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Samstag, 11. Januar 2014

GOLD und die unverzeihlichen Sünden der Bundesbank

Je mehr ich mich mit den Goldvorräten der Bundesbank beschäftige, desto mehr gewinne ich den Eindruck, in einem großen Sumpf zu waten. Wieviel Gold verwaltet die Bundesbank? Also wieviel Gold besitzt diese Republik? Der Bundesbank gehören angeblich 3.400 Tonnen Gold. Das ist heute ungefähr 100 Milliarden Euronen wert. Es sei denn, der Goldpreis sinkt weiter nach unten, dann ist dieses Gold weniger wert. 

Das Gold dieser Republik lagert zum größten Teil im Ausland. Nur 31 % sind in der Bundesbank in Frankfurt am Main deponiert. Der größte Anteil - 45 % - stecken in New York - bei der FED. Dann gibt es noch 13 Prozent in London und 11 Prozent in Frankreich. Genauer gesagt: soll es geben. Vor allem das Gold der Deutschen, das seit 1952 dort eingelagert ist, wurde noch nie von der deutschen Bundesbank überprüft! 

Dabei schreiben die gesetzlichen Regelungen eine jährliche Überprüfung - auch der Goldbestände - vor! Wie sagte schon Lenin? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! 

Wieso haben sich die Bundesbänker nicht getraut und ihren Kollegen in der FED in Manhattan angekündigt: Wir fliegen jetzt los und besuchen euch. Wir wollen nachschauen, ob das Gold der Deutschen noch vollständig da ist. 

Eine solche Kontrolle geschah nicht! Wieso eigentlich nicht? Es handelt sich um über 120.000 Goldbarren, die den Deutschen gehören und in New York lagern. Für diese Goldbarren gab es noch nie eine Inventur. 

Anders bei den über 80.000 Goldbarren, die in Frankfurt lagern. Die werden einmal im Jahr inventarisiert und zwar "körperlich", will heißen, die werden wirklich in die Hand genommen. 

Bei Gold und Goldbarren gibt es ja viele Fälschungsmöglichkeiten:
Der Kern eines Barrens besteht aus Blei und nur die Hülle ist aus Gold. Das ist allerdings eine primitive Methode, weil das spezifische Gewicht von Blei sehr stark von Gold abweicht. 

Die versierten Goldschwindler verwenden als Kern das Metall Wolfram. Grund: Das spezifische Gewicht ist fast gleich und die Barren sind fast gleich groß. 

Es ist also dringend geboten, sich Goldbarren regelmäßig anzuschauen und sie zu überprüfen. Vor allem, wenn damit gehandelt wird. 

Aber - wie bereits geschrieben - diese Goldinventur wurde bislang nur für die Goldbarren in Frankfurt durchgeführt - nicht für das deutsche Gold, das im Ausland gelagert ist. 

Das hat dazu geführt, dass viele deutsche Bürger forderten, dass das deutsche Gold zurückgeholt wird. Da muss die FED - die amerikanische Notenbank rintig aufgeschreckt sein. Und 2013 erhielten die Bundesbänker gerade mal 37 Tonnen Gold - angeblich deutsches Gold! Das ist nur ein Fünfzigstel des Goldvorrates der Deutschen in der FED. 

Wenn die Amerikaner in diesem Tempo das Gold herausrücken, dann dauert die gesamte Rückholung über 50 Jahre.
Und bei den nach Deutschland zurückgeholten Goldbarren wurde festgestellt, dass da einige Barren  - keiner weiß offensichtlich nicht deren Anzahl - umgeschmolzen wurden. Von einem privaten Unternehmen! Dann bestreitet die Bundesbank solche Vorgänge, die sie Tage zuvor zugegeben hat. Kurzum, diese Rückholung des deutschen Goldes aus dem Ausland stinkt ganz gewaltig! 

Und nicht nur das stinkt, sondern auch das "gold price fixing" - also die tägliche Festlegung des Goldpreises durch fünf Großbanken. Ja, dieses Verfahren stinkt auch ganz gewaltig, weil es Preisabsprachen der beteiligten Banken gegeben haben soll, mit denen der Goldpreis angeblich manipuliert wurde. Derzeit wird ermittelt.
Was lernen wir daraus? Diese Großbanken haben den Rest von Vertrauen verspielt!

Veröffentlicht am 31.07.2012 von Jochen Stanzl

Fazit: Diese kriminellen Großbanken müssen endlich zerschlagen werden!

Übernommen von OverBlog

Donnerstag, 9. Januar 2014

GLOSSE: Gold - Goethes Faust muss umgeschrieben werden ...

Johann Wolfgang von Goethe lässt in seinem Faust Margarete sprechen: 
Nach Golde drängt, 
Am Golde hängt
Doch alles. Ach wir Armen!
Ja, arm waren die Goldanleger im letzten Jahr dran. Grund: Gold verlor fast ein Drittel seines Wertes! Immer mehr Anleger drängen sich nicht mehr nach Gold - im Gegenteil: sie verkaufen ihr Gold, es wird ja immer weniger wert! Ob das der Geheimrat jemals sich vorstellen konnte? 

Und wer soll daran schuld sein? Die Deutschen natürlich! Wie denn das? Ja, Deutschland hat ca. 2.000 Tonnen Gold im Ausland gelagert. Und 2013 wurden ca. 37 Tonnen nach Deutschland zurückgeholt. Um das Gold zu überprüfen. Dabei mussten einige Barren eingeschmolzen werden - aus Sicherheitsgründen! Ja, was soll das heißen? 

Wenn ein Goldbarren eingeschmolzen wird, dann lässt sich nicht mehr feststellen, ob der Goldbarren wirklich zu dem in New York oder Paris eingelagerten Gold gehört. Ja, was ist mit der Rücklieferung des deutschen Goldes in den USA und Frankreich passiert? Gibt es das deutsche Gold gar nicht mehr? Müssen die Amerikaner und Franzosen das Gold jetzt auf dem freien Markt "besorgen" resp. kaufen? 

Das behauptet jedenfalls DER AKTIONÄR. Irgendwie ist das komisch: Wenn da wirklich jemand 37 Tonnen aufgekauft hätte, dann müsste der Goldpreis steigen und nicht fallen!  Der Aktionär stellt eine ketzerische Frage: War die FED überrascht von der Rückholaktion und bediente sich Banken wie JPMorgan oder auch Goldman Sachs um mit deren Hilfe das Gold günstiger zu beschaffen? Er fragt sich auch: Lässt sich deshalb eventuell JPMorgan das Gold seit Neustem an der Comex physisch ausliefern? Im Dezember hatte die US-Großbank nämlich über 5.000 Kontrakte zur Auslieferung in physischem Gold gestellt. Gegenwert: Über 600 Millionen Dollar. 

Ist in diesem Finanzsystem das Gold den gleichen Weg gegangen wie das Geld? Geld, das es als Münzen oder Papiergeld nicht mehr gibt, sondern nur noch als Zahl in den Computersystemen? Als Giralgeld. 

Und denken wir an die bedauernswerte Schweizer Nationalbank. Das Handelsblatt meldet: 

Quelle: Handelsblatt Goldschatz bringt Milliardenverlust: Die Schweizerische Nationalbank macht 2013 einen Verlust von 7,3 Milliarden Euro. Grund ist der drastische Wertverfall der Goldreserven. Auch die Bundesbank leidet - bei ihr macht sich das aber nicht im Gewinn bemerkbar.

Trotzdem bleibt die Frage offen: Wieso verliert das Gold an Wert? Wann verliert ein Edelmetall an Wert? Wenn immer mehr verkauft wird! Nun ist Gold ein sehr seltenes Edelmetall. Also muss es seit einiger Zeit eine große Quelle für Gold geben. Haben die Alchimisten zugeschlagen? Mit ihrem Stein der Weisen? 

In gewissem Sinne ja. Die Lösung der Herstellung von Gold ist sogar in Wikipedia zu finden: 

Das auf der Erde vorkommende Gold ist - wie alle Elemente, die schwerer als Eisen sind - bei den Kernkollapsen von Supernovae entstanden, bevor die Sonne existierte. Die seit Mitte des 20. Jahrhunderts von Menschenhand initiierten Kernverschmelzungs- und -spaltungsprozesse (Kernfusion resp. Kernfission) bestätigen die Machbarkeit des langgehegten Traumes der Alchemisten. Gold fällt auch bei verschiedenen kerntechnischen Anwendungen in winzigen, atomaren Mengen als Nebenprodukt an. Allerdings ist die für eine industrielle Herstellung aufzuwendende Energie um Größenordnungen teurer als das bergmännisch gewonnene Edelmetall selbst. An die Stelle einer prinzipiellen Schranke für die Goldsynthese traten ökonomische Grenzen.

Gibt es mittlerweile irgendwo auf diesem Planeten Kernfusionsreaktoren, die diese Entstehung von Gold nachahmen? Und die eine sehr billige oder gar kostenlose Energiequelle gefunden haben?

Oder müssen wir nur etwas in die deutsche Geschichte zurückgehen. Da gab es bei den Nazis ein supergeheimes Projekt "Die Glocke". Und dieses Gerät brauchte nicht nur viel elektrischen Strom, sondern auch sehr viel Quecksilber. Die Historiker wundern sich heute noch: Wieso sammelten die Nazis diese Mengen von Quecksilber ein - weltweit? Mit ihren U-Booten?

Und wieder hilft Wikipedia: Vom Quecksilber kann nur das leichteste stabile Isotop 196Hg, welches im natürlichen Quecksilber mit einem Gehalt von 0,15 % enthalten ist, bei Bestrahlung mit langsamen Neutronen durch Neutroneneinfang zu 197Hg umgewandelt werden, das anschließend durch Elektroneneinfang mit 64,14 Stunden Halbwertszeit in das einzige stabile Goldisotop 197Au zerfällt.

Und wer schnelle Neutronen erzeugen kann, kann ein anderes Quecksilberisotop verwenden, das viel häufiger in normalem Quecksilber enthalten ist. In Wikipedia steht:   Mit schnellen Neutronen kann das Quecksilberisotop 198Hg, welches im natürlichen Quecksilber zu 9,97 % enthalten ist, durch Abspaltung eines Neutrons in das Quecksilberisotop 197Hg umgewandelt werden, welches dann (wie oben beschrieben) zu Gold zerfällt. Allerdings besitzt diese Reaktion einen geringeren Wirkungsquerschnitt und wäre nur in Schnellen Brütern oder mit Spallations-Neutronenquellen durchführbar.

Schnelle Brüter? So etwas so es ja bereits geben.  Oder hatten die Nazis mit ihrer "Glocke" eine Methode gefunden, den alten Alchimistentraum zu erfüllen: Quecksilber in Gold umwandeln?!
Eines steht fest: Die Worte in Goethes Faust müssen umgeschrieben werden.


Veröffentlicht am 07.02.2013 von PhoenixM33X

Übernommen von OverBlog