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Dienstag, 2. Juli 2013

GLOSSE: NSA - in Wahrheit kein Geheim- sondern ein Freundschaftsdienst!

Zur Zeit ist jeden Tag etwas über diese NSA - diese Nationale Sicherheits Agentur - zu lesen. Ja, sogar stramm-konservative Politiker geben sich empört! Empört über die öffentlich gewordenen Abhör- und Lauschangriffe durch diese Agentur! So etwas macht man nicht unter Freunden! Und die USA sind doch Freunde Deutschlands - schon immer gewesen! Erinnern wir uns nur an die "Rosinenbomber", die die Berliner vor dem Verhungern retteten:


Hochgeladen am 17.11.2010 von rwsrwsrwt

Das war schon 1948! Ja, aber die NSA! Die deutsche Dependance sitzt in Stuttgart-Vaihingen in den Patch Barracks.


Veröffentlicht am 28.03.2013 von Alex Ferguson

Und bereits 1989 schrieb der SPIEGEL über die NSA - dem geheimsten aller Geheimdienste:

Quelle: SPIEGEL NSA: Amerikas großes Ohr - Die National Security Agency, der aggressivste US-Nachrichtendienst, hört Freund und Feind ab: Im weltweiten Gewimmel der Funkwellen speichert die US-Regierung alle Signale, Befehle und Gespräche. Die National Security Agency (NSA), der geheimste aller Geheimdienste, lauscht rund um den Erdball und rund um die Uhr - auch in der Bundesrepublik. Letzter spektakulärer Erfolg, der die Beziehungen zwischen Bonn und Washington belastete: die von der NSA abgehörten Gespräche der Chemie-Firma Imhausen mit Libyen.

Also bereits damals! Und die NSA gab ihren deutschen Freunden bereitwillig Auskunft. Der SPIEGEL zitiert Hermann Höcherl (CSU) - damals Innenminister unter Konrad Adenauer: Hermann Höcherl (CSU), Innenminister im letzten Kabinett Adenauer, wußte um die Praktiken der Amerikaner. Abhören? Wir, die Deutschen? "Das hatten wir gar nicht nötig", so Höcherl heute, "wenn wir was wissen wollten, haben wir's den Amerikanern gesagt."

Ja, das war damals! Und heute? Da gibt es das Internet, da gibt es nicht nur Telefon und Fax und Fernschreiber, heute gibt es soziale Netze wie Facebook & Co. Die NSA ging und geht mit der Zeit - sie erweiterte ihre Dienstleistungen. Ja, wirklich!

Jeder PC-Nutzer weiß ja, wie anfällig diese Technik ist: Da wird schon mal aus Versehen eine Mail gelöscht und sie lässt sich nicht mehr aus dem Papierkorb zurückholen. Da ist dann Holland in Not! Vor allem, wenn sich herausstellt, dass diese Mail ein wichtiges Dokument ist. Aber heute gibt es die NSA! Sie hat längst alle Mails aller Deutschen - und nicht nur der - eingesammelt. Wer also gute Freunde in der Politik hat, für den besteht die Chance, seine verloren gegangene Mail wieder zu bekommen - frisch aus den Archiven der NSA.

Und diejenigen Nutzer, die keine solche Kontakte besitzen? Schauen die in die Röhre? Auch sie haben Glück. Denn die USA werden immer ärmer. Da geht jetzt der Sequester um: Ja, der Sequester nimmt auch keine Rücksicht auf die NSA. Die musste sich nach neuen Einnahmequellen umsehen. Sie engagierte die Beratungsfirma McKinsey. Und die kam mit ihrem Standardmodell einer Firma - einer Gurkenfabrik! Und sie brachte die Generäle auf eine Idee:

Bietet doch eure Archivdienste der breiten Masse an - gegen einen gesalzenen Obulus natürlich. Wer wirklich seine Daten verloren hat, der lässt schon manchen Euro springen.

Quelle: USA kaputt! Hilfe! Der Sequester geht um!: Da konnten sich die Republikaner und der Präsident Obama nicht einigen, also schlägt der Sequester zu. Da haben Politiker sich etwas ausgedacht, das derart absurd ist, dass kein Mensch dachte, das werde eintreten. Und es trat ein: Da wird nach dem Rasenmäherprinzip gekürzt! Ohne Rücksicht auf Verluste! Da wurde minutiös ein Plan ausgearbeitet, um wie viel jeweils gekürzt wird. 

Da ich einige Kontakte zu US-Bürgerinnen habe, bekomme ich die Auswirkungen des Sequesters hautnah mit: Da jammerte eine Zivilangestellte, dass sie demnächst unbezahlten Urlaub nehmen müsse. Einige Tage später berichtete sie mir hocherfreut: "Das mit dem Zwangsurlaub hat sich erledigt. Meine Chefs sagten mir, sie hätten noch woanders Geld gefunden - bei der Airforce."

Eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Was soll das heißen, sie hätten Geld bei der Airforce gefunden? Haben sie die Benzinvorräte verkauft? Fliegt die Luftwaffe künftig mit Papier- und Segelfliegern?

Oder ein anderer trauriger Fall: Da überwies die Army den Sold für den Ehemann zu spät. Folge: Das Kreditkartenkonto war überzogen und wurde gesperrt! Und wovon sollen die Betroffenen ihre laufenden Kosten wie die Miete bezahlen? Sollte sich das häufen, dann verlieren viele Betroffene ihre Wohnungen! Und was bleibt dann als letzter Ausweg? Die Flucht in ein Waldcamp:

Und die Homepage der NSA wurde flogs um eine neue Dienstleistung erweitert:


 "Research"
will heißen: 
Wir suchen für euch! 

Quelle: NATIONAL SECURITY AGENCY WELCOME TO NSA:
Learn more about What We Do

  • Information Assurance
  • Signals Intelligence
  • Research


Ja, da habt ihr den Beweis! Von wegen, diese NSA ist ein Geheimdienst?! Das war einmal, jetzt aber nicht mehr! Die NSA von heute ist ein Freundschaftsdienst! Ein Service für Freunde!

Es gibt jedoch immer noch Deutsche, die sich mit dieser gewandelten NSA nicht anfreunden können - ja, die dieser NSA misstrauen - sogar die Amerikaner selbst:


Veröffentlicht am 08.06.2013 von Bananenrepublik1

Da habt ihr es gehört: Wenn die Geheimdienste Daten einsammeln, dann machen die das ohne jegliche Absicht! Sie wollen doch nur verhindern, dass irgendwelche Informationen verschwinden. Und jetzt wissen wir, über welchen Weitblick das Komittee verfügte, das einst Barack Obama den Friedensnobelpreis verlieh ...


Veröffentlicht am 02.05.2013 von conrebbi

Donnerstag, 2. August 2012

Aus dem Archiv - GLOSSE: Neues von Opa Rudi und seinem Enkel - Das Biotonnenspiel!


Da kaufte jemand im Landratsamt viele braune Tonnen - 50.000 Stück - zum Mietkauf. Die standen dann beim Landratsamt rum und nahmen Platz weg. Also mussten die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises zur Benutzung der braunen Biotonnen überredet werden.
So entstand die Idee zum "Biotonnenspiel". Zur Vertiefung noch zwei weitere Informationen:

  1. GLOSSE Das Theater mit der Biotonne
  2. GLOSSE Die Sau heißt Biotonne

Opa Rudi kommt von der schweren Arbeit als Landrat nach Hause und schaut ins Zimmer seines Enkels und ist erstaunt: "Was machst du da, Bub, warum hast du die Zeitung zerschnitten?"
"Aber Opa, du hast doch gesagt, dass ich mal auch Landrat werde. Und da habe ich Material gesammelt für ein Spiel - Das Biotonnenspiel."
"Was für Spiel?" stammelt Opa Rudi.
"Das Biotonnenspiel! Opa, warum warst du am Anfang gegen die Biotonne und später dafür?"
"Bub, das ist ganz blöd gelaufen! Aber du hast recht, ich bin auch heute gegen die Biotonne."
"Warum, Opa?"
"Weil in meinem Landkreis auf dem Land die Leute selbst einen Komposthaufen haben, da brauchen sie keine Biotonne."
"Ja, die Oma hat mir gesagt, dass sie für ihren Garten nur ihren selbst gemachten Kompost nimmt!"
"Ja, die Oma hat recht."
"Da schau, da habe ich einen Artikel über dich, da hast du gesagt, dass du gegen die Biotonne bist, da schau her."
"Ja, gibt es diesen Artikel immer noch?"
"Ja, freilich. Und hier habe ich einen Artikel mit Foto, da ist die Oma drauf und meine Mama, da füllen sie die Biotonne. Und da steht, dass du für die Biotonne bist! Kannst du als Landrat so einfach die Meinung ändern?"
"Weißt du Bub, das merken die meisten Leute nicht. Und die es merken, die wählen nicht mich. Das sind böse Menschen, meistens Kommunisten!"
"Und warum bist du für die Biotonne?"
"Bub, das ist blöd gelaufen. Da hat einer im Amt gleich über 50.000 Biotonnen bestellt. Zum Mietkauf! Und jetzt stehen halt  diese Tonnen rum. Also mussten wir die Tonnen verwenden. Sonst wäre das eine Blamage geworden, wenn so viele Tonnen gekauft werden und dann herumstehen."
"Ja, ihr habt erst einen Test gemacht und ein paar Ortschaften ausgesucht, die die Biotonne probeweise verwenden sollen, das war kein Erfolg."
"Ja, das ist dumm gelaufen. Da haben wir auf jedes Grundstück eine Tonne gestellt, und die meisten wollten die nicht haben, also haben wir die Tonnen wieder abgeholt. Uns ist richtig schwindlig geworden vom vielen Fahren, obwohl ich früher Schulbus gefahren bin, da verstehe ich was."
"Und dann habt ihr trotzdem beschlossen, dass für alle die Biotonne eingeführt wird?"
"Stimmt! Erst hatten wir eine Stimme Mehrheit dafür, aber dann haben welche das Ergebnis angezweifelt und da wurde noch mal abgestimmt."
"Und dann war das Ergebnis anders rum, gell?"
"Ja, das ist dumm gelaufen! Die Regierungsrätin hat sich beim ersten Mal verzählt. Und beim zweiten Abstimmen mussten die einen aufstehen und die anderen sitzen bleiben. Das war schon eine Gaudi! Ein paar wollten nämlich raus auf den Gang, andere wollten pinkeln, da mussten wir die festhalten, dass sie nicht aufstehen ..."
"Ist das Ergebnis jetzt gültig?"
"Ja, freilich, Bub! So steht es im Protokoll und die Zeitung hat es gedruckt!"
"Also wird keine Biotonne eingeführt?"
"So ist es!"
"Und was macht ihr jetzt mit den vielen Biotonnen, die jetzt keiner braucht?"
"Ja, das ist dumm gelaufen! Ich werde mal meinen Stellvertreter fragen, der hat sich ja für die Biotonne stark gemacht. Soll er sich etwas einfallen lassen! Aber Bub, und das alles willst du spielen?"
"Natürlich Opa, ich muss doch lernen, dass ich als Landrat das auch kann!"


Etwaige Übereinstimmungen mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.


Hochgeladen von zZxXPlayer123XxZz am 02.05.2009





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Montag, 23. Juli 2012

Stuttgart 21 und Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler - Blog von Kiat Gorina


Über S21 - dem Monsterprojekt Stuttgart 21 - schrieb ich schon mehrere Artikel. Und ich wies in diesem Zusammenhang auf einen Artikel im Freitag hin: "S21 - Schwarz-Brauner Filz bei der Arbeit". 


Da geht es auch um den Stuttgarter Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler, der offensichtlich eine etwas andere Art von Rechtsaufassung vertritt. Juliane machte mich auf eine Möglichkeit der Petition aufmerksame:
Quelle: openPetition Wir fordern die unverzügliche Entlassung von Oberstaatsanwalt Bernhard Häußler!


Hochgeladen von schwabenfeuer am 22.12.2011
Hochgeladen von ThePOLITBLOGGER am 10.12.2010

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