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Mittwoch, 2. Juli 2014

Nachtrag: Bericht im Donaukurier schlägt Wellen - Ein dickes Lob für den Donaukurier!


Was war passiert? Da berichtete der Donaukurier über meine Schwierigkeiten mit einem kommunalen Wasserversorger und mit einem bayerischen Landratsamt.

Quelle: Donaukurier Frust in "Absurdistan": Windsbach (HK) Recht und Ordnung kontra körperliche Unversehrtheit: Wie sich der gültige „Anschluss- und Benutzungszwang“ zur Trinkwasserversorgung auswirken kann, zeigt ein Einzelfall aus dem Kreis Ansbach. Und auch beim Abwasser ist hier nicht alles geklärt.

Heute schrieben mir Leser - manche riefen sogar an, dass der Link nicht mehr den gesamten Artikel anzeigt. Was war geschehen? Der Donaukurier muss ja auch leben, also stand der Artikel nur ein paar Tage in seiner gesamten Schönheit zum Lesen zur Verfügung. Jetzt nur noch gegen Bares. 

Also rief ich beim Donaukurier an. Und der Donaukurier war so kulant , diesen Artikel für meinen Blog freizuschalten! Da sage ich voller Überzeugung: 


Ein dickes Lob für den Donaukurier!

Also, ich denke es lohnt sich, öfters in den Donaukurier  reinzuschauen! 

Der Bericht "Frust in Absurdistan" ist unter der alten Adresse in voller Länge abzurufen! Also, liebe Leute, wenn ihr in meinen Posts auf diesen Artikel zugreifen wollt, dann erscheint wieder der gesamte Artikel. 

Ein solch kulantes Entgegenkommen muss belohnt werden. Deshalb veröffentliche ich den Link auf ein Video, da sehen wir die Mannschaft des Donaukuriers beim kreativen Schaffen! 



Übernommen von OverBlog

Freitag, 20. Juni 2014

Seltsame Zwangsbeglückung: Sauernheim und die überregionale Presse ...


Über Sauernheim - einem Ortsteil von Windsbach, der Heimat des berühmten Windsbacher Knabenchors - schrieb ich gelegentlich. Ab heute schreibe nicht nur ich darüber, sondern auch die überregionale Presse. Man lese und staune, da erschien heute ein Artikel in der Bayerischen Staatszeitung, der sich in Sauernheim abspielte und spielt:

Quelle: Bayerische Staatszeitung Geschmacksargumente zählen nicht: Denn anders als in der Richtlinie des DVGW (Deutscher Verband der Gas- und Wasserwirtschaft) mit der Nummer 400-1 vorgegeben, komme in ihrem Haus so genanntes Stagnationswasser an. Das 300 Meter lange Rohr der Stärke DN 100 unter der Straße hat nämlich außer ihr keinen weiteren Abnehmer. Die vom DVGW vorgegebene Fließgeschwindigkeit von über fünf Millimetern pro Sekunde werde massiv unterschritten, kritisiert sie. Ein Umstand, den auch der Versorger zugibt.

In der Druckausgabe vom 20. Juni 2014 (Nr. 25) steht der Artikel unter dem Titel Seltsame Zwangsbeglückung.

Da ich ja als diplomierte Lebensmitteltechnologin mich mit Mikrobiologie und auch mit Hydraulik auskenne, habe ich das mit dem Stagnationswasser in einem Video zusammengefasst und erklärt:


Veröffentlicht am 20.02.2014 von Kiat Gorina

Ich habe zwar geahnt, dass die Behörden mit der Brechstange resp. Polizeigewalt  mich zwingen werden, mich an dieses Fernwasser anzuschließen. Der Anschluss- und Benutzungszwang in der deutschen Gemeindeordnung aus dem Jahr 1935 - demnach ein Nazi-Gesetz - lässt grüßen! 

Meine Reaktion: Ich nahm einen Protestsong auf! Gegen braune Nazigesetze! 


Veröffentlicht am 26.02.2014 von Kiat Gorina

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 16. November 2012

Heute ist Tag der Toleranz - ob das auch gewisse Dörfler wissen? - Blog von Kiat Gorina



Heute, am 16. November wurde ein internationaler Tag ausgerufen - der Tag der Toleranz! Im heutigen Newsletter der UNO wurde diesem Tag ein kleines Kapitelchen gewidmet:

Quelle: UNRIC Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa Internationaler Tag der Toleranz

Da steht u. a.: „Toleranz ist die Basis für gegenseitiges Verständnis und Respekt. Sie ist eine Lebenseinstellung, die die Vielfalt der Kulturen fördert. Zudem ist Toleranz die Grundlage für unsere Bestrebungen, weltweit Frieden zu schaffen. Wie in der Erklärung von Prinzipien der Toleranz der UNESCO von 1995 dargelegt, ist Toleranz „eine Tugend, die den Frieden ermöglicht, und dazu beiträgt, die Kultur des Krieges durch eine Kultur des Friedens zu überwinden.“

Das sind hehre Worte - wie schaut es jedoch im Alltag aus? Wenn ich da an den kommenden Montag, den 19. Novemder denke, da hat der Bürgermeister von Windsbach im benachbarten Dorf eine Bürgerversammlung angekündigt. Und weil es keine gemeindeeigenen Räume gibt, findet diese Bürgerversammlung im einzigen Wirtshaus im Dorf statt.

Der Wirt hatte uns ein Hausverbot ausgesprochen - wieso eigentlich? Vielleicht deshalb, weil wir es gewagt hatten, angebratene Wurstzipfelreste in einem "vegetarischen" Salat zu monieren? Oder weil ich angeblich eine Hexe bin? Das durch den Wirt ausgesprochene Hausverbot ist seine persönliche Entscheidung. 

In der näheren Umgebung gibt es andere Wirtshäuser! Wenn allerdings in diesem Wirtshaus eine Bürgerversammlung stattfindet, dann sollten wir nicht ausgesperrt bleiben. Also schrieb ich dem Windsbacher Bürgermeister, der schrieb zurück, dass er während der Bürgerversammlung das Hausrecht habe und wenn er die Versammlung schließe, gehe das Hausrecht wieder an den Wirt über.

Aber: Wenn der Bürgermeister die Bürgerversammlung schließt und der Wirt wieder sein Hausrecht ausüben kann, dann sitzen wir noch in seinem Saal. Der Wirt kann dann gleich von seinem Hausrecht Gebrauch machen und sofort die Polizei rufen, weil wir uns trotz ausgesprochenem Hausverbot in seinem Wirtshaus aufhalten. Er ist da voll im Recht.

Ich habe zu diesem Sachverhalt einen befreundeten Rechtsanwalt befragt, er bestätigte meine Befürchtungen. Ich wandte mich an das Landratsamt Ansbach - mehrmals. 

Keine Reaktion! Das ist wieder einmal typisch. Übrigens, ein Mitarbeiter dieses Landratsamtes war auch beim Skandal mit der EU-Wahl in Ohrenbach beteiligt - da wurde gegen das Grundprinzip einer geheimen Wahl eklatant verstoßen:

Quelle: EU-Wahl: Geheime Wahlen? Nicht in Ohrenbach!

Hinzu kommt, dass meine Beschwerde beim Landratsamt offensichtlich einigen Dorfbewohnern "mitgeteilt" wurde. Ich erhielt mehrere Anrufe - anonym natürlich. Ich wurde gewarnt, mich ja nicht bei der Bürgerversammlung blicken zu lassen!

Das ist dann wohl die Art und Weise, was in einem mittelfränkischen kleinen Dorf unter "Demokratie" verstanden wird! Von "Toleranz" ganz zu schweigen ...


Hochgeladen von derkleineSmutje am 27.10.2010


Robert Long Tolerant
Hochgeladen von taxmanmartin am 30.10.2009
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Freitag, 2. November 2012

GLOSSE: Die Schamanin, die Hausnummern klaut - Blog von Kiat Gorina


Da wollte mich heute eine junge Frau besuchen. Also fragte sie ihren Navigator nach Windsbach. Das kannte dieses Ding. Ich wohne aber auf einem Einzelhof - weit genug vom nächsten Dorf entfernt. Trotzdem habe ich die Hausnummer 29.

In den 1970-er Jahren gab es eine Gemeindereform: bisher hatte dieses Dorf einen eigenen Bürgermeister, er “residierte” im Dorf mit der Hausnummer 29. Und damals wohnte der Vorbesitzer meines Hofes unter der Hausnummer 28. Nach der vollzogenen Gemeindereform gab es keinen Bürgermeister mehr. Und er bekam eine neue Hausnummer, die 28. Und mein Hof die Nummer 29.

Dann starb der frühere Bürgermeister, die Witwe nannte sich seitdem “Altbürgermeisterwitwe”. Und sie bestand auf ihrer alten Hausnummer - der 29. Aber die hatte ja ich!

Also war die Hausnummer 29 doppelt vergeben, die Nummer 28 gab es nicht mehr, darauf bestand diese Altbürgermeisterinwite.

Ich merkte, dass da etwas nicht stimmte, als ich meinen Hof bei der Landesbrandversicherung versichern wollte. Ich gab bei der Adresse meine Hausnummer 29 an. Dann kam die Police. Und was stand da? Die 28!

Ich führte ein längeres Telefonat mit der Hauptstelle in München. Nach einigem Hin und Her stellte sich heraus, dass im Computer bereits mit der Nummer 29 ein Anwesen eingetragen ist. “Unser Computer lässt es nicht zu, dass die 29 doppelt eingetragen wird!”

Ich bestand auf der richtigen Hausnummer 29, so war sie ja auch beim Finanzamt und beim Katasteramt eingetragen. Dann ließ sich offensichtlich der Münchner Computer überreden. für mein Anwesen die Hausnummer 29 zu akzeptieren. Und in der Landesbrandversicherung wurde  dann das Haus der “Altbürgermeisterwitwe” mit der Hausnummer 28 geführt.

Ich sprach sie an und erzählte ihr das. Sie wurde böse: “Das ist nicht richtig! Ich habe immer die Nummer 29 gehabt!” Ich ließ sie kopfschüttelnd stehen.

Und heute fragte die junge Frau, die mich besuchen wollte, im Dorf nach mir und wo ich wohne. Ausgerechnet bei der “Altbürgermeisterwitwe” klingelte sie. 

“Da draußen!” Und die Altbürgermeisterin zeigte nach Südwesten. Und fügte hinzu: “Das ist eine böse Frau! Die hat meine Hausnummer geklaut!” Und schlug die Haustür vor ihr zu.

Als die junge Frau meinen Hof doch noch gefunden hatte, erzählte sie mir diese Episode. Wir lachten zusammen. Über so viel Borniertheit! Sie hatte ja nur dreißig Jahre Zeit, sich an ihre neue Hausnummer zu gewöhnen - das ist offensichtlich nicht lange genug ...
Ich habe gar nicht gewusst - und auch nicht geahnt, dass ich die Schamanin bin, die Hausnummern klaut!

Und im Toilettenwagen einbricht. Hoffen wir nur, dass das Wirtshaus nie verschwindet, sonst habe ich das auch noch “geklaut”.


Hochgeladen von weissfirst1 am 30.07.2009
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Dienstag, 2. Oktober 2012

Harry Potter hätte es vielleicht nie gegeben ... - Blog von Kiat Gorina


... wenn J. K. Rowling in Windsbach lebte. Auf diesen Gedanken brachte mich eine Freundin. Sie ist totaler Harry-Potter-Fan, und sie hat mich hier besucht. Sie schwärmte von J. K. Rowling, und wie diese es geschafft hat, als Sozialhilfe-Empfängerin so ein tolles Buch zu schreiben! 

"Stell dir vor, sie hat es in einem Cafe geschrieben, weil es in ihrer Wohnung zu kalt zum Schreiben war!", jubelte Karla. Ich gebe zu, ich habe die Bücher nie gelesen - aber  das Gleis 9 3/4 gefällt mir sehr. 

"O je, gut dass sie nicht hier lebt". rutschte es mir heraus. 

"Wieso?" schnappte Karla, sie witterte einen Angriff auf Frau Rowling. 

Ich musste lachen: "Guck mal hier, das ist doch ein nettes Café, oder?" Zögernd nickte Karla. Sie wusste nicht, worauf ich hinaus wollte. 

"Ich habe auch mal versucht, da drin einen heißen Kakao zu trinken. Ging aber nicht, ich Fremde wurde einfach nicht bedient. Und wer in so einem Cafe nichts bestellt, landet sehr schnell draußen vor der Tür. Da wäre es nichts mit Schreiben ..." 

"Vielleicht warst du ein Einzelfall, oder die Bedienung hat dich einfach nicht gesehen?" 

"Nö,ist kein Einzelfall. Das habe ich auch schon von anderen gehört, die da was kaufen wollten." 

"Aber dies Café wäre nicht der einzige Stolperstein. Erinnerst du dich an das Theater mit dem Dekan Heißmann, der mir gleich in allen kirchlichen Räumen Hausverbot erteilt hat?" 

"Der deine Lesung im RPZ in Heilsbronn verboten hat? Warum eigentlich?" leseprobe, hörprobe, 

"Tja, das frage ich mich auch. Dass auf Sterndeuterei die Todesstrafe steht, hat er mir ja angedroht. Mensch - stell dir mal die vielen Leichen vor. In jeder Frisörzeitschrift und in jedem kleinen Käseblättchen steht doch ein Horoskop. Da hätten sie aber viel zu tun, die ganzen Horoskopschreiber um die Ecke zu bringen." 

"Aber sag mal ...", hier kam Karla ins Stottern, "was steht denn in deinem Buch drin? Ich habe es nämlich nicht gelesen, ääh, weil ..." 

Hier musste ich schon wieder lachen: "Och, da bist du nicht die Einzige. Stell dir vor, mein eigener Vater bekam das Buch von einer Bekannten geschenkt. Und was macht er? Sperrt das Buch in der Sparkasse in sein Tresorfach. Wahrscheinlich hat er sich darin selbst erkannt ..." 

"Ja, aber was steht denn so Gefährliches in dem Buch? Zaubersprüche? Ritualmorde? ...?" 

"Nichts dergleichen. Einfach nur über mein Leben in der Mongolei. Klar, so Sachen wie mit dem Treibsand oder als mich die Kameltreiber abstechen wollten, stehen da auch drin. Da ist nichts Teuflisches dran, da waren die Sitten eben rauer.

"Und jetzt überleg mal, wenn so eine junge Frau etwas über Zauberinternate und böse Magier schreibt. Da wäre der Dekan bestimmt ausgerastet. Das hätte ein Gekreische gegeben. Womöglich hätte er versucht, Frau Rowling auf dem Scheiterhaufen verbrennen zu lassen." 

Wir kamen zu dem Schluss, dass es gut ist, dass J. K. Rowling in Großbritannien wohnt. Sonst wären die Harry Potter Bücher vielleicht nie veröffentlicht worden ...

Wer mein Buch nicht kennt, kann ja in die Leseprobe schauen. Und wer etwas Teuflisches finden sollte, möge mir das mitteilen. Damit ich endlich weiß, wieso der Dekan mein Buch verhindern wollte!


               Die Schamanin die keine sein wollte - PROLOG
Hochgeladen von KiatGorina1 am 14.06.2011

Dieser Dekan hatte mir sogar Hausverbot erteilt - für alle kirchlichen Räume in seinem Dekanat! Und sogar für einen Raum, für den er nicht zuständig war - das stellte sich erst später heraus. 

Ich schrieb diesem Dekan sogar einen offenen Brief - erhielt nie eine Antwort darauf ...
besucherzhler

Freitag, 8. Juni 2012

Mein Buch - Terroristisch - sagt das Heimatschutzministerium - Blog von Kiat Gorina


Jetzt weiß ich es, wieso der damalige Dekan von Windsbach eine Lesung meines Buches verhindern wollte. Nicht wegen der Horoskope, nicht wegen der Sterndeuterei!
Nein, viel schlimmer! Mein Buch stellt eine terroristische Gefahr dar! Wieso denn das? Tja, da gibt es eine Schnüffelliste des amerikanischen Heimatschutzministeriums, sie enthält genau 377 Wörter. Und wer in seinen Texten nur eines dieser Wörter verwendet, gerät in den dringenden Verdacht, ein Terrorist zu sein!
Raus kam das, weil es in den USA einen Freedom of Information Act gibt, demzufolge diese Schnüffelliste veröffentlicht werden musste. Das geschah auch. Und viele reiben sich die Augen und prüfen ihre Texte und fallen vom Hocker! So auch ich. Ich eine Terroristin?! Wer hätte das gedacht! Ich zu allerletzt.
Doch, es stimmt schon: In meinem Buch steht das Wort "Wolke" ("cloud"). Wer mein Buch kennt, weiß, dass "Wolke" der Name meines Schimmelponys war. Dieses Wort "Wolke" kommt mehrmals vor - bestimmt ein sehr schwerer Fall von Terrorismus!
Jetzt wird der SNMC-Computer zuschlagen und diesen Blog als terroristisch melden. Wegen "Wolke"! Ach Wolke, der du schon längst deine Letzte Reise angetreten hast, du siehst aus deinem Pony-Paradies auf uns Menschen und schüttelst deinen weisen Kopf.
SNMC-Computer, was soll das sein? SNMC steht für Social Networking/Media Capability - also die Ausforschung der sozialen Netze. 
Und alle, die einen Wetterbericht verbreiten und Wolken am Himmel voraussagen, sind auch höchst verdächtige Terroristen. Ja, so gar Hobby-Flieger, die über den Wolken segeln. Und Sänger, die dann noch darüber ein Lied singen und es öffentlich verbreiten:
Hochgeladen von mrjazzycharon2 am 05.01.2009


Das Urteil des Heimatschutzministeriums ist eindeutig: Dies ist ein deutsches Kampflied der Kraut-Terroristen, in der sie die Freiheit verherrlichen! Und da dies von einem öffentlich-rechtlichen Sender wie dem ZDF verbreitet wurde, wird der Präsident persönlich zum Roten Telefon greifen und die Kanzlerin der Krauts zur Ordnung ermahnen müssen.
Ach ja, die Liste findet ihr bei heise:

  1. heise.de 377 Wörter, die Sie mit den US-Behörden in Kontakt bringen könnten
  2. heise.de Liste der Schlüsselwörter

Ja, und den Geschäftsleuten unter uns empfehle ich, die Emails mit einer Signatur abzuschließen mit den Worten "Wenn Sie uns antworten, dann bedenken Sie bitte, keines der folgenden Worte Department of Homeland Security (DHS) ... Social media zu verwenden!"
Auch auf die Gefahr hin, dass die SNMC-Computer heißlaufen.

Heike schickte mir einen passenden Link zu einem anderen passenden Lied von Reinhard May:
Hochgeladen von wolfmon42 am 07.07.2009


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Sonntag, 13. Mai 2012

Offener Brief an Dekan Heißmann - Blog von Kiat Gorina


Wer ist Dekan Heißmann? Tja, so heißt der Dekan in Windsbach, der meine Lesung im Religionspädagogischen Zentrum - auch RPZ genannt - verbieten wollte. Dabei war der Raum für diese Lesung Monate vorher gebucht worden. Mit Einverständnis des Direktors des RPZ!
Quelle: Veto gegen Lesung im RPZ
Und heute fand ein Abschiedsgottesdienst für den Dekan Heißmann statt. Ich wollte mich persönlich von ihm verabschieden und ihm einige Fragen stellen. Leider hat mir eben dieser Dekan Hausverbot für alle kirchlichen Räume im Dekanat Windsbach erteilt! Also schreibe ich diesen offenen Brief:
Sehr geehrter Herr Dekan Heißmann,
Sie erinnern sich gewiss daran, dass Sie einst eine geplante und mit dem Direktor des RPZ vereinbarte Lesung in den Räumen des RPZ verboten hatten. Ja, und ein Jahr später fragte mich der Direktor des RPZ, ob ich vor Bayerischen Schulräten im RPZ eine Lesung halten wolle. 
Ich war verdutzt: Ein Jahr zuvor hatten Sie ja eine Lesung verboten. Dann klärte sich der Sachverhalt: Sie als Windsbacher Dekan hatten und haben bis heute gar kein Hausrecht für das RPZ, da das RPZ von München verwaltet wird. Und damit nicht in den Zuständigkeitsbereich Ihres Dekenats fällt.
Aber zurück zu Ihrem Veto von damals. Die Buchhändlerin und ich suchten einen Ersatzraum, die Stadt Heilsbronn war sehr hilfsbereit und vermietete den Konventsaal. Und dies war zum Vorteil für mich. Grund: Ich hatte bei dieser Lesung über 90 zahlende Gäste - beim vorgesehenen Raum im RPZ hätte die Hälfte keinen Platz gefunden.
Also, Herr Dekan, Sie haben mir mit Ihrem Veto einen sehr großen Gefallen erwiesen. Denn ohne Ihr Veto hätte meine Lesung nicht im wesentlich größeren Konventsaal stattgefunden!
Ich weiß nicht, ob Sie diesen Vorteil für mich und meine Zuhörer im Auge hatten, als Sie Ihr Veto aussprachen! Sie waren hier in Windsbach Dekan und werden schon gewusst haben, was Sie getan haben.
Nur eines muss ich loswerden: In der mongolischen Steppe bei den Nomaden, bei denen ich aufgewachsen bin, wäre es keinem Sippenfürsten in den Sinn gekommen, jemandem wegen seines Glaubens oder seiner Religion ein Hausverbot auszusprechen.
Im Gegenteil: Wenn ein Fremder ins Lager ritt, dann wurde er von der Sippe als Gast aufgenommen - unabhängig davon, ob er Schamane, Nestorianer, Muslim oder Buddhist oder Animist war. In der Mongolei herrscht seit Dschinghis Chan Religionsfreiheit!
Aber nun sind Sie ja bald von der schweren Bürde des Dekanats befreit und stehen vor Ihrem Umzug nach Dorfen - östlich von München!
Ich wünsche Ihnen für Ihren Umzug ein gutes Gelingen und viel Gesundheit für Ihren Lebensabend! Und denken Sie doch gelegentlich daran: Außer den protestantischen Religionen gibt es viele andere Religionen. Vielleicht erinnern Sie sich an das Goldene Zeitalter im maurischen Spanien, als Juden, Christen und Muslime friedlich zusammenlebten. Das war eine Blütezeit für die Wissenschaften. Denken wir nur an den berühmten Rabbi Maimonides!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie alles Gute!
Mit freundlichen Grüßen
Kiat Gorina
Schriftstellerin
Hochgeladen von KiatGorina1 am 14.06.2011


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Samstag, 21. April 2012

Beerdigung - Wegen Hausverbot des Dekans Teilnahme verboten - Blog von Kiat Gorina


Heute war ich noch einkaufen, da sprach mich eine Bekannte an: "Du bist aber spät dran - bei euch im Dorf ist doch heute Beerdigung! Oder gehst du da nicht hin?" Ich erwiderte: "Ich wollte hingehen, aber der Dekan hat mir ein Betretungsverbot für alle kirchlichen Einrichtungen ausgesprochen - und der Friedhof gehört dazu!"
"Das gibt es doch nicht! Wie kann der das machen?" Sie winkte ihrer Freundin und erzählte ihr das brühwarm: "Stell dir vor ...!" Auch die Freundin schüttelte den Kopf und wollte wissen warum.
Ich erzählte ihr die Geschichte vom Veto des Dekans, als ich eine Lesung halten wollte. "So geht das aber nicht!" meinten dann beide Frauen im Chor.
Und eine fügte hinzu: "Der Dekan geht ja bald in Ruhestand, er zieht nach Dorfen, das ist bei München, da gilt doch dann sein Hausverbot nicht mehr!" Ich schüttelte den Kopf: "Nein, so einfach ist es nicht: Dieser Dekan hat ja das Hausverbot nicht als Privatperson ausgesprochen, sondern als Dekan. Und wenn dieses Hausverbot nicht mehr gültig sein soll, dann muss der jeweils zuständige Dekan dieses Hausverbot zurücknehmen. Am besten schriftlich, damit ich etwas in der Hand habe."
"Der Kirche traust du wohl nicht mehr?" fragte eine der Frauen belustigt. Ich: "Stimmt! Damals hat die Buchhändlerin mit dem Direktor des Religionspädagogischen Zentrums den Termin und die Miete des Raumes für die Lesung vereinbart. Und dann funkt dieser Dekan dazwischen. Und ein Jahr später stellt sich raus, dass er dazu gar nicht berechtigt war. Grund: Für das Religionspädagogische Zentrum ist München und nicht Windsbach zuständig. Und da soll ich noch einem Vertreter dieser Kirche über den Weg trauen?"
Hochgeladen von Pennerbubu am 06.01.2009
Hochgeladen von notyobs am 06.05.2007

Dienstag, 10. April 2012

Mein Buch: Veto gegen Lesung am 15.01.2010 im RPZ - Blog von Kiat Gorina


Windsbach, 11. Dezember 2010. Der Windsbacher Dekan Horst Heißmann hat Veto eingelegt gegen meine Buchlesung im RPZ Heilsbronn. Grund: Meine tägliche Vorausschau!
Heute rief mich eine Bekannte an, sie hatte mit der Buchhändlerin gesprochen und erfahren, dass die Lesung nicht im RPZ (Religionspädagogisches Zentrum) stattfinden darf. Grund: der Windsbacher Dekan erlaubt es nicht.
Na so was! Dabei wurde dieser Termin bereits Ende September/Anfang Oktober mit dem Direktor Klaus Buhl vereinbart und festgelegt. Und als wir vor einigen Tagen mit der Werbung begannen, taucht plötzlich das Veto vom Windsbacher Dekan Host Heißmann auf.
Da ich nicht so bibelfest bin wie mein Bär, bat ich ihn, mit dem Dekan zu reden. Mein Bär rief ihn an. Zunächst wich der Dekan konkreten Fragen aus und flüchtete sich in Allgemeinheiten. Aber mein Bär blieb hartnäckig und wollte wissen, weshalb ich die Räume des RPZ nicht betreten darf. Nach einigem Hin und Her meinte der Dekan, wegen meiner täglichen Vorausschauen in meinem Blog!
Das beweise meine schamanische Lebensweise, meinte der Dekan. "Und was ist so schändlich daran?" wollte mein Bär wissen. "Die Astrologie!" meinte der Dekan.
"Sie waren doch gewiss schon im Heiligen Land?" sagte mein Bär zu ihm. "Und dann wissen sie sicher, wie sich heute noch die Israelis begrüßen, auch im Ivrit?" Keine Antwort. "Mit mazel tov!" half ihm mein Bär. "Und Sie sprechen gewiss auch hebräisch, dann wissen sie, was das heißt?" Wieder keine Antwort. "Glückliche Sterne!" sagte mein Bär und fuhr fort: "Also, das bezieht sich eindeutig auf astrologische Bräuche auch im alten Israel. Die Bibel warnt vor der Sterndeuterei, weil sie offenbar sehr oft angewandt wurde, sonst hätte man sie ja nicht verbieten müssen. Ja, die Sterndeuterei fand sogar ihren Niederschlag in einem gebräuchlichen Grußwort!"
Und mein Bär war in Fahrt geraten und fuhr fort: "Auch im Neuen Testament kommt die Astrologie vor. Schlagen Sie mal die Vulgata auf, da finden sie ECCE MAGGI EX ORIENTE VENERUNT (Siehe, da kamen Magier aus dem Osten), sie kamen wegen einer besonderen astronomischen Konstellation, und da Magier zur damaligen Zeit auch Astrologen waren, machten sie sich auf den Weg nach Jerusalem, um den neuen König zu suchen.
"Also, wenn sie die Astrologie verteufeln, dann müssen sie die sog. Heiligen Drei Könige auch rausnehmen, denn im Neuen Testament steht nirgends die Zahl Drei und es steht auch nicht, dass sie Könige waren. Das tauchte erst viel später auf."
Keine Antwort vom Dekan. Stattdessen eine Drohung: "Sie werden schon sehen, was sie davon haben" und dazu ein "Bibelzitat": "Wer Wind sät, wird Sturm ernten." Und damit war das Gespräch beendet ...
Damit hat der Dekan mit einem Bibelspruch des Propheten Hosea, Kapitel 8, Vers 7 geantwortet: "Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen."
Das ist ein Fluch! Also, so eine Gesprächsführung von einem christlichen Dekan?! Ich bin geneigt, das als Schwarze Magie zu interpretieren.
Gerne hätten wir ihn noch zu anderen Bibelstellen befragt wie z. B. Leviticus 20, 13: "Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; es lastet Blutschuld auf ihnen."
"Dürfen dann Politiker wie Wowereit, Westerwelle oder von Beust et al. Ihr RPZ auch nicht betreten? Oder legen Sie sich die Bibel aus, wie es Ihnen gerade passt?"
Wer diesen schier unglaublichen Vorfall nicht glaubt, der kann ja direkt beim Windsbacher Dekan nachfragen.


 (C) Copyright 2004-2009 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

Nachtrag: Später stellte sich heraus, dass der Dekan gar kein Hausverbot aussprechen durfte. Grund: Die Räume des RPZ werden von München aus verwaltet! Die Lesung fand trotzdem statt: Gegenüber vom RPZ, im Konventsaal, der der Stadt Heilsbronn gehört. Und die Stadt kam uns hinsichtlich der Kosten entgegen. Und im nachhinein war es gut, dass wir in den Konventsaal gingen: Es kamen über 90 zahlende Zuhörerinnen und Zuhörer. Im RPZ-Raum hätten die Stühle nicht ausgereicht. So hatte das Veto dieses Dekan letzendlich etwas Gutes 
Hochgeladen von KiatGorina1 am 14.06.2011

Weitere Artikel zu Veto und Dekan

Samstag, 3. Dezember 2011

Todesstrafe wegen Hexerei - auch heute noch! - Blog von Kiat Gorina

Da wurde in Saudi-Arabien im Jahr 2007 ein sudanesischer Gastarbeiter wegen Hexerei angeklagt und zum Tode verurteilt. Jetzt im Jahr 2011 wurde dieses Todesurteil vollstreckt! Und gleich regen sich Europäer auf über die grausamen Sitten in Arabien.

Dabei vergessen sie, dass auch in der Bibel der Christen Sterndeuterei und Zauberei mit dem Tode bestraft wird. Doch, so steht es auch heute noch im Alten Testament. Und Homosexualität - vor allem wenn ein Mann mit einem anderen Mann es treibt - darauf steht auch die Todesstrafe.

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Samstag, 12. November 2011

Josefa Schmid in der WELT ONLINE - Blog von Kiat Gorina

Über Josefa Schmid schrieb ich ja schon einige Artikel - erstmalig am 25.09.2011  - und dann immer wieder. Mir stinkt es gewaltig, dass die Männer der CSU eine solche Nachwuchspolitikerin wegmobben wollen. Als Politikerin taugt sie nämlich sehr viel - im Gegensatz zu gewissen anderen - denken wir nur an Silvana Koch-Mehrin.

Die Josefa Schmid dagegen hat schon als Bürgermeisterin einiges bewegt: Sie hat dafür gesorgt, dass die Computer in ihrer Gemeinde ein WLAN-Netz bekamen. Wenn ich da an den Bürgermeister hier in Windsbach denke, als ich den mal wegen DSL-Versorgung fragte, da meinte er, er könne ja mal bei der Telekom anrufen.

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Donnerstag, 13. Mai 2010

Nachtrag: Der Kasten in Windsbach - Blog von Kiat Gorina

Im Zeitalter brutaler Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen in kirchlichen Einrichtungen blieb ja auch der Windsbacher Knabenchornicht verschont.

Heute wanderte ein Pärchen bei uns vorbei. Da es nieselte, bat ich sie herein. Wir unterhielten uns über dies und das. Da fragte mich die Frau:
"Hast du den Artikel in der Lokalzeitung über den Windsbacher Knabenchor gelesen? Die haben jetzt Probleme, genügend Sänger zu bekommen."

"Ja, das glaube ich schon. Aber viele Familien können sich das finanziell nicht mehr leisten. Die Kirche verlangt ja im Monat über 500 Euro, das ist heute viel Geld!"

"Das stimmt schon!", meinte der Mann, "das sind ja im Jahr über 6.000 Euro!"

"Und so richtig aufarbeiten will die Kirche diese ganzen Fälle auch nicht!"
"Ja, auch die Stadt Windsbach denkt nicht daran, einem der größten Übeltäter die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen."

"Also dazu sollte sich der Bürgermeister und der Stadtrat aufraffen."

"Ach, der, bis der sich zu etwas aufrafft! Nimm DSL zum Beispiel, davon hörst du bis heute nichts, dabei ist das sehr wichtig für die Betriebe. Aber die Stadt packt es einfach nicht. Immer nur labern, das bringt nichts."

"Ich denke auch, der Chor ist für viele Kinder und Jugendliche nicht mehr attraktiv."

"Und nicht nur das. Mit der G8 da wurde ja der Lernstoff von neun auf acht Jahre gequetscht. Der viele Nachmittagsunterricht und dann noch die vielen Chorproben, das überfordert viele Schüler. Die brauchen doch auch ein bisschen Freizeit."

"Stimmt, das mit der G8, das ist eine Sauerei. Die Lehrer müssen das einfach durchpeitschen. Die einzigen, die davon profitieren, sind die Nachhilfelehrer. Ich kenne Fünftklässler, die schon Nachhilfe bekommen. Das ist doch kein Schulbetrieb mehr."

"Dabei ist es noch gar nicht lange her, da hat der Seehofer von FBI gesprochen!"

"Was wollte er damit sagen?"

"FBI soll bedeuten: Familie, Bildung und Innovation"

"Ach der! Ich glaube kaum, dass der noch mal gewählt würde ..."
(C) Copyright 2004-2010 by Kiat Gorina, Windsbach. Alle Rechte vorbehalten.

Donnerstag, 1. April 2010

Das Weinen des Kastens in Windsbach - Blog von Kiat Gorina

Kasten, so nennen Insider den Bau in Windsbach, in dem die Mitglieder des Knabenchors untergebracht sind. Mir war dieses Gebäude nie geheuer. Mehr ...

Dienstag, 30. März 2010

Windsbacher Knabenchor: Alles nicht so schlimm? - Blog von Kiat Gorina

In Windsbach üben sich schon wieder welche, dass die Misshandlungen im "Kasten" alles nicht so schlimm waren ...

Ja, das geht sogar so weit, dass Willi Weglehner, der ein Buch über seine schlimmen Erlebnisse geschrieben und veröffentlicht hat, als "Nestbeschmutzer" beschimpft wurde. Vom Kulturredakteuer einen großen Nürnberger Zeitung. Aber Weglehner hat vorgesorgt, er kann drei eidesstattliche Versicherungen vorweisen, von ehemaligen Mitgliedern des Windsbacher Knabenchors, die die traurigen Vorkommnisse bestätigen.

Was geht in den Verantwortlichen vor? Wenn dieser Ernst Thamm, den einige Betroffene als "Teufel" bezeichnen, so schlimm war, wieso ist er (noch) Ehrenbürger von Windsbach? Wieso hängen Portraits von ihm immer noch rum? Wieso ist ein Musiksaal immer noch nach ihm benannt.

Dies zeigt doch, dass auch heute noch die Verantwortlichen gar nicht daran denken, Konsequenzen zu ziehen. Es darf ein bisschen darüber geredet werden und das soll alles gewesen sein?!

Nein, nein und nochmals nein, diese Misshandlungen müssen aufgearbeitet werden und auch veröffentlicht, wenn die Opfer zustimmen. Auch auf die Gefahr hin, wenn so manches Jubelpapier neu überarbeitet werden muss.

Weitere Informationen: ABendzeitung

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Freitag, 11. Dezember 2009

Mein Buch: Veto gegen Lesung am 15.01.2010 im RPZ

Der Windsbacher Dekan Horst Heißmann hat Veto eingelegt gegen meine Buchlesung im RPZ Heilsbronn. Grund: Meine tägliche Vorausschau!

Heute rief mich eine Bekannte an, sie hatte mit der Buchhändlerin gesprochen und erfahren, dass die Lesung nicht im RPZ (Religionspädagogisches Zentrum) stattfinden darf. Grund: der Windsbacher Dekan erlaubt es nicht.

Na so was! Dabei wurde dieser Termin bereits Ende September/Anfang Oktober mit dem Direktor Klaus Buhl vereinbart und festgelegt. Und als wir vor einigen Tagen mit der Werbung begannen, taucht plötzlich das Veto vom Windsbacher Dekan Host Heißmann auf.

Da ich nicht so bibelfest bin wie mein Bär, bat ich ihn, mit dem Dekan zu reden. Mein Bär rief ihn an. Zunächst wich der Dekan konkreten Fragen aus und flüchtete sich in Allgemeinheiten. Aber mein Bär blieb hartnäckig und wollte wissen, weshalb ich die Räume des RPZ nicht betreten darf. Nach einigem Hin und Her meinte der Dekan, wegen meiner täglichen Vorausschauen in meinem Blog!

Das beweise meine schamanische Lebensweise, meinte der Dekan. "Und was ist so schändlich daran?" wollte mein Bär wissen. "Die Astrologie!" meinte der Dekan.

"Sie waren doch gewiss schon im Heiligen Land?" sagte mein Bär zu ihm. "Und dann wissen sie sicher, wie sich heute noch die Israelis begrüßen, auch im Ivrit?" Keine Antwort. "Mit mazel tov!" half ihm mein Bär. "Und sie sprechen gewiss auch hebräisch, dann wissen sie, was das heißt?" Wieder keine Antwort. "Glückliche Sterne!" sagte mein Bär und fuhr fort: "Also, das bezieht sich eindeutig auf astrologische Bräuche auch im alten Israel. Die Bibel warnt vor der Sterndeuterei, weil sie offenbar sehr oft angewandt wurde, sonst hätte man sie ja nicht verbieten müssen. Ja, die Sterndeuterei fand sogar ihren Niederschlag in einem gebräuchlichen Grußwort!"

Und mein Bär war in Fahrt geraten und fuhr fort: "Auch im Neuen Testament kommt die Astrologie vor. Schlagen Sie mal die Vulgata auf, da finden sie ECCE MAGGI EX ORIENTE VENERUNT (Siehe, da kamen Magier aus dem Osten), sie kamen wegen einer besonderen astronomischen Konstellation, und da Magier zur damaligen Zeit auch Astrologen waren, machten sie sich auf den Weg nach Jerusalem, um den neuen König zu suchen.

"Also, wenn sie die Astrologie verteufeln, dann müssen sie die sog. Heiligen Drei Könige auch rausnehmen, denn im Neuen Testament steht nirgends die Zahl Drei und es steht auch nicht, dass sie Könige waren. Das tauchte erst viel später auf."

Keine Antwort vom Dekan. Stattdessen eine Drohung: "Sie werden schon sehen, was sie davon haben" und dazu ein "Bibelzitat": "Wer Wind sät, wird Sturm ernten." Und damit war das Gespräch beendet ...

Damit hat der Dekan mit einem Bibelspruch des Propheten Hosea, Kapitel 8, Vers 7 geantwortet: "Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten. Ihre Saat soll nicht aufgehen; was dennoch aufwächst, bringt kein Mehl; und wenn es etwas bringen würde, sollen Fremde es verschlingen."

Das ist ein Fluch! Also, so eine Gesprächsführung von einem christlichen Dekan?! Ich bin geneigt, das als Schwarze Magie zu interpretieren.

Gerne hätten wir ihn noch zu anderen Bibelstellen befragt wie z. B. Leviticus 20, 13: "Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; es lastet Blutschuld auf ihnen."

"Dürfen dann Politiker wie Wowereit, Westerwelle oder von Beust et al. Ihr RPZ auch nicht betreten? Oder legen Sie sich die Bibel aus, wie es Ihnen gerade passt?"

Wer diesen schier unglaublichen Vorfall nicht glaubt, der kann ja direkt beim Windsbacher Dekan nachfragen:

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Dienstag, 9. Juni 2009

Aushang: Gleiches Recht für alle?

Die Stadt Windsbach lehnt es ab, einen Flyer von Kiats Buch auszuhängen. Begründung: "Eigenwerbung!" Andere kommerzielle Anbieter wie Fotostudios, Reiterhöfe et al. dürfen aushängen. Das verstehe wer will?!

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