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Montag, 20. Januar 2014

GLOSSE: Der Fall "Scheuer, Andreas" und die Doktornomaden

Nomaden in der medialen und politischen Landschaft? Gewiss, da gibt es zunächst die Talkshow-Nomaden. Angeblich als wichtig eingestufte Prominenz, die von Talkshow zu Talkshow ziehen und für gähnende Langeweile sorgen. Sobald einer dieser Nomaden den Mund aufmacht, ist es für den Zuseher Zeit, das nächste Bierchen aus dem Kühlschrank zu holen. 

Grund: Was so ein Nomade von sich gibt, sind meist nur bereits von sich gegebene Wiederholungen. Ja, und für die Regisseure von Talkshow-Sendungen ist es sehr einfach geworden: Ein bewährter Talkshownomade bedeutet sofort, wohin die "Diskussion" läuft oder laufen soll! So kann eine angeblich lebendige Diskussion vorgetäuscht werden, die an sich keine ist!

Weitere Informationen:

  1. GLOSSE: Talkshow Nomaden: So dienen diese ARD-Talkshows nur der Betonierung von vorgegebenen Meinungen - wer bei diesem Spiel brav mitspielt, wid belohnt und wird wieder eingeladen. Wer aber rebelliert oder gar für einen Eklat sorgt, kommt auf eine schwarze Liste und wird so schnell nicht mehr eingeladen. Denken wir zum Beispiel an den Dramatiker Rolf Hochhuth bei der Abschiedsvorstellung von Harald Schmidt
  2. GLOSSE: Das Zeitalter der Talkshow Industrie: Aber Leute wie der Professor Unsinn - pardon Sinn und der Olaf Henkel, die kommen doch immer - auch ungefragt! Da muss nicht groß disponiert werden. Doch, das muss künftig generalstabsmäßig ablaufen: Da wird der rote Faden ausgelegt, dann das Ziel festgelegt. Welches Ziel? Nun ja, welches Ziel eine solche Politshow hat? Solche Ziele können zum Beispiel sein: Die LINKEN madig machen. Oder das Volk gegen die faulen Hartz IV Bezieher aufhetzen. Oder von der Inkompetenz deutscher Politiker ablenken und mit dem Finger auf das Ausland zeigen.

Solche "Nomaden" gibt ea auch auf einem anderen Gebiet - dem universitären Doktorwesen. Es kommt ja immer wieder vor, dass ein Magister so gern einen Doktortitel hätte, aber er schaffte die Voraussetzungen nicht. Beispielsweise der Scheuer, Andreas - derzeit Generalsekretär der CSU. 

Weitere Information: GLOSSE: Neues von der CSU: "Doktor werden ist nicht schwer - Doktor bleiben aber sehr!": Also musste ein neuer General her - er wurde bald gefunden: der Andreas Scheuer ist neuer General! Er stammt aus Passau. Und er hat auch studiert - in Passau. Zunächst wollte er Lehrer werden - an Realschulen. 1998 legte er das erste Staatsexamen ab. Dann begann er ein Magisterstudium in Politik, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft. Also alles Laberfächer. 2011 hatte er seinen Magister. Allerdings war sein Magister mit einem kleinen Makel behaftet: Er schaffte nur einen Dreier. Und er wollte doch so gerne einen Doktortitel haben. Aber an der Universität Passau war das nicht möglich. Grund: Da hätte er mindestens einen Zweier schaffen müssen. 

Also, was machte Scheuer, Andreas? Er zog in Sachen Doktortitel nach Tschechien und machte dort den "kleinen Doktor" an der Prager Karlsuniversität! Dass er seinen Namen mit dem Zusatz "Dr." nur in Bayern und Berlin schmücken durfte, ja, wusste er das oder hat er das übersehen? 

Er ist ja nicht der einzige, der in Sachen Doktortitel ins Ausland ging, beispielsweise Dominic Stoiber, der seinen Doktor an der Universität Innsbruck machte. Kenner der Szene sprechen zwar von einem "Dr. Innsbruck" - aber Doktor ist Doktor ... 

Zurück zum derzeitigen CSU-Generalsekretär: Da gibt es in Bonn den Professort Wolfgang Löwer, er ist auch Ombudsmann für gute wissenschaftliche Praxis. Er fordert, dass die Scheuersche Doktorarbeit untersucht wird: 

Quelle: n-tv Ombudsmann: "Klassisches Plagiat" Scheuer lässt Doktorarbeit prüfen: Der Ombudsmann für die deutsche Wissenschaft, der Bonner Juraprofessor Wolfgang Löwer, sprach sich am Wochenende dafür aus, dass die Arbeit auf einen möglichen Plagiats-Tatbestand wissenschaftlich untersucht wird. Die bekannt gewordenen Stellen "sollten Anlass sein, genauer hinzusehen und zu prüfen, wie der Text entstanden ist", sagte Löwer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". 

Und der Ministerpräsident Horst Seehofer sprach seinem Generalsekretär sein "volles Vertrauen" aus.  Wir kennen ja noch eine politische Persönlichkeit, die schon öfters ihr "volles Vertrauen" ihren Kollegen und Mitarbeitern ausgesprohen hatte. Wenig später verschwanden sie von der politischen Bühne. 


Veröffentlicht am 15.02.2013 von Spiel und Politik

Ja, da stellt sich doch die Frage: Übernahm Horst Seehofer den Merkelschen "Duktus" oder meinte er das wirklich Ernst mit dem "vollen Vertrauen"? 

Wir werden sehen ...

Übernommen von OverBlog

Samstag, 11. Januar 2014

GOLD und die unverzeihlichen Sünden der Bundesbank

Je mehr ich mich mit den Goldvorräten der Bundesbank beschäftige, desto mehr gewinne ich den Eindruck, in einem großen Sumpf zu waten. Wieviel Gold verwaltet die Bundesbank? Also wieviel Gold besitzt diese Republik? Der Bundesbank gehören angeblich 3.400 Tonnen Gold. Das ist heute ungefähr 100 Milliarden Euronen wert. Es sei denn, der Goldpreis sinkt weiter nach unten, dann ist dieses Gold weniger wert. 

Das Gold dieser Republik lagert zum größten Teil im Ausland. Nur 31 % sind in der Bundesbank in Frankfurt am Main deponiert. Der größte Anteil - 45 % - stecken in New York - bei der FED. Dann gibt es noch 13 Prozent in London und 11 Prozent in Frankreich. Genauer gesagt: soll es geben. Vor allem das Gold der Deutschen, das seit 1952 dort eingelagert ist, wurde noch nie von der deutschen Bundesbank überprüft! 

Dabei schreiben die gesetzlichen Regelungen eine jährliche Überprüfung - auch der Goldbestände - vor! Wie sagte schon Lenin? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! 

Wieso haben sich die Bundesbänker nicht getraut und ihren Kollegen in der FED in Manhattan angekündigt: Wir fliegen jetzt los und besuchen euch. Wir wollen nachschauen, ob das Gold der Deutschen noch vollständig da ist. 

Eine solche Kontrolle geschah nicht! Wieso eigentlich nicht? Es handelt sich um über 120.000 Goldbarren, die den Deutschen gehören und in New York lagern. Für diese Goldbarren gab es noch nie eine Inventur. 

Anders bei den über 80.000 Goldbarren, die in Frankfurt lagern. Die werden einmal im Jahr inventarisiert und zwar "körperlich", will heißen, die werden wirklich in die Hand genommen. 

Bei Gold und Goldbarren gibt es ja viele Fälschungsmöglichkeiten:
Der Kern eines Barrens besteht aus Blei und nur die Hülle ist aus Gold. Das ist allerdings eine primitive Methode, weil das spezifische Gewicht von Blei sehr stark von Gold abweicht. 

Die versierten Goldschwindler verwenden als Kern das Metall Wolfram. Grund: Das spezifische Gewicht ist fast gleich und die Barren sind fast gleich groß. 

Es ist also dringend geboten, sich Goldbarren regelmäßig anzuschauen und sie zu überprüfen. Vor allem, wenn damit gehandelt wird. 

Aber - wie bereits geschrieben - diese Goldinventur wurde bislang nur für die Goldbarren in Frankfurt durchgeführt - nicht für das deutsche Gold, das im Ausland gelagert ist. 

Das hat dazu geführt, dass viele deutsche Bürger forderten, dass das deutsche Gold zurückgeholt wird. Da muss die FED - die amerikanische Notenbank rintig aufgeschreckt sein. Und 2013 erhielten die Bundesbänker gerade mal 37 Tonnen Gold - angeblich deutsches Gold! Das ist nur ein Fünfzigstel des Goldvorrates der Deutschen in der FED. 

Wenn die Amerikaner in diesem Tempo das Gold herausrücken, dann dauert die gesamte Rückholung über 50 Jahre.
Und bei den nach Deutschland zurückgeholten Goldbarren wurde festgestellt, dass da einige Barren  - keiner weiß offensichtlich nicht deren Anzahl - umgeschmolzen wurden. Von einem privaten Unternehmen! Dann bestreitet die Bundesbank solche Vorgänge, die sie Tage zuvor zugegeben hat. Kurzum, diese Rückholung des deutschen Goldes aus dem Ausland stinkt ganz gewaltig! 

Und nicht nur das stinkt, sondern auch das "gold price fixing" - also die tägliche Festlegung des Goldpreises durch fünf Großbanken. Ja, dieses Verfahren stinkt auch ganz gewaltig, weil es Preisabsprachen der beteiligten Banken gegeben haben soll, mit denen der Goldpreis angeblich manipuliert wurde. Derzeit wird ermittelt.
Was lernen wir daraus? Diese Großbanken haben den Rest von Vertrauen verspielt!

Veröffentlicht am 31.07.2012 von Jochen Stanzl

Fazit: Diese kriminellen Großbanken müssen endlich zerschlagen werden!

Übernommen von OverBlog

Dienstag, 30. Juli 2013

Neue Beute eines Plagiatsjägers: Plagiatsvorwürfe gegen Prof. Dr. Norbert Lammert?

Ein Plagiatsjäger schlug wieder zu: Er nennt sich Robert Schmidt. Ja, ein Jäger mit diesem Namen brachte die damalige Bundesbildungsministerin Annette Schavan zu Fall, sie trat von ihrem Ministeramt zurück. Der Doktortitel wurde ihr entzogen! Diesmal soll Dr. Norbert Lammert die Beute sein. Ja, genau, der Bundestagspräsident. Seine Dissertation ist schon etwas angegraut, sie entstand 1975:

Quelle: n-tv Lammert lässt Doktorarbeit prüfen: Der Plagiatsjäger mit dem Pseudonym "Robert Schmidt" schreibt, er habe auf 42 Seiten von Lammerts Dissertation 21 Quellen gefunden, bei denen es "Unregelmäßigkeiten" gebe. "Hierbei handelt es sich vorwiegend, aber nicht ausschließlich um Plagiate", so der Vorwurf. Lammert habe "einen erheblichen Teil der als verwendet angegebenen Literatur" offenbar nicht gelesen.

Das ist ein hammerharter Vorwurf! Andererseits gilt Robert Schmidt als "sehr gründlich prüfender Analytiker". Er hat sich ja jemand ganz oben von der politischen Spitze ausgesucht. Ich gehe mal davon aus, er weiß, was er veröffentlicht.

Und wie reagiert Dr. Norbert Lammert? n-tv berichtet: Der "Welt" sagte Lammert dazu: "Ich habe meine Doktorarbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt." Allerdings will er die Arbeit untersuchen lassen: "Ich habe die Universität Bochum unverzüglich darum gebeten, die Vorwürfe zu prüfen." Der Deutschen Presse-Agentur teilte Lammert mit, er sei von der wissenschaftlichen Qualität seiner Dissertation überzeugt.

Und was schreibt eigentlich Robert Schmidt? Schauen wir halt in seinen Blog:

Quelle: lammertplag: Zweck der Dokumentation ist es, sowohl die Universität Bochum als auch die allgemeine Öffentlichkeit anhand einer ausreichend großen Anzahl von exemplarischen Belegstellen über wissenschaftliches Fehlverhalten in der untersuchten Arbeit zu informieren. Ziel der Dokumentation ist es jedoch nicht, dieses möglichst vollständig zu erfassen, was mit einem hohen Zeitaufwand verbunden wäre. Ich habe daher die Untersuchung abgebrochen, nachdem ich die Marke von einem Drittel der Seiten des Hauptteils, die fragwürdige Passagen enthalten, überschritten habe. Oder anders ausgedrückt: Ich meine jetzt genug problematische Belegstellen gefunden zu haben, die eine umfassende offizielle Untersuchung der Arbeit rechtfertigen.

Das ist ja irgendwie verständlich. In einem Drittel der Dissertation fand er zu kritisierende Passagen, das reicht ja, wohl, dass diese Arbeit erneut von der Universität Bochum geprüft wird. Da sind sich Plagiatjäger und Doktortitelinhaber einig.

Besonders leseswert finde ich das Kapitel II. bei Robert Schmidt, da geht es um "bemerkenswerte Fundstellen". Wie beispielsweise 

  • Lammert schreibe anderen Personen Begriffe zu, die diese nachweislich gar nicht gebrauchen
  • Lammert suggeriere den Anschein, die angegebene Literatur gelesen zu haben, obwohl er nur aus der Sekundärliteratur zitiere und dabei Fehler übernehme
  • Lammert verweise gar auf ein Buch, das es überhaupt nicht gibt!

Schaut selbst rein und macht euch ein eigenes Bild. Und wer die roten Seitenzahlen anklickt, dem wird eine Ähnlichkeit zur Vorgehensweise bei Annette Schavan auffallen: Damit die Textübernahme nicht gleich auffällt, werden die übernommenen Texte etwas umgemodelt, etwas weggelassen, manchmal etwas dazu erfunden. 

Ach ja, womit befasst sich Lammert in seiner Doktorarbeit? Der Titel lautet: "Lokale Organisationsstrukturen innerparteilicher Willensbildung. Fallstudie am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet"

Hmm, Fallstudie! Normalerweise gibt eine Fallstudie ja nicht unbedingt ein Thema für einer Doktorarbeit her. Aber ich mag mich irren.

Es gibt einen noch einen längeren Titel: "Die Bedeutung regionaler und nichtregionaler Organisationsstrukturen im Willensbildungsprozeß politischer Parteien auf unterer Organisationsebene – dargestellt am Beispiel eines CDU-Kreisverbandes im Ruhrgebiet"

Auf Seite 100 dieser Dissertation steht ein für mich bemerkenswerter Satz: Der “aktive Bürger” ist nach wie vor die schwächste Stelle in der Theorie und Praxis der Demokratie wie der Parteien.

Darüber lohnt sich wirklich nachzudenken ...

Und was gibt es sonst noch von der Plagiatorenfront zu berichten?

Quelle: Bild.de Neue Schlappe für Koch-Mehrin: Silvana Koch-Mehrin (42) muss weiterhin auf ihren Doktortitel verzichten. Das Verwaltungsgericht in Karlsruhe wies am Mittwoch eine Klage der FDP-Politikerin gegen den Entzug des Titels ab.

Und sie hat es sich sogar mit ihrem Doktorvater verdorben:

Quelle: Bild.de Doktorvater geht auf Koch-Mehrin los: Im „Tagesspiegel“ wies der Historiker Volker Sellin Vorwürfe von Koch-Mehrin zurück, die Universität Heidelberg habe seit dem Jahr 2000 von den Mängeln ihrer Arbeit gewusst und ihr dennoch den Doktortitel verliehen.
„Ich habe damals selbstverständlich nicht geahnt, dass sie abgeschrieben hat und habe dies daher mit meiner Kritik an ihrer Arbeit auch nicht ausdrücken können“, sagte der mittlerweile emeritierte Historiker der Zeitung.




Veröffentlicht am 22.07.2012 von kanzlerduell09

Der einzige Abgeordnete, der sich für die LINKEn einsetzte, war Ströbele! Ein Hoch auf Ströbele! Und die anderen Abgeordneten klatschten sogar Beifall, als eine komplette Fraktion den Saal verlassen musste! Ist das das demokratische Selbstverständnis eines Prof. Dr. Norbert Lammert?

Übernommen von Over-Blog

Sonntag, 14. Juli 2013

GLOSSE: Die Doktorarbeit des Hubert H. - im Modellmaßstab 1:8

Da gibt es den "Bund für Geistesfreiheit", er hat sich auf seine Fahnen geschrieben: Wie erwischen wir die schwarzen Schafe unter den Doktoranden? Spätestens seit dem Fall - im wörtlichen Sinn des Wortes - des Freiherrn von und zu ist ja bundesweit bekannt, dass auch in Deutschland abgeschrieben wird, ja, auch bei der Erstellung einer Doktorarbeit.

Am 27. Juni 2013 veröffentlichte die Abendschau in München einen schier unglaublichen Artikel:

Quelle: Abendschau München Hubert Haderthauer: Doktorarbeit abgeschrieben?: Die Dissertation von Hubert Haderthauer, dem Mann der bayerischen Sozialministerin, ist nur zehn Seiten kurz. Die Universität Würzburg untersucht das Schriftstück jetzt.

Ich schaute zweimal hin, das kann doch nicht sein! Zehn Seiten und dafür den Doktortitel. Rafael - ein Kommentator meines Blogs - brachte es auf den Punkt: Der Haderthauer liebt doch Modellautos - im Maßstab 1:8 und voll funktionsfähig! Da hat sich Hubert H. wohl gedacht: Wenn meine in der Forensik gebauten Autos sich so gut und vor allem teuer verkaufen, dann liefere ich halt eine Dissertation im Modellmaßstab ab - 1:8. 

Wenn ein Doktorand im medizinischen Bereich heutzutage 80 Seiten zusammenbringt, dann gilt das als viel! Und 80 Seiten im Maßstab 1:8, das ergibt nach Adam Ries zehn Seiten. Also machte sich Hubert H. auf die Suche nach einem zehn Seiten langen Text. Und er erinnerte sich: Ach ja, er hatte ja einst mit Professor Peter K. einen zehn Seiten langen Artikel verfasst - in der "Zeitschrift für mikroskopisch-anatomische Forschung". Peter K. war da auch als zweiter Autor genannt.

Also wurde dieser Artikel als Dissertation eingereicht, der Name des zweiten Autors wurde weggelassen, aber nicht die originalen Seitenzahlen! Schließlich sollte das ja eine möglichst wirklichkeitsgetreue Modell-Doktorarbeit sein. Im Maßstab 1:8 - also zehn Seiten! Und Peter K. erschien dann als Doktorvater ... Und diese Modell-Doktorarbeit war und ist bis heute voll funktionsfähig!

Der Hubert H. ist heute Leitender Arzt am Landgericht - mit rechtsgültigem Doktortitel - verliehen von der  Universität Würzburg! Da sollen diese zehn Seiten sogar auf Plagiate untersucht werden. Dabei ist diese Modell-Doktorarbeit - buchbindermä0ig gesehen - ein edles Handwerksstück - so richtig in edlem braunen Karton gebunden - wie es sich für ein kostbares Modell gehört!

Und was meint Hubert H. zum Plagiatsvorwurf?

Der Donaukurier berichtete: „Es kann ja auch keinen geben. Das alles ist völliger Nonsens“, antwortet Hubert Haderthauer, als er gestern vom DK überhaupt erst von der Untersuchung erfährt. „Das war eine völlig neue Arbeit, da können sie nichts abschreiben.“ Er habe seinerzeit eineinhalb Jahre daran gearbeitet und zum Beispiel die Ratten selbst gezüchtet. „Das ist alles von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mitfinanziert worden.“ Haderthauer zeigte sich gestern angesichts der Untersuchung betont gelassen. Obwohl er nicht mit schneller Aufklärung rechnet: „Das wird sich ziehen.“

Quelle: donaukurier.de Haderthauer muss um Doktortitel bangen: Ingolstadt (DK) Wegen der Modellautoaffäre stand Hubert Haderthauer schon in den Schlagzeilen, nun wartet auf den Ehemann von Sozialministerin Christine Haderthauer der nächste Ärger. Der Leitende Landgerichtsarzt muss um seinen Doktortitel bangen.

Weitere Infos: Causa Haderthauer - Fragen für einen Untersuchungsausschuss: In der Causa Haderthauer tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Da verstehe ich die Oppositionsparteien nicht. Wieso stellen sie keinen Antrag auf einen Untersuchungsausschuss? Was bislang so tröpfchenweise über die Medien ans Licht der Öffentlichkeit gelangt, macht doch neugierig. Oder haben auch die Oppositionsparteien Angst, mit in den forensischen Sumpf bayerischer Bezirkskliniken hineingezogen zu werden?

Wer da etwa meint, diese Fragen müssten im Landtag beantwortet werden, irrt sich - nicht im bayerischen Landtag: Da bestimmt derzeit noch eine Mehrheit von CSU und FDP, was beantwortet wird. Fragen zur Causa Haderthauer gehören nicht dazu!

Quelle: tagblatt.de CSU und FDP verhindern Diskussion im bayerischen Landtag zur Modellwagen-Affäre der Christine Haderthauer: Die sonst so redefreudige Ministerin gibt sich wortkarg, und auch CSU und FDP im Landtag sehen keinen Aufklärungsbedarf. Ein entsprechender Oppositionsantrag im Sozialausschuss wurde von der Regierungsmehrheit abgelehnt.

Derzeit kommt es schon es öfters vor, dass Frau Haderthauer ausgebuht wird - beispielsweise in Allershausen. Da ging es um die dritte Startbahn im Erdinger Moos. In einem Bürgerentscheid waren die Bürger eindeutig gegen eine dritte Startbahn:

Quellen

  1. Die Angst der Bayerischen Staatskanzlei vor einem "München 21": Wieso? Soll der Münchener Bahnhof doch verbuddelt werden? Wie in Stuttgart? Nein. das nicht! Aber die Bayerische Staatskanzlei hat Angst bei einem weiteren Großprojekt - der dritten Start- und Landebahn für den Flughafen Franz-Josef-Strauß im Erdinger Moos. Schon jetzt ist der Lärm der Flugzeuge für die Anwohner unerträglich. Und warum eine dritte Bahn? Nur damit der Flughafen vielleicht größer wird als der Frankfurter? Nur deswegen, damit sich der Ministerpräsident auf die Schulter klopfen kann, Bayern habe den größten Flughafen in Deutschland, ja in Europa! Es gibt eine Bürgerinitiative: "AufgeMUCkt". Sprecher dieser Initiative ist Hartmut Binner - wahrlich kein Grüner, also kein "Fortschrittsverweigerer"! Er ist gläubiger Katholik, war 40 Jahre lang bei der Polizei und ist gegen die dritte Startbahn, weil er und viele andere die Schöpfung bewahren wollen.
  2. Bürgerentscheid: 3. Startbahn für Flughafen München-Erding: Ein Drittel der Stimmen waren ausgezählt: fast 57 Prozent sind gegen diese dritte Startbahn - die Grünen jubilieren, die Schwarzen und Gelben sind sauer. Das Ergebnis gilt wie ein Stadtratsbeschluss, ist demnach für den Flughafen rechtlich bindend! Und es zeigte sich auch, was diese CSU von Demokratie hält: Seehofer und sein Adjutant Wirtschaftsminister Zeil haben vor dem Bürgerentscheid bereits verkündet: "Die 3. Startbahn muß kommen – mit oder ohne Bürgerentscheid."

Deshalb auch die Demonstration in Allershausen gegen Christine Haderthauer. Die CSU versucht trotz des Bürgerentscheids in München (und damit gegen eine demokratische Entscheidung) die dritte Startbahn politisch/gerichtlich durchzuboxen. Derzeit wird in der CSU überlegt, die Münchner Anteile abzukaufen um den Bürgerwillen aushebeln zu können - mit Steuermitteln versteht sich.


Veröffentlicht am 26.06.2013 von BIFahrenzhausen

Übernommen von Over-Blog

Mittwoch, 13. März 2013

Mein Buch: Ein Deutschlehrer ... - Blog von Kiat Gorina


Da wollte ich eine Buchhandlung aufsuchen, kaum betrete ich den Laden, da erlebe ich, wie ein Mann mit der Buchhändlerin erregt redet.

Ich spitze die Ohren, es geht tatsächlich um mein Buch! Den Mann kenne ich, er ist Deutschlehrer am Gymnasium. Er hat mein Buch in der Hand und liest gerade aus meinem Buch vor, es geht um die "Prüfung" (ab Seite 116):

"Jetzt hören Sie sich das mal an! Das ist doch gefühlskalt und grausam!"

Bevor die Buchhändlerin antworten konnte, mischte ich mich ein: "Was ist daran gefühlskalt?"

"Aber wenn die junge Frau im Feuer verbrennt, da müssen doch alle, die das sehen, jammern und schreien. Aber in diesem Buch ist das nicht der Fall!"

"Wieso, die Menschen sind derart verstört, dass ihnen die Sprache wegbleibt. Und der Mann beginnt zu weinen. Wissen Sie, was das heißt, wenn ein stolzer Nomade vor anderen weint?"

"Wieso, kennen Sie dieses, dieses Buch?"

"Ja, das kenne ich!"

"Waren Sie schon in der Mongolei?"

"Ja, das war ich!"

"Und finden Sie nicht auch, dass es grausam ist, eine Frau im Feuer verbrennen zu lassen?!"

"Nein, wenn diese Frau aus Geldgier ins Feuer springt? Und Magnesium ist sehr feuergefährlich ..."

"Auch das bezweifle ich!" 

"Tja, dann fragen Sie doch mal Ihren Kollegen, den Chemielehrer! Sie sind doch Lehrer am Gymnasium?"

"Ja, das werde ich! Woher kennen Sie mich? Wer sind Sie?"

"Ich bin zufällig die Autorin!"

Da blieb ihm der Mund offen und stürzte zur Tür hinaus, mein Buch hatte er fallengelassen. Ich hob es auf und rannte ihm hinterher: "Da, Sie haben das Buch vergessen!" Er nahm das Buch, die Buchhändlerin sah das durch die Tür, kam auch und sagte zu dem Mann: "Sie haben noch nicht bezahlt. Soll ich es anschreiben?"

Der Mann schüttelte den Kopf, gab ihr einen Zwanzig-Euro-Schein, die Buchhändlerin holte das Wechselgeld und drückte es ihm in die Hand. Die ganze Zeit schaute mich der Deutschlehrer an, es schien, als konnte er sich nicht bewegen.

Ich erbarmte mich dann und sagte zu ihm: "Nun gehen Sie schon. Und ich wünsche Ihnen viele spannende Stunden beim Lesen!"

Der Mann zuckte zusammen und ging ...


Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1 

Sonntag, 10. Februar 2013

Mancherlei Lebensläufe - eine Schavan - Blog von Kiat Gorina


Annette Schavan ist ja nun zurückgetreten - vom Amt der Bundesbildungsministerin. Und jetzt tauchen auch Stimmen auf, die Merkwürdiges an den Tag bringen, was das Studium von Frau Schavan angeht. Offziell heißt es:

Annette Schavan hat an den Universitäten Bonn und Düsseldorf von 1974 bis 1980 Erziehungswissenschaft, Philosophie und Katholische Theologie studiert. Sie wurde 1980 mit einer Arbeit über Gewissensbildung zum Dr. phil. promoviert. 1974 machte sie ihr Abitur am Nelly-Sachs-Gymnasium in Neuss. 

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung Prof. Dr. Annentte Schavan

Stimmt das? Es gibt Stimmen, die sagen nein! Juliane  machte mich auf einen kritischen Blog aufmerksam - er nennt sich Notizen aus der Unterwelt von Klaus Baum. Da schrieb Ecoli u. a.:

Von 1965 bis 1980 gab es eine Pädagogische Hochschule Rheinland, mit Abteilungen in Bonn, Aachen, Köln, Neuss. Frau Schavan hat nach dem Abitur in Neuss im Jahr 1974 ihr Studium der Erziehungswissenschaften, Philosophie und Katholischer Theologie an dieser PH aufgenommen.

Aha! Also studierte Annette Schavan anfangs an dieser Pädagogischen Hochschule - aber im "offiziellen" Lebenslauf steht, sie studierte an der Universität Düsseldorf. Wie passt das zusammen? Und der Verfasser Ecoli hat völlig recht, dass es große Unterschiede zwischen einer Pädagogischen Hochschule und einer Universität gab, auch wenn diese Pädagogische Hochschule 1980 in die neue Universität in Düsseldorf einverleibt wurde.

Da frage ich mich: Was stimmt? Studierte Annette Schavan an einer Pädagogischen Hochschule? Und nicht an einer Universität? Jedenfalls war die Pädagogische Hochschule keine Universität, sie wurde erst 1980 in die Universität Düsseldorf integriert.

Aufgabe dieser Pädagogischen Hochschule war:

Die Pädagogische Hochschule Rheinland bestand von 1965 bis 1980 und war für die Ausbildung der Grund- und Hauptschullehrer sowie Sonderschullehrer im rheinischen Teil von Nordrhein-Westfalen zuständig. Sie ist aus der Zusammenlegung mehrerer Pädagogischer Hochschulen entstanden und wurde durch Integration der Standorte in Universitäten aufgelöst.

Quelle: Wikipedia Pädagogische Hochschule Rheinland

Und an dieser PH gab es keine Möglichkeit zur Promotion! Wer sich in diese Materie hineinkniet, findet keine Antworten auf folgende Fragen:

  • Es gab einen ehemaligen Lehrer Gerhard Wehle, er wurde 1961 zum Professor für Allgemeine Pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Neuss ernannt. Wehle bot Schavan ein Thema an, um darüber eine Doktorarbeit zu schreiben. Wie ging das? Promotionen waren an dieser PH nicht vorgesehen? Wieso aber für Annette Schavan?
  • Wieso musste Annette Schavan keine Examensprüfung bestehen?
  • Wer hielt schützend die Hand über Annette Schavan, dass sie sehr leicht promovieren konnte?

Übrigens, ich habe habe keine Promotionsordnung der Pädagogischen Hochschule Neuss gefunden, wohl aber eine Promotionsordnung der Universität Düsseldorf aus dem Jahr 1977.

Quelle: Promotionsordnung Philosophische Fakultät Universität Düsseldorf 1077

Schavan will ja am Verwaltunsgericht klagen - gegen die Aberkennung ihres Doktortitels. Wer weiß, vielleicht kommen dabei noch andere Ungereimtheiten heraus? 

Dass da gemauschelt wurde, liegt auf der Hand. Die Frage ist nur, wer hat da gemauschelt und weshalb? 

Wer hätte das gedacht, dass die Lebensgeschichte einer gläubigen Frau, die täglich zweimal betet, Stoff zu einem Kriminalroman hergibt. 

Quelle: bunte.de Sie betet jeden Tag zwei Mal

Die Bunte fragte Schavan: Ist Beten für Sie ein tägliches Ritual – so wie Zähneputzen? Antwort: Ja, am Morgen und am Abend nehme ich am Stundengebet der Kirche teil. Das geht, egal wo ich mich aufhalte. Ich bete, bevor ich Zeitung lese und zu den Akten greife. Die Regelmäßigkeit tut mir gut. Es ist meine Quelle der Kraft und Gelassenheit.

Und sie fragte auch: Was ist für Sie Sünde? Antwort: Die zehn Gebote sind eine gute Richtschnur. Für mich persönlich gehört dazu die Frage, ob ich den Menschen, mit denen ich zu tun habe, gerecht werde.

Und ich habe mir sagen lassen, dass es bei den Zehn Geboten auch ein Achtes gibt: "Du sollst nicht lügen!" Und da hätte ich Frau Schavan gerne gefragt, ob ein Plagiat keine Lüge ist ...

Aber es gibt ja die Möglichkeit der Beichte ...

Übrigens, es kursieren Gerüchte: Schavan schreibt an einer neuer Doktorarbeit - in chinesisch:


Veröffentlicht am 08.02.2013 von MandyMathy


Veröffentlicht am 09.02.2013 von DavidLovesNY

Freitag, 4. Mai 2012

GLOSSE: Der letzte Kampf der Gelben - Blog von Kiat Gorina


Die Gelben kämpfen in Nordrhein-Westfalen ums Überleben - sie bäumen sich auf - sie wollen dem Ertrinken im Orkus der Vergessenen entkommen. Also haben sie einen Werbespot für die Kinos produzieren lassen.
Und einen Webauftritt gibt es auch. Aber das kostet doch Geld. Gewiss, genauso sind die Briefe an Tausende Bürgerinnen und Bürger auch nicht billig. Wer das bezahlt? Ganz einfach! Der Steuerzahler!
Wie denn das? Die Gelben haben Anwälte: Die behaupten, die gelbe Bundestagsfraktion mache keine Wahlkampfwerbung, sondern Öffentlichkeitsarbeit! Also, merkt euch, ihr Nichtgelben, auch wenn gesetzlich geregelt ist, dass in der heißen Phase des Wahlkampfes keine Steuergelder verwendet werden sollen, das ist und bleibt Öffentlichkeitsarbeit - in den Augen der Gelben!
Schließlich haben die Gelben ein Thema gefunden: Nein, nicht wieder - Steuern runter! - sondern "Schuldenbremse". Deshalb treten sie jetzt noch schnell aufs Gaspedal, um noch möglichst viel Steuergelder zu verplempern.
Die Grünen wollen von den Gelben wissen, wieviel Steuergelder für diese gelbe Werbung zum Fenster rausgeschmissen werden. Aber die Gelben blocken. Auch wenn sie gegen geltendes Recht verstoßen: Keine Bundestagsfraktion darf für sich Werbung machen - auf Kosten des Steuerzahlers.
Bundestagspräsident Lammert lässt prüfen. Die Gelben juckt das in keiner Weise: Bis das Ergebnis dieser Prüfung vorliegt, ist die Wahl in NRW vorbei - also alles kalter Kaffee von vorgestern!
Und ob dann die Gelben noch im Landtag von NRW sitzen, ist offen.
Irgendwie kommt mir das vor wie der Kampf von Verzweifelten.
Quelle: DERWESTEN Trotz Ermittlungen: FDP legt nach. Jetzt auch Kinospot auf Steuerzahlerkosten
Veröffentlicht am 28.04.2012 von Dieter Bohlen


In der Beschreibung zu diesem Video steht: "Foulspiel im Abstiegskampf: FDP beleidigt Haupt- und Realschulen durch Vergleich mit der 2. und 3. Bundesliga!
Da hat doch eine Partei selbst einen Abstieg verdient. POPULISTISCHER ORIGINAL-WAHLSPOT!"

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Freitag, 24. Juni 2011

Schamanismus - Blog von Kiat Gorina

Immer wieder werden mir Fragen gestellt, die zeigen mir, dass Menschen sich hierzulande unter einer Schamanin was weiß ich vorstellen. Wenn ich dann die Fragen beantworte, habe ich den Eindruck, dass ich Illusionen zerstöre.

Manche meinen ja, ein Schamane sei eine Art Übermensch. So wie ich es sehe, ist ein Schamane ein Mensch, er mag zwar irgendwelche Fähigkeiten haben, die andere nicht haben, aber er ist und bleibt ein Mensch.

Mittwoch, 18. Februar 2009

Vorausschau für 19. Februar 2009

Der Mond ist abnehmend und steht immer noch im Schützen, ein Wärmetag.

Dieser Tag ist besonders günstig für Prüfungen. Generell ist heute auch ein guter Tag, um neue Wege einzuschlagen.

Ganz besonders ist dieser Tag sehr gut geeignet für Rituale, und ganz besonders für Orakelbefragungen. Aber wir sollten nur solche Orakelmethoden anwenden, die Stopper eingebaut haben und wenn diese Stopper zuschlagen, sollten wir uns auch daran halten ...

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