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Samstag, 6. April 2013

Die Oasen des Gunther Sachs - Blog von Kiat Gorina


Am 8. Mai 2011 schrieb ich zum Freitod des Gunther Sachs unter anderem: Sachs wählte den Freitod - ich denke, jeder Mensch hat das Recht dazu, es ist seine eigene Entscheidung, wie er sein Leben beendet. Er schreibt: "Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten." - ja, er wollte wahrscheinlich auch niemandem zur Last fallen. Und er wollte nicht dahinvegetieren. Ein stolzer Mensch.

Quelle: Hommage an Gunter Sachs

Der Volksmund meint ja, wir sollten über Tote nichts Schlechtes reden! Mag sein. Aber die Wahrheit dürfen wir doch sagen - auch wenn sie nicht so rühmlich ist. Am 4. April 2013 gab es einen Donnerschlag: Da wurden Dokumente über Steueroasen veröffentlicht. Sogar der deutsche Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble wollte diese Dokumente haben. Aber die Journalisten gaben ihm einen Korb. Aus Gründen des Quellenschutzes. Richtig so!

Wenn der Minister sich für die Skandale um Steueroasen interessiert, soll er halt die Zeitung lesen! 

Die Süddeutsche Zeitung berichtete auch über das Firmengeflecht des Gunther Sachs. 

Quelle: Süddeutsche.de Das System Sachs

In diesem Artikel schreibt die SZ über den Freitod: Samstag, der 6. Mai 2011. Gunter Sachs ist aus den Vereinigten Staaten ins Schweizerische Gstaad zurückgereist - in sein Chalet, ein altes Bauernhaus. Nach dem Abendessen setzt er sich an seinen Schreibtisch, schreibt einen Abschiedsbrief, in dem er "die ausweglose Krankheit A." erwähnt, und erschießt sich.

Gunther Sachs besaß zwar ein Vermögen von fast einer halben Milliarde Franken - aber was hat er damit gemacht? Er hat es versteckt - in Steueroasen, damit er selbst Steuern sparen kann! Er hat einen riesigen Aufwand betrieben, sein Vermögen zu verstecken. 

Und er hätte wissen müssen, dass im Alter Krankheiten drohen. Sein eigener Vater litt ja auch unter der "Krankheit A." Was hat Gunter Sachs mit seinem Vermögen gemacht? Ja, er hat auch andere Menschen unterstützt - auch seine EX-Frau Brigitte Bardot - in Sachen Tierschutz. Das ist gewiss löblich.

Aber ich frage mich, wieso hat Gunther Sachs nicht die medizinische Forschung unterstützt. Mit seinen Millionen hätte er doch Forschungsaufträge für den Kampf gegen Alzheimer finanzieren können?! Wieso verwendete er einen Teil seines Vermögens nicht dafür?

Was bleibt jetzt vom Namen Gunther Sachs übrig? Wie schreibt die SZ? Er war Millionenerbe und Kunstsammler, Ehemann von Brigitte Bardot und Geliebter der Kaiserin Soraya. Gunter Sachs war ein Mann mit vielen Facetten. Die Daten des Offshore-Leaks zeigen: Teile seines Vermögens steckte er in komplizierte Firmenkonstrukte in Steueroasen.

Und jetzt muss hinzugefügt werden: G. Sachs versteckte sein Vermögen in Steueroasen - um sich vor der Zahlung von Steuern zu drücken. Ein sehr fader Beigeschmack macht sich breit.

Wäre es nicht ehrenvoll für die Hinterbliebenen gewesen, stünde da auch: Gunther Sachs hat mit seinem Vermögen die medizinische Forschung unterstützt, damit Alzheimer heilbar ist!

So aber müssen Behörden des Kanton Bern den Fall Sachs überprüfen:

Quelle: Süddeutsche.de Kanton Bern will Fall Sachs prüfen, Hollande in Bedrängnis: "Aufgrund der Hinweise wird die Steuerverwaltung das Dossier von Gunter Sachs nochmals prüfen und mit den ihr zur Verfügung stehenden rechtlichen Möglichkeiten und Mitteln allenfalls Massnahmen ergreifen."


Veröffentlicht am 05.04.2013 von AustriaOccupy


Diese über 260 GigaByte an brisanten Daten sind ein Schlag ins Gesicht der vielen kleinen Bürgerinnen und Bürger, die sich tagtäglich abrackern um zu leben. Werden diese Menschen nicht wütend und zornig, wenn da diese Superreichen ihr Geld dem Fiskus entziehen?! Werden wir bald laute Forderungen wie "Die Superreichen müssen weichen!" hören?

Übernommen on Over-Blog

Mittwoch, 19. September 2012

Nachschlag zur Glosse über die Kanzlerin und Altersarmut - Blog von Kiat Gorina


Da veröffentlichte ich gestern eine Glosse "GLOSSE: Kanzlerin will Altersarmut mit Flaschenpfand bekämpfen". Und was passiert? Die Wirklichkeit holte meine Glosse ein. 

Da schickte mir der Nutzer ThiefTimeless2 ein Video, das zeigt die Kanzlerin mit einer Flasche - das ist doch der Beweis dafür, dass die Kanzlerin in Sachen  Flaschenpfand mit gutem Beispiel vorangeht! Wer hätte das gedacht. Und sie hat offensichtlich ihren damaligen politischen Weggefährten Sarkozy vom Flaschenpfand überzeugt, wie das Video zeigt und noch mehr: 

Aber unsere französichen Nachbarn wollten diese Flasche nicht mehr haben und wählten sich einen anderen Präsidenten - er will dafür sorgen, dass die Rentnerinnen und Rentner auf das Sammeln von Flaschen nicht angewiesen sind. Das ist natürlich auf eine Lösung! Auch für Deutschland? 

Quelle: Video Merkel und Sarkozy auf Einkaufstour
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Samstag, 19. Mai 2012

GLOSSE: Merkel und das verflixte siebte Jahr - Blog von Kiat Gorina


Wieso? Kriselt es in ihrer Ehe? Mit ihrem Quantenchemiker? Nein! Merkel ist in Wirklichkeit mit jemandem anderen verheiratet! Echt? Lebt sie in Bigamie? Ja, in gewissem Sinne schon! In Wirklichkeit ist sie mit der MACHT verheiratet!
Echt? Ja, natürlich! Aber jetzt im siebten Jahr beginnt ihr Endkampf um die Macht! Da gibt es den roten Sigmar, der will gar vorgezogene Bundestagswahlen - er kann es gar nicht erwarten! 
Aber die Roten haben immer zu mosern, das nimmt sie doch nicht ernst! Vielleicht. Aber in der CDU selbst rumort es. Wie sie den Norbert abserviert hat! Am Tag vorher lobt sie ihn noch über den umweltfreundlichen grünen Klee, am Tag danach setzt sie ihn vor die Tür! Ihren Parteifreund!
Das ist den gestandenen CDU-Männern zuviel! So geht Mann doch nicht mit Parteifreunden um!
Quelle: Glosse Merkeldämmerung
Und dann gibt es ja den Skandal mit der Bildungsministerin Annette - sie ist ja auch Professorin. Und soll auch abgeschrieben haben - bei ihrer Doktorarbeit! Aus einem uralten Taschenbuch
Es kann gut sein, dass Frau Kanzlerin ihr Kabinett gleich wieder noch einmal umbilden muss! Und das verunsichert die Männer. Da fragen sich manche: Wann trifft es mich?
Erinnern wir uns, da hat sie einst den schwäbischen Günther ins ferne Brüssel als Glühlampen-Kommissar weggelobt und der rächt sich: "Der Rausschmiss von Norbert war unnötig!"
Also, wo gibt es denn so etwas? Da meckert ein Mann an der Kanzlerin herum! Das wird sie gleich ihrem Sarkozy erzählen. Aber, das geht ja nicht mehr! Der ist ja auch geflogen. Auf nichts ist Verlass! Am wenigsten auf die Franzosen! Wählen die sich einen neuen Präsidenten!
Was der sich einbildet? Kürzt er gleich sein eigenes Gehalt um 30 Prozent? Und das seiner Minister auch? Der hat ja wohl nicht alle Tassen im Schrank? Wenn sich das in Deutschland herumspricht, dann wollen die Deutschen das auch?
Und dann gibt es noch den Dauerquerulant aus Bayern! Der macht jetzt immer mehr den Horst! Jezt bockt er auch noch! Und spricht nicht mehr mit seiner Kanzlerin! Und das alles wegen des blöden Betreuungsgeldes! 
Ja, und da hat sie noch diesen gelben Vizekanzler am Bein - ziemlich undurchsichtig. Ja, und wie der mit Tieren - vor allem Fröschen - umspringt, das ist ziemlich brutal! Ja, es war wirklich brutal, wie er ihr den ungeliebten Gauck als Bundespräsidenten aufzwang! Und sie musste noch dazu lächeln.
In den letzten elf Landtagswahlen konnte die CDU in neun Ländern keinen Ministerpräsidenten ergattern - da wackelt jetzt im Bundestag die Kanzlermehrheit. Und damit die Zustimmung zum Ausverkauf Deutschlands an die EU - auch ESM genannt!
Und jetzt noch die Ungewissheit mit ihrer Vertrauten Annette! Wie nett saßen die beiden doch nebeneinander bei der CEBIT - so richtig vertraut! Und wenn das mit dem Plagiat stimm, beim Freiherrn von und zu Guttenberg konnte sie sagen: "Ich habe einen Bundesverteidigungsminister berufen und keinen wissenschaftlichen Mitarbeiter."
Und wenn die Vorwürfe gegen ihre Professorin Annette sich erhärten, kann sie da sagen: "Ich habe eine Bildungsministerin berufen und keine wissenschaftliche Mitarbeiterin!" Sie hat das vor ihrem Spiegel geprobt und den Kopf geschüttelt. Nein, das schaut nicht gut aus!
Veröffentlicht am 10.05.2012 von ARD

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Freitag, 18. Mai 2012

GLOSSE: Die 60 Punkte des neuen EU-Schülers Hollande - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, der International Herald Tribune berichtete aus dem EU-Internat für Präsidenten, dem die deutsche Kanzlerin vorsteht. Und jetzt gibt es da einen Neuen - aus Frankreich!
Dieser Neue hat eine Fleißarbeit mitgebracht - sie umfasst 60 Punkte! Und er überreichte sie voller Stolz seiner neuen Lehrmeisterin. Stirnrunzelnd nahm sie diese Liste in Empfang und las den ersten Punkt: "Gründung einer staatlichen Investitionsbank" und murmelte:
"Da muss ich meinen persönlichen Berater Josef Ackermann fragen, aber ich denke, damit ist er nicht einverstanden!" und wollte die Liste zurückgeben. Hollande protestierte: "Aber, Madame, da gibt es noch mehr Punkte!"
Merkel brummte: "Wie kann einer mit so einer langen Liste eine Wahl gewinnen? Die Deutschen sind bereits so dressiert worden, dass sie gar keine Punkte mehr wollen." Widerwillig las sie den zweiten Punkt: "Priorität kleiner und mittlerer Unternehmen durch Steuervorteile und direkte Förderung"
Sie schüttelte ihren Kopf: "Das geht auf keinen Fall! So kleine Firmen können sich nicht mal ein anständiges Buffet leisten, da bekomme ich dann nur Frikadellen oder eine Bockwurst! Also, dieser Punkt kommt nicht in Frage! Alles komplett überarbeiten!"
Hollande weigert sich, die Liste anzunehmen und protestiert wieder: "Madame, schauen Sie sich doch den 47. Punkt an, den haben wir schon verwirklicht!" Wütend schaut Madame Merkel sich diesen Punkt an und liest "Senkung der Vergütung von Präsident, Minister um 30%".gehalt, kürzung, minister, kiat, gorina, schriftstellerin, schamanin
Dann explodiert sie: "Hollande, ich denke, dass Sie Schande über dieses Europa bringen! Sie haben überhaupt nicht begriffen, wozu es die EU gibt! Diese EU hat die vornehmlichste Aufgabe, uns Politikern ein luxuriöses Leben zu garantieren. Und sie sabotieren diese europäische Idee! Zur Strafe stellen Sie sich in die Ecke! Bis Sie zur Vernunft gekommen sind!"
Quelle: Wiesaussieht Der 60 Punkteplan von François Hollande
Veröffentlicht am 08.05.2012 von nhennette

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Was Frau Merkel und ihr Kabinett von Frankreich lernen sollten - Blog von Kiat Gorina


Wer meine Glosse "Merkeldämmerung" gelesen hat, weiß auch, dass Frau Merkel und ihre Minister sich eine saftige Gehaltserhöhung genehmigten - immerhin 5,7 Prozent! Das passt ja zu den Sparappellen wie die berühmte Faust aufs Auge!
Frau Merkel hat sich auch mit dem neuen französischen Präsidenten unterhalten. Vielleicht hat er ihr erzählt, dass er sein Gehalt als Präsident um satte 30 Prozent gekürzt hat - und das seiner Minister ebenso! Erinnern wir uns, sein Vorgänger Sarkozy nahm einen kräftigen Schluck aus der Pulle für Gehaltserhöhung - gleich um 170 Prozent!
Diese Zeiten der monetären Selbstbedienung scheinen unter Hollande vorbei zu sein! Und das ist gut so! Da spricht auch Frau Merkel stets vom einigen Europa, aber was ihr Gehalt als Kanzlerin und ihrer Minister angeht, da pocht sie nach wie vor auf einen nationalen Alleingang!
Die Massen der Arbeitnehmer schlucken jährlich reale Einkommensverluste wegen der rasant fortschreitenden Inflation - aber Frau Kanzlerin und ihre Minister genehmigen sich einen üppigen Inflationsausgleich!
Frau Merkel, haben Sie vergessen? Nächstes Jahr wollen Sie doch wieder gewählt werden, oder? Meinen Sie wirklich, die Wählerinnen und Wähler haben ein solches Kurzzeitgedächtnis, dass sie diese Diätenerhöhung dann längst vergessen haben? Ich sehe das anders. Zumal es in Frankreich unter dem neuen Präsidenten auch anders geht!
Quelle: taz.de Der Etat bin ich
Diesen Link auf den taz-Artikel schickte mir Juliane. Vielen Dank dafür!
Veröffentlicht am 17.05.2012 von euronewsde

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