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Mittwoch, 1. Januar 2014

Rückblick: Die Verlierer des Jahres 2013

Heute - am ersten Tag des neuen Jahres 2014 - sollten wir gedenken. Ja, wir sollten der Menschen gedenken, für die das vergangene Jahr kein gutes Jahr war. Ich habe zwölf Verlierer des Jahres 2013 herausgegriffen.  Fangen wir an - mit 

Brüderle, Rainer

Ja, der Rainer Brüderle, der Dauernuschler vom Dienst, der sich anhörte, als hätte er noch einen edlen Schluck eines edlen Tropfens im Mund, er - gerade er - war auserkoren worden, der Plan B zur Rettung der FDP zu sein. 

Quelle: GLOSSE: Prozente Kampf um Guido: Und Patrick sagte den Thüringern, es mache keinen Sinn über Personalfragen zu reden, wenn wir keinen Plan B haben. Da wurde er von der Mehrheit unterbrochen: "Wir haben doch den Rainer Brüderle!" 

Und Brüderle wollte sich nicht nur für Deutschland verdient machen, sondern auch für Europa: 

Quelle: ESM - Zustimmung soll durchgepeitscht werden: Da wird mit Worthülsen geschossen wie "Es ist wichtig, so schnell wie möglich für Stabilität in Europa zu sorgen. Deswegen soll der ESM zum 1. Juli wie vorgesehen in Kraft treten" (Fraktionschef der FDP, Rainer Brüderle). 

Ja, die FDP, diese Ablürzung wurde gar als "Fliegenschiss Dekrement Partei" tituliert - oder abgekürzt "Fliegenschisspartei". Hat sie das verdient? Ihr Mantra "Steuer senken" hat sich immer mehr abgenutzt, damit holten sie nicht einmal einen alten Hund hinterm Ofen hervor. Und Brüderle gehörte einem Trio Infernale an: 

Quelle: GLOSSE: Schlecker-Pleite und die Fliegenschisspartei: Vor allem die Bundeskanzlerin? Wie oft will sie sich noch von dieser Fliegenschisspartei auf der Nase herumtanzen lassen? Vom Trio Infernale - bestehend aus Brüderle, Rösler und Zeil - dem Weintrinker, dem Arzt und dem bayerischen Wirtschaftsminister von Seehofers Gnaden! 

Und erinnern wir uns, an die technologischen Kenntnisse des Brüderle - vor allem auf dem Gebiet der modernen Waffentechnik: 

Quelle: GLOSSE: Die Last-Minute-Kanzlerin und die diplomatische Neutronenbombe: Da wollte der Kanzlerkandidat Peer mal witzig sein und warf der Kanzlerin vor, sie sei eine Last-Minute-Kanzlerin! Und prompt hetzte sie ihren gelben Wadenbeißer auf und er musste dem Peer ans Bein pinkeln. Ja, und er bellte! Was herauskam, war eine "diplomatische Neutronenbombe"! 

Ja, und wegen solcher rednerischen Fähigkeiten, wurde Brüderle zum Spitzenkandidat erkoren. Es soll ja Spötter geben, die behaupten, das sei auf Grund eines Missverständnisses passiert: 

Quelle: GLOSSE - Wie aus dem gelben Spitzenkandidat ein spitzer Kandidat wurde: Da macht der Chef der Gelben aus dem gern Wein trinkenden Parteifreund Rainer einen Spitzenkandidat. Und prompt animiert das die Redaktion des stern zu einem Wortspiel: Rainer mutiert zu einem spitzen Kandidat. Ausgelöst haben das Schilderungen einer Journalistin. Ja, der Rainer, ist halt gesellig und ein Frauenaufreißer. Und so ein Mensch muss das sich und anderen immer beweisen. Und als er einen tiefen Blick ins Dekolleté der Journalistin wirft, ist es um ihn geschehen und er macht der Frau gewagte Komplimente. 

Seine Glanzzeiten hatte Brüderle als Wirtschaftsminister - da blieb er ungeschlagen. Wie er lallend bei der Computermesse gegen die schlechte Akustik der Hallen ankämpfte, das soll ihm erst jemand nachmachen. Und es lag garantiert nicht am Wein. Oder doch? 

Friedrich, Hans-Peter

Der Friedrich war ja zuletzt Bundesinnenminister. Dann zog es die Ilse Aigner zuräcü nach Bayern und Friedrich übernahm kommissarisch noch das Verbraucherministerium dazu. Und dann kam die Bundestagswahl, die Kanzlerin musste eine große Koalition eingehen. Und Seehofer musste dem Hans-Peter das Innenministerium wegnehmen. Das brauchte jetzt die Mutti für ihren Thomas. Also wurde Hans-Peter jetzt Minister für Landwirtschaft und Ernährung! Ja, als Jurist ist er ja bestens für den Posten als "Chef-Landwirt" geeignet. 

Und die wahren Hintergründe für diese Umbesetzung wurden enthüllt: 

Quelle: GLOSSE: Die Maut kommt - für Datenautobahnen: Aber zurück zur Maut: Der bisherige Bundesinnenminister Friedrich Hans-Peter hatte Einwände, gegen diesen Geheimdienst vorzugehen. Also wurde ihm das Innenministerium weggenommen, das bekam jetzt der Thomas de M. - ein Hugenotte, der kann alles. Ja, und was macht er der Friedrich? Däumchen drehen wie der Ramsauer? 

Gaschke, Susanne

Susanne Gaschke trat als Oberbürgermeisterin von Kiel zurück. Was war passiert? Eigentlich nichts, was ihr vorzuwerfen ist. Da gibt es den Besitzer einer sehr großen Augenklinik, er schuldet der Stadt seit Jahren über vier Millionen Gewerbesteuer. Das Verfahren zieht sich über Jahre hin. Bis Gaschke zur Oberbürgermeisterin gewählt wird. Sie erlässt dem Augenarzt einen Teil seiner Steuerschuld, damit er die Altschulden in Raten von 80.000 Euro monatlich abstottern kann. 

Die Opposition in Kiel bauscht das zu einem Skandal auf, die Medien schreiben gegen die Oberbürgermeisterin. Sie hält den öffentlichen Druck nicht aus und tritt zurück. Für mich ein Drama: 


Veröffentlicht am 31.10.2013 von ARD

Hoeneß, Uli

Uli Hoeneß war bis vor einem Jahr eine bei der CSU sehr gern gesehene Person: 

Quelle: Uli Hoeneß - Ein Vorbild für die Jugend?: Und auch die CSU war ja bislang ein Fan von Uli Hoeneß, sie wollte ihn gar zum Kandidaten küren. Doch Uli Hoeneß lehnte ab. Spätestens im Januar 2013 war Seehofer gewiss froh darüber, dass Hoeneß nicht kandidierte - da erfuhren seine Excellenz Herr Ministerpräsident von den Behörden, dass Hoeneß verdächtigt wird, Steuern hinterzogen zu haben. 

Im Frühjahr 2014 ist die Hauptverhandlung gegen Uli Hoeneß angesetzt. 

Loescher, Peter

Dem früherer Siemens-Chef warf ein Aktionär öffentlich vor, er habe zehn Milliarden Euro vergeigt. Dann wurde Löscher entlassen, ihm wurden viele Millionen nachgeworfen, vermutlich deshalb, damit er ja nicht mehr zu Siemens zurückkehrt! 

Ist er wirklich ein Verlierer? Oder hat er einen extrem hohen Stundenlohn ausgehandelt? Verlierer ist Siemens und vor allem seine Mitarbeiter, von denen nicht wenigen die Entlassung droht! 

Quelle: Nachschlag: Peter Löschers Stundenlohn und seine künftige Rente: Ja, da muss ich neu rechnen: Für die nächsten vier Jahre bekommt Löscher 15 Millionen Euronen, das macht pro Jahr. 3,75 Millionen. Und pro Monat bekommt Löscher 312.500,00 Euronen. Und da Löscher als Manager in einem Monat bestimmt 200 Stunden gearbeitet hat, macht das 1.562,5 Euronen! In der Stunde! Wenn das keine gepfefferte Lohnerhöhung ist! Peter Löschers Lohnerhöhung: von 1.061,67 € auf 1.562,50 € (pro Stunde) Und wofür? Dass er angeblich während seiner Tätigkeit zehn Milliarden vergeigt hat?! Das behauptet jedenfalls der Privataktionär Hans-Martin Buhlmann! 

McAllister, David

Da sprach der leibhaftige niedersächsische Ministerpräsident direkt aus dem Strandkorb - sozusagen als Werbung für die eigene Person, er wollte zum Ministerpräsidenten wiedergewählt werden: 

Quelle:  GLOSSE: Die neue Pressearbeit der CDU in Niedersachsen: Hier zeigt sich, wie volksnah dieser Ministerpräsident ist! Er hat keine Berührungsängste, auch einem kleinen Anzeigenblatt ein Interview zu geben! Das ist doch supertoll von diesem Ministerpräsidenten! Das muss wirklich gesagt werden! Und um die Sache zu beschleunigen, war dem elektronischen Brief gleich das Interview angehängt - fix und fertig! Da braucht sich kein arg gestresster Redakteur mehr Fragen auszudenken. Das erledigt diese CDU in Niedersachsen für ihn. Wie fürsorglich! 

Hat es etwas genützt? Nein, da kam die dämliche und heimliche Zweitstimmenkampagne für die damals schon vor sich hinsiechende FDP in die Quere. Ergebnis: Die FDP blieb im niedersächsischen Landtag sitzen, aber McAllister erhielt zu wenig Zweitstimmen und McAllister musste seinen Ministersessel räumen - für einen Sozialdemokraten! 

Dieser Vorfall soll übrigens die Kanzlerin bewogen haben, bei ihrer Wahl der FDP ja keine Zweitstimmen abzugeben. Ergebnis: Die FDP flog aus dem Bundestag raus und die Kanzlerin musste monatelang mit dem Gabriel feilschen. Schließlich erhandelte er sechs Ministerposten für die SPD - ja sogar das Arbeitsministerium. 
Gerüchteweise soll er jede Verhandlungsrunde mit dem Spruch "Arbeit und Soziales nur für Andrea Nahles!" eingeleitet haben Ja, was sollte die Kanzlerin tun? Sie musste notgedrungen das Arbeitsministerium abgeben, aber da saß doch UvdL! Also brauchte die Kanzlerin ein Superministerium - manche sagen auch Suppenministerium wegen der dort oft verkosteten Eintöpfe. Also musste ihr treuer Gefolgsmann - der Hugenotte Thomas weichen und sich mit dem Innenministerium zufrieden geben. Aber da saß der Friedrich. Das machte nichts, er wurde zum "Chef-Landwirt" im Landwirtschaftsministerium ernannt. Und wieder wurde bewiesen: Ein Jurist kann alles! 

Ramsauer, Peter

Also, der Ramsauer Peter hat das wirklich nicht verdient! Da fährt er in Bayern das zweitbeste Ergebnis ein und wie wird er belohnt? Im Gegenteil - er verliert sein Verkehrsministerium! Seine Oberbayern, die ihn mit über 70 % wählten, sind stinksauer!
Dabei hat dieser Minister - unfreiwillig - für ein neues geflügeltes Wort gesorgt: Was ist ein Ramsauer?

Quelle: Stuttgart 21 - Was ist ein Ramsauer?: Als nun am 27. März 2011 Stefan Mappus verlor und die Grünen den Ministerpräsidenten stellen werden, ja was gab da Ramsauer von sich? Er distanzierte sich vom Projekt S21 und meinte, die Schnellbahnstrecke Ulm-Wendlingen könne auch ohne S21 gebaut werden. Hat da jemand seine Meinung geändert? Und hat sich von dem Monsterprojekt S21 distanziert? Und der Bahnchef hat gleich gekontert, das gehe nicht. Und noch jemand widersprach Ramsauer: die Stuttgarter Nachrichten.

Aber wie spricht des Volkes Mund? Undank ist der Welt Lohn!

Rösler, Philipp

Welch eine berauschende Karriere legte Philipp Rösler hin? Vom Augenarzt über diverse Ministerämter zum Schöpfer von Wortungetümen. Eines seiner Wortkreationen war "Anschlussverwendung"!

Quelle: GLOSSE: Was ist ein Rösler: Zurück zum Rösler: Ob da der Vizekanzler an sich und seine gelbe Partei gedacht hat? Wie sieht da die Anschlussverwendung aus? Also, für die Gelben sehe ich zumindest eine: Sie verschwindet im Orkus der Vergessenheit - ohne Chance zur Wiederauferstehung! 

Das schrieb ich bereits am 31. März 2012. Solange dauert es halt in dieser Republik, bis Vorhersagen sich erfüllen! 

Und Rösler hat jetzt selbst eine Anschlussverwendung gefunden. Schließlich ist seine Zeit als "Politiker" vorbei - sagte er der Presse. Er wird (Frühstücks-)Direktor beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Dort ist er für Kontakte zuständig - mit Regierenden. 

Wenn also Rösler künftig die Kanzlerin in Davos begrüßt und ihr beim Aussteigen aus der Dienstlimousine behilflich ist, was wird die Kanzlerin sagen? "Philipp, weit hast du es gebracht!" 

Schavan, Annette

Schavan hat zwar ihren Doktortitel verloren - sie klagt gegen diesen Entzug. Aber die Pensionsansprüche bleiben ihr - es sind runde 13.000 Euronen - monatlich:

Quelle: Schavan geht - Pension bleibt - 13.000 Euronen - wofür?: Frau Schavan ist heute zurückgetreten - vom Amt der Bundesbildungsministerin. Endlich! Sagen die einen. Leider! Meinen andere. Was bleibt, sind Schavans Pensionsansprüche. Über 13.000 Euronen. Ich frage mich, wofür? Dafür, dass sie vor dreißig Jahren bei ihrer Doktorarbeit abgeschrieben hat?

Steinbrück, Peer

Sein Finger - genauer der Stinkefinger - brachte ihn um die Kanzlerschaft: 

Quelle: Schmutziger Wahlkampf: Die schmutzige Demontage der Opposition: Und etwas Ähnliches passiert dem Kanzlerkandidaten der SPD, Peer Steinbrück. Da wird ein Foto von ihm hochgespielt: Steinbrück zeigt den Stinkefinger! Da spielt keine Rolle, in welchem Zusammenhang Steinbrück zu dieser Geste griff. War es im Zusammenhang mit einer politischen Frage? Nein, aber das ist egal! Jetzt haben sie ihn, den Steinbrück, der es im Duell wagte, seine Majestät - Angela die Große - mit konkreten Aussagen zu belästigen. 

Wie werden sich die Bilderberger geärgert haben! Da luden sie den Peer extra zu ihrem Treffen ein, für viele galt das als Zeichen: Seht her, das wird der nächste Kanzler, die Kanzlerin hat ausgedient! Aber es kam anders ...

Tebartz-van-Elst, Franz Peter

Eigentlich war mir das Schicksal dieses katholischen Bischofs ziemlich egal. Aber irgendwie hat er es wohl übertrieben. Auch mit dem "Zölibat" - offensichtlich schrieb er es wie "Zölibad". Und dafür brauchte er dann eine vergoldete Badewanne - mindestens 15.000 Euronen teuer! Und solch eine Badewanne konnte er natürlich nicht in eine popelige Behausung stellen. Also musste er bauen (lassen)!

Quelle: Bischof Tebartz van Elst und der Untergang der christlichen Kirchen: Was sollen wir von einem Bischof halten, gegen den die Staatsanwaltschft einen Strafbefehl beantragt hat. Grund: Falsche Versicherung an Eides statt in zwei Fällen!

Trittin, Jürgen

Ja, Trittin ist resp. war nicht nur Politiker, sondern auch Dichter. Ja er reimte bisweilen - sehr zum Verdruss der CSU: 

Quelle: GLOSSE: IKEAs neue Werbestrategie und der Bayerische Finanzminister: "Söder!" stieß das Beraterchen aus. Söder? Ja, so nennen die Schweden den Süden. "Und wer ist der Prominente?" wollte ein Manager wissen. "Der Finanzminister von Bayern!" erwiderte eifrig das Beraterchen. "Und der ist wirklich bekannt?" zweifelte ein anderer Manager. "Doch, doch! Sogar der Fraktionsvorsitzende der Grünen - Trittin, der grüne Salonlinke - dichtete auf einer Party im Gillamoos über den Finanzminister: Blöd, blöder, Söder!" - "Aha!" murmelte der Manager, er versteht kein Deutsch. 

Legen wir doch für all diese politischen Verlierer des Jahres 2013 eine Gedenksekunde ein und hoffen, dass sie nie wieder Politik machen dürfen. Oder was sie darunter verstehen! 

Übernommen von OverBlog

Samstag, 5. Oktober 2013

Neue Auswirkungen der Bundestagswahl 2013 und der Karriereplan des Philipp R.

Gerade zwei Wochen liegt sie zurück - die Wahl des Bundestags 2013. Und viele haben noch gar nicht kapiert, was das für die jeweiligen Abgeordneten bedeutet. Immer noch nicht verdaut haben die Schwarzen, dass sie zusammen weniger Sitze bekamen, als die bisherige Opposition von Roten, Linken und Grünen! Und da meldet der stern, dass die SPD noch ein weiteres Ausgleichsmandat erhalten wird. Noch ist das zwar nicht amtlich, es wird am kommenden Mittwoch verkündet werden.

Quelle: stern.de SPD bekommt offenbar einen Sitz mehr im Bundestag: ... gewinnt die SPD im Gegensatz zum vorläufigen Ergebnis der Bundestagswahl ein weiteres Ausgleichsmandat hinzu und kommt nun auf 193 Sitze.

Wenn das kein gutes Zeichen ist! Wieso spricht die SPD noch mit den Schwarzen? Wieso bildet sie nicht mit der Mehrheit in diesem Bundestag eine Drei-Parteien-Regierung von SPD, LINKE und Grüne? Weil der Kanzlerkandidat der SPD vor der Wahl gesagt hat, er werde nicht nit den Linken koalieren? Nun, dieser Kandidat hat sich auf sein Altenteil zurückgezogen. Und erinnern wir uns an Konrad Adenauer, der einmal sagte: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?"

Gerade die Gelben sind vom Wähler arg abgestraft worden! Der Spitzenkandidat und der Vorsitzende - ja der, der Frösche in heißem Wasser badet - wussten gleich, was die Stunde geschlagen hat! Philipp R. muss nach einer anderen "Anschlussverwendung" suchen! Lange muss er nicht suchen. Grund: Es gibt eine Stiftung der FDP, die Friedrich-Naumann-Stiftung. 

Und wie der stern meldet, hat er bereits 2009 verkündet, dass er in die "Stiftungsarbeit" gehen werde. Ja, diese parteinahen Stiftungen erhalten auch dann noch üppige Zuschüsse, wenn ihre Partei aus dem Bundestag rausgeflogen ist. Philipp R. braucht sich also um seine "Anschlussverwendung" keine großen Sorgen zu machen!

Quelle: stern.tv FDP-Stiftung kassiert weiter Steuermillionen: Obwohl die Liberalen nicht mehr im Bundestag vertreten sind, kann die ihnen nahestehende Naumann-Stiftung auch in den kommenden Jahren auf jährliche staatliche Zuschüsse in beträchtlicher zweistelliger Millionenhöhe zählen.

Und wer bestimmt die Höhe der Gelder, die an die parteinahen Stiftungen fließen? Natürlich die Parteien selbst! Da gibt es bis heute kein Gesetz dafür. Genau genommen bestimmen die Geschäftsführer der Stiftungen. Am Anfang einer Wahlperiode setzen sie sich zusammen und teilen den Batzen von über 420 Millionen Euronen unter sich auf. Und machen dem Parlament einen Vorschlag. Und das Parlament nickt diesen Vorschlag ab! Und das Geld fließt weiter an die Parteistiftungen. 

Für Philip R. bedeutet das, dass er vom Abnicker zum Vorschlagmacher mutiert ... Das Geld fließt weiterhin. Und kein Mensch kpmmert sichd darum, ob er Frösche in heißem Wasser badet oder nicht:


Veröffentlicht am 25.11.2012 von cDevCGN

Leute, habt ihr gewusst, dass dieser Philipp R. auch Witze- Pardon! - Vizekanzler war!

Übernommen von Over-Blog

Freitag, 26. Juli 2013

Menetekel für die deutsche Wirtschaft - Pleitegeier frisst jetzt auch Max Bahr

Da berichtete ich vor kurzem über die Pleite von Praktiker. Da verkündeten noch die Auguren, dass die Filialen der Kette Max Bahr verschont blieben. 

Quelle: Schlechte Nachrichten aus der deutschen Wirtschaft: Praktiker pleite: Da haben wir es wieder: Wer bezahlt die Zeche für eine verfehlte Wachstumspolitik? Wieder die Arbeitnehmer. Allein 15.000 Jobs in Deutschland sind von der Praktiker-Pleite betroffen. Das bedeutet für viele: Erst Arbeitslosengeld I und dann der unaufhaltsame Sturz in die Armut - unter der Knute von König Hartz dem Vierten!

Die Max Bahr Mitarbeiter waren zunächst froh, dass sie von der Pleite verschont blieben - so schien es anfangs. Aber so schnell ändern sich in der deutschen Wirtschaft die Zeiten! Auf nichts ist mehr Verlass! Verlass ist nur auf den drohenden Untergang! Jetzt müssen auch 5.000 Menschen um ihren Job bei Max Bahr fürchten: Auch Max Bahr meldete Insolvenz an.

Die Baumarktkette Max Bahr erhielt keine Waren mehr. Und welcher Kunde geht schon noch in einen Markt, in dem ihm leere Regale entgegengähnen:

Quelle: FOCUS ONLINE Praktiker-Tochter Max Bahr meldet Insolvenz an: Die Baumarkt-Kette Max Bahr mit bundesweit 132 Standorten ist nach der Insolvenz des Mutterkonzerns Praktiker ebenfalls zahlungsunfähig.

Das hört sich schlimm an, schlimm für die betroffenen Mitarbeiter! Für sie droht die unausweichliche strenge Knute von König Hartz dem Vierten!

Die Mitbewerber auf dem Baumarktsektor wie Obi, Hornbach und Hagebau freuen sich - allerdings vor allem deren Eigentümer: sie wollen die Filetstücke unter den Praktiker- und Max Bahr Filialen für einen Appel und nen Ei übernehmen. Das sind nicht viele Filialen. Für die meisten Praktiker-Mitarbeiter schaut die Zukunft düster aus! Sehr düster!

Wir sehen wieder die gierige Fratze eines gierigen Raubtierkapitalismus - wir nehmen uns, was wir brauchen, ohne Rücksicht auf die Mitarbeiter. Die meisten Mitarbeiter brauchen wir nicht! Wovon sollen die leben? Wieso? Es gibt doch Hartz IV!

Und was ist mit der Arbeitslosenstatistik? Schlagen sich diese Pleiten nicht in der Statistik nieder? Nein, überhaupt nicht, da wird dann noch mehr getrickst, dass sogar dem Bundesrechnungshof schwindlig wird:

Quelle: Bundesrechnungshof stellt fest: Bundesagentur für Arbeit frisiert Statistiken: Und das ist ja kein Kavaliersdelikt! Der Bericht des Bundesrechnungshofes nennt in seinem Bericht Vorwürfe wie 

  • Fehlsteuerungen
  • Entwicklungen, die dem gesetzlichen Auftrag zuwiderlaufen
  • Manipulationen
  • diskriminierende Vorgehensweise
  • und fordert personalrechtliche und strafrechtliche Konsequenzen

Erinnern wir uns an Jagoda, der als Chef des damaligen Bundesarbeitsamtes seinen Hut nehmen musste. Und jetzt spricht der Bundesrechnungshof von strafrechtlichen und personalrechtlichen Konsequenzen! Der Volksmund sagt ja: "Der Fisch stinkt immer vom Kopf!" Also müssen in dieser Bundesagentur in Nürnberg endlich mal Köpfe rollen! Und nicht nur dort!

Wie heißt die derzeitige Bundesarbeitsministerin? Wie tönt sie immer über eine angebliche Vollbeschäftigung?! Und die Kanzlerin tönt immer mit! Alles nur Schall und Rauch! Der Bericht des Bundesrechnungshofes lässt die Arbeitslosenstatistiken als Berichte aus Potemkinschen Dörfern erscheinen!

Wurden zwischenzeitlich Konsequenzen gezogen? Nicht, dass ich wüsste! Diese Statistikfälscher wollen so weitermachen wie bisher. Da sollen Jubelzahlen weiterhin eine "stabilen Markt" vorgaukeln, die rapide steigenden Zahlen von Arbeitslosen stören da nur. Merkel will weiter die anderen EU-Länder bereisen und dort das deutsche Hartz IV System als Lösung anpreisen. Nur, viele dieser EU-Länder glauben ihr nicht - sie wurde ausgepfiffen. Da schickte sie den Finanzminister nach Griechenland - auch er wurde ausgepfiffen!

Und was macht der Wirtschaftsminister Rösler? Bei ihm fällt mir das Weihnachtslied "Es ist ein Ros entsprungen" ein. Weihnachten? Jetzt im Sommer? Ja, Weihnachten wurde vorverlegt: Welch eine Bescherung: 

Die Kanzlerin verkündet uns:


NO RISK NO FUN!


Veröffentlicht am 18.10.2012 von BR

Ja, Leute, nichts gibt es umsonst. Nicht einmal den Tod. Denn der kostet das Leben!

Ist doch toll, wie lustig sich zwei Minister streiten - wie im Stummfilm, denn diese beiden haben nichts zu sagen! Sie bewegen zwar ihre Mäuler, leider sind von diesen Ministern - und auch nicht von anderen - Lösungen zu vernehmen - nur sinnloses Gebrabbel!

Von solchen Politikern sind auch keine Lösungen zu erwarten. Wieso leistet sich Deutschland solche Figuren?

Aber nicht nur die Mitarbeiter von Praktiker und Max Bahr haben Sorgen, auch Mitarbeiter des Springer Konzerns:


SPRINGER VERKAUFT ZEITUNGEN!

Klar, verkauft Springer Zeitungen, das ist ja ein Verlag! Nein, er verkaufte fast alle seine Printmedien - nur die WELT nicht. Und auch die BILD nicht!

Quelle: KLEINE ZEITUNG Springer verkauft Zeitungen: Jobabbau befürchtet: Die Axel Springer AG verkauft ihre Regionalzeitungsgruppen "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt" sowie ihre Programm- und Frauenzeitschriften. Der Deutsche Journalistenverband sieht dadurch Arbeitsplätze gefährdet.

Was hat sich Friede Springer dabei gedacht? Ja, was denkt eine Frau wie Friede Springer? Lieber fast eine Milliarde Euronen in der Tasche als sich mit diesen blöden Zeitungen herumärgern!

Und die betroffenen Journalisten? Wovon sollen die künftig leben? Wieso? Es gibt doch Hartz IV! Auch um Hartz IV-ler wird sich die Springer Presse weiterhin kümmern. Vor allem die BILD-Redaktion: Sie wird weiterhin gegen die Hartz-IV-Bezieher hetzen:

Quelle: Lebenslüge dieser Republik: Alle Hartz IV Bezieher sind dumm und faul!: Die für den deutschen Arbeitsmarkt Verantwortlichen pflegen eine Lebenslüge: Alle Hartz-IV-Bezieher sind dumm, alle haben keine Ausbildung, alle sind deshalb unqualifiziert. Deshalb können sie nur im Niedriglohnsektor arbeiten! Solche und ähnliche Lügen verbreitet auch der mediale Mainstream - allen voran die Springer-Presse - ganz besonders BILD.

Ja, habt ihr es gehört? Auch ihr Journalisten, die ihr bald euren Job verlieren werdet? Dann werdet ihr von euren ehemaligen "Kollegen" als dumm und faul beschimft werden! Ja, ihr seid dumm, weil ihr für so einen Konzern wie Springer geschrieben habt! Und faul? Das sowieso! Hartz-IV-ler sind alle faul, das behauptet BILD - und die BILD-Redaktion muss es wissen!

Schaut euch an, wie arrogant ein BILD-Redakteur über die Hartz-IV-Bezieher lästert! Und wie er lügt, ohne rot zu werden! Und dieser Nikolaus Blume berät derzeit die Kanzlerin bei ihrem Wahlkampf:


Veröffentlicht am 18.04.2012 von sonxofxeris

Ja, so spricht euer "Kollege" von der BILD über seine Kollegen, die bald auf der Straße stehen!

Nicht nur Harz IV muss weg! Auch BILD muss weg! Wer weiß, vielleicht sorgt der Pleitegeier dafür ...

Übernommen von Over-Blog

Donnerstag, 14. März 2013

Röslers heile Welt - Armutsbericht - Entlassungen - Blog von Kiat Gorina


Im September 2012 sollte der Armutsbericht erscheinen. Wirtschaftsminister Rösler missfiel dieser Bericht sehr. Grund: Dieser Bericht offenbarte, dass die Schere zwischen Arm und Reich sich immer weiter öffnet. Ich schrieb darüber: 

Quelle: Der Streit um den Armutsbericht: Da gibt es den Spruch: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte!" muss angesichts des vierten Armutsberichtes heißen: "Wenn zwei Reiche sich streiten, sind die Armen die Dummen!" 

Sogar die Tagesschau meldete: Rösler sagte, Deutschland gehe es so gut wie nie zuvor in seiner Geschichte. Wenn man dann in dem Bericht "Passagen drin hat, die den Eindruck vermitteln, es würde den Menschen schlecht gehen, wir hätten soziale Unruhen, was auch immer, dann würde das der falsche Eindruck sein.

Quelle: tagesschau.de Rösler: "Deutschland geht es so gut wie nie zuvor"

Soso, Deutschland geht es so gut wie nie zuvor?! Fast 200 Mitarbeiter der Firma Loewe in Kronach sehen das anders: Pünktlich vor Weihnachten ereilte sie die Hiobsbotschaft: Loewe muss fast 200 Arbeiter entlassen!

Quelle: infranken.de Loewe muss fast 200 Mitarbeiter entlassen: Für fast 200 Mitarbeiter des Fernsehgeräteherstellers Loewe aus Kronach kommt die schlechte Nachricht noch pünktlich vor Weihnachten: Aus Einsparungsgründen wird das Unternehmen massiv Stellen abbauen.

Grund: "Die anhaltende Kaufzurückhaltung in der Eurozone beeinträchtigt auch zunehmend den Fernsehgerätemarkt", begründet Loewe in seiner offiziellen Pressemitteilung vom Donnerstag die Hiobsbotschaft. Demnach sei der Markt für LCD-TVs in Europa in den ersten zehn Monaten 2012 wertmäßig um sieben Prozent zurückgegangen. Dieser Rückgang habe sich in den Monaten August bis Oktober weiter verstärkt. Die europäische Marktschwäche habe in diesem Zeitraum auch den für Loewe mit Abstand wichtigsten Markt Deutschland erreicht. 

Auch in Deutschland kaufen die Menschen immer weniger - weil die steigende Inflation die mageren Löhne auffrisst! Aber dieser Wirtschaftsminister und Witze - pardon! - Vizekanzler will das nicht wahrhaben! Er lebt weiterhin in seiner heilen Welt! Und jüngst wurden diese schlechten Prognosen für Loewe wahr. Der Bayerische Rundfunk musste vermelden:

Loewe verdreifacht Verlust - Der Kronacher Fernsehgerätehersteller Loewe hat im vergangenen Geschäftsjahr nach eigenen Angaben 29 Millionen Euro Verlust gemacht. Paradox: Grund soll der Stellenabbau sein, durch den das Unternehmen eigentlich sparen will.

Quelle: BR Oberfranken Krise in Kronach - Loewe verdreifacht Verlust

Es sollen noch mehr Stellen vernichtet werden: Die Geschäftsleitung des in Schieflage geratenen Unternehmens hatte Mitte Dezember angekündigt, 190 Mitarbeiter entlassen zu wollen. Tatsächlich befürchtet die IG Metall aber, dass zusätzlich auch noch viele Teilzeitkräfte entlassen werden sollen. Die Spekulationen reichen bis zu insgesamt 250 Mitarbeitern, das wäre ein Viertel der gesamten Belegschaft. 

Da frage ich mich: Wieso weiß der Wirtschaftsminister und sein Ministerium nichts davon? Wo leben die denn? Und 250 weitere Entlassungen im kleinen Kronach haben natürlich Auswirkungen! Vor allem auf die Kauflust der Betroffenen!

Und ich frage mich auch: Wieso schreibt heute die Lokalzeitung von einer "weiterhin stabilen Wirtschaftslage"? Was denkt sich da ein Lokalredakteur? Fühlt er sich als Hofberichterstatter der schwarzgelben Regierung? Oder hat er Angst, dass er als Verkünder von bösen Nachrichten seinen Job verliert?

Leute, wenn ihr weiterhin die bitteren Fakten vernebelt, dann wird das Aufwachen umso schlimmer sein!


Veröffentlicht am 11.03.2013 von BR

Für die Betroffenen wird es ein sehr trauriges Osterfest geben! Von welchem Deutschland spricht Rösler eigentlich? Wo ist das Deutschland, dem es so gut geht? Wie nie zuvor? Die Kronacher leben wohl in einem anderen Deutschland! Was ist von einem Wirtschaftsminister zu halten, der offensichtlich seine Augen verschließt - vor den Tatsachen?!

Wozu braucht Deutschland einen solchen Blindgänger als Wirtschaftsminister! Hier fällt mir nur noch das Motto von Beppe Grillo ein: "Schicken wir solche Minister nach Hause!"

übernommen aus Over-Blog

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Nachlese: ABDA - Spionage - Gesundheitsministerium - Dissertation - Blog von Kiat Gorina


Da wird zur Zeit ein "Spionagefall" im Bundesgesundheitsministerium hochgekocht. Ja, der Gesundheitsminister Daniel Bahr soll "stinksauer" sein! Das berichtete der Mainstream. Einem Artikel der taz entnehme ich, dass bereits seit 2010 ein Verdacht bestand:

Quelle: taz.de Im Auftrag der Apotheken-Lobby:
Bereits vor rund zwei Jahren habe es einen ersten Verdacht gegeben, da Entwürfe und Vermerke sehr schnell bekanntgeworden seien – zum Teil noch bevor Minister Daniel Bahr und sein Vorgänger Philipp Rösler oder deren Staatssekretäre die Papiere gekannt hätten. Ein konkreter anonymer Hinweis sei dann in den vergangenen Monaten eingegangen, woraufhin der Mann observiert worden sei.

Was lernen wir daraus?

  1. Die Wege der Bürokratie im Gesundheitsministerium sind offensichtlich lang und langsam.
  2. Der oder die Täter hatten wahrscheinlich eine automatische Weiterleitung eingerichtet.

Und ich frage mich:

  1. Wieso gibt das Bundesgesundheitsministerium derart sensible Daten außer Haus? An einen externen IT-Dienstleister? Hat dieses Ministerium keine eigene IT-Abteilung mehr? Outsourcing mag zwar bequem und billig sein. Aber wie diese Affäre zeigt, Outsourcing hat auch seinen Preis: nämlich zusätzliche Sicherheitslücken!
  2. Wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt, welche Daten von dieser Spionageattacke betroffen waren und sind? Ist eine etwaige automatische Weiterleitung noch aktiv?
  3. Wieso wird der Name des externen IT-Dienstleisters nicht öffentlich genannt? Schließlich wird er doch mit Steuermitteln bezahlt! Also haben wir - die Steuerzahler - doch ein Recht darauf, wen wir da bezahlt haben!

Und wie schaut die öffentliche Reaktion des Gesundheitsministeriums aus? Werfen wir doch einen Blick in seine amtliche Webseite:

Am 12.12.2012 wurde unter "Datenermittlungen" in dürren Worten berichtet:

  1. Nachdem wir am 3. September einen konkreten Hinweis auf den Sachverhalt bekommen haben, haben wir umgehend Gespräche mit der Staatsanwaltschaft aufgenommen und in Abstimmung mit der Staatsanwalt am 11. September Strafanzeige gegen "Unbekannt im Hause", ergänzt um Strafantrag am 14. September, gestellt.  
  2. Die Staatsanwaltschaft hat unverzüglich die Ermittlungen aufgenommen, unterstützt durch das Landeskriminalamt Berlin.
  3. In diesem Zusammenhang haben dann am 20. November die Durchsuchungen im BMG und bei dem externen Beschäftigten des IT-Dienstleisters (und dem zweiten Verdächtigen) stattgefunden. Der Beschuldigte hat im BMG Hausverbot.
  4. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Und da frage ich wieder: Welcher der Beschuldigten hat Hausverbot? Der Mitarbeiter des externen IT-Dienstleisters, der mit der "Datenpflege" betraut war? Oder der Lobbyist, der die Daten zugestellt bekam? Nach der bislang bekannten Sachlage gibt es ja zwei Beschuldigte.

Darf der Lobbyist immer noch das Gesundheitsministerium betreten?

Und noch eine Frage habe ich: Bisher hieß es ja, der Lobbyist sei für die ABDA tätig. Dann müsste ja ein Vertrag zwischen Lobbyist und ABDA vorliegen! Und was sagen die Verantwortlichen der ABDA dazu?

Quelle: web.de Datenspionage im Ministerium?
"Es war nie und es wird nie Politik unseres Hauses sein, die Interessen der deutschen Apothekerschaft per Scheckbuch zu vertreten. Wir lehnen eine auf solche Weise erfolgte Informationsbeschaffung strikt ab und distanzieren uns davon ausdrücklich", heißt es in einer Stellungnahme der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ABDA vom Mittwoch in Berlin. Am Vortag war bekanntgeworden, dass ein Lobbyist aus dem Umfeld der Apothekerschaft im Verdacht steht, jahrelang am Kauf von geheimen Informationen aus dem Bundesgesundheitsministerium beteiligt gewesen zu sein.

Und wenn sich herausstellen sollte, dass dennoch ein Lobbyist für die ABDA tätig war, dann ist dieser Satz keine Lüge. Grund: Der Lobbyist wird ja wohl kaum mit Schecks belohnt worden sein ...

Es stinkt also wieder einmal sehr in dieser Republik - auch im Gesundheits(un)wesen!

Quelle: Videovalis DATENKLAU IM MINISTERIUM


Veröffentlicht von ApothekeAdhoc am 16.11.2012

besucherzhler

Freitag, 30. November 2012

GLOSSE: Armut ist keine Schande - aber für die Regierung - Blog von Kiat Gorina


Da schrieb die tageszeitung am 12.09.1992 auf der Seite 6: "Armut ist keine Schande . Das sagte sich auch Kevin Maxwell. Der 33jährige Sohn des verstorbenen Milliardenschwindlers und Zeitungsbarons Robert Maxwell beantragte am Donnerstag in seiner Heimatstadt Oxford Arbeitslosenhilfe."

Für die Kanzlerin der Deutschen und ihr schwarz-gelbes Kabinett scheint Armut doch eine Schande zu sein! Erinnern wir uns: Da hat Frau von der Leyen einen Armutsbericht verfassen lassen. Der gefiel dem FDP-Chef Rösler überhaupt nicht - es kam zum Streit:

Quelle:  Der Streit um den Armutsbericht

Und ich stellte mir vor, was der "Moralist" Erich Kästner dazu sagte:

Quelle: Was sagt Erich Kästner zum Armutsbericht?

Das war zu viel! Für diese Regierung! Also wurde gestrichen! Alle Passagen im Armutsbericht, die der schwarzgelben Regierung nicht ins Weltbild passen. Aber die Süddeutsche war wachsam und veröffenlichte diese Streichungen:

Quelle: süddeutsche.de Geschönter Armutsbericht - Opposition wirft Merkels Koalition Vertuschung vor

Da musste selbstverständlich die WELT auch darüber berichten:

Quelle: DIE WELT Regierung soll Armutsbericht geschönt haben

Was mir auffällt, ist die Tatsache, dass es überwiegend weibliche Politiker sind, die die Schönfärberei der Regierung anprangern! Interessant finde ich, welches Foto die WELT ausgesucht hat: Rösler in belehrender Geste, von der Leyen - ja direkt beißend auf ihre Unterlippe. Oder imitiert sie aus Solidarität einen armen Menschen, der für künstliche "Fähne" kein Geld hat. Vielleicht deshalb der zahnlose Unterbiss von von der Leyen? 

Oder hat dieses Foto vielmehr Symbolcharakter? Soll damit gezeigt werden, dass ein Armutsbericht dieser Regierung "zahnlos" ist?! Und wer wirklich wissen will, was es mit der Armut in diesem Land auf sich hat, der oder die pfeift auf einen Armutsbericht von Merkels Gnaden, sondern greift gleich auf nak zurück:

Quelle: nak Nationale Armutskonferenz

Ab der 42. Minute erfahren wir die Wahrheit über den Armutsbericht:


Veröffentlicht am 15.10.2012 von Maibatsu

besucherzhler

Sonntag, 23. September 2012

Der Streit um den Armutsbericht - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es den Spruch: "Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte!" Das muss angesichts des vierten Armutsberichtes heißen; "Wenn zwei Reiche sich streiten, sind die Armen die Dummen!" 

Für mich ist der Streit zwischen der Arbeitsministerin von der Leyen und dem Wirtschaftsminister Rösler nur ein Ablenkungsmanöver! 

Ablenken soll von der Tatsache, dass immer weniger Superreiche immer mehr Vermögen besitzen. In Zahlen: Zehn Prozent der reichsten deutschen Haushalte besitzen über die Hälfte des gesamten Vermögens in Deutschland! 

Und bleiben wir bei der "Hälfte": Nehmen wir die Hälfte der unteren einkommensschwachen Haushalte - deren gesamtes "Vermögen" beläuft sich nur auf ein Prozent des gesamten bundesdeutschen Vermögens! 

Und die Kluft zwischen Superreich und Arm klafft immer weiter! Aber darüber wird nicht gestritten, weil das Fakten sind! Die lassen sich nicht wegdiskutieren! Aber sie lassen sich ändern. 

Und es wird allerhöchste Zeit, diese Missstände zu ändern! Allerdings nicht mit der derzeitigen schwarz-gelben Regierung. 

Quelle: domradio.de Ungleiche Verteilung 

Dieses Problem mit den Superreichen ist ja nicht neu. Bereits 1950 veröffentlichte Erich Kästner in "Kurz und bündig" Epigramme - auch eines über Millionäre - das gilt erst recht für Milliardäre: 

Die Grenzen des Millionärs 
Aus den "Lehrsätzen des armen Mannes" 

Er könnt aus purer Lust am Prassen 
sich gold'ne Beefsteaks braten lassen! 
Jedoch er sollt 
eins nicht vergessen: 
Beefsteaks aus Gold 
kann man nicht essen.

Veröffentlicht am 11.05.2012 von UniversumFilmVOD 

Und eine aktualisierte Fassung:


Veröffentlicht am 22.03.2012 von sonstigerUser
besucherzhler

Dienstag, 21. August 2012

Ist das einer WELT-Redaktion würdig? - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlicht WELT ONLINE einen Artikel mit dem marktschreierischen Titel "Spekulanten wetten auf Comeback der D-Mark" und wer diesen Artikel liest, wird leider feststellen müssen, dass es gar nicht um die Rückkehr zur D-Mark geht. 

Es geht halt darum, dass immer mehr Zocker auf der globalen Finanzbühne auf das Auseinanderbechen der derzeitigen Euro-Zone geht. Derzeit sind deutsche Staatsanleihen nichts mehr wert - das stimmt. Trotzdem gibt es Zocker, die sich damit eindecken. 

Sie spekulieren, dass es bald nur noch eine Kern-Euro-Zone geben wird - bestehend neben Deutschland aus Frankreich, Niederlande, Österreich, Finnland und Belgien. Und dann sind natürlich die deutschen Staatsanleihen wieder etwas wert! 

Da frage ich mich doch allen Ernstes, was soll das für ein Journalismus sein, wenn im Titel eines Artikels etwas anderes steht als im Artikel selbst?!


Veröffentlicht am 24.07.2012 von spiral023
besucherzhler

Freitag, 24. Juni 2011

Nachschlag Nummer Zwei: Silvana Koch-Mehrin - Blog von Kiat Gorina

Da schickte mir Reiner einen Link - hochinteressant: Da hat ein Parteifreund Frau Koch-Mehrin vorgeworfen, sie verhalte sich "instinktlos". Wohlgemerkt, nicht die Opposition, sondern ein Parteifreund, der auch zur FDP zählt.

Heiner Kamp von den Gelben wird von WELT ONLINE zitiert: "Der Wechsel als Vollmitglied in den Forschungsausschuss zum jetzigen Zeitpunkt ist instinktlos." Lassen wir uns doch diesen Satz auf der Zunge zergehen, Kamp hält demnach diesen Postengeschacher nur zum jetzigen Zeitpunkt für instinktlos. Ja, wann dann nicht mehr? Wenn Gras über die Geschichte gewachsen ist?