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Montag, 15. April 2013

Wi(e)der die Bestandsdatenauskunft - Blog von Kiat Gorina


Am letzten Wochenende demonstrierten - hauptsächlich die Piraten - gegen das vom Bundestag verabschiedete neue Gesetz zur Bestandsdatenauskunft. Was versteckt sich dahinter? Polizei und Geheimdienste sollen künftig auf die Passwörter, PINs etc. der Nutzer von Handys und dem Internet zugreifen können. Das bedeutet , dass die Behörden jeden Internet-Nutzer ausforschen können!

Quelle: GLOSSE: Deutsche Politiker kämpfen gegen das Grundgesetz

In vielen Städten wurde am vergangenen Wochenende gegen dieses - automatische - Ausforschen von Handy- und Internetnutzern protestiert. Am 27. April gibt es wieder bundesweite Demonstrationen gegen diese Bestandsdatenauskunft. Macht mit! Es geht um die Unverletzlichkeit unserer Privatspäre:


Veröffentlicht am 04.04.2013 von DieBananenrepublik

Die geistigen Väter des Grundgesetzes haben den Artikel 13 geschaffen: Da steht kurz und bündig:

(1) Die Wohnung ist unverletzlich.

Jetzt stellen wir uns vor: Ein Bürger hat in seiner Wohnung einen kleinen Tresor, öffnen kann nur derjenige diesen Tresor, wenn er die Ziffernkombination kennt. Jetzt stellen wir uns weiter vor, dass Polizei und Geheimdienste verlangen, dass sie die Ziffernkombinationen von allen privaten Tresoren erhalten. Geht das? Nein, natürlich nicht!

Und was sind Passwörter für den Zugang zum Internet? Oder PINs für die Nutzung von privaten Nandys? Nichts anderes! Oder stellen wir uns vor: Eine Bürgerin bringt ein Sicherheitsschloss an ihrer Wohnungstür an. Und Polizei und Geheimdienste fordern einen Zweitschlüssel von allen Wohnungen - bundesweit! Das geht natürlich nicht!

Alle Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU, SPD und FDP stimmten am 21. März 2013 zu, dass künftig Polizei und Geheimdienste Zugang zu unseren privaten Daten haben! Sie können dann in unseren privaten Daten herumschnüffeln! Das wäre genauso, wenn Polizei und Geheimdiente in unseren Wohnungen ein-und ausgingen, ohne dass wir es wissen. 

In der Beschreibung zum obigen Video gibt es noch mehr Informationen! Dieser Staat entwickelt sich zum Oberschnüffelstaat! Die Stasileute der vergangenen DDR waren Waisenknaben dagegen! 

Und wieso will dieser Staat in unserem Privatleben herumschnüffeln? Weil die "Entscheider" große Angst haben! Angst vor der Wut der Bürgerinnen und Bürger! Angst davor, dass immer mehr Bürger aufwachen! Dass immer mehr Menschen erkennen, was für ein übles Spiel diese selbsternannten Entscheider mit uns treiben wollen. Angst davor, dass immer mehr Menschen sich empören! Empören darüber, dass die sogenannten Krisen alles nur Bankenkrisen sind. Dass uns das Geld abgeknöpft wird, um es den gefräßígen Banken in den unersättlichen Rachen zu werfen!

Angst davor, dass immer mehr Bürger erkennen, dass es nicht um die Rettung des Euro geht, sondern nur um die Verarmung der meisten Bürgerinnen und Bürger!

Diese selbsternannte "Elite" hat Angst davor, dass die Massen sich das nicht mehr gefallen lassen. Dass es immer mehr Widerstand geben wird. Deshalb wollen sie uns alle überwachen!

Wir aber wollen gläserne Politiker, aber keine gläsernen Bürger!
Übernommen von Over-Blog

Montag, 25. März 2013

GLOSSE: Deutsche Politiker kämpfen gegen das Grundgesetz - Blog von Kiat Gorina


Das kann nicht stimmen! Es muss wohl heißen: Politiker kämpfen für das Grundgesetz! Nein, in diesem Fall kämpfen deutsche Politiker gegen das Grundgesetz. Worum geht es? Um ganz sensible Daten, die bei Handys und Internet so anfallen. Wie PIN-Nummern, Passwörter, IP-Adressen etc. Darauf sind Polizei und Geheimdienste richtig geil! Diese Infos wollen sie unbedingt haben!

Schließlich ist in dieser Republik jeder Bürger, jede Bürgerin von Anfang verdächtig! Also gibt es eine Bestandsdatenauskunft. Und ein Gesetz dafür. So ein Gesetz wurde verabschiedet. Aber es gibt bei den Piraten - wo auch sonst - einen früheren Amtsrichter und jetztigen Fraktionsvorsitzenden der Piraten in Schleswig-Holstein - Dr. Patrick Breyer. Pirat Patrick klagte vor dem Bundesverfassungsgericht. Und er erhielt recht. Die Politiker mussten ihr Gesetz zur Bestandsdatenauskunft ändern. 

Und sie änderten. Irgendwie haben sie wohl nicht verstanden, was das Bundesverfassungsgericht kritisiert hatte. Diese Politiker erweiterten das ursprüngliche Gesetz. War das nun Dummheit? Oder Frechheit? Oder beides? Zumindest sahen dann diese Politiker ein, dass sie mit einem solchen Gesetz wieder gegen das Grundgesetz verstoßen.

Also wurde wieder geändert und dann verabschiedet. Pirat Patrick wird wieder klagen. Und er ist davon überzeugt, dass auch das neue Gesetz verfassungswidrig ist.

Was lernen wir daraus? Diese Politikerkaste ist einfach nicht lernfähig! Sie ist trotzig wie ein kleines Kind. Sie stampfen auf den Boden und ballen die Fäuste und schreien: Wir wollen alle PINS und Passworte und IP-Adressen und Kontoverbindungen und Adressen! Wir wollen alles! Wir wollen alles über unsere Bürger wissen! Und warum?

Weil es Bürger gibt, die gefährlich sind! Vor allem, wenn die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse sich rapide verschlechtern! Da will dieser Staat wissen, wer mit wem Informationen austauscht! Ja, dieser Staat muss wissen, welche Bürger sich nicht von den medialen Lügen täuschen lassen. Denn solche Bürger sind sehr gefährlich! Sie könnten ja schlimme Wahrheiten verbreiten!

Und es geht noch weiter. Die Geheimdienste wollen alle Daten sofort: Es gibt da einen Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der schreibt: "Entgegen den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts soll die Identifizierung von Internetnutzern durch Geheimdienste keine tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer konkreten Gefahr voraussetzen."

Quelle: ZEIT ONLINE Bundestag erlaubt Polizei Abfrage von PIN und Passwörtern

Das wollen diese Politiker wirklich! Auch wenn ein Bürger kreuzbrav ist, wenn kein Verdacht für illegale Aktivitäten vorliegt, auch dann dürfen die Geheimdienste alle Daten absaugen! Automatisch! Wozu soll das gut sein? Um Menschen zu überwachen! Vor allem die kritischen Bürger. Und wenn die Geheimdienste die Passworte kennen, dann können sie die kritischen Bürger blockieren! Oder gar schlimmes Material unterschieben, ohne dass der Bürger davon etwas weiß!

Es geht darum, Kritiker mundtot zu machen! Oder sie einzuschüchtern! Auch diesem Gesetz muss der Bundesrat zustimmen. Dort hat die schwarzgelbe Regierung keine Mehrheit mehr, also aktivieren wir die Opposition im Bundesrat dass dieses Gesetz im Vermittlungsausschuss landet und nachgebessert wird!

Und was machen wir mit den Abgeordneten, die mit dem jetzigem neuen Gesetz gegen Karlsruhe verstoßen? Diese Abgeordneten sind unwählbar geworden, ihnen geben wir keine Stimme bei der Bundestagswahl im Herbst! Grund: Wer sich nicht ans Grundgesetz hält, ist undemokratisch und unwählbar!


Veröffentlicht am 22.03.2013 von DieBananenrepublik 

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 25. April 2012

Peinlich - peinlich für die Telekom: Unsicherer Router - Blog von Kiat Gorina


Das ist ja wieder einmal oberpeinlich! Für die Telekom! Da vermieten sie Router an ihre DSL-Kunden. Inklusive einer Sicherheitslücke! Diese Router unterstützen ein privates Funknetz. Und mit einfachen Tricks kann das von Fremden benutzt werden!
Und was rät die Telekom den Betroffenen? Das WLAN-Netz abschalten resp. deaktivieren! Wie finde ich das? Viele Telekom-Kunden zahlen monatlich eine Leasinggebühr für diese Router. Und um die Sicherheitslücke zu schließen, soll der Kunde das gesamte WLAN-Netz deaktivieren!
Da wird in den Info-Points davon geschwärmt, was die Router von der Telekom so alles können! Und dann stellt sich heraus, dass sie nicht einmal die primitivsten Sicherheitslücken schließen können!
Ja, und wie ist die Gesetzeslage? Bescheiden! Wenn nun ein betroffener Telekom-Kunde sein WLAN-Netz mit einem der betroffenen Telekom-Router betreibt und Eindringlinge sein Netz missbrauchen. dann haftet der Kunde! Und nicht die Telekom!
Ich möchte nicht wissen, wieviele betroffene Telekomkunden es gibt, die von ihrem "Glück" noch gar nichts wissen! Das kann dazu führen, dass der Telekom-Kunde für Straftaten haften muss, von denen er nichts weiß und für die er nichts kann! Und trotzdem sollen noch Leasinggebühren weiterhin gelöhnt werden?
Da frage ich mich doch, wer ist eigentlich bei der Telekom dafür verantwortlich, dass ein Angreifer mit einer ganz einfachen PIN in den Router eindringen kann? Wird da nicht getestet? Ja, es wird getestet - den Test übernehmen die dummen Kunden! 
Für mich ist das Bananenpolitik: Die Produkte "reifen" beim Kunden!
Und wenn ich dann noch lesen muss, dass die Anleitung für dieses Hintertürchen auch in einem Forum der Telekom steht und bis vor ein paar Tagen immer noch stand, dann zweifle ich an dem gesunden Menschenverstand der Telekom!
Quelle: golem.de WLAN-Router der Telekom stehen völlig offen
Hochgeladen von TheTier am 01.09.2008


Quelle: WELT ONLINE Wlan-Router von über 100.000 Telekom-Kunden unsicher
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