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Montag, 6. Januar 2014

GLOSSE: Kommt die Regierung zum Erliegen?

Heute trafen sich unsere beiden "Durchblicker" in Sachen Politik - die Rentner Anton und Egon nicht auf ihrer Bank. Grund: Egon musste auf die Heiligen Drei Könige warten, also auf die Sternsinger. 

Sie hatten sich verspätet. So etwas kommt vor. Aber er hat gleich den Anton angerufen. 

Da hat der Anton Nachrichten geschaut und erfahren, dass seine heiß geliebte Kanzlerin einen Skiunfall gebaut hatte. Da war er total aufgeregt und glaubte zu hören: "Die Regierung kommt zum Erliegen!" Da war er noch aufgeregter. Diese Neuigkeit konnte nicht bis morgen auf der Bank warten - er rief den Egon an. 

"Du, Egon, etwas Schreckliches ist passiert! DIe Kanzlerin hatte einen Unfall, die Regierung kommt zum Erliegen! Stell dir das mal vor! Da wurde erst gewählt, jetzt kommt die Regierung zum Erliegen!" 

Egon brummte: "Du Depp, nichts kommt zum Erliegen! Die Kanzlerin muss im Liegen regieren, sie hat sich das Becken angebrochen. Kannst wieder runterkommen von deiner Palme! Die Kanzlerin wird im Liegen regieren!" 

Ein tiefer Seufzer der Erleichterung fuhr durch die Telefonleitung - so heftig, dass der NSA-Mithörer von seinem Halbschlaf geweckt wurde. Dann fasste sich Anton: " Da bin ich aber froh, dass die Kanzlerin weiterregieren kann!" 

Egon murmelte: "Und wenn die Kanzlerin mal ausfällt, das ist nicht so schlimm. Es gibt Ersatz, den Vizekanzler, den Siggi Gabriel, der übernimmt dann die Regierung!" 

"Der Gabriel? Das muss verhindert werden! Das ist ein verkappter Linker! Alle Unternehmer zittern vor ihm! Wenn der regiert, dann flüchten unsre Unternehmer ins Ausland - das kann ich dir sagen!" 

"Mach halblang, der Siggi ist längst kein Linker mehr, nie einer gewesen!" 

"Wer weiß, vielleicht hat er an den Skiern der Kanzlerin etwas schrauben lassen, so dass sie hinfällt und dass er dann regieren kann!" 

"Du spinnst! Wenn einer schuld ist an dem Unfall, dann die Kanzlerin selber!" 

"Nein, die Kanzlerin ist nie schuld! Wie kannst du so etwas sagen?! Du bist richtig herzlos! Da liegt sie schwer verletzt im Bett und muss im Liegen regieren! Und du sagst, sie ist schuld. Das geht doch nicht! Die arme Frau! Wenn die das hört!" 

"Das hat auch der behandelnde Chirurg gesagt, dass die Kanzlerin selbst schuld ist." 

"Dann wird die Kanzlerin den Chirurgen wechseln. Hat der das wirklich gesagt?" 

"Freilich! Er hat gesagt: Die Kanzlerin ist übergewichtig und ungeübt und sie hat eine verhärtete Muskulatur, weil sie zu viel Stress hat!" 

"Das hat er wirklich gesagt! Der ist bald seinen Job los!" 

"Wieso? Der hat doch nur die Wahrheit gesagt! Schau dir doch deine Kanzlerin an: Dass die sich noch auf die Bretter traut. Ich an ihrer Stelle hätte Angst, dass die Skier durchkrachen! Und dass sie im Stress ist, das siehst du ihr doch an! Sie hat harte Wochen hinter sich, das Ringen um den Koalitionsvertrag. Der Siggi ist eine harte Nuss!" 

"Ja, genau, dieser rote Bruder ist schuld an dem Unfall der Kanzlerin. Er hat sie so sehr gereizt, dass sie sich nicht konzentrieren konnte. Deshalb ist sie gefallen! Aber wie will sie im Liegen regieren?" 

"Na wie immer halt: Sie tippt ihre SMS ins Handy, das kann sie auch vom Bett aus. Sie regiert doch sonst auch vom Handy aus! Und die Gehimdienste wissen gleich Bescheid, was die Kanzlerin regiert." 

"Ja, hören die denn immer noch ihr Handy ab?" 

"Sicher! Das machen die Ami doch aus Gewohnheit, schon seit Jahrzehnten. Und wir Deutschen haben den Krieg verloren, es gibt keinen Friedensvertrag, Deutschland ist immer noch besetztes Gebiet! Wir sind überhaupt nicht souverän!"  

Peng! Knistern! Knacken! Die Leitung ist tot! Egon ist verdutzt: "Anton, hast du aufgelegt?" Keine Reaktion! 

Anton fragt sich auch: "Warum hat der Egon aufgelegt?" Er will nochmal anrufen. Die Leitung ist tot. Auf dem Display erscheint der Text: "Keine Leitung!" 

Bei Egon auch: "Keine Leitung!" 

Egon geht ein Licht auf: "Ja, souverän war das Stichwort! Bei so einem Wort wird die Leitung gleich gekappt. Mal sehen, ob unsere Bank morgen noch steht? 

Auch die Briten - The Telegraph - berichten über Merkels Skiunfall: 


Veröffentlicht am 06.01.2014 von MabusParodies

Übernommen von OverBlog

Samstag, 5. Oktober 2013

Neue Auswirkungen der Bundestagswahl 2013 und der Karriereplan des Philipp R.

Gerade zwei Wochen liegt sie zurück - die Wahl des Bundestags 2013. Und viele haben noch gar nicht kapiert, was das für die jeweiligen Abgeordneten bedeutet. Immer noch nicht verdaut haben die Schwarzen, dass sie zusammen weniger Sitze bekamen, als die bisherige Opposition von Roten, Linken und Grünen! Und da meldet der stern, dass die SPD noch ein weiteres Ausgleichsmandat erhalten wird. Noch ist das zwar nicht amtlich, es wird am kommenden Mittwoch verkündet werden.

Quelle: stern.de SPD bekommt offenbar einen Sitz mehr im Bundestag: ... gewinnt die SPD im Gegensatz zum vorläufigen Ergebnis der Bundestagswahl ein weiteres Ausgleichsmandat hinzu und kommt nun auf 193 Sitze.

Wenn das kein gutes Zeichen ist! Wieso spricht die SPD noch mit den Schwarzen? Wieso bildet sie nicht mit der Mehrheit in diesem Bundestag eine Drei-Parteien-Regierung von SPD, LINKE und Grüne? Weil der Kanzlerkandidat der SPD vor der Wahl gesagt hat, er werde nicht nit den Linken koalieren? Nun, dieser Kandidat hat sich auf sein Altenteil zurückgezogen. Und erinnern wir uns an Konrad Adenauer, der einmal sagte: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?"

Gerade die Gelben sind vom Wähler arg abgestraft worden! Der Spitzenkandidat und der Vorsitzende - ja der, der Frösche in heißem Wasser badet - wussten gleich, was die Stunde geschlagen hat! Philipp R. muss nach einer anderen "Anschlussverwendung" suchen! Lange muss er nicht suchen. Grund: Es gibt eine Stiftung der FDP, die Friedrich-Naumann-Stiftung. 

Und wie der stern meldet, hat er bereits 2009 verkündet, dass er in die "Stiftungsarbeit" gehen werde. Ja, diese parteinahen Stiftungen erhalten auch dann noch üppige Zuschüsse, wenn ihre Partei aus dem Bundestag rausgeflogen ist. Philipp R. braucht sich also um seine "Anschlussverwendung" keine großen Sorgen zu machen!

Quelle: stern.tv FDP-Stiftung kassiert weiter Steuermillionen: Obwohl die Liberalen nicht mehr im Bundestag vertreten sind, kann die ihnen nahestehende Naumann-Stiftung auch in den kommenden Jahren auf jährliche staatliche Zuschüsse in beträchtlicher zweistelliger Millionenhöhe zählen.

Und wer bestimmt die Höhe der Gelder, die an die parteinahen Stiftungen fließen? Natürlich die Parteien selbst! Da gibt es bis heute kein Gesetz dafür. Genau genommen bestimmen die Geschäftsführer der Stiftungen. Am Anfang einer Wahlperiode setzen sie sich zusammen und teilen den Batzen von über 420 Millionen Euronen unter sich auf. Und machen dem Parlament einen Vorschlag. Und das Parlament nickt diesen Vorschlag ab! Und das Geld fließt weiter an die Parteistiftungen. 

Für Philip R. bedeutet das, dass er vom Abnicker zum Vorschlagmacher mutiert ... Das Geld fließt weiterhin. Und kein Mensch kpmmert sichd darum, ob er Frösche in heißem Wasser badet oder nicht:


Veröffentlicht am 25.11.2012 von cDevCGN

Leute, habt ihr gewusst, dass dieser Philipp R. auch Witze- Pardon! - Vizekanzler war!

Übernommen von Over-Blog

Montag, 4. Juni 2012

Schuld an der Euro-Krise ist neo-konservative Politik - Blog von Kiat Gorina


Das sagt die Vizebürgermeisterin von Wien - Maria Vassilakou, geboren in Athen. Und sie ist Mitglied der Grünen. Sie gab ein Interview, erschienen im FORMAT - dem Portal für Wirtschaft und Geld.
Quelle: FORMAT Schuld am Desaster in allen Krisenländern sind zwei Jahrzehnte neokonservativer Politik

Wer ist schuld am Euro-Disaster?

Und sie geht gleich in die Vollen: "Griechenland ist ein Sinnbild für die Sackgasse, in die der verfehlte europäische Fiskalpakt führt. Hier sehen wir die Folgen einer europäischen Politik, die die Währungsunion eingeführt hat, ohne Sozialunion, ohne Wirtschaftsunion und ohne ein faires Steuersystem zu schaffen. So konnte sich das Gefälle zwischen Norden und Süden dramatisch vertiefen."
Dem ist nichts hinzuzufügen. Das ist die Krankheit, an der der Euro zugrunde gehen wird: eine Währung für keine richtige Union. Das kann und konnte nicht gut gehen. Und es wird auch nicht gut gehen. 
Der Euro kann nur als Verrechnungseinheit - wie derzeit in Albanien - weiterbestehen. Als Alltagswährung hat er ausgedient. Die einzelnen EU-Länder werden wieder ihre alten Währungen hervorholen müssen.
Oder die gesamte EU zerbricht. Ob das die derzeit bestimmenden EU-Politiker und -Technokraten einsehen werden, ist zweifelhaft. Diese Menschen kleben ja in ihren Sesseln und wollen ihre Privilegien nicht aufgeben. Bis es zu einer europäischen Bewegung der Linken kommt. Frankreich ist erst der Anfang!
Veröffentlicht am 07.05.2012 von BoerseStuttgart

Hans-Olaf Henkel - Vom Paulus zum Saulus:

Veröffentlicht am 12.03.2012 von BOERSENMAGAZIN

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