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Donnerstag, 23. Januar 2014

Heute bei McDonald's - Auch Mercedes-Fahrer müssen sparen

Ja, ich gestehe! Einmal im Jahr lande auch ich bei MacDonald's. Und das war heute. Wir kamen aus Schwabach zurück, der Magen hing uns in den Kniekehlen. Und was da so laut knurrte, war nicht etwa Riffel, sondern unsere Mägen. Aus der Zeitung hatten wir noch Gutscheine im Auto liegen. 

Riffel und ich warteten am Auto, der Bär bewaffnete sich mit einem Gutschein und stiefelte hinein in den Fresstempel. Ich schaute mich um und war erstaunt, wieviele große Luxuskarossen da auf dem Parkplatz standen. Eines stach mir besonders ins Auge: ein hochglänzendes Mercedes-Cabrio fuhr auf den Parkplatz neben uns, der Fahrer - eher kugelförmig - stieg aus, schloss andächtig die Tür und tupfte dann behutsam mit seinem Taschentuch einige Wassertropfen von seiner Kalesche. 

Mich juckte der Schalk: Ich zückte die restlichen Gutscheine und sprach ihn an: "Dieses Auto war doch bestimmt sehr teuer. Und nun müssen Sie gewiss sparen! Schauen Sie, ich habe hier noch Gutscheine!" Und hielt sie ihm entgegen. 

Seine Gesichtsfarbe wechselte von rosig-stolz nach ampelrot. Ich dachte schon: Jetzt knallt er mir eine! 

Wütend knurrend riss er mir die Gutscheine aus der Hand! Er vertiefte sich in das Angebot und hätte fast den Abfalleimer neben der Tür überrannt. Dann verschwand er im Fresstempel ... 

Zählt das jetzt als gute Tat oder nicht? 


Veröffentlicht am 25.02.2013 von pdkproducoes

Übernommen von OverBlog

Mittwoch, 12. September 2012

Wo bleibt denn heute der Dorf-Spion? - Blog von Kiat Gorina


Dass der Sammler und der Dorf-Spion ein und dieselbe Person sind, versteht sich wohl von selbst. Nur dass dieser Mensch mit dem ausladenden Hinterteil seit meinem Blog-Artikel seine riesige Mondaufgangs-Hose nicht mehr anzieht. 

Heute fehlte uns direkt etwas. Immer, wenn sich bei uns etwas tut, kommt er nämlich mit seinem GT - Geräteträger - angerattert, vorn auf der Ladefläche den obligatorischen Eimer. Den fährt der Dorf-Spion  zu solchen Anlässen spazieren. Meist bleibt er direkt vor meiner Hofeinfahrt stehen. Und ihm wachsen Trichterohren und Teleskopaugen.  

Aber heute? Da kam der große Tank-LKW, um  meine Klärgrube leer zu pumpen. Das gute Stück ist erstens blau und zweitens kommt er nur, wenn die Grube voll ist. Das müsste den Spion doch magisch anziehen? Wo bleibt er nur? 

Dafür war unser Kater Murrli auf dem Posten. Egal was sich hier auf dem Hof tut, Murrli passt aus sicherer Deckung auf, ob die großen Zweibeiner auch alles richtig machen. Die Müllabfuhr kennt er schon, das ist nicht so dramatisch. Aber dies hier? Was machten die Menschen da? 

Und was war das für ein langer riesiger Schwanz, der vom Lkw in ein großes Loch hing? Und warum schmatzte das komische Ding so laut? 

Mit großen runden Augen hockte Murrli oben an der Scheune auf dem Mäuerchen. So ganz geheuer war ihm die Sache nicht. 
Uff, endlich! Der große schmatzende LKW verschwand, alles schien wieder in Ordnung. 

Vorsichtshalber setzte Murrli sich für die nächste Zeit mitten auf den Klärgrubendeckel. Nur so, zur Sicherheit. 

Wozu Katzen dressiert werden können, zeigt folgendes Video:


Hochgeladen von malibudogtraining am 21.07.2009
besucherzhler

Montag, 25. Juni 2012

Ein DORF-Exemplar: der Sammler - Blog von Kiat Gorina

In grauer Vorzeit waren die Menschen Jäger und Sammler. Dass die Vorzeit längst vorbei ist, hat sich offenbar bei gewissen Dorfinsassen noch nicht herumgesrochen. Jedenfalls lebt in diesem Dorf noch eine Sammler-Sippe.
Das erste, was ich von dem Sammler zu Gesicht bekam, war ein hell behostes, gewaltiges, ausladendes Hinterteil, das aus meinem Scheunentor ragte. "Donnerwetter! Mondaufgang in Großaufnahme!", rutschte es mir heraus. Der "Mond", der gerade meine frisch gelieferten Heuballen inspizierte, drehte sich schnaufend um. Ui! Von vorn hatte der Mond  eine blassrosa Weihnachtskugel in Spezialgröße als Kopf ...
Anfangs dachte ich mir noch nichts dabei, dass der Sammler überall seine Nase und seine Wurstfinger hineinsteckte.
Bestimmt meint er es nur gut, wenn er mit seinem Traktor - einem Geräteträger - auch GT genannt - vorbei kommt und Werkzeug und anderes einsammelt, wenn man es draußen stehen hat. Wenn ich oben im Hof Holz hacke, und zum Essen ins Haus gehe, dann leistet der Sammler seine Samariterdienste.
Nach dem Essen ist nämlich zumindest das Beil verschwunden. 
Ist doch wirklich fürsorglich! Wie leicht könnte ich sonst über das Beil stolpern oder mich sogar - wie schrecklich! - daran schneiden! Mit Gartengeräten, Gießkannen, gelben Plastikeimern usw. ist es ähnlich! Auch darüber kann ich ja stolpern! Und so ein gelber Plastikeimer, den ein anderer Bauer zum Markieren seiner Heuwiese hinstellt, der muss auch weg! Das ist ja sonst Umweltverschmutzung!
Seither passe ich höllisch auf, dass nichts mehr draußen liegt, wenn ich mal ins Haus muss. Sogar an meinem Briefkasten an der Straße habe ich ihn schon gesehen. Ob der Gute womöglich etwas mit meiner verschwundenen Post zu tun hat? Ich weiß es nicht. Die Male, wo mich Leute gefragt haben, ob der von ihnen geschickte Brief oder das Päckchen noch nicht eingetroffen sei, kann ich bald nicht mehr zählen.  
Aber wenigstens scheint der Sammler meine Wäsche und meine wackeligen Gartenmöbel für harmlos zu halten. Die zumindest sind noch nicht verschwunden.
Vielleicht trägt dieser Sammler ein großes Geheimnis mit sich herum: Er ist zwar kein Werwolf, sondern ein Werkater: 
Hochgeladen von FrownsUpsideDown am 16.02.2011


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