Mittwoch, 5. Juni 2013

Sag beim Abschied leise Servus ...

Das schrieb ich den Nutzern eines kleinen Netzwerkes, das bald seine Pforten schließen will oder muss. Derzeit beobachte ich, dass viele kleine Gruppen, Foren, Netzwerke aufgeben. Ein Haifisch - auch Facebook genannt - verschlingt solche kleinen und oft regional begrenzte Communities. Und ich schrieb noch mehr:

Da Pangoria geschlossen wird, möchte ich mich von den Nutzern verabschieden. Ich wünsche allen eine frohe Zeit. Wer weiß, vielleicht kreuzen sich unsere Wege zu einem anderen Zeitpunkt wieder.

Da auch Nutzer von Pangoria regelmäßig meine Tageshoroskope anschauten, gebe ich hier zwei Links an, in denen weiterhin meine Tageshoroskope stehen:



und eine Spiegelung meines Blogs



Nicht wenige waren die Tipperei leid und trugen sich als Empfänger bei Over-Blog ein. Da muss dann nur auf der rechten Seite ganz unten unter NEWSLETTER eine Emailadresse eingetragen werden. Übrigens, diese Emailadresse bleibt mir unbekannt. Für den Fall, dass jemand  Spam befürchtet.

Wer Overblog nicht mag - aus welchen Gründen auch immer - kann sich als Follower bei Blogspot eintragen. Dann werden er oder sie immer gleich verständigt, sobald ich einen Artikel gepostet habe. 

Bei Overblog wird bei jedem Posten eine Email verschickt. Da die Liste der Newsletter täglich wächst, dauert es bisweilen etwas, bis die Mail beim Empfänger ankommt.

Zum Abschluss möchte ich noch etwas loswerden. Immer wieder erhalte ich Zuschriften, da wird mir vorgeworfen, ich schreibe manchmal über politische und nicht über schamanische Themen. Dazu antworte ich:

Da ich meine Kindheit und meine Jugend bei Nomaden in der mongolischen Steppe er- und gelebt habe, kenne ich aus eigener Erfahrung, was die Aufgaben eines Schamanen oder einer Schamanin waren: Zunächst war der Schamane für die Gesundheit von Tier und Mensch - in dieser Reihenfolge! - zuständig und verantwortlich. Es gab ja in der Steppe keine Krankenhäuser, keine Ärzte. Erst als die Russen begannen, sich um die Mongolei zu "kümmern", richteten sie Medizinstationen ein.

Da die russischen Ärzte ein gebrochenes Bein besser richten konnten als der Schamane, kam ein solcher Schamane in Erklärungsnot, er erzählte seiner Sippe: Die Langnasen haben sehr, sehr mächtige Dämonen ...

Eine ganz wichtige Aufgabe für einen Schamanen war der AUSGLEICH. Forscher von heute sprechen oft blumig vom Ausgleich zwischen Himmel und Erde und vergessen dabei den Ausgleich zwischen den Menschen, zwischen den einzelnen Sippenmitgliedern. Ein Beispiel: Wurde ein Chan größenwahnsinnig oder bevorzugte er seine Speichellecker und Arschkriecher, dann griff ein guter Schamane ein: Es kam zu einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Schamanen und Chan. Und dem Schamanen musste auch ein noch so mächtiger Chan folgen! Hörte er nicht auf seinen Schamanen, dann spaltete sich bald die Sippe und ging unter ...

In meinem Buch schildere ich einige solche Negativbeispiele.

Jetzt zurück zur Politik: Da ich hierzulande bei den Langnasen keine große Sippe führen kann - möglicherweise ginge es dann den Sippenmitgliedern viel besser als unter der Knute der heutigen macht- und geldgierigen Politiker! - lege ich stets meine Finger in die Wunden, ich prangere Missstände an. Ich fordere einen Ausgleich! Nicht einen Ausgleich zwischen Himmel und Erde, sondern einen Ausgleich zwischen den Mitmenschen untereinander. 

Hierzulande ist das Kreuz - vor allem bei den Christen - ein wichtiges Symbol. Für mich auch. Allerdings enthält für mich ein Kreuz zwei Symbole:
  1. Der senkrechte Balken stellt für mich die Verbindung zwischen Oben und Unten, zwischen Himmel und Erde, zwischen Geist und Materie usw. da.
  2. Der waagrechte Balken symbolisiert für mich die Verbindung zwischen dem DU und dem ICH, symbolisiert das MITEINANDER der Mitmenschen, der Mitglieder einer Gemeinschaft.
In diesem Sinne: Alles Gute!

Kiat Gorina - die Schamanin, die keine sein wollte


Hochgeladen am 03.08.2008 von HeadHunter131

Weitere Informationen:

  1. Kiat - Die Schamanin, die keine sein wollte: Einer meiner schamanischen Lehrer prophezeite mir, dass Menschen mich immer wieder fortjagen und schwer beleidigen und demütigen werden, weil ich anders bin und wegen meiner Fähigkeiten, die vielen Menschen unheimlich sind. Aber er prophezeite mir auch, dass von allen Menschen, die mir schaden, das Glück weichen wird. Und ich werde einst weit im Westen ein sehr gemischtes Rudel haben, und ich werde immer mehr zur Ruhe kommen. Diese Prophezeiung hat sich erfüllt: heute habe ich in kleinem fränkischen Dorf meinen Ruhepol gefunden, ich führe auf einem Einzelhof meine Naturheilpraxis für Tiere. Zu mir kommen aber auch Menschen, wegen meiner schamanischen Fähigkeiten. 
  2. Krafttiere und Geistreisen: Ich stand am offenen Küchenfenster mit dem Telefon am Ohr. Da segelte vom Dach meiner alten Scheune ein Turmfalke durchs Fenster in meine Küche und flog wieder hinaus. Für mich war das ein Zeichen: Sag doch, dass der Falke dein Krafttier ist! Da fiel mir ein besonderer Falke ein, der Wächter des Grabes von einem alten Seher. Er war der erste Lehrer für mich, er hat mir viel beigebracht. Als er seine Letzte Reise angetreten hatte, hielt ich bei seinem Grab drei Tage lang die Totenwache. Dabei saß manchmal ein Falke auf meiner Schulter. Erst viel später erfuhr ich von der Schwester des Toten, dass dieser Falke der Wächter des Grabes war. Sie musste es wissen, schließlich war sie eine große Magierin. Dieser Falke hat mich dann immer wieder begleitet, im täglichen Leben, aber auch bei meinen Geistreisen. Die ersten Geistreisen machte ich, ohne zu wissen, dass es welche sind. Anfangs hielt ich sie für Träume. Erst später lehrten mich meine Lehrer, was es mit Geistreisen auf sich hat. 
  3. Schamanen-Diplom: Heute fragte mich eine Frau, was ich von einer Ausbildung an einer Schamanen-Akademie halte. Sie habe da ein Angebot. Ich habe mir das angeschaut und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wer da eine Woche lang mitmachte, erhielt dann allen Ernstes ein Schamanen-Diplom! Was würden meine verehrten Lehrer aus der Steppe dazu sagen? Frei nach Asterix: Die spinnen, die Langnasen! Was da alles in nur einer Woche beigebracht werden sollte. Wieder musste ich feststellen, dass sich viele Menschen hier im Westen unter einem Schamanen etwas ganz anderes vorstellen, als ich in der Steppe selbst kennengelernt habe. 
  4. Über Schamanismus: Immer wieder werden mir Fragen gestellt, die zeigen mir, dass Menschen sich hierzulande unter einer Schamanin was weiß ich vorstellen. Wenn ich dann die Fragen beantworte, habe ich den Eindruck, dass ich Illusionen zerstöre. Manche meinen ja, ein Schamane sei eine Art Übermensch. So wie ich es sehe, ist ein Schamane ein Mensch, er mag zwar irgendwelche Fähigkeiten haben, die andere nicht haben, aber er ist und bleibt ein Mensch. Mir begegnen immer wieder Menschen, die enttäuscht sind, dass es auch unter den Schamanen schlechte Menschen gibt. Warum auch nicht? Wieso muss in Esoterikkreisen alles gleich idealisiert werden? Ihr könnt diese Welt nicht nur durch die rosarote Brille sehen! 
  5. Anfragen: Gestern riefen gleich zwei Menschen an, sie stellten die gleichen Fragen: Ob ich eine "Ausbildung" zur Schamanin anbiete und wie lange das dauert und was das kostet. Allein schon der Begriff "Ausbildung". Schamanin ist kein erlernbarer Beruf, das ist jedenfalls meine persönliche Lebenserfahrung. Die Anruferin war enttäuscht bis empört. Sie meinte dann, ich sei wohl gar keine richtige Schamanin. Dann legte sie auf. Naja, sie muss es wohl wissen.



Hochgeladen am 14.06.2011 von KiatGorina1


Kommentare:

  1. So habe ich das Kreuz noch nicht gesehen, ein schöner Vergleich

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  2. wegen dir muss pangoria zumachen jetzt machen wir dich fertig

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