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Mittwoch, 12. September 2012

Wo bleibt denn heute der Dorf-Spion? - Blog von Kiat Gorina


Dass der Sammler und der Dorf-Spion ein und dieselbe Person sind, versteht sich wohl von selbst. Nur dass dieser Mensch mit dem ausladenden Hinterteil seit meinem Blog-Artikel seine riesige Mondaufgangs-Hose nicht mehr anzieht. 

Heute fehlte uns direkt etwas. Immer, wenn sich bei uns etwas tut, kommt er nämlich mit seinem GT - Geräteträger - angerattert, vorn auf der Ladefläche den obligatorischen Eimer. Den fährt der Dorf-Spion  zu solchen Anlässen spazieren. Meist bleibt er direkt vor meiner Hofeinfahrt stehen. Und ihm wachsen Trichterohren und Teleskopaugen.  

Aber heute? Da kam der große Tank-LKW, um  meine Klärgrube leer zu pumpen. Das gute Stück ist erstens blau und zweitens kommt er nur, wenn die Grube voll ist. Das müsste den Spion doch magisch anziehen? Wo bleibt er nur? 

Dafür war unser Kater Murrli auf dem Posten. Egal was sich hier auf dem Hof tut, Murrli passt aus sicherer Deckung auf, ob die großen Zweibeiner auch alles richtig machen. Die Müllabfuhr kennt er schon, das ist nicht so dramatisch. Aber dies hier? Was machten die Menschen da? 

Und was war das für ein langer riesiger Schwanz, der vom Lkw in ein großes Loch hing? Und warum schmatzte das komische Ding so laut? 

Mit großen runden Augen hockte Murrli oben an der Scheune auf dem Mäuerchen. So ganz geheuer war ihm die Sache nicht. 
Uff, endlich! Der große schmatzende LKW verschwand, alles schien wieder in Ordnung. 

Vorsichtshalber setzte Murrli sich für die nächste Zeit mitten auf den Klärgrubendeckel. Nur so, zur Sicherheit. 

Wozu Katzen dressiert werden können, zeigt folgendes Video:


Hochgeladen von malibudogtraining am 21.07.2009
besucherzhler

Freitag, 8. Juli 2011

GLOSSE: Weit gereiste Krabben - Blog von Kiat Gorina

Wie war das früher? Da wurde die Krabben zu Hause bei den Fischern gepult! Und jeder war zufrieden. Aber dann funkte die EU dazwischen, das ginge doch nicht, das sei zu unhygienisch, hieß es da. Was passierte dann?

Dann wurden die Krabben dort gepult, wo es am billigsten ist, zum Beispiel in Marokko. Ja, wirklich, Marokko! Wie kommen die da hin? Im Tiefkühl-Lkw. Drei Tage braucht ein LKW für eine Tour. Dann werden in Marokko die Krabben gepult und mit Kochsalz, Benzoe- und Zitronensäure konserviert. Und dann wieder zurückgeschickt.