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Donnerstag, 11. Juli 2013

Schlechte Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft: Praktiker pleite

Die schlechten Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft reißen nicht ab: Erst der Einbruch der deutschen Exportzahlen und jetzt die Nachricht: 


Praktiker insolvent!

Soso, die Praktiker-Baumärkte sind zahlungsunfähig. Die Banken haben ihren Daumen nach unten gesenkt:

Quelle: REUTERS Sanierung gescheitert - Baumarktkette Praktiker pleite: Frankfurt/Mülheim (Reuters) - Rund 20.000 Mitarbeiter von Praktiker müssen nach der Pleite der Baumarktkette um ihren Arbeitsplatz bangen.

Da haben wir es wieder: Wer bezahlt die Zeche für eine verfehlte Wachstumspolitik? Wieder die Arbeitnehmer. Allein 15.000 Jobs in Deutschland sind von der Praktiker-Pleite betroffen. Das bedeutet für viele: Erst Arbeitslosengeld I und dann der unaufhaltsame Sturz in die Armut - unter der Knute von König Hartz dem Vierten!

Und wer soll alles schuld sein an dieser Pleite? Das verregnete Frühjahr! Und die ständigen Rabattaktionen wie "Alles um 20 % billiger!". Nein das waren nicht die Gründe für diese Pleite:

Diese Baumarktkette hat sich schlichtweg überdehnt. Da wurden in anderen Ländern Praktiker-Baumärkte eröffnet. Beispielsweise in Griechenland. Gerade in Griechenland! Wer kann dort noch Baumaterial kaufen? So gut wie niemand. Viele griechischen Familien sind froh, wenn sie täglich etwas zu essen bekommen.

Und auch in Deutschland sitzt das Geld der Verbraucher längst nicht mehr so locker wie früher. Eine Wirtin erzählte mir: Früher kamen zu mir Gäste, die jede Woche essen gingen. Jetzt nur noch alle zwei Wochen ...

Grund für diese Zurückhaltung sind die inflationären Preise - gerade für Lebensmittel! Wenn Gurken teurer sind als Fleisch?! Immer stärker macht sich diese verfehlte Energiepolitik bemerkbar: Wer übers Land fährt, sieht meist nur noch diese Monokultur von Maisfeldern - kaum noch Getreide, kaum noch Kartoffeln. Dabei schneiden sich die Landwirte ins eigene Fleisch: Diese alljährliche Monokultur lässt die Böden auslaugen, die Spritzmittel verseuchen das Grund- und damit das Trinkwasser!

Nur davon spüren die für diese Misere verantwortlichen Politiker nichts - sie leben in ihren Parallelwelten. in denen sie ihre Potemkinschen Dörfer bauen. Die raue Wirklichkeit schaut ganz anders aus! Und was sagen zur Praktiker-Pleite die zuständigen Minister? Was sagt der Vizekanzler und Wirtschaftsminister? Für Pleiten hat er keine Zeit - mit Negativem gibt er sich nicht ab, das schadet seinem Image!

Und die Kanzlerin und ihr Finanzminister blasen weiterhin in das Horn der Einsparungen: Den Griechen dröhnen derzeit wieder die Ohren: Ihr müsst noch mehr einsparen, damit der Euro gerettet wird! Wo sollen die Griechen denn noch einsparen? Und wohin fließen die Milliarden, die die Superbank ESM in Luxemburg den Griechen zukommen lässt? 

Kommt das bei den notleidenden Griechen an? Nicht die Bohne! Das versickert im Geflecht der angeblich notleidenden Banken ...

Wie lange werden sich die Griechen und andere Länder noch derart verschaukeln lassen? 

Dass diese EU alles andere als demokratisch ist, zeigt auch das Beispiel Lettland: Nur ein Drittel der Letten ist für den Beitritt zur Eurozone - trotzdem trat Lettland bei! Ist das die neue Demokratie? Nicht das gesamte Volk bestimmt - sondern nur ein Drittel! Und was sind die anderen zwei Drittel? Ja, die gehören zu den "Überflüssigen", die braucht diese EU-Bankokratie nicht!

Bald dürfen die Deutschen wieder einmal ihre Kreuzchen auf den Wahlzetteln machen - sind diese Euro-süchtigen Parteien noch wählbar? Wohl kaum!

Jetzt, sogar der als Mister Euro geltende Ministerpräsident von Luxemburg - Jean-Claude Junker - musste gestern seinen Rücktritt ankündigen! Er - der sonst den Euro symbolisierte! Wenn das kein schlechtes Omen ist! Für die Zukunft des Euro! 

Quelle: FAZ Juncker reicht Rücktritt ein: Juncker kündigte an, er werde an diesem Donnerstag seinen Rücktritt beim Großherzog einreichen.

Damit ist die Euro-Gruppe "kopflos" geworden. Bereits am 22. September 2012 schrieb ich die Glosse  Die neue Völkerwanderung nach Luxemburg: Aber gleich mit solchen Gehältern um sich schmeißen?! Tja, da zeigt sich die vorausschauende Weisheit der Gouverneure: Sie haben gleich die erwartete Inflation des Euro einkalkuliert - deshalb diese hohen Mindestgehälter für Hilfskräfte und Praktikanten! In kurzer Zeit kommt sowieso eine Hyper-Inflation. Und dann ist der Euro nicht mehr das Papier wert, auf dem er gedruckt wird.

Wann werden diese Euro-Fetischisten unter den Politikern einsehen: 


Euro-Land ist abgebrannt!

Höchstwahrscheinlich erst dann, wenn es zu spät ist!


Veröffentlicht am 27.09.2012 von Rita Weiß

Und so schaut ein leerer Praktiker-Baumarkt aus: Leute, da haben Menschen gearbeitet! Die wurden alle weggeschmissen - die allermeisten werden Opfer von Hartz IV - aber sie erscheinen nicht in der Arbeitslosenstatistik. Grund: Die Jobcenter denken sich immer neue Schikanen aus und sanktionieren auf Teufel komm raus! Was mit den Betroffenen geschieht, ist doch denen egal! Hauptsache, diese Arbeitslosen verschwinden aus den Statistiken!

Damit der unweise Weise von der Bundesagentur für Arbeit verkünden kann: "Der deutsche Arbeitsmarkt ist stabil!" Ob der das selbst glaubt? Bestimmt! Er lebt auch in einer Parallelwelt - vollgestopft mit Potemkinschen Dörfern:


Veröffentlicht am 10.11.2012 von AlltagLive

Donnerstag, 5. April 2012

Heißer Juni wegen ACTA - EU will dann ACTA verabschieden - Blog von Kiat Gorina


Im Juni wollen die EUrokraten ACTA verabschieden. Deshalb soll der 9. Juni ein Tag des Protestes sein. Protest gegen ein undemokratisches Gesetz, im Hinterzimmer ausgehandelt. Gesetze, von denen die Wählerinnen und Wähler nicht einmal wissen dürfen, was da wirklich drin steht!


Ist das noch demokratische? Nein und nochmal nein! Hier will die Verwertungsindustrie Gesetze durchziehen, um ihre Milliardengewinne noch zu steigern! Auf Kosten der Freiheit der Bürgerinnen und Bürger! Protestieren wir deshalb gegen ACTA! Gegen die geplanten Beschränkungen der Demokratie! Setzen wir uns für ein freies Internet ein!




Weitere Infos zu ACTA

Mittwoch, 30. November 2011

Politisches Erdbeben in Regen - Blog von Kiat Gorina

Ja, richtig gelesen: in Regen, nicht "im Regen". Obwohl, nach der Stichwahl des Landrates steht jemand im Regen - die CSU! Wann gab es das, dass im tiefschwarzen niederbayerischen Regen ein Kandidat die Wahl gewann, der alles auf sich vereinte, was früher für die Wählerinnen und Wähler im Landkreis Regen als unwählbar galt:

Die CSU ist im Kern undemokratisch. Ein Beispiel: Da kündigte im Landkreis Ansbach der amtierende Landrat öffentlich an, dass er aus gesundheitlichen Gründen sein Amt vorzeitig zur Verfügung stellen muss. Dann meldeten sich innerhalb der CSU gleich mehrere Kandidaten, die auch Landrat werden wollten.

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Samstag, 12. November 2011

Josefa Schmid in der WELT ONLINE - Blog von Kiat Gorina

Über Josefa Schmid schrieb ich ja schon einige Artikel - erstmalig am 25.09.2011  - und dann immer wieder. Mir stinkt es gewaltig, dass die Männer der CSU eine solche Nachwuchspolitikerin wegmobben wollen. Als Politikerin taugt sie nämlich sehr viel - im Gegensatz zu gewissen anderen - denken wir nur an Silvana Koch-Mehrin.

Die Josefa Schmid dagegen hat schon als Bürgermeisterin einiges bewegt: Sie hat dafür gesorgt, dass die Computer in ihrer Gemeinde ein WLAN-Netz bekamen. Wenn ich da an den Bürgermeister hier in Windsbach denke, als ich den mal wegen DSL-Versorgung fragte, da meinte er, er könne ja mal bei der Telekom anrufen.

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Sonntag, 4. September 2011

Europa - Die Angst geht um - Teil 1 - Blog von Kiat Gorina

Die Angst geht um? In Europa? Wer hat Angst? Die EU-Abgeordneten im EU-Parlament. Immer mehr wird offensichtlich, dass diese Europäische Union undemokratisch ist. Wenn Bürger und Bürgerinnen eines EU-Landes gegen ein Referendum stimmen, dann werden sie ignoriert - und diffamiert.

Ja, es wird im parlamentarischen Betrieb einfach weitergemacht - so als wäre nichts gewesen! Ist das demokratisch? Nein, und nochmals nein! Wozu halten wir überhaupt demokratische EU-Wahlen ab, wenn sich die Mehrheit des EU-Parlamentes nach der Wahl nicht daran hält?

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