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Freitag, 26. Juli 2013

Menetekel für die deutsche Wirtschaft - Pleitegeier frisst jetzt auch Max Bahr

Da berichtete ich vor kurzem über die Pleite von Praktiker. Da verkündeten noch die Auguren, dass die Filialen der Kette Max Bahr verschont blieben. 

Quelle: Schlechte Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft: Praktiker pleite: Da haben wir es wieder: Wer bezahlt die Zeche für eine verfehlte Wachstumspolitik? Wieder die Arbeitnehmer. Allein 15.000 Jobs in Deutschland sind von der Praktiker-Pleite betroffen. Das bedeutet für viele: Erst Arbeitslosengeld I und dann der unaufhaltsame Sturz in die Armut - unter der Knute von König Hartz dem Vierten!

Die Max Bahr Mitarbeiter waren zunächst froh, dass sie von der Pleite verschont blieben - so schien es anfangs. Aber so schnell ändern sich in der deutschen Wirtschaft die Zeiten! Auf nichts ist mehr Verlass! Verlass ist nur auf den drohenden Untergang! Jetzt müssen auch 5.000 Menschen um ihren Job bei Max Bahr fürchten: Auch Max Bahr meldete Insolvenz an.

Die Baumarktkette Max Bahr erhielt keine Waren mehr. Und welcher Kunde geht schon noch in einen Markt, in dem ihm leere Regale entgegengähnen:

Quelle: FOCUS ONLINE Praktiker-Tochter Max Bahr meldet Insolvenz an: Die Baumarkt-Kette Max Bahr mit bundesweit 132 Standorten ist nach der Insolvenz des Mutterkonzerns Praktiker ebenfalls zahlungsunfähig.

Das hört sich schlimm an, schlimm für die betroffenen Mitarbeiter! Für sie droht die unausweichliche strenge Knute von König Hartz dem Vierten!

Die Mitbewerber auf dem Baumarktsektor wie Obi, Hornbach und Hagebau freuen sich - allerdings vor allem deren Eigentümer: sie wollen die Filetstücke unter den Praktiker- und Max Bahr Filialen für einen Appel und nen Ei übernehmen. Das sind nicht viele Filialen. Für die meisten Praktiker-Mitarbeiter schaut die Zukunft düster aus! Sehr düster!

Wir sehen wieder die gierige Fratze eines gierigen Raubtierkapitalismus - wir nehmen uns, was wir brauchen, ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter. Die meisten Mitarbeiter brauchen wir nicht! Wovon sollen die leben? Wieso? Es gibt doch Hartz IV!

Und was ist mit der Arbeitslosenstatistik? Schlagen sich diese Pleiten nicht in der Statistik nieder? Nein, überhaupt nicht, da wird dann noch mehr getrickst, dass sogar dem Bundesrechnungshof schwindlig wird:

Quelle: Bundesrechnungshof stellt fest: Bundesagentur für Arbeit frisiert Statistiken: Und das ist ja kein Kavaliersdelikt! Der Bericht des Bundesrechnungshofes nennt in seinem Bericht Vorwürfe wie 

  • Fehlsteuerungen
  • Entwicklungen, die dem gesetzlichen Auftrag zuwiderlaufen
  • Manipulationen
  • diskriminierende Vorgehensweise
  • und fordert personalrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen

Erinnern wir uns an Jagoda, der als Chef des damaligen Bundesarbeitsamtes seinen Hut nehmen musste. Und jetzt spricht der Bundesrechnungshof von strafrechtlichen und personalrechtlichen Konsequenzen! Der Volksmund sagt ja: "Der Fisch stinkt immer vom Kopf!" Also müssen in dieser Bundesagentur in Nürnberg endlich mal Köpfe rollen! Und nicht nur dort!

Wie heißt die derzeitige Bundesarbeitsministerin? Wie tönt sie immer über eine angebliche Vollbeschäftigung?! Und die Kanzlerin tönt immer mit! Alles nur Schall und Rauch! Der Bericht des Bundesrechnungshofes lässt die Arbeitslosenstatistiken als Berichte aus Potemkinschen Dörfern erscheinen!

Wurden zwischenzeitlich Konsequenzen gezogen? Nicht, dass ich wüsste! Diese Statistikfälscher wollen so weitermachen wie bisher. Da sollen Jubelzahlen weiterhin eine "stabilen Markt" vorgaukeln, die rapide steigenden Zahlen von Arbeitslosen stören da nur. Merkel will weiter die anderen EU-Länder bereisen und dort das deutsche Hartz IV System als Lösung anpreisen. Nur, viele dieser EU-Länder glauben ihr nicht - sie wurde ausgepfiffen. Da schickte sie den Finanzminister nach Griechenland - auch er wurde ausgepfiffen!

Und was macht der Wirtschaftsminister Rösler? Bei ihm fällt mir das Weihnachtslied "Es ist ein Ros entsprungen" ein. Weihnachten? Jetzt im Sommer? Ja, Weihnachten wurde vorverlegt: Welch eine Bescherung: 

Die Kanzlerin verkündet uns:


NO RISK NO FUN!


Veröffentlicht am 18.10.2012 von BR

Ja, Leute, nichts gibt es umsonst. Nicht einmal den Tod. Denn der kostet das Leben!

Ist doch toll, wie lustig sich zwei Minister streiten - wie im Stummfilm, denn diese beiden haben nichts zu sagen! Sie bewegen zwar ihre Mäuler, leider sind von diesen Ministern - und auch nicht von anderen - Lösungen zu vernehmen - nur sinnloses Gebrabbel!

Von solchen Politikern sind auch keine Lösungen zu erwarten. Wieso leistet sich Deutschland solche Figuren?

Aber nicht nur die Mitarbeiter von Praktiker und Max Bahr haben Sorgen, auch Mitarbeiter des Springer Konzerns:


SPRINGER VERKAUFT ZEITUNGEN!

Klar, verkauft Springer Zeitungen, das ist ja ein Verlag! Nein, er verkaufte fast alle seine Printmedien - nur die WELT nicht. Und auch die BILD nicht!

Quelle: KLEINE ZEITUNG Springer verkauft Zeitungen: Jobabbau befürchtet: Die Axel Springer AG verkauft ihre Regionalzeitungsgruppen "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt" sowie ihre Programm- und Frauenzeitschriften. Der Deutsche Journalistenverband sieht dadurch Arbeitsplätze gefährdet.

Was hat sich Friede Springer dabei gedacht? Ja, was denkt eine Frau wie Friede Springer? Lieber fast eine Milliarde Euronen in der Tasche als sich mit diesen blöden Zeitungen herumärgern!

Und die betroffenen Journalisten? Wovon sollen die künftig leben? Wieso? Es gibt doch Hartz IV! Auch um Hartz IV-ler wird sich die Springer Presse weiterhin kümmern. Vor allem die BILD-Redaktion: Sie wird weiterhin gegen die Hartz-IV-Bezieher hetzen:

Quelle: Lebenslüge dieser Republik: Alle Hartz IV Bezieher sind dumm und faul!: Die für den deutschen Arbeitsmarkt Verantwortlichen pflegen eine Lebenslüge: Alle Hartz-IV-Bezieher sind dumm, alle haben keine Ausbildung, alle sind deshalb unqualifiziert. Deshalb können sie nur im Niedriglohnsektor arbeiten! Solche und ähnliche Lügen verbreitet auch der mediale Mainstream - allen voran die Springer-Presse - ganz besonders BILD.

Ja, habt ihr es gehört? Auch ihr Journalisten, die ihr bald euren Job verlieren werdet? Dann werdet ihr von euren ehemaligen "Kollegen" als dumm und faul beschimft werden! Ja, ihr seid dumm, weil ihr für so einen Konzern wie Springer geschrieben habt! Und faul? Das sowieso! Hartz-IV-ler sind alle faul, das behauptet BILD - und die BILD-Redaktion muss es wissen!

Schaut euch an, wie arrogant ein BILD-Redakteur über die Hartz-IV-Bezieher lästert! Und wie er lügt, ohne rot zu werden! Und dieser Nikolaus Blume berät derzeit die Kanzlerin bei ihrem Wahlkampf:


Veröffentlicht am 18.04.2012 von sonxofxeris

Ja, so spricht euer "Kollege" von der BILD über seine Kollegen, die bald auf der Straße stehen!

Nicht nur Harz IV muss weg! Auch BILD muss weg! Wer weiß, vielleicht sorgt der Pleitegeier dafür ...

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 11. Juli 2013

Schlechte Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft: Praktiker pleite

Die schlechten Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft reißen nicht ab: Erst der Einbruch der deutschen Exportzahlen und jetzt die Nachricht: 


Praktiker insolvent!

Soso, die Praktiker-Baumärkte sind zahlungsunfähig. Die Banken haben ihren Daumen nach unten gesenkt:

Quelle: REUTERS Sanierung gescheitert - Baumarktkette Praktiker pleite: Frankfurt/Mülheim (Reuters) - Rund 20.000 Mitarbeiter von Praktiker müssen nach der Pleite der Baumarktkette um ihren Arbeitsplatz bangen.

Da haben wir es wieder: Wer bezahlt die Zeche für eine verfehlte Wachstumspolitik? Wieder die Arbeitnehmer. Allein 15.000 Jobs in Deutschland sind von der Praktiker-Pleite betroffen. Das bedeutet für viele: Erst Arbeitslosengeld I und dann der unaufhaltsame Sturz in die Armut - unter der Knute von König Hartz dem Vierten!

Und wer soll alles schuld sein an dieser Pleite? Das verregnete Frühjahr! Und die ständigen Rabattaktionen wie "Alles um 20 % billiger!". Nein das waren nicht die Gründe für diese Pleite:

Diese Baumarktkette hat sich schlichtweg überdehnt. Da wurden in anderen Ländern Praktiker-Baumärkte eröffnet. Beispielsweise in Griechenland. Gerade in Griechenland! Wer kann dort noch Baumaterial kaufen? So gut wie niemand. Viele griechischen Familien sind froh, wenn sie täglich etwas zu essen bekommen.

Und auch in Deutschland sitzt das Geld der Verbraucher längst nicht mehr so locker wie früher. Eine Wirtin erzählte mir: Früher kamen zu mir Gäste, die jede Woche essen gingen. Jetzt nur noch alle zwei Wochen ...

Grund für diese Zurückhaltung sind die inflationären Preise - gerade für Lebensmittel! Wenn Gurken teurer sind als Fleisch?! Immer stärker macht sich diese verfehlte Energiepolitik bemerkbar: Wer übers Land fährt, sieht meist nur noch diese Monokultur von Maisfeldern - kaum noch Getreide, kaum noch Kartoffeln. Dabei schneiden sich die Landwirte ins eigene Fleisch: Diese alljährliche Monokultur lässt die Böden auslaugen, die Spritzmittel verseuchen das Grund- und damit das Trinkwasser!

Nur davon spüren die für diese Misere verantwortlichen Politiker nichts - sie leben in ihren Parallelwelten. in denen sie ihre Potemkinschen Dörfer bauen. Die raue Wirklichkeit schaut ganz anders aus! Und was sagen zur Praktiker-Pleite die zuständigen Minister? Was sagt der Vizekanzler und Wirtschaftsminister? Für Pleiten hat er keine Zeit - mit Negativem gibt er sich nicht ab, das schadet seinem Image!

Und die Kanzlerin und ihr Finanzminister blasen weiterhin in das Horn der Einsparungen: Den Griechen dröhnen derzeit wieder die Ohren: Ihr müsst noch mehr einsparen, damit der Euro gerettet wird! Wo sollen die Griechen denn noch einsparen? Und wohin fließen die Milliarden, die die Superbank ESM in Luxemburg den Griechen zukommen lässt? 

Kommt das bei den notleidenden Griechen an? Nicht die Bohne! Das versickert im Geflecht der angeblich notleidenden Banken ...

Wie lange werden sich die Griechen und andere Länder noch derart verschaukeln lassen? 

Dass diese EU alles andere als demokratisch ist, zeigt auch das Beispiel Lettland: Nur ein Drittel der Letten ist für den Beitritt zur Eurozone - trotzdem trat Lettland bei! Ist das die neue Demokratie? Nicht das gesamte Volk bestimmt - sondern nur ein Drittel! Und was sind die anderen zwei Drittel? Ja, die gehören zu den "Überflüssigen", die braucht diese EU-Bankokratie nicht!

Bald dürfen die Deutschen wieder einmal ihre Kreuzchen auf den Wahlzetteln machen - sind diese Euro-süchtigen Parteien noch wählbar? Wohl kaum!

Jetzt, sogar der als Mister Euro geltende Ministerpräsident von Luxemburg - Jean-Claude Junker - musste gestern seinen Rücktritt ankündigen! Er - der sonst den Euro symbolisierte! Wenn das kein schlechtes Omen ist! Für die Zukunft des Euro! 

Quelle: FAZ Juncker reicht Rücktritt ein: Juncker kündigte an, er werde an diesem Donnerstag seinen Rücktritt beim Großherzog einreichen.

Damit ist die Euro-Gruppe "kopflos" geworden. Bereits am 22. September 2012 schrieb ich die Glosse  Die neue Völkerwanderung nach Luxemburg: Aber gleich mit solchen Gehältern um sich schmeißen?! Tja, da zeigt sich die vorausschauende Weisheit der Gouverneure: Sie haben gleich die erwartete Inflation des Euro einkalkuliert - deshalb diese hohen Mindestgehälter für Hilfskräfte und Praktikanten! In kurzer Zeit kommt sowieso eine Hyper-Inflation. Und dann ist der Euro nicht mehr das Papier wert, auf dem er gedruckt wird.

Wann werden diese Euro-Fetischisten unter den Politikern einsehen: 


Euro-Land ist abgebrannt!

Höchstwahrscheinlich erst dann, wenn es zu spät ist!


Veröffentlicht am 27.09.2012 von Rita Weiß

Und so schaut ein leerer Praktiker-Baumarkt aus: Leute, da haben Menschen gearbeitet! Die wurden alle weggeschmissen - die allermeisten werden Opfer von Hartz IV - aber sie erscheinen nicht in der Arbeitslosenstatistik. Grund: Die Jobcenter denken sich immer neue Schikanen aus und sanktionieren auf Teufel komm raus! Was mit den Betroffenen geschieht, ist doch denen egal! Hauptsache, diese Arbeitslosen verschwinden aus den Statistiken!

Damit der unweise Weise von der Bundesagentur für Arbeit verkünden kann: "Der deutsche Arbeitsmarkt ist stabil!" Ob der das selbst glaubt? Bestimmt! Er lebt auch in einer Parallelwelt - vollgestopft mit Potemkinschen Dörfern:


Veröffentlicht am 10.11.2012 von AlltagLive