassen, er schaute so komisch ..."


Fortsetzung: Die Bruderschaft der Bilder

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Hochgeladen von Uuuulf am 28.08.2007
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