Posts mit dem Label chor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label chor werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 20. Juni 2014

Seltsame Zwangsbeglückung: Sauernheim und die überregionale Presse ...


Über Sauernheim - einem Ortsteil von Windsbach, der Heimat des berühmten Windsbacher Knabenchors - schrieb ich gelegentlich. Ab heute schreibe nicht nur ich darüber, sondern auch die überregionale Presse. Man lese und staune, da erschien heute ein Artikel in der Bayerischen Staatszeitung, der sich in Sauernheim abspielte und spielt:

Quelle: Bayerische Staatszeitung Geschmacksargumente zählen nicht: Denn anders als in der Richtlinie des DVGW (Deutscher Verband der Gas- und Wasserwirtschaft) mit der Nummer 400-1 vorgegeben, komme in ihrem Haus so genanntes Stagnationswasser an. Das 300 Meter lange Rohr der Stärke DN 100 unter der Straße hat nämlich außer ihr keinen weiteren Abnehmer. Die vom DVGW vorgegebene Fließgeschwindigkeit von über fünf Millimetern pro Sekunde werde massiv unterschritten, kritisiert sie. Ein Umstand, den auch der Versorger zugibt.

In der Druckausgabe vom 20. Juni 2014 (Nr. 25) steht der Artikel unter dem Titel Seltsame Zwangsbeglückung.

Da ich ja als diplomierte Lebensmitteltechnologin mich mit Mikrobiologie und auch mit Hydraulik auskenne, habe ich das mit dem Stagnationswasser in einem Video zusammengefasst und erklärt:


Veröffentlicht am 20.02.2014 von Kiat Gorina

Ich habe zwar geahnt, dass die Behörden mit der Brechstange resp. Polizeigewalt  mich zwingen werden, mich an dieses Fernwasser anzuschließen. Der Anschluss- und Benutzungszwang in der deutschen Gemeindeordnung aus dem Jahr 1935 - demnach ein Nazi-Gesetz - lässt grüßen! 

Meine Reaktion: Ich nahm einen Protestsong auf! Gegen braune Nazigesetze! 


Veröffentlicht am 26.02.2014 von Kiat Gorina

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 21. April 2012

Beerdigung - Wegen Hausverbot des Dekans Teilnahme verboten - Blog von Kiat Gorina


Heute war ich noch einkaufen, da sprach mich eine Bekannte an: "Du bist aber spät dran - bei euch im Dorf ist doch heute Beerdigung! Oder gehst du da nicht hin?" Ich erwiderte: "Ich wollte hingehen, aber der Dekan hat mir ein Betretungsverbot für alle kirchlichen Einrichtungen ausgesprochen - und der Friedhof gehört dazu!"
"Das gibt es doch nicht! Wie kann der das machen?" Sie winkte ihrer Freundin und erzählte ihr das brühwarm: "Stell dir vor ...!" Auch die Freundin schüttelte den Kopf und wollte wissen warum.
Ich erzählte ihr die Geschichte vom Veto des Dekans, als ich eine Lesung halten wollte. "So geht das aber nicht!" meinten dann beide Frauen im Chor.
Und eine fügte hinzu: "Der Dekan geht ja bald in Ruhestand, er zieht nach Dorfen, das ist bei München, da gilt doch dann sein Hausverbot nicht mehr!" Ich schüttelte den Kopf: "Nein, so einfach ist es nicht: Dieser Dekan hat ja das Hausverbot nicht als Privatperson ausgesprochen, sondern als Dekan. Und wenn dieses Hausverbot nicht mehr gültig sein soll, dann muss der jeweils zuständige Dekan dieses Hausverbot zurücknehmen. Am besten schriftlich, damit ich etwas in der Hand habe."
"Der Kirche traust du wohl nicht mehr?" fragte eine der Frauen belustigt. Ich: "Stimmt! Damals hat die Buchhändlerin mit dem Direktor des Religionspädagogischen Zentrums den Termin und die Miete des Raumes für die Lesung vereinbart. Und dann funkt dieser Dekan dazwischen. Und ein Jahr später stellt sich raus, dass er dazu gar nicht berechtigt war. Grund: Für das Religionspädagogische Zentrum ist München und nicht Windsbach zuständig. Und da soll ich noch einem Vertreter dieser Kirche über den Weg trauen?"
Hochgeladen von Pennerbubu am 06.01.2009
Hochgeladen von notyobs am 06.05.2007