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Montag, 25. November 2013

Jobcenter - Kein Zentrum für Jobs - sondern für Schikanen und Sanktionen

Dass Jobcenter mit Schülerinnen und Schülern Probleme haben, wenn diese das Abitur machen wollen, darüber musste ich immer wieder berichten. Ja, da gab es den traurigen Fall, dass ein Jobcenter eine alleinerziehende Mutter und ihre Tochter derart schikanierten, dass die Mutter aus schierer Verzweiflung einen Selbstmord versuchte: 

Quelle: Jobcenter Konstanz treibt verzweifelte Mutter zum Selbstmordversuch 

Was war der Grund? Die Tochter wollte das Abitur machen - das Jobcenter wollte dies verhindern! 

Wie die junge Welt berichtete, wiederholte sich dieses grausame Spielchen: 

Quelle: junge Welt Sanktionen gegen Schüler:  Jonas und Max* haben gute Noten. Später wollen die Brüder studieren. Bis zum Abitur bleiben Jonas noch knapp drei, Max zwei Jahre Zeit. Doch sie haben ein Problem: Ihre Eltern stocken mit Hartz IV auf. Deshalb müssen die Schüler sich regelmäßig gegenüber dem Jobcenter im niedersächsischen Nienburg erklären. Denn für diese Behörden gilt der Nachwuchs ihrer »Klienten« mit dem 15. Geburtstag als erwerbsfähig. Damit beginnt für Jugendliche in sogenannten Bedarfsgemeinschaften die Verfolgungsbetreuung. 

Ist das nicht blanker Hohn? Sondern ein eklatanter Verstoß gegen  Menschenrechte! Ein grober Verstoß gegen die Grundrechte! Aber das stört dieses Jobcenter nicht die Bohne. Munter wird schikaniert. Alle Mitglieder dieser Bedarfsgemeinschaft! 

Allein der Begriff "Bedarfsgemeinschaft"! 

So etwas kannten bereits die Nazis! Da nannten sie es "Familiennotgemeinschaft" oder "Haushaltsgemeinschaft". Sogar in Wikipedia finden wir eine Verordnung: 

Verordnung zur Durchführung und Ergänzung des Einsatz-Familienunterhaltsgesetzes (EFU-DV) vom 26. Juni 1940, RGBI. I S. 912, 916, § 13 Abs. 1 Satz 1 EFU-DV lautete:  Ist ein Familienunterhaltsberechtigter Mitglied einer Familiengemeinschaft (Haushaltsgemeinschaft), so sollen die übrigen Mitglieder ihre Mittel und Kräfte im Rahmen des ihnen Zumutbaren zur Deckung seines notwendigen Lebensbedarfs zur Verfügung stellen, auch soweit sie nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts nicht verpflichtet sind, ihm Unterhalt zu gewähren. 

Quelle: Wikipedia 

Wir finden dort auch, dass nach 1945 diese Familiennotgemeinschaft zunehmend kritisiert wurde, aber dann doch Eingang fand in das Bundessozialhilfegesetz von von 1961! Und wieder haben wir eine Verordnung, die während des Nazi-Terrors erlassen wurde und fröhliche Urständ feiert. Diese Familiennotgemeinschaft basiert auf dem Ermächtigunsgesetz und ist somit ein Nazi-Gesetz! 

Wie beim Anschluss- und Benutzungszwang! 

Quelle: Anschlusszwang - Benutzungszwang - Nazi-Gesetz?:  Hier kann man nur bedauern, dass der Kontrollrat und die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nicht den Mut gehabt haben, zu sagen, dass alles, was aufgrund dieses Gesetzes ergangen ist bzw. alles Recht, was nach dem 30. Januar 1933 erlassen wurde (natürlich bezüglich der Eigentumsverhältnisse unter gewissen Einschränkungen), von Anfang an null und nichtig gewesen ist. Damit hätte man das Recht dieser Zeit einfach weggewischt,  wäre auf den Stand der Gesetzgebung vom 30. Januar 1933 zurückgekehrt und hätte rechtlich diese zwölf Jahre Diktatur der schlimmsten Art wenigstens von Rechts wegen ausgelöscht. 

Wenn also ein Jobcenter heute alle Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft einer Sippenhaft unterwirft und in diesem speziellen Fall begabte Schüler daran hindern will, ihr Abitur zu machen, dann schlägt wieder eine Verordnung aus der Zeit des Nazi-Terrors zu! 

Wie sagte Götz Werner: "Hartz IV ist offener Strafvollzug!" - Hartz IV setzt Verordnungen aus der schrecklichen Zeit des Nazi-Terrors durch! Das Sahnetüpfelchen sind dann die für die Chefs der Jobcenter in Aussicht gestellte Prämien, die umso höher ausfallen je mehr sanktioniert wird: 

Quelle: GLOSSE: Hilfe! Die Borgs unter uns! In den Jobcentern! Widerstand ist zwecklos!: Ja, auch Guido W. prangerte die spätrömische Dekadenz der Hartz-IV-Bezieher an! Deshalb muss es immer mehr Sanktionen geben! Und die Oberborgs - die Chefs der Jobcenter werden dafür belohnt! Mit Prämien! Dafür tun sie alles! Sie verleugnen ihre Menschlichkeit. Vielmehr, jeden Tag, wenn sie ihr Büro betreten, geben sie im Vorzimmer ihre Menschlichkeit ab. Dann sind sie nur noch Maschine. Sie sanktionieren auf Teufel komm raus. Sie sind richtig gierig nach Prämien. 


Veröffentlicht am 19.11.2013 von Mario Schlüns

Übernommen von Over-Blog

Dienstag, 8. Oktober 2013

Was die Politik nicht darf, schafft die NSA allein - die Abschaffung!

Da plauderte Ed Snowden über einen ganz geheimen Geheimdienst der USA - über die NSA - die National Security Agency. Und dieser Geheimdienst hört mit, nahezu bei allen Telefonaten, die amerikanische Bürger miteinander führen. Und 75 Prozent der Telefongespräche vom Ausland in die USA werden auch mitgehört und mitgeschnitten. 

Und da fallen jede Menge von Daten an, die müssen gespeichert werden. Also baut die NSA große Datenzentren mit Unmengen von Festplatten und Computern. Die fressen jede Menge Strom. Und auch in den USA wird der Strom immer teurer. Also suchten die NSA-Gewaltigen nach einem Standort, wo der Strom besonders billig ist. Und sie wurden fündig: in Bluffdale!

Sorry, das heißt wirklich so, übersetzt vielleicht mit Blufftal! Und wieder behalten die Römer Recht: NOMEN EST OMEN! Wie sich jetzt herausstellte, ist in Bluffdale der Strom zwar billig, jedoch offensichtlich nicht zuverlässig. Es kommt immer wieder zu schlimmen Spannungsschwankungen. Aber dabei bleibt es nicht: In manchen Komponenten gibt es Blitze, Metall schmilzt weg und es kommt zu Explosionen!

Wer hat da in Bluffdale wohl geblufft?

Die Ächzperten finden einfach nicht die Ursache! Nicht einmal ein Tiger Team der Armee! Dabei liegt die Ursache klar auf der Hand: Auf engstem Raum gibt es da einen Stromverbrauch von 65 Megawatt! Das sind ja 65.000 Kilowatt. Das bedeutet doch den Stromverbrauch einer Stadt. Und das auf engstem Raum!

Wird dieses NSA Datenzentrum je richtig laufen? Wohl kaum, es ist einfach zu groß ausgelegt! Auch für Datenzentren gibt es Grenzen des Wachstums. Wie einst bei den Dinosauriern. Die wurden auch derart groß, dass sie unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrachen!

Und ähnlich verhält es sich mit solch monströsen Datenzentren. Die Politiker getrauen sich nicht, etwas gegen diese NSA zu unternehmen. Sie wollen und dürfen diese NSA nicht abschaffen. Aber Geduld: Mit ihrem Wachstumswahn schaffen sich solche Geheimdienste selbst ab!

Quelle: THEWALL STREET JOURNAL Meltdowns Hobble NSA Data Center: There have been 10 meltdowns in the past 13 months that have prevented the NSA from using computers at its new Utah data-storage center

Eine kurze deutsche Zusammenfassung dieses Artikels gibt es in der ZEIT:

Quelle: ZEIT ONLINE NSA-Rechenzentrum kämpft mit technischen Problemen: Im größten Rechenzentrum der NSA ist Technik im Wert von Hunderttausenden Dollar zerstört worden. Grund sind Probleme mit der elektrischen Spannung.

Wieder ein Beispiel für Verharmlosung im deutschen Journalismus.


Veröffentlicht am 25.05.2012 von insimpleterms

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 2. August 2013

GLOSSE: S22 - auch S00 genannt - Der Geheimplan für Stuttgart 21

Die Manager der Deutschen Bahn bekommen immer größere Probleme mit Stuttgart 21. Manche sprechen sogar von einem neuen Projekt S22:


noch teurer
Inbetriebnahme noch später
noch weniger Leistung

Da liegt der ZEIT ein Gutachten von PricewaterhouseCoopers vor, demnach steigen die Kosten für Stuttgart 21 ins Astronomische.

Quelle: ZEIT ONLINE "Hohes Risiko": Die Wirtschaftsprüfer rechnen damit, dass der Bahnhof noch deutlich teurer werden könnte als heute angenommen. "Die Voraussetzungen für ein möglichst geringes Nachtragsvolumen sind in der Projektorganisation des Großprojekts noch nicht etabliert", schreiben sie. Das Technokratendeutsch heißt so viel wie: Die Bahn hat mögliche Nachforderungen von Auftragnehmern, wie sie bei Großprojekten üblich sind, in ihrer Kalkulation nicht ausreichend berücksichtigt. Ohne umfassende Maßnahmen rechnen die Prüfer mit einem im Vergleich zum "Gesamtwertumfang erheblichen Nachtragsvolumen", also mit einer weiteren Kostenexplosion.

Prompt rief die Kanzlerin ihren Verkehrsminister Peter R. an, er solle mal nach dem Rechten sehen und den Managern den Marsch blasen! Da wollte der Peter R. gleich seine Quetsche holen und den Bahnmangern einen Marsch aufspielen. Dann gab ihm die Kanzlerin zu verstehen, dass sie das nicht gemeint habe. Der Peter R. war angesäuert: Was meint die Mutti bloß?

In ganz geheimen Sitzungen keimt ein ganz neuer Plan: Mit dessen Umsetzung wurde bereits klammheimlich begonnen: Immer mehr Züge werden an Stuttgart vorbeigeleitet. Der SWR berichtet stets darüber:

Quelle: SWR Bauarbeiten S21 - Einige Züge umfahren Stuttgart

Leute, dahinter steckt System! Es werden immer mehr Züge an Stuttgart vorbeigeleitet. Anfangs wird das mit Bauarbeiten begründet. In Wirklichkeit sind das nur Scheinarbeiten. Ziel ist, alle Züge an Stuttgart vorbeizuleiten. Und dann wird in einer Nacht- und Nebelaktion zugeschlagen: Dann rollt eine Armada von Betonlastern an, die kippen über die gesamten Gleisanlagen riesige Mengen Beton. Und auch über den Schlosspark!

Die Gleisanlagen werden ja nicht mehr benötigt, alle Züge fahren doch vorbei. Und dann werden lauter Einkaufszentren mit Parkplätzen errichtet. Wer braucht da noch Bahnfahrer?

Schon heute ist S21 intern umbenannt in S22 - aber nur um die Bevölkerung in Sicherheit zu wiegen. Die endgültige Projektbezeichung lautet S00 - 00 deshalb, weil dann 00 Züge in Stuttgart mehr fahren werden!

Und für das Projekt S00 gibt es immense Einsparmöglichkeiten:


kein unterirdischer Bahnhof
keine Tunnel
kein Grundwassermanagement

alles in allem nur Vorteile! Die Kanzlerin ist zufrieden. Nur fragt sie: Wieso sind wir nicht früher drauf gekommen?


Veröffentlicht am 25.12.2012 von mcmac2001

Übernommen von Over-Blog

Samstag, 5. Mai 2012

Astronomische Entdeckungen und die christliche Glaubenslehre - Blog von Kiat Gorina


Es gab einmal Zeiten, da bestimmte die christliche Kirche, dass die Erde das Zentrum ist. Und die Sonne hatte sich um diese Erde zu drehen. Wer anderer Meinung war, wurde verbrannt - wie Giordano Bruno. Oder er musste widerrufen - wie Galileo Galilei!
Was würde die damaligen Kirchenoberen heute sagen, wenn Astronomen einen Planeten entdeckt haben, der der Erde sehr ähnlich ist. Sie gaben ihm den Namen Gliese 581g.
Quelle: Space Science Journal Forscher entdecken bislang erdähnlichsten Exoplaneten
Und die Forscher gehen noch weiter: "Was mich persönlich betrifft, wenn man die Allgegenwärtigkeit und den Hang des Lebens berücksichtigt, überall dort zu gedeihen, wo es geht, dann sagt mir mein Gefühl, daß die Chancen für Leben auf diesem Planeten 100 Prozent sind", meinte Steven Vogt, Professor für Astronomie und Astrophysik an der Universität von Kalifornien in Santa Cruz während einer Pressekonferenz. "Darüber habe ich so gut wie keine Zweifel."


Auch heute noch gibt es theologische Exemplare beider Kirchen, die solche Aussagen immer noch als Ketzerei ansehen. Nur vor Scheiterhaufen schrecken sie zurück. Wieso eigentlich? Was stört diese Menschen, wenn es auf anderen Planeten Leben gibt.
Oder wollen diese Fanatiker sich nicht mit der Grundfrage "Was ist Leben?" auseinandersetzen? Was machen sie, wenn einmal "Besucher" von anderen Planeten vor der Tür stehen? Die katholische Kirche hat eine Antwirt auf eine solche Frage: DIese "Besucher" werden dann bekehrt, auf dass sie an Jesus glauben!
Exoplanet Gliese 581g
Hochgeladen von tdarnell bin 2010.10.12

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Samstag, 21. April 2012

Beerdigung - Wegen Hausverbot des Dekans Teilnahme verboten - Blog von Kiat Gorina


Heute war ich noch einkaufen, da sprach mich eine Bekannte an: "Du bist aber spät dran - bei euch im Dorf ist doch heute Beerdigung! Oder gehst du da nicht hin?" Ich erwiderte: "Ich wollte hingehen, aber der Dekan hat mir ein Betretungsverbot für alle kirchlichen Einrichtungen ausgesprochen - und der Friedhof gehört dazu!"
"Das gibt es doch nicht! Wie kann der das machen?" Sie winkte ihrer Freundin und erzählte ihr das brühwarm: "Stell dir vor ...!" Auch die Freundin schüttelte den Kopf und wollte wissen warum.
Ich erzählte ihr die Geschichte vom Veto des Dekans, als ich eine Lesung halten wollte. "So geht das aber nicht!" meinten dann beide Frauen im Chor.
Und eine fügte hinzu: "Der Dekan geht ja bald in Ruhestand, er zieht nach Dorfen, das ist bei München, da gilt doch dann sein Hausverbot nicht mehr!" Ich schüttelte den Kopf: "Nein, so einfach ist es nicht: Dieser Dekan hat ja das Hausverbot nicht als Privatperson ausgesprochen, sondern als Dekan. Und wenn dieses Hausverbot nicht mehr gültig sein soll, dann muss der jeweils zuständige Dekan dieses Hausverbot zurücknehmen. Am besten schriftlich, damit ich etwas in der Hand habe."
"Der Kirche traust du wohl nicht mehr?" fragte eine der Frauen belustigt. Ich: "Stimmt! Damals hat die Buchhändlerin mit dem Direktor des Religionspädagogischen Zentrums den Termin und die Miete des Raumes für die Lesung vereinbart. Und dann funkt dieser Dekan dazwischen. Und ein Jahr später stellt sich raus, dass er dazu gar nicht berechtigt war. Grund: Für das Religionspädagogische Zentrum ist München und nicht Windsbach zuständig. Und da soll ich noch einem Vertreter dieser Kirche über den Weg trauen?"
Hochgeladen von Pennerbubu am 06.01.2009
Hochgeladen von notyobs am 06.05.2007