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Mittwoch, 11. Juli 2012

POSSE: Was für die Endlagersuche gesucht wird - ein Bundesamt - Blog von Kiat Gorina

In Deutschland stehen Atomkraftwerke, die haben radioaktiven Müll produziert und produzieren immer noch. Wohin mit dem Dreck? Ins Endlager. Tja, da gibt es Probleme. Das inoffizielle "Endlager" Gorleben säuft bald ab. Vorgemacht hat das das "Endlager" Asse.


Der neue Bundesumweltminister fragte sich: Wo liegen die Schwierigkeiten bei der Suche nach einem Endlager? Brainstorming war angesagt! Und was kam heraus? Die Lösung: "Wir brauchen ein neues Bundesamt!" Ja, wirklich! Ein "Bundesamt für die Endlagersuche"!


Aber, da gibt es doch schon ein Bundesamt: Da gibt es doch das Bundesamt für Strahlenschutz - auch BfS genannt. Kann dieses Bundesamt nicht diese Suche nach einem Endlager übernehmen?
Nein, das geht auf keinen Fall! Grund: Das ist ein technisches Bundesamt, die Mitarbeiter können sogar die Intensität der Strahlung messen - außerdem wissen die vielzuviel Bescheid über das Risiko, das von atomaren Stoffen ausgeht.


Es wird ein neues Bundesamt benötigt. Schließlich sind nächstes Jahr Wahlen. Und der Bundsumweltminister will natürlich wieder gewählt werden. Also braucht er ein neues Bundesamt! Was dieses Bundesamt dann machen soll, das steht schon fest:


Erstens, es muss mindestens zwei Milliarden Euronen kosten. Also steht bereits schon etwas fest!


Und wofür dieses Bundesamt zuständig ist, steht auch fest:

  • wissenschaftliches Erarbeitung der Entscheidungs- und Beurteilungsgrundlagen
  • Festlegung der standortbezogenen Erkundungsprogramme und Prüfkriterien
  • Vorbereitung der Standortentscheidung

Und was ist mit der Suche nach dem Endlager? Oder den Endlagern? Ach ja, einen Kandidaten für ein mögliches Endlager gibt es schon! Wo? In Gorleben!


Vielleicht wird Gorleben als Standard für ein Endlager erklärt - von einem Bundesamt abgesegnet. Und dann genügen alle anderen möglichen Kandidaten nicht diesem Standard und werden abgelehnt - natürlich streng wissenschaftlich!


Und wenn der Salzstock Gorleben später absäuft, dann passiert das auch streng wissenschaftlich! Und da eine Entscheidung für ein Endlager bis 2027 dauern darf, ist das heikle Thema Endlager erst mal entschärft und der Wahlkampf kann beginnen!


Ob allerdings die Wählerinnen und Wähler mit dieser Posse einverstanden sind, habe ich meine Zweifel! Was ist. wenn Gorleben schon vorher absäuft? Macht nichts, das ist dann unwissenschaftlich. Grund: Das neue Bundesamt hat seinen Betrieb noch nicht aufgenommen.


Da veröffentlicht die WELT einen Artikel "Endlagersuche soll bis Ende des Jahres geregelt sein". Was ist da schon großartig geregelt? Außer, dass es ein neues Bundesamt geben muss?!
Dabei sollte ja Asse ein Pilotversuch für das in Gorleben geplante Endlager sein. Bereits 2008 war bekannt, dass es in Asse große Probleme gibt. Und damit auch in Gorleben:
Hochgeladen von Karlheinz7474 am 07.07.2008


Dennoch wird Gorleben weiterhin als Kandidat für ein Endlager vom neuen Bundesamt gehandelt - natürlich streng wissenschaftlich!

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Dienstag, 19. Juni 2012

Asse - ab in die Nordsee - Blog von Kiat Gorina


Erinnern wir uns, an Asse und den bohrenden Fragen. Antworten konnten bislang nicht gegeben werden - das Bohren nach Antworten wurde ja wieder eingestellt. Die möglichen Antworten waren zu verschmiert, von Teer! Aber es wird wieder weitergebohrt!
Der neue Bundesumweltminister setzt sein gesamtes Gewicht ein - er lässt weiter bohren. Und er erinnert daran, dass in den 1960-er Jahren auch Wissenschaftler meinten, der ganze radioaktive Dreck müsse in der Nordsee versenkt werden. Und da meldet der NDR "Initiative will Asse-Lauge in Nordsee pumpen".
Ja, da gibt es angeblich Bürgerinitiativen, die sogar beim Bundesamt für Strahlenschutz vorstellig wurden - nur die Namen dieser Bürgerinitiativen wurden nicht genannt. Wahrscheinlich sind diese Initiativen so sehr mit dem Klammerbeutel gepudert, dass sie nur auf dem Papier bestehen.
Aber begeistert greifen die Betreiber diese Idee auf! Genau! Das ist die Lösung! Pumpen wir die Soße in die Nordsee! Auch die Redaktion der WELT recherchiert und erinnert daran, dass noch 2006 "Mädchen in Sandalen zwischen den Atomfässern" herumgeturnt haben - am Tag der Offenen Tür!
Und ist den Fässern etwas passiert? Es fehlt nur noch, wenn die sogenannten Experten auf Fukushima verweisen! Nach dem Supergau im März 2011 fließen dort ungeahnte Mengen radioaktives Wasser ins Meer! Nicht nur so schwach radioaktives Zeug wie in Asse! Und was ist in Japan passiert? Nichts ist passiert! Die Japaner leben immer noch!
Ist das der neue Weg für die Endlagerung? Ab ins nächste Meer? Da frage ich mich wirklich, für wie blöd halten die Atommanager die Bevölkerung?
Andererseits zeigt es doch, wie total hilflos diese Atomindustrie ist! Und ihre Vasallen von Politikern. Und ihre Vasallen von "Wissenschaftlern"! Angesichts dieser Hilflosigkeit müssten sofort alle Atomkraftwerke auf diesem Globus abgeschaltet werden - ohne Wenn und Aber! 
Aber nein! Täglich wird neuer strahlender Restmüll erzeugt und irgendwo zwischengelagert! Wie dumm können Menschen noch sein?
Hochgeladen von matiwheke am 24.11.2010
Hochgeladen von PlanetZukunft am 15.01.2011

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Montag, 11. Juni 2012

Neues von Asse - Bohrende Fragen - Blog von Kiat Gorina

Da drückte der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier persönlich auf den Knopf und setzte einen Bohrer in Gang. Dieser Bohrer sollte Antwort geben auf die bohrenden Fragen: Wie schaut es in den Kammern aus?
Aber weit ist der Bohrer nicht gekommen. Grund: Er stieß auf Teer, das verschmiert den Bohrer - also Abbruch. Und die bohrenden Fragen bleiben unbeantwortet. Es ist ein Riesenskandal! Keiner weiß genau, welche strahlenden Abfälle sich in den Kammern befinden.
Auch weiß niemand, ob der Atommüll noch in den Fässern steckt oder ob die Fässer schon längst durchgerostet sind? Und keiner weiß genau, ob da schon Wasser eingedrungen ist und den strahlenden Müll ins Grundwasser ausgeschwemmt hat. 
Gewiss lauter bohrende Fragen! Ich habe den Eindruck, dass die Verantwortlichen gar keine Eile haben, diese Fragen zu beantworten. Vielleicht ahnen sie die Katastrophe. Der arme Altmaier! Er will mit einem Sondergesetz, die Bergung des Atommülls beschleunigen!
Was ist, wenn dieser Atommüll sich nicht mehr bergen lässt? Wenn eindringeendes Wasser diesen Müll ins Grundwasser transportiert?
Die Asse ist ja nur 20 km von Braunschweig entfernt. Und was sind schon 20 km für fließendes Wasser? In dieses Salzbergwerk dringen täglich über 12.000 Liter Wasser von außen ein! Und wo bleibt dieses Wasser? 
Asse ist mehr als eine tickende Bombe! Was passiert eigentlich, wenn hochgradig verstrahltes Wasser aus den Trinkwasserleitungen fließt? Gibt es für dieses Notfallszenario schon Pläne?
Eine solche Katastrophe kann dieses Land nicht bewältigen. Und deshalb wird weiterhin geschlampt werden. Und die betroffene Bevölkerung wird angelogen, dass sich die Balken biegen!
Quelle: taz.de Probebohrung im Atommüll unterbrochen
Hochgeladen von DeviYim am 25.11.2010




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Mittwoch, 30. Mai 2012

GLOSSE: Asse wird erst ab 2036 geräumt - Blog von Kiat Gorina


Im Atomlager Asse sind viele verrostete Fässer gelagert, mit atomarem Inhalt - was Genaues weiß keiner. Diese Fässer wurden auch nicht katalogisiert, sie wurden einfach hinuntergeschmissen. Aus den Augen - aus dem Sinn!
Quelle: Asse und die Zensur im NDR
Irgendwann dämmerte es den politisch Verantwortlichen, das Zeug muss wieder hochgeholt werden. Sonst gelangt der Inhalt ins Erdreich und von dort ins Grundwasser! Keiner weiß, wie radioakiv dieses Teufelszeug wirklich ist!
Ursprünglich sollte mit der Bergung der maroden Fässer 2022 begonnen werden. Eigentlich hätte man sofort damit beginnen sollen. ABER: Erstens, wohin mi dem Zeug? Und zweitens, vielleicht sind dann die Fässer zerfallen und es gibt nichts mehr zu bergen.
Also wurde 2022 mit dem Beginn der Bergung gewählt. Jetzt stelt sich heraus, bis dahin sind noch nicht alle Fässer zerfallen, also warten wir noch ein Weilchen - vielleicht bis 2036?
Wieso gerade bis zum Jahr 2036? Psst, ich verrate euch ein Geheimnis: 2036 ist das Jahr des Killer-Asteroiden Apophis. Spätestens 2036 wird dieser Himmelskörper mit der Erde zusammenstoßen! Vielleicht in der Umgebung von Asse? Dann hat sich das Problem der Endlagerung der atomaren Restbestände erübrigt!
Und wie sich die Geschichte wiederholt: Vor 65 Millionen Jahren kollidierte auch ein Himmelskörper mit der Erde, das haben die damaligen Dinosaurier nicht überlebt. Und wenn dieser Apophis mit der Erde zusammenkacht, dann werden es andere Dinosaurier nicht überleben. 
So ein Quatsch! Es gibt doch keine Dinosaurier mehr, die sind doch ausgestorben! Ich meine auch nicht diese Dinosaurier, sondern die Dinosaurier zur Energieerzeugung mit Atomkraft! 
Aber, aber, diese Kernkraftwerke sind doch so etwas von Modern! Wirklich? Was läuft denn da ab? Mit Kernspaltung wird Energie erzeugt und strahlender Abfall, da weiß bis heute niemand, wohin mit dem Zeug!
Mit der Wärme wird Wasser erhitzt, damit werden Dampfturbinen angetrieben, die treiben Stromgeneratoren an etc. Und das soll modern sein?
Fragt doch mal den Prof. Dr. Claus Turtur, der kann euch einiges über Raumenergie erzählen! Und über Energiekonverter! Er hat sogar in einem Experiment nachgewiesen, dass so ein Konverter läuft! Aber niemand will davon etwas wissen.
So, jetzt wissen wir, weshalb die Anwohner von Asse bis 2036 warten sollen:
Hochgeladen von TheScart1994 am 25.03.2011

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Asse und die Zensur im NDR - Blog von Kiat Gorina


Da gibt es im NDR eine Sendung "Aktuelles aus der Region - Niedersachsen". Da wurde gestern darüber berichtet, dass die Räumung des Atomlagers Asse frühestens ab 2036 beginnen kann. Und es gibt einen Link auf diese Sendung:
Quelle: NDR Verlängerung für Asse?
Zensur im NDR
Wer sich diese Sendung im Internet anschaut, wird enttäuscht sein. Da ist dann folgendes zu sehen, die Moderatorin Sandrine Harder-Hoffmann spricht jedoch weiter. Sie spricht von völlig korrodierten Fässern. Und zeitgleich dazu erscheint "Niedersachsen 18:00 - Diese Bilder dürfen im Internet aus rechtlichen Gründen nicht gezeigt werden"
Was soll das denn? Die Niedersachsen dürfen sich die total verrosteten Fässer mit atomarem Müll im Fernsehen ansehen - da ist ja der Anblick nur ganz kurz. Aber im Internet? Da könnte ja jemand diese Bilder herausschneiden und vervielfältigen!
Es ist unglaublich, was sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten erlauben! Da werden Berichte produziert - mit den Gebühren der GEZ-Zahler - und dann werden die Videosequenzen nicht gezeigt - im Internet. Aus rechtlichen Gründen! Was sind denn das für rechtliche Gründe?
Vielleicht soll im Internet auch nicht bekannt werden, was die Bevölkerung denkt und ausspricht: Die Verantwortlichen haben über Jahrzehnte belogen und betrogen!
Atomenergie Das Lager Asse und die Ängste der Bevolkerung
Hochgeladen von MrBlueboy1961Atom am 27.06.2011


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Donnerstag, 19. Januar 2012

Asse - das deutsche Fukushima - Blog von Kiat Gorina

Da schickte mir Heike einen Link auf ein hochbrisantes Video, das ihr Mann gefunden hat. Vielen Dank an euch beide! In diesem Video wird Fukushima mit dem "Endlager" Asse in Deutschland verglichen. Die Ergebnisse sind erschütternd:

Ich zitiere aus der Beschreibung zu diesem Video: "Während Japan in Fukushima gegen radioaktives Wasser kämpft, bildet sich im deutschen Untergrund - in der Asse - ein hoch radioaktiver See. Täglich sickern 12.000 Liter Wasser in den angeblich trockenen Salzstock. Die Strahlung liegt zwischen 90.000 und 240.000 Becquerel pro Liter."

WEITER ...

Samstag, 16. April 2011

ASSE - Grüße aus der atomaren Geisterbahn - Blog von Kiat Gorina

Da stellt sich raus, dass "plötzlich" in der Umgebung von Asse erhöhte radioaktive Strahlung gemessen wird. Und das BfS - Bundesamt für Strahlenschutz - wiegelt ab - muss offenbar abwiegeln.

Samstag, 26. Februar 2011

GLOSSE: Strahlende Männer - verstrahlte Frauen - Blog von Kiat Gorina

Da gibt es eine Studie, da wird untersucht, ob mehr Mädchen als Jungs geboren werden. Tja, und da kam heraus, das in der Umgebung von Gorleben und auch in der Umgebung von Asse mehr Jungs geboren werden als Mädchen.