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Mittwoch, 12. März 2014

Abgeordnetenwatch - Reine Strom- und Zeitverschwendung? - Instrument einer Postdemokratie?

Heute probierte ich einmal abgeordnetenwatch.de - ein Portal, mit dem Fragen an Abgeordnete geschickt werden können. Und dann wird verfolgt, ob die Abgeordneten antworten oder nicht. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht - zunächst einmal. Und was war meine Frage? 

Die erste Hürde war, einen komplexen Sachverhalt in maximal 2.000 Zeichen zu quetschen! Der erste Minuspunkt! Ich wollte nämlich Abgeordnete fragen, was sie davon halten, dass ich von Behörden gezwungen werden soll, täglich mindestens ein Pfund Zucker ins Klo zu schütten und mit mindestens 400 Liter Trinkwasser nachzuspülen! Darüber hatte ich ja in einem Artikel berichtet: 

Quelle: Zwangsgeld oder ein Pfund Zucker ins Klo ...

Also versuchte ich, diesen etwas komplexen Sachverhalt in 2.000 Zeichen zu quetschen. Und ich schickte den Text ab, an einen Abgeordneten. 

Es dauerte nicht lange, dann fand ich in meinem Posteingang eine Mail von abgeordnetenwatch. Mit dem Betreff "Vielen Dank für Ihre Frage". Im Text stand eine Kopie meines Textes! Ein Pluspunkt.

Aber dann kam die Ernüchterung. Ich erhielt wiwder eine Mail - von einer Moderatorin bei abgeordnetenwatch. Da wurde mir mitgeteilt, ich könne meine Aussage nicht beweisen und sie sei unglaubwürdig. Für mich ein Riesen-Minuspunkt!

Was lerne ich daraus?

  • abgeordnetenwatch lässt keine kritischen Fragen zu! Das Eingabefenstzer lässt nur 2.000 Zeichen zu - kein Raum für Beweise.  Aber mir dann vorwerfen, ich könne meine Aussage nicht beweisen. 
  • Ist das echte praktizierte Demokratie? Nein, das ist wieder einmal das Vortäuschen von Demokratie - also irgendeine Form von Postdemokratie! Also ein politisches System, in dem eine Beteiligung der Bürger nicht erwünscht ist. Sie werden nur als Marionetten für quasidemokratische Rituale benötigt. 
  • abgeordnetenwatch ist in meinen Augen überflüssig - ja sogar schädlich! Es gaukelt dem Fragesteller vor, es gehe demokratisch zu! Was offensichtlich nicht der Fall ist! 
  • Ferner ist das Verhalten von abgeodnetenwatch meiner bescheidenen Meinung nach geeignet, als der untaugliche Versuch einer Zensur bewertet zu werden. 

Mein Fazit: Ich brauche abgeordnetenwatch nicht. Da wende ich mich direkt an den jeweiligen Abgeordneten! Ohne eine Umweg über abgeordnetenwatch. 

Aber abgeordnetenwatch führt ja Statistiken darüber, wieviele Fragen ein Abgeordneter auch beantwortet hat. 

Da habe ich meine ernsten Zweifel, wie aussagekräftig solche Statistiken sind. Gründe: 

  • offensichtlich werden unangenehme Fragen im Vorfeld von den Moderatoren aussortiert - damit ist eine Statistik bereits verfälscht
  • Da die Statistik nur die Anzahl der Fragen und Antworten berücksichtigt, jedoch nicht deren Qualität, werden hier Äpfel mit Birnen verglichen! Ein Abgeordneter, der sich wirklich Mühe gibt mit der Beantwortung, wird womöglich schlechter bewertet als sein Kollege, der nur rumlabert, nur um eine Antwort abzugeben!

Ich bleibe deshalb bei meinem Resümee:


abgeordnetenwatch.de ist völlig überflüssig!

Ich stehe ja nicht allein mit dieser schlechten Erfahrung - DIE FREIHEIT spricht gar von Betrug: 


Hochgeladen am 22.08.2011 von FreiheitSaarland

Übernommen von OverBlog

Montag, 1. Oktober 2012

Vanillekipferl - und dafür ein spezielles Backblech? - Blog von Kiat Gorina


Heute rief mich eine Kundin, ihrem Hund ginge es so schlecht, ob ich nicht gleich kommen könnte. Ich fuhr dann hin, ihr Hund sah mich an - mit traurigen Augen. So als wollte er mir sagen: "Mir ist schlecht!" 

"Hat er etwas Besonderes gegessen?" wollte ich wissen. "Fast ein ganzes gebackenes Hähnchen". Klar, dass ihm jetzt schlecht ist. Also suchte ich in meiner Apotheke und gab ihm die passenden Homöopathika. 

Dann schnupperte ich, aus der Küche roch es nach Vanille! "Ich versuche gerade Vanillekipferl zu backen - mit einem neuen Blech - extra nur für Vanillekipferl!" meinte sie voller Stolz. 

Ich folgte ihr in die Küche: Ja, wirklich, da lag ein Blech mit Vertiefungen - in die strich sie den Teig. Einen Versuch hatte sie schon hinter sich - die Vanillekipferl waren etwas zu dunkel geraten. 

"Ja, ich weiß, da muss ich noch etwas experimentieren! Früher habe ich die Kipferl auf einem normalen Blech gebacken." 

"Und wieso hast du dir ein spezielles Blech nur für Kipferl gekauft?" 

"Weil es im Angebot war - sehr günstig!" 

"Und jetzt hast du ein weiteres Blech herumliegen, das du selten brauchst!" 

"Ja, aber die Kipferl werden alle schön gleichmäßig!" 

"Ja, gleichmäßig dunkel!" schmunzelte ich. Da musste sie auch lachen: "Eigentlich hast du recht, so ein Spezialblech ist ziemlich Quatsch!  Wer denkt sich nur so etwas aus?" 

"Das kann ich dir sagen: Das sind die Werbeabteilungen, die sich jeden Tag etwas Neues ausdenken müssen - um den Bedarf zu steigern! Also werden so unnütze Dinge wie Spezialbleche für Kipferl erfunden, nur damit etwas Neues verkauft werden kann. Ein Backblech hat doch jeder Haushalt. Aber es muss gekauft werden, sonst bricht dieses System zusammen." 

"Meinst du wirklich?" 

"Aber klar doch! Da werden immer neue - höchst überflüssige, ja manchmal richtig umwelt- und gesundheitschädliche Produkte auf den Markt geworfen - nur damit der Umsatz steigt! Genau genommen haben wir doch schon längst alles, was wir brauchen!" 

"Aber dann wird ja nichts mehr gekauft und die Läden können dicht machen!" 

"Eben! Deshalb wird den Kunden eingeredet, dass sie etwas Neues brauchen! Oder die Waren werden immer billiger! Zum Beispiel Handys - die wurden einem ja direkt nachgeworfen! Jetzt werden die Seltenerdmetalle immer seltener, die Chinesen sitzen auf den meisten Vorkommen und wollen das für ihre eigenen Handys verbauen. Was wir brauchen, das sind nachhaltige Produkte, die auch repariert werden können!" 

"Das stimmt! Da ging meine alte Waschmaschine kaputt, der Händler behauptete, es gebe keine Ersatzteile mehr dafür. Also musste ich eine neue kaufen!" 

"Oder manche Produkte haben einen Chip eingebaut, der sorgt dafür, dass das Gerät streikt, wenn die Garantiezeit abgelaufen ist. Das haben wir bei einem Toaster erlebt ..." 

"Und dann hast du auch einen neuen gekauft ..." 

"Nein, mein Bär hat sich das angesehen und diesen Chip lahmgelegt. Da funktionierte der Toaster wieder." 

Beim Ratschen hatte sie ein Spezialblech voller eingeschmierter Kipferl ins Rohr geschoben. Und nicht auf die Zeit geachtet: was sie herauszog, war noch dunkler ... 

Sie seufzte: "Ich glaube, ich backe wieder auf die alte Art ..."


Hochgeladen von janatuerlich2008 am 16.12.2010


Über Seltenerdmetalle: 2012 und die Seltenerdmetallkatastrophe


Achja, das Backen von Vanillekipferln ist ja sehr einfach. Das können sogar ausgewachsene Männer - wie das Video beweist:


Hochgeladen von steviazuckerersatz am 16.12.2011

besucherzhler

Mittwoch, 26. September 2012

Krieg in Deutschland - Blog von Kiat Gorina


Ja, es mehren sich die Anzeichen, dass es bald Krieg in Deutschland geben wird. Einer der Kriegschauplätze werden die Jobcenter sein. So hat heute in Neuss ein 52-Jähriger seine Sachbearbeiterin mit einem Messer schwer verletzt. Das Opfer verstarb später im Krankenhaus. 

Quelle: WELT ONLINE Mann ersticht Mitarbeiterin im Jobcenter 

Oder denken wir zurück an Frankfurt, da wurde eine Hartz IV Bezieherin von der Polizei erschossen. 

Quelle: Schüsse im Jobcenter - ist es soweit? 

Ein anderer Kriegsschauplatz werden die Familien sein. Denken wir an den ehemaligen Bänker und jetzigen Schriftsteller und Multimillionär Thilo Sarazzin und seine Frau Ursula. 

Sein eigener Sohn Richard ist Hartz IV Bezieher! Wie hartherzig müssen seine Eltern sein, dass sie ihren Sohn nicht unterstützen? Man stelle sich vor: Der eigene Vter, jetzt Multimillionär, lässt seinen eigenen ältesten Sohn hängen. Und die Mutter Ursula ist nicht besser. Sie war mal Grundschullehrerin. Was sind das für Rabeneltern? 

Quelle: Dein Weckruf Der Sohn von Multimillionär Thilo Sarrazin lebt von Hartz 4 und wird als “schwarzes Schaf” bezeichnet – unglaublich! 


Veröffentlicht am 22.09.2012 von LaberrhabarberPF

Oder denken wir an den Altbundeskanzler Schröder und seinen Bruder Lothar! Auch Lothar Vosseler war seit Januar 2005 Hartz IV Bezieher und ging am 1. Mai 2012 in Frührente. Verwundert schauten seinerzeit die Chinesen, als Vosseler im Reich der Mitte Vorträge hielt und die Chinesen erfuhren, dass der Halbbruder des damaligen deutschen Bundeskanzlers von Hartz IV lebt. 

Für die Chinesen war unfassbar, dass Bundeskanzler Schröder seinem Halbbruder Vosseler nicht half. In China gibt es ein Sprichwort: "Macht einer Karriere, steigen selbst seine Hühner und Hunde auf in den Himmel." 

Quelle: FAZ Warum Gerhard Schröder in Chinas Medien gefeiert wird 
Bei diesen deutschen Familien wie Sarazzin und Schröder zählen offenbar familiäre Bande nichts. Sind das überhaupt noch Familien?
Jakob Augstein sprach die böse Wahrheit offen unD öffentlich aus: Deutschland bekommt immer mehr Überflüssige, Menschen, die dieses Wirtschaftssystem nicht mehr braucht. 

Quelle: Jakob Augstein: Ein fulminanter Artikel 

Mit Hartz IV wurde in dieser Republik eine soziale Bombe gelegt, die jederzeit explodieren kann. Rahel Uhlenhoff bezeichnete Hartz IV als Stillhalteprämie für die Hartz IV Bezieher dafür, dass sie sich vom ersten Arbeitsmarkt fernzuhalten. 

Mit ständig steigenden Inflationsraten wird das Überleben der Armen in dieser Republik immer schwieriger - wenn nicht gar unmöglich! Was bleibt für diese Menschen? Der Kampf! Sie haben ja nichts mehr zu verlieren. Nicht einmal ihr Leben - das ist bereits verloren ... 

Dass es bald Bürgerkrieg in Deutschland geben wird, prophezeit auch der Chef der CIA:


Hochgeladen von dieDRITTEwahrheit3 am 15.11.2010

Und schlimmer noch: Spätestens bis 2020 wird Deutschland nicht mehr regierbar sein ...

besucherzhler

Donnerstag, 12. Juli 2012

Schlecker-Pleite reißt Mitarbeiterinnen in Existenznot - Blog von Kiat Gorina


Schlecker ist abgewickelt - zumindest sind alle Filialen geschlossen. Insgesamt verloren über 26.000 Mitarbeiter ihre Arbeitsstelle - überwiegend Frauen. Was droht diesen Frauen? Zunächst gibt es Arbeitslosengeld I. Aber nicht für lange.


Und wer dann immer noch keine Arbeitsstelle gefunden hat, wird erbarmungslos in die staatlich verordnete Armut gestoßen - auch Hartz IV genannt! Diese Frauen, die für den ehemaligen Milliardär Anton Schlecker geschuftet haben, befinden sich dann im Prekariat! Sie gehören dann zu den "Überflüssigen", zu den Menschen, die eine Stillhalteprämie erhalten, dafür dass sie dem ersten Arbeitsmarkt fernbleiben - müssen.


Und sich dann noch von den Brandstiftern dieser Nation wie Thilo S. und die Bildzeitung des Springer-Verlages als arbeitsscheu, dumm und faul beschimpfen lassen dürfen. Die dann der Willkür von "Beratern" in den Jobcentern ausgesetzt sind! Die dann Opfer einer behördlichen Maschinerie sind, die Götz Werner - der vehemente Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens - richtigerweise als offenen Strafvollzug bezeichnet!


Offener Strafvollzug deshalb, weil Grundrechte für Hartz-IV-Bezieher nicht gelten, so als säßen sie im Gefängnis! 


Welch ein bitterer Hohn muss das für die entlassenen Frauen sein - vor allem wenn sie den Jammer-Brief der Schlecker-Kinder Lars und Meike lesen. Wie das Handelsblatt meldete, verfügen die Kinder noch über 40 Millionen Euronen und vor der Insolvenz gab es diverse Schenkungen von Vater Anton an seine Kinder. Und da stellen sich diese Kapitalistenkinder hin und jammern. Und schieben die Schuld der Gewerkschaft zu: 


Die Gewerkschaft lehnte es ab, die Gehälter um 15 % zu senken. Diese Kapitalistenkinder können sich wohl gar nicht vorstellen, was 15 % eines Monatsgehaltes von 1.000 Euro bedeuten! Das sind 150 Euro! Für jemand, der immer noch Millionen auf der Kante hat, sind 150 Euro lächerlin - nicht jedoch für eine frühere Schlecker-Mitarbeiterin.


Quelle: n-tv Schlecker-Kinder sind nicht pleite


Und den Gipfel schoss - wieder einmal die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ab: Sie versprach, dass die ehemaligen Schlecker-Frauen als Erzieherinnen arbeiten könnten. Aber da gibt es viele Regeln und Paragraphen bei den Arbeitsagenturen, die dafür sorgen, dass der erste Arbeitsmarkt geschlossen bleibt. Was bleibt dann? Hartz IV! Und von der Leyen schweigt!
Veröffentlicht am 05.07.2012 von zursachebw

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Donnerstag, 5. Juli 2012

Pirat Johannes Ponader und das Jobcenter - Blog von Kiat Gorina

Da schickte mir Juliane einen Link auf den Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in dem Johannes Ponader öffentlich seine Schwierigkeiten mit dem für ihn zuständigen Jobcenter schildert.
Quelle: FAZ Ich gehe: Mein Rücktritt vom Amt
Es ist der FAZ hoch anzurechnen, dass sie Johannes Ponader eine Plattform bietet, die Schikanen des Jobcenter öffentlich zu brandmarken! Was geht hier vor? Das System Hartz IV ist verunsichert - sehr stark verunsichert!
Bereits schon acht Jahre lang wurden von den Medien die Hartz-IV-Bezieher als dummes und faules Pack angeprangert und beleidigt. Und jetzt ist der politische Geschäftsführer der Piratenpartei - zumindest zeitweise  - ein Hartz-IV-Bezieher!
Und nicht nur das! Ponader ist nicht dumm, sondern sehr gebildet! Er verfügt über eine Ausbildung, die seine "Berater" im Jobcenter nur vom Hörensagen kennen! Kurzum, er passt nicht in dieses System: Rahel Uhlenhoff bezeichnet zu Recht die Hartz-IV-Bezüge als Stillhalteprämie! Als Stillhalteprämie, sich vom ersten Arbeitsmarkt fernzuhalten!
Und da stört eine Person - sagen wir doch - Persönlichkeit wie Johannes Ponader. Also muss er fertiggemacht werden! 
Das beginnt schon mit seiner Teilnahme bei Günther Jauch: Jauch hat nichts Dümmeres zu tun, als seinen Gast als "Hartz-IV-ler" zu denunzieren und zu diffamieren und zu beleidigen! Wen interessiert das in einer politischen Talkshow? Wenn Jauch den politischen Geschäftsführer einer Partei einlädt, dann interessiert doch, welche Ziele diese Piratenpartei verfolgt, es ist doch völlig nebensächlich, was Ponader neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit macht! Jauch hat sich hier als Brandstifter geoutet, als Brandstifter für die Hatz auf Hartz-IV-Bezieher!
Und das mit den Geldern der GEZ-Einzahler! Die ARD ist ja eine öffentlich-rechtliche Anstalt!
Und damit kommen wir zu einem anderen wunden Punkt: Ponader ist ehrenamtlich Geschäftsführer seiner Partei - er bezieht kein Gehalt! Und mit Ehrenämtern haben Jobcenter große Probleme. Grund: Hartz-IV-Bezieher sollen überhaupt kein Ehrenamt ausüben! Sie sollen aus der Öffentlichkeit verschwinden! Sie sollen überhaupt keinen Kontakt mit anderen Menschen haben! Hartz-IV-Bezieher ghören zu den "Überflüssigen" - wie es Jakob Augstein treffend formulierte.
Ich erinnere an den Fall eines Hartz-IV-Beziehers, der Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr war - ehrenamtlich. Da verlangte allen Ernstes die damalige ARGE, dass sein Bezug um die Zahlung seiner Auslagen gekürzt werden muss. Der arme Feuerwehrmann musste erst klagen, bis er vor dem Sozialgericht recht bekam!
Dieser Standesdünkel, dass Hartz-IV-Bezieher sozusagen die "Untermenschen" von heute sind, hat offensichtlich auch Heinrich Alt - Vorstand der Bundesagentur - befallen. Dieser Alt ruft nicht bei dem Geschäftsführer an, sondern beim Parteivorsitzenden der Pieatenpartei - er ist ja wenigstens im Berufsleben Regierungsdirektor - also ein würdiger Gesprächspartner.
Der Vorstand redet doch nicht mit einem seiner "Kunden" seiner Monsterbehörde! Wo kämen wir denn hin?
Dass sich die Jobcenter über gesetzliche Regelungen hinwegsetzen, ist seit Jahren bekannt und immer wieder Anlass zu Klagen vor den Sozialgerichten. Jede zweite Klage ist erfolgreich! Und was so eine Klage für den Staat kostet? Frau von der Leyen, Sie sind ja angehalten zu sparen. Sparen Sie doch bei den Gerichtskosten!
Was mich sehr erschreckt, dass für Ponader das Sozialgeheimnis nicht gilt! Hier haben nachweislich mehrere Personen die Pflicht zur Wahrung des Sozialgeheimnisses verletzt. Wie heißt es schön im Juristen-Esperanto: "Nach §§ 85, 86 SGB X sind Verstöße gegen das Sozialgeheimnis nun straf- und bußgeldbewährt; bislang gab es nur eine Bußgeldvorschrift in § 85 SGB X a.F" Das bedeutet doch, das Verstöße gegen das Sozialgeheimnis nicht nur ein Bußgeld nach sich ziehen, sondern ein strafrelevantes Delikt darstellen!
Und was mich erschreckt hat, ist die Häme - ja geradezu der Hass, der vom SPIEGEL in seiner Printausgabe versucht wurde, über Ponader auszuschütten!
Ponader hat die Konsequenz gezogen! Ich hoffe, dass er von vielen Sympathisanten unterstützt wird! Auch finanziell! Wie wäre es denn, wenn jedes Piratenmitglied und jeder Piratensympathisant jeden Monat nur einen Euro für Ponader und seine Partei beiseite legt?!
Und was Hartz-IV-Bezieher angeht, alles Mögliche hat in diesem Staat einen Bundesverband! Auch die Hartz-IV-Bezieher brauchen endlich einen Bundesverband! Es gibt Millionen von Langzeitsarbeitslosen, Millionen von Menschen, die unter der Armutsgrenze leben. Wenn jeder von ihnen nur einen Euro im Monat beiseite legt, dann erhielte ein solcher Bundesverband eine Kampfkasse, die im Jahr über viele Millionen verfügt. 
Für einen medialen Kampf gegen die Verunglimpfung der Ärmsten der Armen! Denkt darüber nach! Die Geschichte zeigt immer wieder, dass diktatorische Systeme am besten mit ihren eigenen Waffen geschlagen werden!
Veröffentlicht am 10.05.2012 von ARD


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Dienstag, 5. Juni 2012

Wie das Kapital mit Frauen umspringt - Schlecker-Aus - Blog von Kiat Gorina


Die Katastrophe für die Schlecker-Frauen wurde zweigeteilt. Bei der ersten Entlassungswelle verloren 11.000 Frauen ihre Arbeitstelle bei Schlecker. Das war vor nur zwei Monaten.
Und wieviel von denen haben neue Arbeit gefunden? Gerade mal 1.000 Frauen. Und jetzt kommt die endgültige Keule: 13.200 - meistens Frauen - verlieren ihre Arbeit - Schlecker wird zerschlagen.
Darunter sind viele Ältere, die kaum noch Aussicht auf eine neue Arbeitstelle haben. Vielleicht einen Minijob - aber damit können weder Miete noch das tägliche Essen bezahlt werden.
Und ist dieses Schicksal von über 24.000 Frauen ein Thema? Nein. Es sind ja nur Frauen. Das Kapital streitet sich um die Filetstücke des ehemaligen Imperium des Anton Schlecker - da sind die Frauen nur Kostenfaktoren, also weg mit ihnen, sie werden auf die Straße gesetzt.
Frauen, die oft schlecht bezahlt waren, die gedemütigt wurden, die schon lange gemerkt haben, dass mit Schlecker etwas nicht stimmt:
Da wurden keine Weihnachtsartikel mehr angeboten, Lieferungen waren immer öfters unvollständig, es fehlte an Waren, die Lücken in den Regalen wurden immer länger. Aber diese Frauen waren gezwungen, weiterhin für Schlecker zu arbeiten. 
Wer würde sie denn sonst nehmen? Jetzt müssen sie mit ansehen, dass die letzten Waren verramscht werden, und dann steht das endgültige Aus fest: Ende Juni werden alle Schlecker-Filialen geschlossen! Die Frauen werden arbeitslos!

Heinrich Alt - Schwadronierer vom Dienst

Da schwadroniert ein Heinrich Alt als Mitglied des Vorstandes der Bundesarbeitsagentur, dass er gute Jobchancen sehe. Ja, er schwadroniert von der hohen Dynamik im Einzelhandel - lauter Wortblasen - aber keine Arbeitsstellen. Ja, die Bundesarbeitsagentur spreche mit großen Firmen wie Lidl, McDonald, Amazon. Da könnten sich die ehemaligen Schlecker-Frauen bewerben.
Weiß Alt überhaupt, was diese Schließungen aller Schlecker-Filialen bedeutet? In der Provinz? Auf dem Land? In kleinen Städten? Nicht nur für die ehemaligen Schlecker-Frauen! Sondern auch für die Kunden! Gerade in den kleinen Städten, ohne Infrastrukur. Gerade für ältere Menschen, wo sollen sie einkaufen. 
Die Wege zur nächsten Einkaufsstelle sind weit. Wer wie hier in Bayern auf dem Land auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, ist aufgeschmissen! Ganz einfach, weil die Verantwortlichen sich darum nicht gekümmert haben.

Es gibt keinen Sozialsstaat mehr

Und was bleibt diesen Frauen? Hilft der Sozialstaat? Nein, es gibt keinen Sozialstaat mehr!
Veröffentlicht am 05.06.2012 von DresdnerSozialwacht


Wird sich dieser Arbeitslosentsunami auf die Arbeitslosenstatistik auswirken? Wohl kaum, das wird wegretuschiert! Das wird weggetrickst! Und die Betroffenen werden zu den "Überflüssigen" erklärt - es sind ja nur Frauen!
Dann werden diese Menschen für dumm und arbeitsunwillig erklärt und werden zu Opfern einer medialen Hetze. Frauen, die jahrelang für einen Anton Schlecker gearbeitet haben, die auch zum immer noch vorhandenem Reichtum seiner Kinder beigetragen haben, ja, diese Frauen werden zu menschlichem Abfall abklassifiziert!

Schlecker-Frauen - die Überflüssigen

Schlecker-Frauen, ihr seid wertlos geworden für die Kapitalisten, ihr werdet kaum noch gebraucht. Vielleicht noch nächstes Jahr für die Bundestagswahl - ja, eure Stimme wird noch genommen - aber sonst - ihr seid überflüssig geworden!


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Montag, 9. Mai 2011

Keine Wetten für Hartz IV Bezieher! - Blog von Kiat Gorina

Erinnern wir uns, da hat das Landgericht einer Annahmestelle für Oddset-Wetten ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro angedroht. Grund: Diese Annahmestelle hat auch von einem Hartz IV Beziehr eine Wette angenommen. Jetzt wurde zu dieser Causa ein Urteil gesprochen: