Montag, 4. November 2013

GLOSSE: Wie die Bundeswehr ihre Soldaten auf Piratenjagd schickt ...

Über die Bundeswehr gibt es einen Spruch: "Die Bundeswehr ist eine volksdeutsche Trachtengruppe, die den Feind solange in Verwirrung hält, bis das Militär kommt." Ja, und diese Bundeswehr wird diesem Spruch wieder einmal voll gerecht! Es geht um die Jagd auf Piraten. Ich meine jetzt echte Piraten - nicht Politiker. Die werden zwar auch gejagt, zumindest in Berlin:

Quelle: GLOSSE: Berlin - Jagdsaison eröffnet - Polizei jagt Piraten: Nicht nur in Berlin gibt es Piraten, da sitzen sogar welche im Abgeordnetenhaus. Sie sind den etablierten Parteien ein Dorn im Auge. Wieso? Die Piraten sind anders und sie decken so manches auf. Diese Piratenfraktion darf ja auch hinter die Kulissen des neuen Berliner Flughafens schauen. Ja, sie sind auch dabei, wenn das Gelände dieses immer noch nicht zu Ende gebauten Flughafens begangen wird.

Aber zurück zu den echten Piraten, die auf den Weltmeeren Schiffe überfallen, Geiseln nehmen und Lösegeld erzwingen. Die deutsche Marine kämpft auch gegen diese Piraten. Dafür sollte sie auch gut ausgerüstet sein. Ist sie auch - auf dem Papier. Aber Papier ist geduldig. Nicht in diesem Fall: Da riss den Marinesoldaten der Geduldsfaden.

Da haben Sesselfurzer in der Bundeswehr Beiboote für die Piratenjagd entwickeln lassen, die dafür nicht geeignet sind. Die Beschaffer haben sich nicht lumpen lassen, und die Beiboote derart mit Funkvorrichtungen vollgestopft, dass es zuviel wurde. Die Strahlenbelastung durch den Funk wurde zuviel. Die hinteren Sitze bleiben deshalb leer, da hält es kein Soldat aus.

Das allein wäre nicht so schlimm. Aber die Beiboote sind derart mit hohen Antennenaufbauten bepflastert, dass sie nicht zum Anlegen an andere Schiffe taugen. Auch das ist nicht so schlimm. Dann werden aufgebrachte Piratenschiffe eben nicht geentert. Sie werden verwarnt und dürfen weiterziehen.

Da haben sich die Beschaffer und die beauftragten Firmen soviel Mühe gegeben und alles in ein Beiboot hineingepackt, so dass die vollausgerüsteten Soldaten nicht durch den Mittelgang passen.

Folge: Die Spezialkräfte für die Piratenjagd forden den Baustopp für diese untauglichen Beiboote. Und wieder zeigt sich: In der Bundeswehr wird geplant und geplant. An der Realität vorbei. Erst wenn die geplanten Waffen produziert sind, dann stellt sich heraus: Verdammt noch mal, die Wirklichkeit passt nicht zur Planung! So ein Pech aber auch!

Und wieder hat das Beschaffungsunwesen Gelder verbrannt oder in diesem Fall ins Wasser versenkt. Wie lange wollen Kanzlerin und ihr Finanzminister diesem Treiben zusehen? Woran liegt es? Was sagt eigentlich der Verteidigungsminister dazu? Er sagt nichts. Grund: Er findet das passende Formular nicht - das muss erst entwickelt werden!

Quelle: SPIEGEL ONLINE Fehlkonstruktion: Neue Marineboote taugen nicht zur Piratenjagd: Am Horn von Afrika patrouilliert die Deutsche Marine und schützt Handelsschiffe vor Überfällen von Piraten. Neue Fregatten sollten den Soldatentruppen eigentlich mehr Schlagkraft verleihen. Doch nach SPIEGEL-Informationen erweisen sich die Beiboote als Fehlkonstruktionen.

Es kursieren ja Gerüchte, dass ein bisher bei der FDP tätiger Berater eine neue Anschlussverwendung fand - für sich selbst und für die untauglichen Beiboote. Die Schlagersängerin Andrea Berg ist an einem dieser Beiboote interesiert - zur Bühnenausstatung:


Veröffentlicht am 05.09.2013 von fritz5113

Übernommen von Over-Blog

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