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Freitag, 13. Dezember 2013

Italien in Aufruhr: Forconi - Mistgabeln - Vergogna! - Schande!

Wenn wir in die Geschichte vieler Länder zurückblicken, dann waren es oft kleine Anlässe, die das Fass zum Überlaufen und die unterdrückten Bürger in Wut brachten. So auch in Europa, in Italien, in Sizilien. Da wurden Bauern wütend - über die immer höher steigenden Benzinpreise. Sie protestierten! 

Und wie es Bauern geziemt, protestierten sie mit Mistgabeln. Daraus wurde eine über ganz Italien sich ausbreitende Mistgabel-Bewegung. Zunächst wurde diese Bewegung ignoriert. Auch im deutschen medialen Mainstream. Aber dann musste sogar die Tagesschau darüber berichten. 

Quelle: ARD "Mistgabeln" wollen Regierung stürzen: Seit Montag demonstrieren die Verlierer der Krise in Italien. Sie nennen sich "Forconi", "Mistgabeln", blockieren Eisenbahngleise und Straßen. Ihr Zorn richtet sich gegen die Politiker des Landes. Landwirte, Lastwagenfahrer, Arbeitslose und Studenten. 

Das ist wieder eine Berichterstattung, die die deutschen Zuseher einlullen soll: Italien, die streiken ja immer. Das sind ja nur die "Verlierer"! Blockieren Straßen, Gleise! Eben Bauern, LKW-Fahrer, Arbeitslose (sic!) und Studenten! 

Da wird suggeriert: Das sind alles Leute, die nicht richtig oder gar nicht arbeiten! Wenn die Tagesschau über "Arbeitslose" herzieht, dann sollte sie auch berichten, wie hoch die Arbeitslosigkeit in Italien ist! Dem Handelsblatt entnehme ich:


  • Über 12 % der arbeitsfähigen Bevölkerung sind arbeitslos
  • Bei den Italienern bis 25 Jahre sind es 40 %!
  • In den letzten Jahren wurde eine halbe Million Arbeitsplätze vernichtet!
  • Immer mehr junge Italiener wandern aus!
  • Die Maßnahmen der Regierung gegen die Arbeitslosigkeit verpuffen ohne Wirkung!

Wen wundert es da, wenn die Wut der Betroffenen wächst? Und die ARD-Meldung unterdrückt auch die Ziele dieser Forconi. SIe kämpfen gegen 

  • den Euro - sie wollen wieder eine eigene italienische Währung
  • diese EU und der von der EU verordneten Totsparpolitik
  • für eine Senkung der enormen Abgabenlast
  • für die Senkung der Preise
  • gegen die Privatisierung von Trinkwasser

Quelle:  DWN Italien in Aufruhr: Bürger mit Mistgabeln gegen die Regierung:  Aus dem Nichts sind in Italien am Mittwoch plötzlich tausende Bürger auf die Straßen gegangen. Ausgehend von der Mistgabel-Bewegung fordert sie eine völlig andere Politik und das Ende des Euro. Die Regierung in Rom ist nervös.
Hinzu kommt, dass der Gründer der Bewegung "Fünf Sterne" - Beppe Grillo - seine  Anhänger aufgefordert hat, sich diesem Protest anzuschließen! Jetzt ist der Zeitpunkt erreicht, ab dem unterschedliche Bewegungen sich zusammenschließen und gemeinsam gegen die Unterdrückung und Ausbeutung kämpfen. 

Welche Wut von den Protesten ausgeht, das zeigt folgendes Video: 


Veröffentlicht am 11.12.2013 von JUDA

Da spüre ich richtig die Wut und Empörung, die aus diesem Video strömt! Ja, sogar Polizisten schließen sich den Protesten an: 

Quelle: Opposition24 Polizisten schließen sich der italienischen Mistgabel-Bewegung an: Schauen wir nach Italien – so geht Protest, das ist Zivilcourage! 

Wie die Kleine Zeitung meldet, breiten sich Proteste weiter aus. Mit dem vorweihnachtlichen Frieden ist es wohl vorbei. 

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 14. November 2012

Europa in flammendem Aufruhr - Blog von Kiat Gorina


Heute war Generalstreik in Europa, nicht nur in den sogenannten Krisenländern, nein, wenn wir uns die in Facebook veröffentlichte Karte ansehen, dann gab es Protestaktionen über ganz Europa verstreut. 

Die Tiroler Tageszeitung packte die europaweiten Aktionen in einem Live-Ticker zusammen:

Quelle: Tiroler Tageszeitung Proteste und Streiks: Dutzende Verletzte in Südeuropa

Ich habe mir das angesehen, erschüttert hat mich wieder die Brutalität der Polizeikräfte, wie sie gegen die Demonstranten vorgegangen sind. Schaut so die Zukunft Europas aus? 

Europa sollte einst ein friedliches Europa werden - und was ist daraus geworden? Und worum geht es? Um Geld! Um ganz bestimmtes Geld - den mittlerweile sehr verhassten Euro! Dieser Euro soll unbedingt am Leben erhalten werden - koste es, was es wolle!

Es gibt unter den Wissenschaftlern immer mehr Kritiker, die den Euro kritisieren, aber sie werden von den meisten Politikern nicht gehört! Irgendwie erinnert mich das an ein anderes Problem - das Problem der Endlagerung der radioaktiven Abfälle. Da haben Wissenschaftler nach geeigneten Orten gesucht, aber der Vater der derzeitigen Bundesarbeitsministerin setzte sich über diese wissenschaftlichen Ergebnisse hinweg. Und ernannte Gorleben als künftige Endlagerstätte.

Und so verhalten sich die EU-Politiker, die verzweifelt versuchen, diesen Euro am Leben zu erhalten. Dabei geht es gar nicht um den Euro, es geht um die Interessen der Großfinanz, der internationalen Großbanken. Diese Banken haben schlichtweg Angst, dass es in den armen EU-Ländern einen Schuldenschnitt geben muss. Also müssen diese Gläubigerbanken ihre ausgeliehenen Gelder in den berüchtigten Kamin schreiben. 

Und was ist da schlimm daran? Diese Großbanken haben sich dumm und dämlich verdient, als sie ihre Gewinne privatisierten. Aber jetzt sollen die Verluste eben dieser Banken solidarisiert werden - auf Kosten der europäischen Steuerzahler.

Und diese Großbanken haben viele Helfershelfer beschäftigt - eben die EU-Politiker. Die selbst Angst um ihre Pöstchen haben. Also klammern sie sich verzweifelt an diesen Euro - und werden mit ihrem Euro untergehen! Wie Professor Bocker schn öfter sagte, das sind die Verzweflungstaten eines untergehenden Systems.


Veröffentlicht am 09.10.2012 von jogglerswarondisinfo

besucherzhler

Montag, 13. Februar 2012

Aufruhr in Spanien - Prügelorgien der Polizei - Blog von Kiat Gorina

Nach Griechenland gibt es immer mehr Proteste gegen den Sparkurs der von der EU geduldeten Regierung. Jetzt uferten die Proteste in Aufruhr aus, die Polizeikräfte prügelten brutal auf die zunöchst friedlichen Demonstranten ein. Wer glaubt, solche Brutalität der Polizeikräfte wirde es in Deutschland nicht geben - Deutschland ist doch ein Rechtsstaat! Doch, solche brutale Szenen hat es bereits gegeben: Erinnern wir uns an den Schwarzen Donnerstag am 30. September 2010, als friedliche Demonstranten brutal niedergeprügelt wurden, darunter waren auch Kinder und Jugendliche!
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Mittwoch, 13. April 2011

noch zu warten ist wahnsinn (~MAYDAY WIEN 011) - Blog von Kiat Gorina

Juliane schickte mir einen Link auf ein Interview mit Franz Hörmannn, dem Wiener Professor, der das Ende des Geldes prophezeit. Am Ende des Videos gibt es einen Link auf ein Video mit einem Song zum Mayday-Tag. In der Beschreibung steht auch der Text: